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 Betreff des Beitrags: Violence of Action (2012)
BeitragVerfasst: 10. Mär 2014, 18:46 
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Violance of Action
(True Justice)
mit Steven Seagal, Priscilla Faia, Adrian Holmes, Jesse Hutch, Nelson Leis, Lochlyn Munro, Zak Santiago, Darren Shahlavi, Bradley Stryker
Regie: Lauro Chartrand
Drehbuch: Richard Beattie / Keoni Waxman
Kamera: Nathan Wilson
Musik: Carly Paradis
FSK 16
Kanada / USA / 2012

Ein alter Bekannter von Elijah Kane namens Bojan ist in Seattle aufgetaucht, und alle fragen sich, was dieser berüchtigte Gangster wohl im Schilde führt. Kane aber ist schon deshalb aufs höchste alarmiert, weil er Bojan für einen direkten Untergebenen des russischen Supergangster The Ghost hält. Denselben Ghost, der für die Ermordung von Kanes früherem Team verantwortlich sein dürfte. Tatsächlich stellt sich heraus, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Auftauchen Bojans und einem eskalierenden Bandenkrieg im städtischen Drogenmilieu.


Kane und sein neues Team müssen sich dieses Mal darüber wundern, das ein angeblich toter Widersacher aus der Vergangenheit des Team-Leaders auf der Bildfläche erscheint. Drogen und Waffen stehen dabei im Mittelpunkt des Szenarios, das im Gegensatz zum Vorgänger "Blood Alley" in Sachen Härte etwas seichter daher kommt, aber immer noch genügend Action-Passagen beinhaltet, um für ein kurzweiliges Film-Erlebnis zu sorgen. Mittlerweile kann man sich auch besser mit den neuen Team-Mitgliedern identifizieren, die in vorliegendem Fall auch längst nicht mehr so befremdlich erscheinen und gleichzeitig auch einen größeren Stellenwert innerhalb der Geschichte einnehmen, wie es noch im vorangegangenen Film der Fall war. Über allem schwebt einmal mehr der unsichtbare Super-Gangster "Ghost", der anscheinend als Mittelpunkt dieser zweiten Staffel auserkoren wurde und den Zuschauer auch in den folgenden Filmen noch beschäftigen wird, was ganz automatisch als verbindender Spannungsbogen zwischen den noch folgenden Fällen dienen dürfte.

Seagal gibt sich hier einmal mehr wieder die größte Mühe in den entsprechenden Szenen noch glaubhaft als cooler Haudegen zu agieren, allerdings kommt in den Action-Passagen nicht mehr die Glaubwürdigkeit zum Ausdruck, die in seinen frühen Jahren zu erkennen war. Man merkt eben doch phasenweise, das die Räder der Zeit auch vor ihm nicht halt gemacht haben, zudem gleichen sich diverse Einstellungen doch sehr stark, so das beim Zuschauer schon manches Mal ein gewisses Gefühl der Monotonie und Übersättigung entstehen kann. Es offenbart sich einfach nichts Neues und deswegen sollte man seine Erwartungen auch keinesfalls zu sehr in die Höhe schnellen lassen, denn der gute Steven kann nun einmal nicht mehr so überzeugend agieren, wie es noch in seinen besten Zeiten der Fall war, als die ehemalige Ikone noch absolut fit und durchtrainiert in Erscheinung getreten ist.

Dennoch reicht das vorhandene Können noch für dieses Format aus und garantiert zumindest für diverse nette Schauwerte im Action-Bereich. Die interessante Verpackung der jeweiligen Geschichten und ein offensichtlich durch alle Fälle verlaufender Gesamt-Zusammenhang, sowie dezente Cliffhanger am Ende der jeweiligen Filme sorgen letztendlich dafür, das man es mit einem sehenswerten Gesamtpaket zu tun bekommt. Auch ohne wirklich spektakuläre Momente-und Einlagen ergibt sich so ein Gesamtbild, das zwar keinesfalls überragend, aber zumindest absolut sehenswert erscheint.

Trotz diverser Mängel kann so auch "Violence of Action in seiner Gesamtheit durchaus überzeugen und macht durch sein eher offenes Ende Appetit auf die Weiterführung der "True Justice Reihe", denn trotz mangelnder Höhepunkte möchte man ja schließlich wissen, wie sich die ganze Sache weiter entwickelt. Man kann als Steven Seagal Fan also auch an der zweiten Staffel seine Freude haben, wobei man sich aber immer augenscheinlicher mit dem Gedanken anfreunden muss, das eine Ikone des B-Actioners längst nicht mehr die Präsenz ausstrahlt, die einst sein untrügliches Markenzeichen war.


Fazit:


Auch "Violence of Action" lässt im Prinzip keine negativen Rausreißer erkennen und passt sich so nahtlos dem ordentlichen TV-Niveau an, das dieses Format von Beginn an beinhaltet. Und auch wenn es sich bei den einzelnen Fällen lediglich um solide Action-Krimis handelt, so hat man doch in diesem bereich schon weitaus schlechtere Werke gesehen.


6/10


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