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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Rückkehr der Zombies (1980)
BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 21:37 
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Originaltitel: Le Notti del terrore
Produktionsland: Italien
Produktion: Gabriele Crisanti
Erscheinungsjahr: 1980
Regie: Andrea Bianchi
Drehbuch: Piero Regnoli
Kamera: Gianfranco Maioletti
Spezialeffekte: Gino De Rossi
Länge: ca. 81 Minuten
Freigabe: ungeprüft
Darsteller: Karin Well, Gianluigi Chirizzi, Simone Mattioli, Antonella Antinori, Roberto Caporali, Peter Bark, Claudio Zucchet, Anna Valente, Raimondo Barbieri, Mariangela Giordano

Handlung:

Im Landhaus eines reichen Industriellen treffen sich eine Anzahl Leute zu einem fröhlichen Wochenende. Doch das Grauen schlägt sie bald in seinen Bann. Als die Nacht hereinbricht, kommt eine Horde schrecklicher Wesen aus dem Dunkel. Zombies, die panische Furcht verbreiten und schauderhafte Verbrechen begehen. Die Gruppe versucht sich zu Schützen ...doch vergeblich. Mit unvorstellbarer Grausamkeit schlagen die lebenden Toten zu! Es gibt kein Entrinnen.


Trailer:

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Kritik:
Peter Bark erinenrt in dem Film an BABY OTTO smile smile smile smile smile jump-lachen jump-lachen jump-lachen jump-lachen jump-lachen jump-lachen

Egal, nun zur kritik:

Darf man sich ein Highlight erwarten? nein, ganz sicher NICHT.
Darf man schauspielerisches Niveau erwarten? nein, auch das ganz sicher NICHT.
Darf man sich guteaussehende, blutrünstige Zombies erwarten? Hell yeah.
Das ist das einzig positive am Film. De make Up Arbeit an den Zombies bzw. den Kills ist Hammer genial.
Zombies sehen aus wie eine Msichung aus "Voodoo" und "reitende leichen". klatschen klatschen klatschen klatschen klatschen klatschen

Der jeweilige Score ist auch super in Szene gesetzt, und es werden KEINE Gefangenen gemacht, und man merkt, das bin ich mal frech zu behaupten, das hier Fulci Fans am Werk waren damals seiner Zeit, den man merkt KEINE Minute, das der Film sich abgrenzen will, sondern eher Trittbrettfahrer bzw. Hobbie Mentalität mit Budget besitzt. Der Jung sieht aus, als hätte man einen Erwachsene kopf auf einen Kinderkörper gesetzt.

Wertung!?

Boa...aus dem Bauch heraus


4/10

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Veggie...now
http://www.peta2.de/web/schrittfuerschritt.1102.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückkehr der Zombies
BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 21:44 
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trashig-exploitativer Chef
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Hi Markus,
danke für das Review aber bitte beim nächsten Mal UNBEDINGT das Cover auf einen Bilderhoster hochladen und nicht den direkten Link von anderen Seiten nehmen so wie es hier der Fall war.

Habe das jetzt mal geändert und das Cover bei tinypic hochgeladen , aber beim nächsten Mal bitte drauf achten!

Hier auch nochmal das Tutorial vom Master zu dem Thema :

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"Are you gonna bark all day little doggie, or are you gonna bite?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückkehr der Zombies
BeitragVerfasst: 4. Jan 2013, 22:52 
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Dieser 1981 erschienene Vertreter des Italo-Zombiefilms besticht nicht gerade durch eine herausragende Story oder brillante Darsteller und beinhaltet sogar einen nicht unwesentlichen Trash-Faktor, dennoch ist "Die Rückkehr der Zombies" meiner Meinung nach zu den sehr guten Vertretern seiner Art zu zählen. Denn auch wenn der Zuschauer hier mit einer eher ziemlich dünnen Rahmenhandlung konfrontiert wird und auch die agierenden Schauspieler nicht unbedingt durch tolle Leistungen auffallen, ist es insbesondere die hervorragende Atmosphäre, die das Werk von Andrea Bianchi auszeichnet. Die fehlende inhaltliche Substanz der geschichte fällt eigentlich nicht sonderlich schwer ins Gewicht, denn das Geschehen ist äusserst unterhaltsam gestaltet und bietet vor allem jede Menge Zombie-Action, denn im Prinzip handelt es sich ganzzeitig um eine wilde Jagd der Untoten nach ihren noch lebenden Opfern. Dabei verfügt das Szenario über einen wirklich ordentlichen Gore-Anteil, über den man sich als Zuschauer nun wirklich nicht beklagen kann, was insbesondere die echten Gorehounds erfreuen dürfte, die auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen. Begleitet wird das ganze von einer herrlich bedrohlichen Grundstimmung, die sich im Laufe der Zeit immer stärker verdichtet und bis zum bitteren Ende nicht mehr aus der Geschichte weicht.

