Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Olympus has Fallen (2013)
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 18:43 
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Deutscher Titel : Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr
Original Titel : Olympus Has Fallen
Produktionsland : USA
Originalsprache : Englisch
Erscheinungsjahr : 2013
Laufzeit : 120 Minuten
Freigabe (USA) : PG-13
Freigabe (DE) : FSK 16

Regie : Antoine Fuqua
Drehbuch : Creighton Rothenberger
Katrin Benedikt
Produktion : Gerard Butler
Ed Cathell III
Mark Gill
Alan Siegel
Musik: : Trevor Morris

Darsteller : Gerad Butler
Aaron Eckhart
Rick Yune
Morgan Freeman
Ashley Judd
Dylan McDermott
u.a

Inhalt:
Mike Banning ist zuständig für die Sicherheit des Präsidenten Asher. Doch ein tragischer Zwischenfall am Heilig Abend verändert die Zukunft der beiden Personen.18 Monate später arbeitet Mike Banning im Finanzministerium als er mit ansieht wie das weiße Haus von Terroristen gestürmt wird.Schnell entfacht in ihm sein alter Instinkt.Er begibt sich in das weiße Haus und versucht unterbittert den Präsidenten zu befreien.

Kritik:

Mit diesem Film können die Amerikaner mal wieder beweisen wie selbstverliebt sie doch sind.Von Anfang bis Ende wird dem Zuschauer eine Heldengeschichte geboten die an "Die Hard" erinnert.Aber der Film weiß zu unterhalten.
Zwar sind hier Logikfehler,dümmliche Dialoge und patriotische Taten an der Tagesordnung,doch seltsamer weiße kann der Film tatsächlich für die 120 Minuten Laufzeit eine Story aufbauen die einen dazu animiert sitzen zu bleiben.
Man darf hier keine innovative Neukreation des Genres erwarten,doch er ist ein würdiger Vertreter.Seit Jahren besser gesagt seit Jahrzehnten erfreuen sich die Massen an so genannten "One-Man Shows".Ein Mann hat alles in der Hand.Vielleicht ist es auch eine projektion unserer eigenen Wunschvorstellungen.Man wollte sich bestimmt schon mindestens einmal in seinem Leben hals Held fühlen.Gerade diese Filme bringen einem ein kleines oh ja Erlebnis zurück.
Hier in der Hauptrolle sieht man Gerad Butler,der vielen schon ein Name sein dürfte durch Filme wie "Machine Gun Preacher" oder auch "Gamer".Der Damenwelt dürfte er aber ein Gesicht sein wenn man an "P.S. Ich liebe Dich" denkt.Für mich ist Butler einer der besten Actiondarsteller der letzen Jahre.Sein Schauspiel ist immer oder meistens mit Schmerz verbunden und man erkennt sich hier und da auch mal selbst in ihm.Er bringt die Emotionen einfach richtig auf die Leinwand.
Aaron Eckhart,auch bekannt als Harvey "Two-Face" Dent aus dem Film "The Dark Knight" von Christopher Nolan mimt hier den Präsidenten.Von ihm war ich ein wenig enttäuscht,denn ich kenne ich als hervorragenden Schauspieler,doch hier konnte er es nicht so richtig beweisen.
Den Part des Bösen übernahm Rick Yune,der mir persönlich nicht so bekannt war.Er verpasste seiner Rolle aber etwas stilvolles,fast schon poetisches.Er erinnerte mich an Hans Gruber,den Bösewicht aus "Stirb langsam".

Der Spannungsbogen wird zwar nicht immer aufrecht erhalten,hier und da schleift der Film und kann sich auch an diversen Stellen als eintönig bezeichnen lassen.Es ist ziemlich schade,doch daran lässt sich auch nichts ändern.Die Spannung wird aber immer wieder hochgetrieben bei den Fights.Man erkennt eindeutig,dass Fuqua seine Finger im Spiel hatte.Er zeigte auch schon gut choreografierte Kämpfe in seinen anderen Werken wie "Shooter" oder auch "King Arthur".

