Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Partnerreview: Die Tiefe (1977)
BeitragVerfasst: 28. Sep 2013, 05:37 
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Gail und David Sanders sind frisch verheiratet – ihre Flitterwochen verbringen sie mit einem Tauchurlaub auf den Bermudas. Als sie auf dem Meeresgrund zufällig ein altes Schiffswrack entdecken und dort auf Ampullen mit einer gelblichen Flüssigkeit stoßen, glauben sie, einen großen Schatz gefunden zu haben. Doch auch Unterweltboss Henri Cloche ist hinter den Ampullen her. Mit Hilfe des Profitauchers Treece liefern ihm die Sanders eine gefährliche Unterwasser-Schlacht.

Filme die sich im oder sogar unter Wasser abspielen gibt es nicht sonderlich viele, die Welt des Wassers ist somit auch filmisch gesehen noch fast unerforscht und kaum beachtet worden. Dies dachte sich wohl auch der Regisseur Peter Yates als er sich das Drehbuch zu die Tiefe annahm und dieses in bewegten Bildern umsetzte. Yates ist kein unbeschriebenes Blatt in der Regiewelt, „Krull“, „Der Augenzeuge“ und „Suspect – Unter Vedacht“ sind nur einige Titel die er zu seinem Lebenslauf aufschreiben konnte. Yates ist leider am 09. Januar 2011 an einem Herzleiden verstorben.

Die Tiefe ist ein Film der in mehreren Genres zuhause ist, da wären Drama, Abenteuer und auch Thriller Elemente fanden ihren Platz auf der Leinwand und können durch eine gesunde Mischung und Vermischung den Zuschauer fesseln und begeistern zugleich. Die atemberaubende Unterwasserwelt und die perfekt eingefangenen Bilder dieser geheimnisvollen Welt lassen den Zuschauer nur wenig Zeit zum nachdenken. Auch die Besetzung der Rollen des Paares, um die es hauptsächlich in die Tiefe geht, kann sich sehen lassen, ein Nick Nolte und eine Jacqueline Bisset können mit ihrer Darstellung den Zuschauer überzeugen und wirken keinesfalls künstlich oder gestellt. Nolte kennt man auch aus „Nur 48 Stunden“ und „Und wieder 48 Stunden“ und aus zig anderen, sei es Komödien, Action oder auch Drama, Nolte war in verschiedenen Genres zuhause und konnte mit seinen schauspielerischen Können überzeugen. Bisset ist ebenfalls kein unbekannter Star, „Mord im Orientexpress“, „Der Richter und sein Henker“ und „Wilde Orchidee“ sind ihre bekanntesten Filme.

Aber auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt worden, wer einem vor allem positiv auffällt ist Louis Gossett Jr., dieses markante Gesicht ist des öfteren in diversen Filmen zu erblicken. Die Tiefe baut eine enorme Spannung auf, und hält diese konstant auf einem Level ohne an Fahrt zu verlieren. Die Beklemmendheit und Einsamkeit unter Wasser verstärkt dies auf eine imposante Weise, und das obwohl der Film die Tiefe ja nun schon mittlerweile fast 40 Jahre auf den Buckel hat.

In die Tiefe vermischen sich auch gut zwei Nebengeschichten zu einer Hauptstory, die Suche nach dem Wrack und die Entdeckung der Morphiumampullen sind eine einfallsreiches Wechselbad zweier Elemente, Drama und Thriller werden zu eins. In die Tiefe vermischen sich auch gut zwei Nebengeschichten zu einer Hauptstory, die Suche nach dem Wrack und die Entdeckung der Morphiumampullen sind eine einfallsreiches Wechselbad zweier Elemente, Drama und Thriller werden zu eins. Yates hatte hier das Auge fürs Wesentliche und das Gespür für etwas was die Zuschauer sehen wollen.

Die Tiefe ist spannend inszeniert worden, und weist auch keine Längen auf, der Zuschauer wird regelmäßig mit sinnvollen Dialogen und nachvollziehbaren Handlungen der Akteure versorgt und noch dazu mit wundervollen Unterwasseraufnahmen belohnt. Auch eine kleine blutige Szene mit einer Moräne fand ihren Platz und dürfte bei manchen im Gedächtnis haften bleiben. Die Tiefe gibt es in Deutschland auf VHS, DVD und BD, und hat eine Freigabe von 16 erhalten und rechtfertigt sie auch.

Die Tiefe ist nicht nur ein Film für Wasserratten, auch Nolte und Bisset Fans kommen hier voll auf ihre Kosten, der Film ist ein gutes Beispiel für Filmgeschichte, denn es gibt nur wenig andere mit dem Thema Wasser die dem Film die Tiefe im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser reichen können.

Fazit: Sehr unterhaltsamer, spannender Streifen, klasse Schauspieler und zwei gut durchdachte Storys in einem Film.

Ich gebe dem Film die Tiefe 10 / 10 Moränen

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