Man sollte bei Bianchis Beitrag zum Zombie-Genre allerdings keinen gesteigerten Wert auf logische Abläufe oder normale Verhaltensweisen der Protagonisten legen, denn hier wird dem Betrachter eigentlich genau das Gegenteil serviert, was für manch einen eventuell einen hanebüchenen Eindruck hinterlässt, andererseits aber gerade den extrem hohen Charme dieses Filmes darstellt. So übertrumpfen sich die Darsteller nicht nur in größtenteil sinnbefreiten Verhaltensweisen, durch die sie die Untoten streckenweise förmlich zu diversen Attacken einladen, denn auch im Bezug auf das teilweise dargestellte Overacting und die vorhandene Theatralik befindet man sich anscheinend in einer Art Wettstreit, wer denn nun am besten übertreiben kann. Sind solche Dinge in vielen anderen Filmen vielmehr als eine Art Störfaktor anzusehen, so verleiht es dem Szenario in vorliegendem Fall viel eher jede Menge Charme und wirkt zudem noch absolut passend. Dennoch gibt es auch einen äusserst nervenden Faktor, der vom angeblich 13 Jahre alten Michael dargestellt wird. Dieser Bengel ist nicht nur extrem hässlich, auch hat man wohl noch nie einen älter wirkenden 13-Jährigen gesehen wie in diesem Film. Ausserdem nervt der Bengel durch seine äusserst penetrante Art, so das man sich sein vorzeitiges Ableben förmlich herbeisehnt.

Das ist aber meiner Meinung nach auch schon der einzige negative Kritikpunkt in einem Zombiefilm, der einfach nur jede Menge Spaß macht. Wie in eigentlich allen Italo-Zombiefilmen wird man auch hier mit den verwesten Untoten konfrontiert, die sich optisch beispielsweise von den bläulichen Romero-Untoten vollkommen unterscheiden. Die Masken haben mir dabei sehr gut gefallen und auch die behäbigen Bewegungsabläufe der Menschenfresser vermitteln das genau richtige Feeling, das man aus der damaligen zeit gewöhnt ist, als die rennenden Untoten noch nicht in Mode waren. Ein Aspekt scheint dabei aber besonders interessant, denn obwohl die evolutionäre Weiterentwicklung der lebenden Toten ja eigentlich erst in Romeros "Day of the Dead" aus dem Jahre 1985 zarte Anfänge erkennen lässt, die dann so richtig in "Land of the Dead" (2005) zur Geltung kamen, bedient sich schon Bianchi der Thematik, das die Zombies anscheinend auch nach dem Tod dazu in der Lage sind, logisch zu denken und dementsprechende handlungen zu tätigen. So stellt es keinerlei Problem dar, das sie durch klettern in den ersten Stock des Schlosses eindringen können, oder aber auch mit Werkzeugen wie beispielsweise Äxten auf Türen einschlagen, um sich so Einlass in die Räumlichkeiten zu ermöglichen.

Dies ist ein nicht unwesentlicher Aspekt, der dem Film trotz seines Trash-Anteils auch eine nicht unwesentliche Ernsthaftigkeit verleiht und der Zeit im Prinzip um Einiges vorraus ist. Insgesamt gesehen ist "Die Rückkehr der Zombies" auf jeden Fall einer der besseren Genre-Vertreter, bei dem ansonsten eher negative Punkte als positive Elemente angesehen werden können. Aus heutiger Sicht jagt einem das Geschehen sicherlich nicht mehr den Schrecken ein, wie es 1981 der Fall war, jedoch ziehe ich diesen Klassiker so manch neumodischem Werk jederzeit vor, da sich ganz einfach ein äusserst stimmiges Gesamtbild offenbart, das Härte, Gore und teils unfreiwillige Komik nahezu perfekt miteinander vereint und so für ein äusserst kurzweiliges Filmerlebnis Sorge trägt, das auch nach mittlerweile 30 Jahren nichts von seinem Reiz und dem liebenswerten Charme eingebüsst hat.


Fazit:


Andrea Bianchi hat mit "Die Rückkehr der Zombies" nicht unbedingt einen Meilenstein, aber einen sehr guten Vetreter des Genres geschaffen, der mit einer absolut erstklassigen Atmosphäre ausgestattet ist. Über offensichtliche Defizite in der Story kann man hierbei getrost hinwegsehen, denn trotz etlicher Logiklöcher offenbart der Film einen extrem hohen Unterhaltungswert, da seine offenkundigen Schwächen sich in absolute Stärken verwandeln. Streckenweise vollkommen überzogenes Schauspiel und ein äußerst alt aussehender 13-Jähriger sorgen für eine ordentliche Portion unfreiwilliger Komik, die den Gesamteindruck des Werkes aber sogar positiv aufwertet.


8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Rückkehr der Zombies
BeitragVerfasst: 6. Jan 2013, 13:42 
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Rückkehr der Zombies war früher ein absoluter Lieblings-Zombie-Film von mir. Je öfter ich ihn jetzt gesehen habe, umso schlechter finde ich ihn mittlerweile. Die Schauspieler sind grausam und das Verhalten der Charas nervt mich nur noch.

Momentan gerade noch bei 6/10

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Wer im Glashaus sitzt, sollte ich sich im Dunkeln ausziehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Rückkehr der Zombies
BeitragVerfasst: 15. Jan 2013, 20:27 
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"Die Rückkehr der Zombies" ist für mich einer der besten Zombie-Filme, auch wenn der Film von der Machart her einige Schwächen hat. Sei es das praktisch nicht vorhandene Drehbuch oder das Handeln der Darsteller. Aber der Film bietet einiges an Zombie-Show und hier sind einige Szenen wirklich gut gelungen. Daher ist trotzdem insgesamt ein Film dabei herausgekommen, der zwar ein ernstes Publikum vermutlich kaum unterhalten kann, aber für Freunde von Italo-Zombies um 1980 finde ich das Werk doch absolut ansehbar... und auch gut!

9/10


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