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 Betreff des Beitrags: Insel des Schreckens (1966)
BeitragVerfasst: 17. Jan 2013, 23:51 
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Originaltitel:    Island of Terror
Herstellungsland:    Großbritannien
Erscheinungsjahr:    1966
Regie:    Terence Fisher

Darsteller:   
Peter Cushing
Edward Judd
Carole Gray
Eddie Byrne
Sam Kydd
Niall MacGinnis
James Caffrey
Liam Gaffney
Roger Heathcote
Keith Bell
Shay Gorman
Peter Forbes-Robertson

Handlung:

Auf einer Insel vor der britischen Küste wird eine Leiche gefunden. Allem Anschein nach fehlen der Leiche sämtliche Knochen. Der Inselarzt Dr. Landers steht vor einem Rätsel und bittet Dr. West und Dr. Stanley um Hilfe. Gemeinsam versuchen sie das Phänomen zu erforschen. Der auf der Insel lebende Krebsforscher Dr. Phillips scheint etwas im Schilde geführt zu haben und bald müssen die drei feststellen, dass nicht nur ihr Leben sondern auch das aller Inselbewohner in Gefahr ist...

Quelle: Ofdb

Fazit:

Ich hab mir wirklich schwer getan den Film einzuorden, zuerst wollte ich den Film unter Klassiker einstellen, denn er verbindet alles was Hammer Studios damals groß gemacht hat. Terence Fisher hat den Film wirklich sehr gut inszeniert, er schafft es eine bedrohliche Atmosphäre aufzubauen, die je länger der Film dauert immer spannender wird. Der wirklich gute Cast wird von einem gut aufgelegten Peter Cushing angeführt, man sieht ihm den Spaß am Film regelrecht an. Er springt, kämpft, rennt, gibt einfach alles, wie man es aus seinen Filmen gewohnt ist.
Danach wollte ich ihn unter SciFi einstellen, denn es geht um Wissenschaftler und ihre schief gefangenen Experimente.
Unter Trash hätte ich ihn auch einstellen können, denn die wissenschaftlichen Erklärung sind manchmal hanebüchend und die Monster sehen einfach nur lustig aus. Hier bekommt man es mit kriechenden, Schildkrötenähnlichen Viechern mit Rüsseln zu tun, die alles andere als gefährlich aussehen.
Letztendlich hab ich mich für Horror allgemein entschieden, denn hier handelt es sich zusammengefasst einfach nur um einen genialen Gruselfilm der tierisch Spass macht.

9/10 Pkt

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Wer im Glashaus sitzt, sollte ich sich im Dunkeln ausziehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Insel des Schreckens
BeitragVerfasst: 27. Jan 2013, 00:18 
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Den Streifen fand ich auch ziemlich gut. Die Monster sind ja mal eine coole Idee, irgendwie witzig, aber eben auch gefährlich (ich habe vor Ewigkeiten mal irgendwo eine Auflage unter dem Titel "Zombies - Todesmonster greifen an" oder so ähnlich gesehen gehabt). Ich denke man kann den Streifen für Fans des 60er Horrors um Monster, die eine Gegend unsicher machen, uneingeschränkt empfehlen. Macht wirklich Spass das Teil!

9/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Insel des Schreckens (1966)
BeitragVerfasst: 20. Aug 2013, 15:31 
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Insel des Schreckens
(Island of Terror)
mit Peter Cushing, Edward Judd, Carole Gray, Eddie Byrne, Sam Kydd, Niall MacGinnis, James Caffrey, Liam Gaffney, Roger Heathcote, Keith Bell, Margaret Lacey, Shay Gorman, Peter Forbes-Robertson
Regie: Terence Fisher
Drehbuch: Edward Mann / Al Ramsen
Kamera: Reginald H. Wyer
Musik: Malcolm Lockyer
FSK 16
Großbritannien / 1966

Eine mysteriöse Todesserie versetzt die Bewohner einer kleinen britischen Insel in Angst und Schrecken. Die Leichen sind nicht nur schrecklich entstellt, sondern auch völlig ohne Knochen. Ein Team von drei Wissenschaftlern versucht die Ursache zu erforschen und stößt dabei auf ein Labor, in dem Forschungsarbeiten für ein Mittel gegen Krebs durchgeführt wurden. Bei der Besichtigung des Labors überkommt ihnen eine grausame Vorahnung: Hier wurden monströse Kreaturen gezüchtet. Schnell versuche sie die Inselbewohner in Sicherheit zu bringen. Doch die Kreaturen vermehren sich rasant...


