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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Ebola Syndrom (1996)
BeitragVerfasst: 15. Dez 2012, 20:39 
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Ebola Syndrom
(Yibula bing du)
mit Anthony Wong Chau-Sang, Yeung Ming Wan, Fui-On Shing, Wong Tsui-ling, Miu-Ying Chan, Meng Lo, Edward Corbett, Lori Shannon, Michael Tam, Bobby Yip
Regie: Herman Yau
Drehbuch: Ting Chau
Kamera: Gok Bing Tsui
Musik: Maik Chang Hung
Ungeprüft
Hongkong / 1996

Kai ist in Hongkong in einem Restaurant angestellt. Als er jedoch von seinem Boss beim Geschlechtsverkehr mit dessen Frau gestört wird, sieht Kai nur einen Ausweg: er tötet die beiden bestialisch, doch die kleine Tochter kann entkommen. Kai flüchtet darauf nach Afrika, wo er wieder einen Job in einem Restaurant annimmt. Als er mit seinem Chef in ein Eingeborenendorf fährt, um dort Schweine zu kaufen, vergewaltigt Kai nebenbei eine Eingeborene. Was er aber nicht weiss: die Frau hat den Virus Ebola. Kai steckt sich natürlich an, merkt aber vorläufig noch nichts. Plötzlich wird er dann krank, wird aber schnell wieder gesund, da er einer der wenigen Menschen ist, die immun gegen das Virus sind. Als er mal wieder beim ficken mit der Frau des Chefs erwischt wird, tötet er beide und verarbeitet sie zu Fleischbällchen, welche er im Restaurant verkauft. Alle Leute, die diese essen, stecken sich automatisch auch mit Ebola an. Das Virus verbreitet sich schnell. Als Kai wegen Mord gesucht wird, reist er wieder nach Hongkong zurück. Doch dort sucht ihn die Polizei auch schon mit Unterstützung der Tochter seines früheren Arbeitgebers...


Zynisch, schwarzhumorig, makaber, kompromislos, hart und eklig, all diese Begriffe treffen auf das Werk von herman Yau zu, so das man eigentlich von der ersten Minute an weiss, das man es hier nicht mit einem seichten Kaffeekränzchen zu tun bekommt. Vielmehr ist "Ebola Syndrom" ein Film, der in allererster Linie von seinem grandiosen Hauptcharakter Kai (Anthony Wong Chau-Sang) und dessen herausragendem Schauspiel bestimmt wird. Die Darstellung eines Mannes, der wirklich zu 100 % nur an sich selbst denkt und dem alle anderen Menschen scheinbar vollkommen egal sind wird hier so eindrucksvoll in den Vordergrund gerückt, das die Figur einem phasenweise kalte Schauer über den Rücken jagt. Der Begriff Rücksichtslosigkeit erhält hier eine vollkommen neue Dimension, so das man einen egoistischen menschen im Prinzip vollkommen neu erfinden muss. Wenn man es nicht besser wüsste, dann müsste man schon fast zwangsläufig davon ausgehen, das Wong sich hier selbst spielt, so eindrucksvoll und authentisch wirkt sein Schauspiel, das einem stellenweise schon richtig unter die Haut fährt.

"Ebola Syndrom" ist ein Film, der vollkommen abseits jeglichen Mainstreams anzusiedeln ist und insbesondere zartbesaitete Gemüter sollten sich ganz genau überlegen, ob es sinnvoll ist, sich dieses Werk anzusehen, das doch über einen sehr beachtlichen Härtegrad verfügt, der sich aber längst nicht nur durch visuelle Eindrücke offenbart. Vielmehr hat es Regisseur Herman Yau nahezu perfekt verstanden, eine mehr als gelungen Kombination aus visueller Härte und der Härte, die sich im Kopf des Zuschauers entfaltet, zu erschaffen. Hinzu kommt eine gehörige Anzahl wirklich ekliger Szenen, so das Leute mit einem empfindlichen magen besser einen großen Bogen um diesen Film machen sollten. Manch ein Gorehound mag vom vorhandenen Härtegrad eventuell sogar etwas enttäuscht sein, denn werden viele Passagen doch eher im Ansatz gezeigt, wobei sich dann die wahre Härte in der Vorstellung des betrachters entfaltet. Dies geschieht allerdings auf eine so brachiale Art, das man sich größtenteils eines sehr beklemmenden gefühls kaum erwehren kann, das fast zwangsläufig in einem aufsteigt.

