Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Color me blood red (1965)
BeitragVerfasst: 2. Feb 2013, 13:21 
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Originaltitel: Color me blood red
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1965
Darsteller: u. a. Gordon Oas-Heim, Candi Conder, Elyn Warner, Scott H. Hall, Jerome Eden, Patricia Lee, James Jackel, Iris Marshall, William Harris, Cathy Collins
Regie: Herschell Gordon Lewis
FSK: KJ

Inhalt:


Farnsworld Galleries. Ein Mann steht vor einem Bild. Er nimmt es aus seiner Position und trägt es nach draußen. Die Sonne scheint. Er legt es auf den Boden, übergießt es mit Benzin und zündet es an. Und das Bild beginnt zu bluten...

Adam Sorg, ein Maler, arbeitet an seinem nächsten Werk. Er macht Pinselstriche auf seiner Leinwand, doch so ganz ist er nicht zufrieden. Dei Farbe stimmt nicht. Seine Freundin stört ihn bei der Arbeit, obwohl er niemals bei der Erschaffung eines Kunstwerks gestört werden möchte. Es kommt zum Streit., weil er sie mit dem Pinsel angemalt hat.

Die Farnsworld Gallery zeigt momentan stellt momentan Werke von ihm aus, aber niemand will ihm ein Bild abkaufen. Auch der Kritiker ist nicht gerade von seiner Arbeit angetan. Seine Farben seien zu ausdrucksschwach.

Das Haus des Malers liegt an einem See mit einem kleinen Strand. Auf dem Wasser drehen er und seine Fraundin ein paar Runden mit altertümlich anmutenden Tretboten. Als sie miteinander reden, lässt Adam sie ins Wasser fallen. Am Abend verletzt sie sich an einem Nagel, der aus einem am Boden liegenden Bild von Adam herausragt und hinterlässt eine kleine Blutspur. Adam ist am nächsten Morgen fasziniert von der Farbe und sie erzählt ihm, dass es ihr Blut ist, was auf dem Bild zu sehen ist. Er kratzt eine Wunde an ihrer Hand wieder auf, und beginnt mit ihrem Finger zu malen. Aber sie möchte das nicht. Also bringt er seine Hände selbst zum Bluten und malt, bis er sich blutüberströmt auf seien Couch nieder lässt und einschläft.

Seine Freundin findet ihn am nächsten Morgen weggetreten im Wohnzimmer und säubert ihn ein wenig vom dem Blut. Als sie ihn fragt, woher er aber das ganze Blut für seine zukünftigen Bilder nehmen möchte, beginnt sie ihn zu nerven, und als sie ihm zu nahe kommt, rammt er ihr einen spitzen Gegenstand ins Auge, der sie umbringt. Jetzt hat er genug Blut für sein Bild. Anschließend begräbt er sie am Strand.

Als der Kritiker das neue Werk in der Gallerie begutachten kann, ist er begeistert. Es zeigt eine blutverschmierte Frau, dei von einem Messer erstochen wurde. Der Kritiker würde es für 15.000 $ verkaufen, doch Adam will nicht. Dieses Bild sei unverkäuflich. Sorg solle ein weiteres Bild malen, und er macht es. Gerade als er wieder mit seinem eigenen Blut malen möchte, kommt eine Gruppe Jugendlicher an seinem Strand an. Die Teenager sehen die Tretboote und benutzen sie, doch Adam schnappt sich sein Motorboot und rast ihnen hinterher und kann beide erledigen, damit er ein weiteres Werk malen kann.

Später kommen weitere Personen am Strand an. April, eine junge Frau, will sich nicht am Strand umziehen sondern sucht das nahegelegene Haus auf. Dort trifft sie auf Adam, der sie gerne malen möchte. Ihre eigene Mutter hatte bereits Interesse an einem Bild von ihm in der Gallerie bekundet.

Als sie am Abend zu Adam kommt, damit sie für ihn Modell stehen kann, kommt es leider etwas anders als sie denkt: Damit ihre Arme in der richtigen Position bleiben, fesselt Adam ihre Hände. Kurz bevor er sie dann mit seiner Axt erschlagen kann, treffen allerdings die Freunde von ihr ein, die sie bereits vermisst hatten, und denen sie erzählt hatte, dass Adam sie malen möchte. Die Leiche von Adams Partnerin wurde von ihnen bereits am Strand entdeckt. Der Freund von April schnappt sich das Gewehr über dem Kamin. Erst kann ihn Adam vom Schießen abhalten, doch als Adam mit der Axt auf ihn los geht, drückt er ab und trifft Adam mitten im Gesicht, so dass die Blutmalerei ein Ende hat.

Wertung:

Wie man es von Herschell-Gordon-Lewis-Filmen kennt, wird dieser hier in typischer Weise abgefertigt. Eine eher einfache Geschichte verpackt mit schlechtem Ton und schlechtem Bild, welches einige Störungen und Farbunterschiede aufweist. Zusätzlich eine kleine Prise Humor und ein wenig Gore, der für die Zeit wieder ein wenig heftiger ausgefallen ist.

Schauspielerische Höchstleistungen vermisst man wieder, braucht man hier aber auch nicht. Musikalisch gibt's wieder jazzige Klänge gepaart mit prägnanten Melodien. Insgesamt also alles typisch Lewis, und wer etwas anderes erwartet, der ist hier fehl am Platz.

Insgesamt gesehen von der Story her ein nicht ganz so guter Lewis-Film der durch einen entsprechenden Gore-Gehalt wieder etwas ausgeglichen wird. Deshalb spielt er in einer Kategorie mit 2000 Maniacs, welcher im Gesamtbild minimal besser wegkommt. Eine Wertung von 08/10 ist aber durchaus drin.

Eine Anmerkung zu den Extras:

Es ist schon verwunderlich, dass ein Trailer zu "Blood Feast" enthalten ist, der wahrscheinlich alle heftigeren Szenen beinhaltet, obwohl der Film hierzulande einen gewissen Paragraphen aufgebrummt bekommen hat. Das muss man nicht verstehen...

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Color me blood red
BeitragVerfasst: 3. Feb 2013, 18:40 
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Den Kult um HG Lewis und seine Machwerke kann ich absolut nicht nachvollziehen. !!!Sämtliche!!! Filme von ihm verursachen bei mir Aufenkrebs.

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 Betreff des Beitrags: Re: Color me blood red
BeitragVerfasst: 3. Feb 2013, 20:35 
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Cromwell hat geschrieben:
Den Kult um HG Lewis und seine Machwerke kann ich absolut nicht nachvollziehen. !!!Sämtliche!!! Filme von ihm verursachen bei mir Aufenkrebs.


Siehste, bei mir ist das genau das Gegenteil :lol22:

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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