Was den meisten zuschauern sauer aufstoßen könne,wären die CGI Effekte.Diese beherrschen Fast den ganzen Film.Häuser,Flugzeuge und mal wieder das Blut,alles besteht aus CGI.Ich persönlich hab mich zwar zur heutigen Zeit damit abgefunden,dass es fast unumgänglich geworden ist den Einsatz zu zeigen,aber hier und da kann es schon etwas nerven.
Aber da sind wir auch schon beim nächsten Thema.Die Gewalt im Film.Es hat mich doch ein wenig verwundert,dass ich erfahren habe,dass dieser Film ein PG-13 Rating in den USA erhalten hat.Dieser Film bietet sehr viele blutige Szenen und auch die Fights wenn Butler mal so richtig los legt,stellen schon eine gewisse Härte dar.Aber die Freigabe bei uns,also FSK 16 finde ich durchaus angebracht.

Fazit:
Ein Film der nur so von Patriotismus strotzt und trotzdem zu unterhalten weiß.Keine Glanzleistung des Genres aber auf jeden Fall ein Blick wert.

7,5/10 Punkte

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"Alles, was ich habe auf dieser Welt, sind meine Eier und meine Wort, und das breche ich nicht, für niemanden, ist das klar?" -Tony"Scarface" Montana


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 Betreff des Beitrags: Re: Olympus has Fallen (2013)
BeitragVerfasst: 19. Aug 2013, 17:19 
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Oloympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr
(Olympus Has Fallen)
mit Gerard Butler, Aaron Eckhart, Finley Jacobsen, Dylan McDermott, Rick Yune, Morgan Freeman, Angela Bassett, Melissa Leo, Radha Mitchell, Cole Hauser, Phil Austin, James Ingersoll, Freddy Bosche, Lance Broadway
Regie: Antoine Fuqua
Drehbuch: Creighton Rothenberger / Katrin Benedikt
Kamera: Conrad W. Hall
Musik: Trevor Morris
FSK 16
USA / 2013

Als die Ehefrau des US-Präsidenten bei einem Autounfall ums Leben kommt, macht sich Leibwächter Mike Banning Vorwürfe und wird in Folge zu einem Schreibtischjob verdonnert. Dann wird das Weiße Haus von einer Bande nordkoreanischer Terroristen überfallen und die zur Hilfe eilenden Soldaten werden von den Terroristen ausgeschaltet. Letztlich gelingt es nur Banning lebend in das Weiße Haus zu gelangen. Sein Special Forces Training kommt ihm nun gelegen und er schaffte es, die Terroristen mit seiner Ein-Mann-Kriegstaktik in die Knie zu zwingen.


Das es in amerikanischen Action-Filmen eher selten glaubhaft-und realistisch zur Sache geht dürfte wohl jedem bekannt sein. Wenn dann auch noch die nationale Sicherheit bedroht-und das Weiße Haus von nordkoreanischen Terroristen überrannt wird, schreit das schon förmlich nach einer ein Mann Armee, die hier dann auch in Person von Gerard Butler in Aktion tritt, um die Verhältnisse wieder ins rechte Licht zu rücken. War bisher eigentlich immer Bruce Willis für die unmöglichen Dinge zuständig, so kündigt sich langsam eine Wachablösung an und sicherlich sind in diesem Szenario auch nicht zufällig diverse Anlehnungen an einen Film wie "Stirb langsam" zu erkennen. Das dieses Mal die Nordkoreaner die Seite der Bösen übernehmen liegt dabei fast schon logischerweise auf der Hand, denn denkt man an das diesjährige Säbelrasseln des kommunistischen Staates bietet sich die hier verwendete Thematik natürlich geradezu an. Und so ist es im Prinzip wie immer, eine Menge Propaganda und der handelsübliche Patriotismus kommen hier stellenweise äußerst stark zum Ausdruck, was man letztendlich aber noch nicht einmal als negative Kritik ansehen sollte.