Das dabei auch immer wieder aufsteigende Ekelgefühl äussert sich insbesondere in den Passagen des Filmes, die automatisch an einen Film wie "The Untold Story" erinnern, denn auch hier werden Menschen getötet und zu Fleisch verarbeitet, das dann später in einem restaurant den Gästen in Form von Hamburgern serviert wird. Gerade bei diesen Passagen kann das psychische Element der Geschichte greifen, denn entsteht doch schon ein flaues Gefühl im Magen des Zuschauers, wenn man sich vorstellt, was diese Menschen gerade essen. Hinzu kommt die tatsache, das die Hamburger zudem noch als Überträger des Ebola-Virus dienen und man kann sich denken, das die Anzahl der Todesopfer nicht gerade gering ist. das alles interessiert Kai aber herzlich wenig, denn selbst zu dem Zeitpunkt als ihm bewust wird, das er mit dem Ebola-Virus infiziert ist und so einen absolut tödlichen Überträger darstellt, denkt er nur an sich selbst. Statt verzweifelt zu sein, kommt ihm nichts anderes in den Sinn, als möglichst viele Menschen auch zu infizieren, was die zynische Seite seines Charakters noch einmal ganz besonders in den Vordergrund rückt.

Letztendlich ist "Ebola Syndrom" ganz sicher ein Film, der nicht für zarte Gemüter geeignet ist. Besonders gut hat mir der Aspekt gefallen, das Herman Yau es nicht darauf angelegt hat, den Film in eine sinnbefreite Gewaltorgie ausarten zu lassen, sondern die schon erwähnte Mischung aus visueller Härte und der Härte zu erschaffen, die im Kopf stattfindet. Das daraus entstehende Endprodukt ist an brachialer Gewalt schwer zu toppen und hinterlässt einen sehr beklemmenden und nachhaltigen Eindruck, dessen man sich beim besten Willen nicht entziehen kann. Hinzu kommt die exzellente Grundstimmung des Filmes, die herrlich versifft und dreckig erscheint. Und selbst in einer so schonungslos dargestellten Geschichte wie hier ist dann auch noch Platz für jede Menge erstklassigen und tiefschwarzen Humor, der in den meisten Einstellungen ganz vortrefflich zum Ausdruck kommt und dem Geschehen eine ganz besondere Note verleiht. Untermalt wird das Geschehen dann auch noch von einem erstklassigen Score, der insbesondere die bedrohliche Atmosphäre noch mehr hervorhebt, so das man insgesamt von einem erstklassigen Film-Erlebnis sprechen kann, das man nicht so schnell vergessen wird.


Fazit:


"Ebola Syndrom" ist wirklich ein sehr hartes und beklemmendes Stück Film, das nicht spurlos an einem vorbeigeht. Hier wird man mit Cat III Kino der allerersten Güte konfrontiert, das extrem brutal und schonungslos über einen hineinbricht. Die hier gewonnenen Eindrücke sind durchaus dazu in der Lage, den Zuschauer richtig zu schocken, stimmen aber auf der anderen Seite auch nachdenklich und erzeugen dabei eine Sichtweise über den Begriff Egoismus, den man in dieser ausgeprägten Form vielleicht noch nicht gesehen hat.


9/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 15. Dez 2012, 23:02 
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Ebola Syndrome gehört neben Untold Story,Human Pork Chop und Grotesque zu den Cat III Beiträgen die .
Die grafische Gewalt wird hier in blutigen Bildern realistisch,schnörkellos und erbamungslos auf den Zuchauer losgelassen.
Der ein oder andere Gorehound könnte auch von Ebola Syndrome enttäuscht sein, weil es hier kein "Gore Galore" zu sehen gibt.
Was man dem Film aber definitiv nicht absprechen kann ist das er das Siegel "Sick" durchaus verdient!
Wie auch schon in Untold Story wird auch in Ebola Syndrome nicht mit humoristischen Szenen gegeizt.
Der Humor dürfte auch die Leuten ansprechen,die dies bei Untold Story kritisierten, da er nicht so deplaziert wirkt.
Was diese Mischung hier so interessant macht ist das man sich selbst zwischen blutigen Ekelschock FX und schwarzem Schenkelklopfer Humor wiederfindet.
Allein wenn ich jetzt nur "Ich hatte aber saures Schweinefleisch bestellt" sage ,dürfte sich bei einigen Lesern ein Lachen einstellen.
Anthony Wong überzeugt mal wieder auf ganzer Linie und spielt hier den Psychopathen mit soviel Charme
das er einem trotz seiner Greueltaten sympatisch ist.

