Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Blast-Off Girls (1967)
BeitragVerfasst: 25. Jan 2016, 19:32 
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O-Titel: Blast-Off Girls
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1967
Darsteller: Dan Conway, Ray Sager, Tom Tyrell, Tom Liace, Dennis Hickey, Chris Wolsky, Ralph Mullin, Harland Sanders, Sherri Lane, Sharon Camille, Ann Heath, Julia Ames
Regie:Heschell Gordon Lewis
FSK: ungeprüft


Inhalt:


Junge Bands haben es schwer. Doch um es zu etwas zu bringen, heuern viele bei Boojie Baker an, einem mehr als zweifelhaften und zwielichtigem Manager und Promoter. Als seine momentane Band nämlich aussteigen möchte, da etwas mit der Bezahlung nicht zu stimmen scheint, gibt es Ärger, denn Boojie möchte ihnen die Hälfte ihres Lohns vorenthalten. Doch sie stauchen Boojie zusammen und nehmen sich das Geld einfach. Doch damit ist die "Partnerschaft" beendet, und Boojie Baker braucht eine neue Band für seinen Club.

Und er wird fündig: Eine eher mittelmäßige Band wird von Boojie auserwählt und gefördert. Mit Instrumenten, Plattenproduktion und Veröffentlichungen. Doch irgendwann kommen auch diese jungen Musiker auf die Idee, mehr Geld als bisher zu wollen. Doch sie haben nicht mit Boojie gerechnet, denn dieser hat dieses Mal einen Plan ausgeheckt, um die Musiker an sich zu binden und sie zum Schweigen zu bringen. Und dabei sind ihm die "Blast-Off Girls" von Nützen.

Wertung:


Es ist gar nicht so einfach einen Film zusammen zu fassen, der nur eine sehr geringe Rahmenhandlung bietet. Diese ist im Musikgeschäft angesiedelt. Boojie Baker in Gestalt von Dan Conway ist die Hauptperson, um die sich alles dreht. Und es wird sehr deutlich gezeigt, wie schnell Musiker bzw. junge Leute gegen ihren Willen etwas machen müssen, was sie eigentlich gar nicht wollen. Denn sie wollen Geld verdienen und Boojie will dies verhindern und in seine eigene Tasche wirtschaften. Dabei gelingt der Spagat zwischen Musikfilm und Drama hervorragend. HGL bewegt sich hier fernab von Horrorgenres und man sieht, dass er auch außerhalb sehr gut zurecht kommt. Dabei ist wiederum der typische Stil - reduzierter Ton, wiederkehrende Melodien, einfache Handlung mit wenigen Charakteren - vorhanden, und das prägt den vorherrschenden Stil.

Leider gehört dieser Film hier dennoch zu den Schwächeren von HGL, denn die Spannung bleibt ein wenig auf der Strecke. Auch die Tragik ist geringfügiger vorhanden. Dafür ist das Bild insgesamt besser als z. B. bei Scum of the Earth, was aber wohl auch am Erscheinungsdatum liegen mag. Für HGL-Fans natürlich ein Muss, für alle anderen ein Kann. Hier als Wertung 06/10 Punkte.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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