Bei dieser Art von Film sollte man nämlich sehr wohl im Vorfeld wissen auf was man sich einlässt, denn Dinge wie tiefgehende Charakter-Beleuchtungen oder unbedingt logische Abläufe bekommt man eher selten zu Gesicht. Dafür bekommt man dann aber Action satt und die dementsprechenden Passagen sind zudem extrem gut ins bild gesetzt worden. Auch an dieser Stelle sollte man sich nicht am Hang zum Übertriebenen aufhängen, denn ob das hier dargestellte Szenario sehr viel Glaubwürdigkeit beinhaltet, kann man mehr als bezweifeln. Wie dem aber auch sei, Freunde der rasanten Actionkost kommen hier voll auf ihre Kosten und bekommen mit Gerard Butler einen Helden vorgesetzt, der nicht nur durch eine äußerst gelungene Performance ins Auge fällt, sondern außerdem noch unheimlich hohe Sympathiewerte für sich verbuchen kann. Natürlich schafft der gute Mann im Alleingang die Wende, denn echte Helden brauchen nun einmal keine großartige Unterstützung, die sich im Endeffekt sowieso viel eher als Behinderung herausstellen würde.

Und so kann man sich durchaus denken auf welcher Schiene "Olympus Has Fallen" fährt, der film lässt nach einer etwas ruhigeren Einführung eine gigantische Temposteigerung erkennen, die sich bis zur letzten Minute kaum einmal ruhigere Phasen gönnt. Wie nicht anders zu erwarten, siegt am Ende natürlich das Gute, was in diesem Fall nichts anderes bedeutet, das der amerikanische Hang zum Patriotismus letztendlich vollkommen befriedigt wird. Regisseur Antoine Fuqua (Shooter) hat hier einen echten Action-Kracher im Oldschool-Stil abgeliefert und mit einigen High Tech Waffen angereichert, so das der geneigte Genre-Fan streckenweise in Beifallsstürme ausbrechen kann. Kraftvolle Bilder, eine durchgehend spannende Geschichte und eine gut agierende Darsteller-Riege sorgen für Unterhaltung der besten Art und lassen die knapp 2 Stunden Laufzeit wie im Flug vergehen.

Letztendlich handelt es sich um einen Film, der keinerlei Anspruch auf Logik und Glaubwürdigkeit stellt, denn das hier gezeigte Geschehen ist wahrlich nicht dazu angetan, sich selbst als realistisch zu deklarieren. Das ist im Prinzip jedoch auch völlig egal, denn im Mittelpunkt steht ganz eindeutig die Kurzweil und der äußerst hoch angesiedelte Unterhaltungswert. Wer Filme wie "Stirb langsam" zu schätzen weiß, ist bei "Olympus Has Fallen" an der genau richtigen Adresse. Extremes Tempo und Action satt sind die Stärken eines Werkes, das mit einem glänzend aufgelegten Gerard Butler in der Hauptrolle absolut perfekt besetzt ist und auch in den Nebenrollen mit etlichen bekannten Schauspielern aufwarten kann.


Fazit:


Freunde von realistischen-und glaubwürdigen Szenarien sollten eher einen Bogen um diesen Film machen, der diese Dinge ganz bestimmt nicht beinhaltet. Vielmehr präsentiert sich ein spannend-und temporeich inszenierter Action-Kracher, der in bester Oldschool-Tradition absolut sehenswerte Filmkost bietet.


8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Olympus has Fallen (2013)
BeitragVerfasst: 6. Feb 2014, 21:47 
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Hab ich vor paar Wochen geschaut. Ich mag Gerard Butler. Ein guter Schauspieler. Ich wurde doch sehr gut unterhalten. Vor allem mit Morgan Freeman noch dabei, einer meiner Lieblingsschauspieler. Aaron Eckard hat seine Rolle auch sehr gut gespielt. Insgesamt ein toller, unterhaltsamer Action Film.

8/10 Punkten ;)

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