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 Betreff des Beitrags: Rage of the Undead (2011)
BeitragVerfasst: 21. Jul 2013, 11:23 
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Rage of the Undead
[Zombideo)
mit Akari, Mai Hagiwara, Tomu Miyazaki, Yûji Morita, Saki Nakajima, Chisato Okai, Mayu Sugano, Jtarô Sugisaku, Airi Suzuki, Miyuki Torii, Maimi Yajima, Kôichi Ôhori
Regie: Kenji Murakami
Drehbuch: Katsuo Kawai
Kamera: Yasutaka Nagano
Musik: keine Informationen
keine Jugendfreigabe
Japan / 2011

Tokio sieht sich einer alles vernichtenden Zombie-Apokalypse gegenüber. Auch die Mitarbeiter einer Videofirma müssen sich den Horden von Untoten stellen. Die Lage scheint ganz und gar hoffnungslos, bis der süßen Aiko eine mysteriöse VHS-Kassette in die Hände fällt. Darauf befindet sich ein Lehrfilm, wie man sich am besten gegen Zombies zur Wehr setzt. Aiko und ihre Freunde machen sich daran, das Gesehene in die Tat umzusetzen. Sie ziehen in einen gnadenlosen blutigen Kampf gegen die Zombies…


Wer sich in den letzten Jahren schon den ein-oder anderen Genre-Beitrag aus Japan angesehen hat kann sich ganz bestimmt denken, in welche Richtung diese Zombie-Komödie tendiert. Weiß man doch nicht erst seit Filmen wie beispielsweise "The Machine Girl" oder auch "Tokyo Gore Police", das insbesondere die Japaner einen ausgeprägten Hang zu vollkommen überzogenen Szenarien haben, der sich in den meisten Fällen auch auf den ersten Blick erkennen lässt. Nicht anders verhält es sich bei vorliegendem Werk, das von Beginn an recht kurzweilig und temporeich daher kommt, so das man sich im Bezug auf den reinen Unterhaltungs-Faktor nun wirklich keinerlei Sorgen machen muss. Und dennoch weiß der Film nur phasenweise zu überzeugen, wobei man auch noch zwischen der gekürzten deutschen DVD und der ungeschnittenen Fassung unterscheiden muss, die knapp 6 Minuten mehr Laufzeit beinhaltet. Und diese zusätzliche Laufzeit beinhaltet natürlich die blutigen Passagen, die in der deutschen DVD so gut wie gar nicht vorhanden sind. Nun hat die vollkommen hanebüchene Geschichte auch sicherlich ihre starken Momente, aber insgesamt gesehen gestaltet sich das Geschehen doch so vollkommen an den Haaren herbeigezogen, das sich mit der Zeit eine gewisse Monotonie einstellt, die durchaus für dezente Ermüdungserscheinungen beim Zuschauer sorgen kann.

Bei mir war dies jedenfalls der Fall, wahrscheinlich habe ich ganz einfach zu viele dieser überzeichneten Storys gesehen, als das sie mich noch wirklich begeistern könnten. Zum anderen sollte man jedoch auch erwähnen, das "Rage of the Undead" in Sachen Qualität keinesfalls an die weiter oben genannten Werke heranreichen kann, denn dazu fehlt es im vorliegenden Fall an der dazu nötigen Klasse. Daran ändert auch der Aspekt nichts, das man einige recht nette Effekte geboten bekommt, denn insgesamt gesehen gestalten sich die Ereignisse keineswegs so hart-und blutig, wie manch einer es sich eventuell gewünscht hätte. Dafür erscheint das Ganze jedoch recht humorig ausgestattet, wobei man natürlich schon eine Vorliebe für den japanischen Humor sein Eigen nennen sollte, der sicherlich nicht jedermanns Sache ist. An dieser Stelle bietet sich dann auch die deutsche Synchronisation an, die etliche unfreiwillig komische Momente entstehen lässt und für so manchen Lacher Sorge trägt.

Regisseur Kenji Murakami hat hier wirklich sämtliche Zutaten für ein absolut abstruses Szenario eingefügt, so das sich die Geschichte auch jenseits jeglicher Logik-und Glaubwürdigkeit ansiedelt. Das erwartet die Fan-Gemeinde auch sicherlich von Filmen dieser Machart, so das "Rage of the Undead" auch ganz bestimmt den Geschmack seiner Zielgruppe ansprechen wird. Mir persönlich war es jedoch schon etwas zuviel des Guten und mehr als einmal kann ich mir diesen Film auf keinen Fall ansehen. Es hat ganz einfach eine gewisse Sättigung stattgefunden, da in den letzten Jahren einfach zu viele dieser hanebüchenen japanischen Trash-Produktionen den Weg zu uns gefunden haben, die man irgendwann einfach nicht mehr sehen kann. Irgendwie ähneln sich die Szenarien dabei auf eine gewisse Art und Weise und es offenbart sich nicht wirklich etwas Neues, an dem man seine Freude haben könnte.

So ergibt sich letztendlich ein eher durchschnittlicher Gesamteindruck eines Filmes, der zwar einige durchaus nette Momente beinhaltet, insgesamt gesehen aber schon etwas ermüdend wirkt, da man alles schon einmal in dieser oder ähnlicher Form gesehen hat. Dennoch bin ich mir sicher, das "Rage of the Undead" seine Fan-Gemeinde finden wird, denn gibt es doch genügend Leute, die von diesen Filmen einfach nicht genug bekommen können.


Fazit:


Vielleicht werde ich langsam zu alt für solchen Nonsens, aber "Rage of the Undead" konnte mich nicht wirklich überzeugen. Zu oft hat man ähnliche Geschichten zu sehen bekommen, so das sich langsam aber sicher eine gewisse Eintönigkeit einstellt, die keine wahre Begeisterung aufkommen lässt.


5/10

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