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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Ninja - Die Killer-Maschine (1981)
BeitragVerfasst: 5. Mär 2013, 01:19 
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Ninja - Die Killer-Maschine
(Enter the Ninja)
mit Franco Nero, Susan George, Sho Kosugi, Christopher George, Alex Courtney, Will Hare, Zachi Noy, Constantine Gregory, Dale Ishimoto, Joonee Gamboa, Leo Martinez, Ken Metcalfe, Subas Herrero
Regie: Menahem Golan
Drehbuch: Dick Desmond
Kamera: David Gurfinkel
Musik: W. Michael Lewis / Laurin Rinder
Keine Jugendfreigabe
USA / 1981

Der Kampfsportspezialist Cole (Franco Nero) wird in den elitären Kreis der japanischen Ninjutsu-Kämpfer aufgenommen. Seine Feuertaufe muss er auf den Philippinen bestehen. Dort wollen gnadenlose Investoren seinen Kumpel und dessen Familie mit Hilfe einer brutalen Bande von ihrer Plantage vertreiben. Als Cole es mit ihnen aufnimmt, heuern die Geldhaie zur Verstärkung seinen Intimfeind Hasegawa (Sho Kosugi) an - ein Kampf auf Leben und Tod steht bevor...


Wenn man den Namen Franco Nero hört denkt man sicherlich nicht gleich zwangsweise an einen Ninja-Film, ist der charismatische Italiener doch vielmehr aus unzähligen Werken des Cinema Italiano bekannt. Allein dieser Aspekt liefert schon genügend Grund dafür, ihn sich einmal in einer eher ungewohnten Rolle anzusehen, die er zudem auch noch sehr gut ausfüllt. Ganz generell finde ich die Zusammenstellung der Darsteller schon ziemlich erstaunlich, denn neben Nero agieren beispielsweise noch bekannte Gesichter wie Zachi Noy (Eis am Stiel) oder auch Christopher George (Ein Zombie hing am Glockenseil). Die verschiedendsten Genre-Darsteller treffen hier also aufeinander und diese bunte Mischung ist auch schon der nächste Grund, um sich diesen 80er Jahre Klassiker auf jeden Fall anzuschauen. Zwar zählt das Werk von Menahem Golan vielleicht nicht zu den besten Genre-Vertretern, bietet aber äußerst kurzweilige Filmkost, die insbesondere im Bereich der Action-Passagen eine ganze Menge zu bieten hat.

So ist dann auch gleich der Einstieg in die Story recht tempo-und actionreich geladen, man wird sofort in ein ordentlich inszeniertes Kampfgeschehen hinein geschmissen, ohne das man sich mit einer großartigen Einführung aufhält. Allerdings darf man im Bezug auf die Kampf-Choreographien keinesfalls die heutigen Maßstäbe ansetzen, erinnern die einzelnen Fights doch manchmal eher an einen typischen Klopperfilm der damaligen Zeit und beinhalten nicht die heutzutage ästhetische Ausstrahlung der neueren Kampfsport-Filme wie beispielsweise "Ong-Bak" oder auch "Ninja Assassin". Selbst der 1985 erschienene "American Fighter" der übrigens genauso wie vorliegendes Werk aus dem Hause Cannon stammt, ist in Sachen Kampfkunst stilsicherer gelungen. Das ist jedoch meiner Meinung nach keinesfalls negativ zu bewerten, denn "Ninja - Die Kampf-Maschine ist einfach ein Film, der dem Zuschauer jede Menge Vergnügen bereitet und in dem der Hauptdarsteller dem Film-Titel alle Ehre macht.

