Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Die geschändete Rose - Horror-Maske (1969)
BeitragVerfasst: 2. Jun 2013, 17:32 
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O-Titel: La Rose écorchée
Herstellungsland: Frankreich
Erscheinungsjahr: 1969
Darsteller: u. a. Philippe Lemaire, Anny Duperey, Howard Vernon, Elizabeth Teissier, Valérie Boisgel, Gérard-Antoine Huart, Johnny Cacao, Jean-Pierre Honoré, Jacques Seiler, Michel Charrel, Véronique Verlhac, Roberto
Regie: Claude Mulot
FSK: KJ

Inhalt:


Als Frederic Lansac seine Moira noch hatte, war die Welt auch noch in Ordnung. Anne betrat jedoch sein Leben, und von da an widmete er ihr seine Zeit, und das nicht nur, weil sie ihm Modell für seine Bilder stehen konnte. Nach und nach verliebt er sich in Anne und Moira bleibt auf der Strecke.

Die Idylle könnte perfekt sein, denn beide gehen zusammen auf seinen Landsitzt, bei welchem seine Eltern bereits zwei überaus merkwürdigen Gestalten Unterschlupf gewähren. Als sie ein Fest geben, taucht auch Moira auf, die nicht eingeladen war. Und es kommt zur Katastrophe: Sie treibt Anne vor sich her, doch diese sieht nicht hinter sich, und so gerät sie in die Flammen des vor dem Gut brennenden Feuers und verbrennt größtenteils. Sie überlebt zwar, ist jedoch fürchterlich entstellt und kann sich nur noch mit Hilfe eines Rollstuhls fortbewegen. Ihre vorherige Schönheit und damit die Muse, die Frederic so oft gemalt hatte, sind dahin.

Und weil sie nicht mehr schön sein kann, darf es auch keine andere Frau in ihrer Nähe. Dies bekommt als erstes die Krankenschwester zu spüren, denn als Anne mit dieser allein ist, bringt sie diese mit einer List um - Die Pflanze, die Frederic aus seinem Institut mitgebracht hatte, war eine extrem giftige, doch die Krankenschwester wusste davon nichts. Und ja, Frederic war scharf auf sie und vielleicht deshalb hat sich Anne an ihr gerächt, indem sie die Schwester bat, die Pflanze zu gießen.

Um ihr zu helfen, kontaktiert Frederic einen befreundeten Professor, der als Mediziner im kriminellen Milleu Gesichtsverpflanzungen durchführen kann. Doch er braucht dafür ein Gesicht. Als Anne sich eins ausgesucht hat, fangen sie die junge Agnes ein. Doch die beiden zurückgebliebenen Mittäter vergehen sich an ihr und im Kampf schlägt einer der beiden Agnes den Schädel ein, weshalb das Gesicht unbrauchbar wird. Im Wald treffen sie auf ihr nächstes Opfer und sie können diese in Richtung Schloss locken. Doch als alles vorbereitet ist und auch der Chirurg da ist, wacht Anne mit ihrer alten Horror-Maske wieder auf. Vor ihr die gefesselte junge Frau - gänzlich unversehrt - sowie der erhängte Chirurg. Und so bleibt Annes Gesicht so, wie es ist, doch die Geschichte selbst ist noch nicht zu Ende...

Wertung:


Aufgrund des Alters, was dieser Film hat, darf man natürlich keinen gewöhnlichen Horror-Streifen erwarten. Häufig wird dieser Film aus der Ich-Perspektive von Anne dargestellt, weshalb ihr Gesicht fast den ganzen Film über nicht zu sehen ist (kleine Ausnahmen ausgenommen). Dadurch bekommt der Film eine ganz andere Horror-Dimension, denn es ist nicht das, was gezeigt wird, was Horror verursacht, sondern die Beklemmung und das Gefühl entstellt oder "behindert" zu sein, denn das ist es, was Anne ist.

Die Geschichte, so wird es sebst im beiliegenden Text im Mediabook erzählt, ist nicht neu und wurde immer wieder in Horrorfilmen aufgegriffen. Ob dieser hier jetzt die anderen ausstechen kann, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass trotz der eher mäßigen Tonqualität ein recht gutes Bild mit kleinen Unschärfen aber durchaus ansehbarer Qualität abgeliefert worden ist, was nicht selbstverständlich ist. Der Ton hätte ein wenig besser sein können. Einige Szenen sind mit englischem Ton in den Originalfilm eingefügt worden, was aber der flüssigen Handlung keinen Abbruch tut.

Schauspielerisch möchte ich mir gar kein Urteil erlauben, denn ich kenne die meisten Schauspieler nicht. Aber gerade Philipe Lamaire und Howard Vernon haben in zahlreichen Filmen mitgewirkt, weshalb sie eigentlich keine Unbekannten sein dürften.

Insgesamt gab es hier bestimmt keine Höchstleistungen aber ein durchaus ansprechendes und nicht gänzlich einfach zu konsumierendes Machwerk, welches sich vor den ganz großen Klassikern nur in geringem Maße überholen lassen muss, dennoch aber eine 07/10 verdient hat.

Ein Wort noch zur Veröffentlichung: Das Mediabook von X-Rated ist durchaus schön anzusehen. Single-DVD, im linken Deckel ist der Textteil eingeklebt, der einige Informationen parat hat. Angeblich ist das Mediabook auf 500 limitiert, aber eine Nummerierung findet sich nicht.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Die geschändete Rose - Horror-Maske (1969)
BeitragVerfasst: 1. Aug 2013, 17:07 
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ich liebe diesen Film!!!


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