Mir selbst gefällt der Film sehr gut und er wird auch bei mehrmaligem Sehen nicht langweilig.
Ohne Zweifel jetzt schon ein Cat III Klassiker!
9/10 bewusstlosen Äthiopierinnen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 17:42 
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Dieses Mal falle ich ein wenig aus der Reihe. Habe mir den Film vorhin angesehen (Danke Graf). Leider hat er meine Erwartungen nicht erfüllt. Vieles hört man immer von "Cat III", aber so extrem war der nun nicht. Ja, der Film war nicht schlecht, und er hat mich durchaus unterhalten, aber da gibt es von den Asiaten wesentlich besseres.

Was mich vor allem aber gestört hat, ist der Aspekt der Krankheit "Ebola". Entweder man macht das richtig, wie das in "Outbreak - Lautlose Killer" der Fall gewesen ist, auch wenn dieser Film mit Horror an sich nichts zu tun hatte, oder man lässt es. Das, was als Erstsymptom hier bei allen auftaucht, ist ein plötzlich vorhandener psychogener Anfall, denn mit einem epileptischen hat das Ganze mal gar nichts zu tun. Mal ganz abgesehen davon, dass es bei Ebola nunmal als Erstsymptom zu Fieberanstieg und Blutungen kommt (daher ja auch der Name Hämorrhagisches Fieber). Das ist hier als Idee zwar ganz nett, hat mit Ebola im eigentlichen Sinne nichts zu tun.

Was den Unterhaltungswert des Filmes angeht, so ist hier mehr oder minder ein Thriller vorhanden, der für asiatische Verhältnisse recht viel nackte Haut zu bieten hat. Was den Gore allerdings angeht, so ist hier zwar Brutalität aber weniger Gore an sich vorhanden. Bei einem Cat III hatte ich irgendwie was anderes erwartet. Nun nicht gerade etwas ala Mutant Girls Squad oder The Machine Girl (also Fontänen) aber zumindest ein wenig mehr. Vielleicht ist es (zumindest nach den Trailern zu urteilen) neben Grim Reaper einer der "weicheren" Cat IIIs, wenn es das überhaupt gibt.

Insgesamt bekommt der Film von mir knapp 07/10. Es ist also bei weitem kein schlechter Film.

Was noch verbesserungswürdig ist, ist die Synchronisation, die doch anteilsmäßig nicht den Standart eines professionellen Films erfüllt, und auch die Erzählweise der Geschichte, da man sich manchmal fragt, wo man jetzt eigentlich ist, und warum Kai auf einmal in Afrika auftaucht. Man wusste übrigens nur, dass er dort sein musste, weil das auf dem Cover gestanden hat. Deshalb kann ich nicht mehr Punkte verteilen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 17:46 
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Meiner Meinung nach ist die Erwartung an die sogenannten Cat III Filme sowieso immer ein wenig zu hoch, da die meisten Leute immer die härtesten Gewaltdarstellungen erwarten. Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, das einige dieser Filme ihre Härte vor allem im Kopf des Zuschauers entfalten, was für mich persönlich oft viel brutaler erscheint, als wenn es vor SFX nur so wimmeln würde. Dieser Film fällt so auch in diese Kategorie und ist für mich ziemlich harter Tobak.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 17:55 
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Es kommt mir hier ja nicht nur auf Brutalität an. Das war nur ein Aspekt, der mir aufgefallen war. Viel entscheidender war der Aspekt der Krankheit, der zu dieser Wertung von mir führte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 18:04 
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Irgendwo hast du schon recht, aber dieser Film ist halt etwas anders aufgezogen und legt viel Wert auf den sogenannten Ekel-Faktor. Wenn man natürlich eine eher realistisch anmutende Umsetzung sehen möchte, dann sollte man auf andere Filme zurückgreifen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 20:10 
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Realismus erwarte ich bei einem solchen Film eigentlich gar nicht zwingend. Allerdings (habe es ja schon erwähnt) hatte ich irgenwo etwas wie z. B. Outbreak (auch wenn das Motaba-Virus hier gemeint war) und zwar nicht von der Handlung oder den Örtlichkeiten sondern von den Krankheitszeichen erwartet, denn der Kernaspekt dieses Films bzw. das, worum es in diesem Film geht, ist nunmal die Darstellung von Kai als einen aggressiven Misanthropen (kann man das so sagen?). Und dies wird nicht nur dadurch gezeigt, dass er jede Frau vergewaltigen will, die ihm über den Weg läuft, und extremen Hang zu gewalttätigem Verhalten, sondern auch dadurcg, dass er teilweise unwissentlich teilweise aber auch wissentlich eine Krankheit namens Ebola weiter gibt. Mit HIV wäre der Effekt des Films der gleiche gewesen. Nur wäre die Darstellung eine andere. Dann hätten sie lieber von einem unbekannten Virus sprechen sollen, wie es in Autopsy II ja auch der Fall gewesen ist. Da tauchen auch Krankheitssymptome auf, die keinen direkten Bezug zu irgendeiner Krankheit haben. Finde das zwar auch nicht gut, wenn von einem unbekannten Virus gesprochen wird, aber es ist immerhin besser, als einen bestimmten Sachverhalt, der hinlänglich in Filmen beschrieben und gezeigt worden ist, falsch bzw. gänzlich anders darzustellen.