Franco Nero hat nämlich wirklich alle Hände voll zu tun und unter dem Gesichtspunkt das Kampfsport nicht gerade seine Hauptbeschäftigung ist, macht er seine Sache wirklich gut. An der ein oder anderen Stelle erscheinen diverse Bewegungsabläufe zwar auch mal etwas hölzern, doch darüber schaut man auch gern einmal hinweg. Lediglich einige etwas überflüssig erscheinende Szenen hätte man sich ersparen können, in denen es manchmal etwas zu flapsig zugeht. Die angesprochenen Passagen passen irgendwie nicht so wirklich in das Szenario hinein und verleihen ihm an gewissen Stellen eine unfreiwillig komische Note, die nun beim besten Willen nicht nötig gewesen wäre. Hauptsächlich hat mich hierbei die Darstellung des Bösewichtes Venarius (C. Geroge) gestört, die doch ein wenig zu theatralisch-und gekünstelt erscheint. Ansonsten aber handelt es sich um einen rundum gelungenen Film, der insbesondere auch dieses typische 80er Jahre Flair versprüht und schon allein deswegen absolut sehenswert ist. Ein wenig schade empfand ich lediglich die Tatsache, das Sho Kosugi hier etwas zu kurz kommt, denn bis auf seine Mitwirkung gleich zu Beginn des Filmes und im entscheidenden Endkampf ist leider rein gar nichts von ihm zu sehen.

Insgesamt gesehen überwiegen die positiven Aspekte ganz eindeutig und Nero in der Rolle des weißen Ninjas finde ich ganz einfach bravourös. Der gute Mann kann ganz einfach in jeder Rolle überzeugen und liefert dabei zumeist eine sehr gute Figur ab. So drückt er der Geschichte auch ganz unweigerlich seinen persönlichen Stempel auf, was ganz sicher auch darin begründet ist, das er während der gesamten Laufzeit nahezu omnipräsent ist. Normalerweise hätte man wirklich mitzählen müssen, wie viele Personen er hier außer Gefecht gesetzt hat, doch dann hätte man vom Rest der Geschichte nicht mehr allzu viel mitbekommen. "Ninja - Die Kampf-Maschine" ist ganz bestimmt nicht der hochklassigste Vertreter seiner Art, aber ein herrlicher Klassiker, den man sich immer wieder gut anschauen kann. Dabei hat das Spektakel auch nach über 3 Jahrzehnten immer noch nichts von seinem Reiz verloren, so das eine neuerliche Sichtung allemal lohnenswert erscheint. Wer diesen Film noch nicht in seiner Sammlung hat, sollte spätestens jetzt diesen Zustand ändern.


Fazit:


Gerade im Bezug auf die Kampf-Choreographien gibst es eine Menge Ninja-Filme die sicherlich höher anzusiedeln sind, doch als Gesamtpaket ist das Werk von Menahem Golan an Kurzweil schwer zu überbieten. Der Zuschauer wird mit Action im Minutentakt konfrontiert und kommt bei den wilden Schlägereien voll auf seine Kosten.Da nimmt man auch gern einmal diverse Qualitäts-Verluste in der Kampfkunst hin und erfreut sich an einem rundum gut unterhaltenden Film, der in keiner gut sortierten Sammlung fehlen sollte.


7/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Ninja - Die Killer-Maschine
BeitragVerfasst: 5. Mär 2013, 23:46 
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Klassiker des Ninja Films, auch wenn Golan Globus hier keinen klassischen Eastern Ninja abgeliefert haben.
Aber Menahem Golan und Yoram Globus waren ja auch bekannt dafür erfolgreiche Filmgenres abzugrasen und auf einer Welle mit zu schwimmen um von dem Profitkuchen noch ein Stück abzubekommen bevor ihn keiner mehr essen will.

Ich bin auf jedenfall bekennender Fan der 3 Ninja Filme die sie mit Sho Kosugi gemacht haben und liebe den 80ger Old School Action Kracher, die bei mir Kindheitserinnerungen wecken.

Und wenn, wie hier, Franco Nero & Kosugi noch in einem Film zusammenspielen führt für mich an dieser Kombination kein Weg dran vorbei!

Ich gebe dem Film sogar 8 von 10 Wurfsternen!

