Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Hypercane (2013)
BeitragVerfasst: 3. Mai 2014, 20:35 
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Originaltitel: 500 MPH Storm
Herstellung: USA, 2013
Regie: Daniel Lusko
Darsteller: Casper Van Dien, Bryan Head, Keith Meriweather, Dale O'Malley, James Lawrence Sicard
Genre: Katastrophenfilm, Trash
Laufzeit: ca. 87 Min.

The Asylum! Damit habe nun schonmal klar gemacht, was einen erwartet. Ein Katastrophenfilm meiner Lieblingsfilmschmiede. Story? Ähm, ja, gibt es. Man muss nur genau hinsehen. Wissenschafftler machen mal wieder einen Scheiß und produzieren einen, ach was sage ich, zwei Hurricans, Tornados oder was auch immer. Wenn sie sich dann treffen könnte ein unaufhaltbarer Hypercane entstehen. Ein Wissenschaftler, der nebenberuflich versucht, seine Familie auf einen Berg zu bringen, möchte es gerne verhindern. Wenn das nicht mal eine prickelnde Story ist.

Eins muss man ja Asylum lassen. Sie versuchen erst gar nicht, den geneigten Zuschauer mit ausgeklügelten, physikalischen Fachwissenzu langweilen und fahren alles auf was einen zugekoksten Drehbuchautor Mittwochnacht, auf dem Scheißhaus so einfällt.

Wie entsteht eigentlich so ein Lüftchen? Bei mir nach ausgiebigen Zwiebelkonsum. Bei Asylum versucht man rein wissenschaftlich mit einem Laser in den Weltraum zu schießen um mit Hilfe der Apollostation, was auch immer das sein soll. Die Energie der Erde zu nutzen. Dabei geht gehörig was schief und es entsteht der titelgebende Sturm. Gleichzeitig überhitzt noch der Atomreaktor, der den Laser produziert. Moment mal. Sie benutzen einen Atomreaktor um einen Strahl ins Weltall zu schießen um Energien der Erde zu nutzen? Warum nutzt man nicht gleich den Reaktor zur Stromerzeugung? → Asylum halt! Die Antwort auf alle Logiklöcher des Films. Wenn man sowieso, das Niveau am Boden hält, kann man auch alles auffahren was der Computer hergibt. Da fährt man schon mal mit einem Auto, in den Container eines umgekippten LKWs der vom Sturm erfasst wird, dreht sich ein paar mal und fährt wieder raus, als ob nichts gewesen ist. Wenn schon so ein Unwetter tobt, nimmt man natürlich einen Hubschrauber um in Sicherheit zu kommen. Wenn man zum Schluss die Welt retten will, lässt man die Soldaten in Sicherheit und nimmt Frau und Kind mit ins Verderben, dann weiß man wenigstens wo sie sind, oder?

Hat man sich davon verabschiedet, noch an irgendwelche Logik im Film zu glauben, sieht man die Effekte und denkt, Wow, sind die Asylum. Wieso animiert man ein Auto was eine kleine Rampe runterfährt? Aber von Asylum ist man ja nichts andres gewöhnt. Was anderes möchte man auch ehrlich gesagt auch nicht sehen.

Die schauspielerischen Leistungen sind wie so häufig solala. Mitlerweile störe ich mich gar nicht mehr daran und genieße den Scheiß, der auf mich einrieselt. Verdammt nochmal, der Film hat mich unterhalten. Wieso? Keine Ahnung....


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