Es gibt zwar eine asymptomatische Ebola-Variante, allerdings kann diese auch nicht zu einer Erkrankung führen (RESTON-Variante bzw. REBOV).

Anders ausgedrückt: Wenn Andrew Beckett (Tom Hanks) in Philadelphia seinen Partner Miguel Alvarez (Antonio Banderas) über eine Hustenattacke mit dem HI-Virus infiziert hätte, würde das doch auch merkwürdig wirken, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom (1996)
BeitragVerfasst: 8. Aug 2013, 23:26 
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Sau blutiger und ekelerregender,dennoch genialer Cat III Streifen.Die Darstellung von Anthony Wong als kranker Psychopath empfinde ich als sehr gelungen,auch wenn er nicht an die Leistung aus "The Untold Story" herankommt..Für mich sowieso einer der besten Anti-Helden Darsteller,den Asien zu bieten hat.Auf jeden Fall ein recht gelungener Film,der nicht unbedingt für die breite Masse geeignet ist.

Wertung: 8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Ebola Syndrom (1996)
BeitragVerfasst: 15. Okt 2013, 11:10 
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Der Film hat mehr als sein CAT III verdient aber mit Sicherheit nicht in seiner Ursprünglichen Version. Ebola Syndrom ist von der Story her einzigartig. Da ich so etwas noch nicht gesehen habe davor das jemand der Immun gegen den Virus ist komplett ausrastet und fast jeden ansteckt der ihm in die Quere kommt. Anthony spielt wie fast immer seine Rolle wieder sehr briliant. Doch die geschnittene Fassung die immer als Ungeschnitten verkauft wurde war harmlos im Gegensatz zu den Deleted Scenes die ja dann auf einmal doch aufgetaucht sind. Alleine die Zahnstocher ins Auge Szene oder wo er dem Mann mit der Tür den Kopf abtrennt sind schon herbe Sachen. Dazu kommt noch das wiederliche Auftreten von Anthony ich sag nur Küche / Sperma / Fleisch. :D Auch wie er die Afrikanerin vergewaltigt ist schon recht heftig. In Deutschland würde der Film wahrscheinlich sehr schwer eine Freigabe bekommen. Und auch in anderen Ländern denke ich mal. Also CAT III Filme sind schon sehr derbe und werden ja bekanntlich oft schon vor dem Kino start gekürzt um über haupt ein CAT III zu bekommen. Das war ja bei Ebola Syndrom auch der Fall zu Recht wie ich finde da der Film schon sehr derb ist. Einer meiner favouriten.

Zu der DVD von Illusions muss ich sagen das diese etwas seltsam ist. Aber ich äußere mich mal nicht weiter dazu.

In der Ungeschnittenen Fassung 8/10 Punkten. Auch hier muss ich sagen das es weit aus bessere CAT III Filme gibt als diesen. Bzw es nur wenige ernste CAT III Filme gibt. Der Film Ebola Syndrom hat ja einen fiesen Humor mit Anspielungen auf The Untold Story etc. Auch wenn "nur" 8/10 einer meiner Lieblings Filme.


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