Ich kann hier nur mit folgenden Worten schließen :

Nur ein Ninja kann einen Ninja töten!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ninja - Die Killer-Maschine
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013, 01:12 
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Geht mir auch so wie dir, ich mag die ganze Reihe. Höhepunkt ist sicherlich der zweite Teil, wohingegen Teil 3 ein wenig trashig erscheint. insgesamt gesehen haben aber alle 3 Filme einen unglaublichen Charme und man schaut sie sich immer wieder gern an. :Up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ninja - Die Killer-Maschine
BeitragVerfasst: 10. Mai 2013, 13:57 
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trashig-exploitativer Chef
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Originaltitel : Enter the Ninja

Herstellungsland : USA

Erscheinungsjahr : 1981

Regie : Menahem Golan

Darsteller : Franco Nero,Susan George,Shô Kosugi,Christopher George, Zachi Noy u.a.

Laufzeit : 95:44 Minuten

Freigabe : FSK Keine Jugendfreigabe/ab 18

Label : Ascot Elite/Infopictures


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Story :

Cole hat in Japan erfolgreich seine Prüfung als Ninja abgelegt und es in den elitären Kreis der mystischen Schattenkrieger geschafft.
Doch wo Menschen von Erfolg gekrönt werden, gibt es auch immer Neider und der japanische Ninja Hasegawa ist mit der Aufnahme von Cole in diesen Zirkel nicht einverstanden.

Cole ist ein rastloser Mann und sein nächstes Ziel ist Manila auf den Philippinen, wo er seinen alten Freund Frank besuchen möchte.
Frank hatte Cole ein Telegram geschickt und er scheint in argen Schwierigkeiten zu stecken.
Eine Bande von in Manila eingesiedelten Gangstern - angeführt von dem exzentrisch-skrupellosen Mogul Venarius - hat es auf Franks Land abgesehen und will es ihm abkaufen.
Man hat Venarius Truppe schon ausdrücklich gesagt das ein Verkauft nicht in Frage kommt, doch die Delinquenten akzeptieren kein "Nein".

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Schon bei seinem ersten Besuch in der Hafenstadt wird Cole Zeuge wie "Der Haken" - einer von Venarius Handlangern bei den Händlern Schutzgeld erpresst und Schrecken verbreitet.
Es dauert nicht lange bis es zwischen den beiden zu einer ersten, handfesten Auseinandersetzung kommt und Cole zeigt dem Mann mit Haken wo der Bartel den Most holt.

Dies wird aber nicht der letzte Konflikt der beiden bleiben und als Venarius wichtige Informationen über Cole erlangt, weiß er das man größere Geschütze auffahren muss um ihn zur Strecke zu bringen.
Der kriminelle Mogul holt sich Hilfe im fernen Japan und Cole sieht sich schon bald einem stärkeren, ebenbürtigem Gegner gegenüber der mit den gleichen Waffen kämpft.


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Bewertung :


Grade in den 1970gern und 1980ger Jahren boomten die Ninja Filme, so das eigentlich schon von einem eigenem Subgenre des Martial Art Films gesprochen werden kann.
Auf dem Höhepunkt dieser Welle hieß das Motto wohl "Desto mehr Ninjas, desto bunter!" und die Filmemacher weltweit nahmen alles was der örtliche Stoff-und Kurzwarenhändler an Farben zu bieten hatte - Ninja in Pink, Gelb, Lila oder sogar Camouflage waren keine seltenheit.
Die Cousins Menahem Golan und Yoram Globus - seineszeichen Inhaber der "Cannon Group" - waren bekannt dafür populäre Genres für sich zu nutzen um mit ihren B-Movies die eigenen Kassen zu füllen.
Das israelische Gespann zögerte auch bei dieser populären Genre-Welle nicht lange und sie ließen die Schattenkrieger ihre Katana für sich schwingen um sich ein Stück vom profitablen Ninja-Kuchen herausschneiden zu lassen.
Das diese Rechnung aufging liegt auf der Hand, denn nach NINJA - DIE KILLER-MASCHINE folgten noch DIE RÜCKKEHR DER NINJA (1983) und DIE HERRSCHAFT DER NINJA (1984), welche zusammen die sogenannte "Sho Kosugi Ninja Trilogie" bilden.

