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 Betreff des Beitrags: Blood Alley (2012)
BeitragVerfasst: 10. Mär 2014, 15:38 
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Blood Alley
(True Justice)
mit Steven Seagal, Mike Ching, Mike Dopud, Lily Gao, Mackenzie Gray, Adrian Holmes, Jesse Hutch, Peter Kent, Paul Lazenby, Sarah Lind, Lochlyn Munro, Ty Olsson, Ecstasia Sanders, Zak Santiago, Rorelee Tio
Regie: Wayne Rose
Drehbuch: Richard Beattie / Keoni Waxman
Kamera: Andrew Deskin
Musik: Carly Paradis
keine Jugendfreigabe
Kanada / USA / 2012

Üble Menschenhändlerstrolche asiatischer Herkunft verschleppen und verschiffen in großem Stile angstschlotternde junge Frauen nach Nordamerika, um sie teilweise direkt nach der Ankunft von illegalen Organhändlern ausschlachten zu lassen. Ob das mit den abgetrennten Füßen zu tun hat, die neuerdings überall angespült werden? Spezialagent Elija Kane und seine frisch rekrutierte junge Crew suchen die Antwort. Nebenbei geht Kane weiter mit Hochdruck der Frage nach, wer sein altes Team auf dem Gewissen hat.


Die "True Justice Reihe" geht in die zweite Runde und Elija Kane (Steven Seagal) bekommt dabei ein neues Team spendiert, nachdem das alte eliminiert wurde. Im ersten Moment erscheint das dem Zuschauer schon ein wenig gewöhnungsbedürftig, hatte man sich doch mittlerweile an die Gesichter und Charaktere gewöhnt und sogar Sympathien für die einzelnen Figuren aufgebracht. Nun muss man sich also umgewöhnen und das fällt gar nicht einmal so leicht, da man zunächst kaum einen Bezug zu den neuen Mitgliedern herstellen kann und die einzelnen Figuren erst einmal ein wenig konturlos und blass daher kommen. Dennoch entwickelt sich "Blood Alley" in gewohnter Art und Weise und man erkennt ziemlich schnell, das sich auch die neuen Fälle nach dem gleichen Schema abspielen, wie es schon in der ersten Staffel des Formates der Fall war. In Zusammenarbeit mit dem CIA kommt man einer Gruppe auf die Spur die mit menschlichen Organen handelt, doch über allem steht eine Person, die man nur unter dem Namen "Ghost" kennt.

So ist es gerade zu Beginn noch relativ schwer, durch einen wahren Wulst von kleineren Erzählsträngen durchzusteigen, denn immer wieder werden verschiedene Abläufe miteinander verknüpft, was an manchen Stellen doch ein wenig den Gesamteindruck trübt. Dafür bekommt es der Zuschauer jedoch mit einigen netten Action-Passagen zu tun, in denen der sichtlich übergewichtige-und in die Jahre gekommene Seagal noch eine ganz gute Figur abgibt. Selbstverständlich wirkt das Ganze dabei nicht mehr ganz so überzeugend und locker wie in früheren Jahren, doch legt der Mann noch immer eine gnadenlose Härte bei der Bekämpfung seiner Gegner an den Tag, die diese mehr als einmal zu spüren bekommen. Seine Mitstreiter hingegen erscheinen in manchen Einstellungen eher ein wenig ungelenk-und hölzern, so das der Fokus des Ganzen auch hauptsächlich auf die B-Movie Ikone gelegt ist.

Darstellerisch sollte man ganz generell keine Höhepunkte erwarten, Seagal agiert einmal mehr mit seiner stoischen Mimik und legt die gewohnt lässige-und coole Art an den Tag, wie man es im Prinzip aus allen seiner Filme her kennt. Über den Rest der neuen Figuren kann man noch kein endgültiges Urteil fällen, aber es scheint sich durchaus so zu verhalten, das in dieser zweiten Staffel so ziemlich das gleiche Niveau an den Tag gelegt wird, wie man es aus der vorherigen her kennt. Man sollte sich also insgesamt gesehen auf Action-Krimis mit gutem TV-Niveau einstellen und keine hoch budgetierte Filmkost erwarten, die höheren Ansprüchen genügen kann. Mir persönlich gefällt dieses Format recht gut, auch wenn Seagal selbstverständlich nicht an alte Zeiten anknüpfen kann, doch immerhin bietet die "True Justice Reihe" definitiv kurzweilige Action-Unterhaltung und präsentiert dabei auch interessante Fälle.

Letztendlich sollte sich ein jeder selbst ein Bild von der Sache machen, doch "Blood Alley" ist insgesamt gesehen ein solider Einstieg in die zweite Staffel und man kann gespannt sein, in wie weit sich das Format eventuell noch weiter entwickeln kann. Freunde der Action-Ikone können definitiv einen Blick riskieren, denn trotz etlicher Pfunde zuviel auf den Rippen agiert der Schauspieler immer noch in seiner ihm üblichen Macho-Art, die man ja in etlichen anderen Filmen zu schätzen gelernt hat und die ja auch im Laufe der Jahre zu einem Markenzeichen geworden ist.


Fazit:


Ich mag diese Reihe und freue mich auf die weiteren Veröffentlichungen von Splendid. Richtige Höhepunkte sollte man zwar nicht erwarten, aber interessante Fälle und einige gelungene Action-Sequenzen sorgen für durchgehende Kurzweil.


6/10


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