Terence Fisher war wohl unumstritten der bekannteste Regisseur der britischen Hammer-Studios und hat so manchen echten Klassiker des Horrorfilms auf den Weg gebracht. Auch der vorliegende "Insel des Schreckens" entstand unter seiner Regie und obwohl das Werk wohl nicht über den Bekanntheitsgrad eines "Frankensteins Fluch" oder "Dracula" verfügt, kann man den Film getrost als herrlichen Klassiker bezeichnen. Fisher erzählt einmal mehr eine wunderbar kreative Geschichte, die stellenweise schon einen leichten SCI/FI Einschlag erkennen lässt, der sich nahezu perfekt mit den typischen Horror-Elementen kombiniert und so eine exzellente Mixtur ergibt. Aus heutiger Sicht mag das Geschehen zwar alles andere als sonderlich gruselig erscheinen, doch erliegt der Zuschauer auch in diesem Fall dem handelsüblichen Charme, den im Prinzip alle Werke der britischen Film-Studios beinhalten.

Als Zugpferd ist in einer der Hauptrollen Hammer-Ikone Peter Cushing zu sehen, der wie eigentlich immer sehr souverän und spielfreudig agiert. Ihm zur Seite steht aber auch eine Darsteller-Regie, die dem Betrachter keinerlei Grund zur Beanstandung liefert, denn sämtliche Akteure können mit äußerst gutem Schauspiel aufwarten. Das dieses stellenweise ein wenig theatralisch erscheint ist dabei keine sonderliche Überraschung, denn dieses Merkmal kennt man ja gewöhnlich aus den Filmen der damaligen Zeit, so das es sich ganz einfach um einen Aspekt handelt, der fast schon automatisch dazugehört und keinesfalls als negative Kritik ausgelegt werden sollte. Ist man ansonsten von Hammer fast ausschließlich reine Horror-Filme gewohnt, so mischt sich dieses Mal halt auch eine leichte Note des Science Fiction Filmes bei, die dem Ganzen aber extrem gut zu Gesicht steht. In den Vordergrund rückt diese hauptsächlich durch die putzigen Monster, die hier durch Experimente eines Wissenschaftlers entstanden sind und für die ominöse Mord-Serie verantwortlich zeichnen.

Die Darstellung der Kreaturen ist nach heutigen Maßstäben schon äußerst niedlich und verursacht vielmehr ein Schmunzeln als eine Gänsehaut beim Zuschauer, doch tragen die possierlichen Viecher durchaus zum gelungenen Spannungsaufbau der Geschehnisse bei. Auf Härte oder blutige Szenen braucht man in diesem Fall selbstverständlich nicht zu warten, dafür erzeugt die Geschichte durch den Einsatz der einfachsten Mittel eine wunderbare Atmosphäre, die in einigen Passagen auch durchaus eine gewisse Bedrohlichkeit erkennen lässt. Hierzu trägt auch die herrliche Geräusch-Kulisse und der passende Score bei, denn die langsam immer stärker anschwellende Hintergrundmusik führt einen zwangsläufig zu den Höhepunkten der Ereignisse, in denen sich dann auch die aufgestaute Spannung entlädt. Dies alles geschieht in einem Tempo, das zwar keinesfalls als rasant bezeichnet werden kann, aber es kommt andererseits auch zu keiner Zeit zu irgendwelchen langatmigen Passagen, die das Seh-Vergnügen beeinträchtigen könnten.

"Insel des Schreckens" ist meiner persönlichen Meinung nach ein absolut sehenswerter Klassiker, der sämtliche Stilmittel der Hammer-Studios beinhaltet und von Terence Fisher grandios in Szene gesetzt wurde. Man erkennt die Handschrift des bekannten Regisseurs sofort und weiß dabei ganz genau, das man sich von der ersten Minute an auf ein tolles Film-Erlebnis einstellen kann, das einen durchgehend bestens und kurzweilig unterhält. Und auch wenn in vorliegendem Fall wohl nicht der hohe Bekanntheitsgrad einiger anderer Hammer-Filme vorhanden ist, so sollte man sich diese gelungene Kombination aus Horror-und SCI/FI auf keinen Fall entgehen lassen. Um hier ganz auf seine Kosten zu kommen, sollte man allerdings eine Vorliebe für die "alten Schinken" haben, denn aus der heutigen Sichtweise wirkt das Szenario selbstverständlich etwas antiquiert, was ich persönlich jedoch eher als Kompliment ansehe.


Fazit:


Nostalgiker und Fans der britischen Film-Studios kommen hier voll auf ihre Kosten und werden mit einer wunderbar atmosphärischen Geschichte konfrontiert. Terence Fisher hat hier einmal mehr sein untrügliches Gespür für den Geschmack der damaligen Zeit unter Beweis gestellt und somit einen Klassiker geschaffen, der auch in der heutigen Zeit nichts von seinem Charme verloren hat.


8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Insel des Schreckens (1966)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 11:09 
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