Den ersten Ninja der Filmgeschichte gab es in Japan übrigens schon im Jahr 1928 in dem S/W Stummfilm KURAMA TENGU auf der Leinwand zu sehen.
Bis der Schattenkrieger Einzug in den westlichen Film hielt, sollte es aber noch bis 1967 dauern und eine erste Präsenz war in dem James Bond Film MAN LEBT NUR ZWEIMAL zu verzeichnen.

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Bei NINJA - DIE KILLER-MASCHINE fällt einem sogleich der doch recht außergewöhnliche Cast ins Auge - allen voran Franco Nero (DJANGO, WENN DU KREPIERST - LEBE ICH, KEOMA, WOLFSBLUT), der ja eher für italienische Genre-Kost bekannt ist.
In der Rolle des Ninja "Cole" kann Franco Nero vollends überzeugen und kann unter Beweis stellen das - auch wenn er im Kampfsport nicht wirklich zuhause ist - die choreographierten Kämpfe ihm keinerlei Probleme bereiteten.
Schattenkriegern die 4-stöckige Häuser aus dem Stand heraus hochspringen sind nicht zu bewundern, was dem Film im Realismu aber sehr förderlich ist.

Die Zeichnung des weiblichen Charakter namens "Mary Ann" ist bei NINJA - DIE KILLER-MASCHINE zweifelsohen sehr gelungen -auf die sonst üblichen Klischees einer schwachen Frau die sich nicht traut alleine im Dunkeln das stille Örtchen aufzusuchen wurde vollkommen verzichtet.
Susan George (WER GEWALT SÄT, MANDINGO, DIE FRATZE, KESSE MARY - IRRER LARRY) spielt den Part der starken Frau sehr überzeugend und schwingt auch schonmal lasziv mit der Schrotflinte herum.

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Ihr Ehemann im Film wird von Alex Courtney (RETALIATOR, BLACK JACK, STATE PRISON) der seinen Job souverän meistert.
Nur dessen Charakterzeichnung läßt ein wenig zu wünschen übrig und er agiert teils unlogisch.
Dies macht sich vorallem bemerkbar als er seinem besten Freund "Cole" die Erlaubniss gibt mit seiner Frau zu schlafen.
Nur weil er unter dem "schlaffen Nudel Syndrom" leidet ist dies doch noch lange kein Grund, aber in Zeiten wo es noch keine rautenförmigen,blauen Pillen von Pfitzer zur Behandlung von erektiler Dysfunktion gab sah dies wohl anders aus.

Christopher George (EIN ZOMBIE HING AM GLOCKENSEIL, PIECES- DER KETTENSÄGENKILLER, DER EXTERMINATOR) spielt den Bösewicht Venarius in seiner exzentrisch-diabolischen Art überzeugend - Kritikpunket bezüglich seiner Darstellung gibt es so gut wie keine.
Als Sidekick steht im Zachi Noy zur Seite, den die meisten als dicken Johnny aus den EIS AM STIEL Filmen kennen dürften.
Noy als Bösewicht zu sehen ist mal eine willkommene Abwechslung zu den treudoofen Charakteren die er sonst spielt.
Was bei seiner Rolle als "Der Haken" - der von der namensgebenden Hakenhand herführt - sofort auffällt ist die Anspielung an DER MANN MIT DER TODESKRALLE und auch der Originaltitel ENTER THE NINJA dürfte ein Verweis auf den Bruce Lee Film sein der im Original ja ENTER THE DRAGON heißt.

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Den Part des ebenbürtigen Bösewichts Nero's übernimmt hier Sho Kosugi (NINJA ASSASSIN, BLINDE WUT, DIE 9 LEBEN DER NINJA) der eine grandiose Leistung erbringt.
Hier müssen nur einige Abstriche gemacht werden und Kosugi zeigt nicht sein ganzes können - dies dürfte wohl darauf zurückzuführen sein, das er Franco Nero in Sachen Kampfsport überlegen war.
Ein kleiner Wehrmutstropfen ist auch das Kosugi's Auftritt recht kurz geraten ist und sich seine Präsenz hauptsächlich auf die ersten 10 Minuten und das Finale beschränkt.

"Nur ein Ninja kann einen Ninja töten!"

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Auch wenn es genügen handfeste Auseinandersetzungen gibt und der Film mit temporeichen Actionszenen punkten kann, sollte der Fehler vermieden werden NINJA - DIE KILLER-MASCHINE mit heutigen Standards zu vergleichen!
Ich persönliche bevorzuge es wenn die Action nicht so schnell gefilmt und geschnitten ist und somit für das bloße Auge noch wahrnehmbar ist und dieses Kriterium wird hier definitiv erfüllt.
Begrüßenswert ist, das die Storyentwicklung konstant vorangetrieben wird und nicht zu Gunsten einer Action-Überdosis leidet.

Wirklich neu oder vollkommen innovativ ist die hier erzählte Geschichte zwar nicht, läßt auf der anderen Seite aber auch keine großen Kritikpunkte aufkommen.
Ein winziger Kritikpunkt ist das Gut und Böse etwas stereotypisch dargestellt werden - hier ist der weiße Ninja der gute und der Böse tritt im schwarzen Anzug auf, was man mitunter als ninja'sches Phrasendreschen bezeichnen könnte.

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Der von W. Michael Lewis beigesteurte Score kann sich definitv hören lassen und trägt die Handschrift des Komponisten, der auch die Musik für Filme wie SHOGUN ASSASSIN, THE KILLING OF AMERICA und DIE RÜCKKEHR DER NINJA komponierte.
Hier gibt es somit auch wieder tolle 80ger Retro Synthesizer Klänge zu hören die sich bestens ins Geschehen einfügen.

Da NINJA - DIE KILLER-MASCHINE auf den Phillipinen spielt - in Manila um genau zu sein - ist es begrüßenswert das der Film auch dort gedreht wurde.
So war man im Stande den exotischen Flair der philippinischen Hauptstadt realistisch für sich zu nutzen.

NINJA - DIE KILLER-MASCHINE war damals in Deutschland aufgrund seiner Gewaltdarstellungen als VHS indiziert, was absolut ungerechtfertigt ist.
Während der Kämpfe mit allem was die ninja'sche Waffenkammer hergibt fließt zwar oft auch mal das Kunstblut, artet aber nie in selbstzweckhafter Gewalt aus und sollte als Stilmittel betrachtet werden!
Da wo mit Langspeeren, Wurfsternen, Katana und Konsorten gehobelt wird, fallen halt auch öfters mal blutige Späne.
Zusätzlich entschärft die unfreiwillige Situationskomik, die vor allem in den Szenen mit Zachi Noy und Christopher George oft zum tragen kommt, die Gewaltdarstellung und so ganz ernst kann man den Film dadurch nicht nehmen.

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Fans von B-Actionern aus dieser Dekade dürfte vor allem die Kurzweiligkeit von NINJA - DIE KILLER-MASCHINE überzeugen und somit ist der Film ein essentieller Bestandteil jeder guten Sammlung!
Auch nach mehrmaligem Anschauen sind hier keine Qualitätsverluste zu verzeichnen und es macht einfach nur Spaß Franco Nero bei seinen präzisen Handkantenschlägen und High-Kicks zu zuschauen!

8 von 10 Wurfsternen


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Zur DVD :

Ascot Elite hat NINJA - DIE KILLER-MASCHINE in seiner vollen, unzensierten Pracht auf DVD sowie auf Blu-ray im letzten Jahr veröffentlicht.
Die DVD überzeugt durch ein klares, konstrastreiches Bild, welche im 1,85:1 (anamorph / 16:9) Bildformat vorliegt.
Der Ton steht in Deutsch und Englisch - beide in Dolby Digital 2.0 Mono - zur Vefügung, wobei die deutsche Tonspur etwas besser abschneidet.
Als Bonus gibt es den Originaltrailer sowie einen Trailer Ninja 2 - Die Rückkehr der Ninja.
Die beiden nachfolgenden Titel aus der "Sho Kosugi Ninja Trilogie" sind übrigens auch von Ascot Elite auf DVD und Blu-ray erschienen.
Das Label hat somit den Fans wieder qualitativ mehr als gute Veröffentlichungen dieser tollen 80ger Ninja-Klopper bescherrt.

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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