Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Silent Night - Deadly Night (1984)
BeitragVerfasst: 25. Dez 2013, 12:35 
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O-Titel: Silent Night, Deadly Night
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1984
Darsteller: u. a. Lilyan Chauvin, Gilmer McCormick, Toni Nero, Robert Brian Wilson, Britt Leach, Nancy Borgenicht, H.E.D. Redford, Danny Wagner, Linnea Quigley, Leo Geter, Randy Stumpf, Will Hare
Regie: Charles E. Sellier Jr.
FSK: KJ

Inhalt:


Weihnachtsabend 1971. Eine Familei ist mit ihrem Wagen zu ihrem Großvater unterwegs, der bereits im Heim lebt. Mit dabei sind die beiden Kinder. Der Weihnachtsmann kommt aber erst, wenn alle im Bett sind. Und wenn Billy auf bleibt? Dann bekommt er keine Geschenke, denn unartigen Kindern bringt der Weihnachtsmann keine Geschenke.

Sie kommen in der Seniorenresidenz an, doch der Großvater ist nur noch ein Schatten seiner selbst. Er sitzt in seinem Sessel und reagiert nicht auf die Familie. Laut dem Arzt hat sich sein Zustand auch dramatisch verschlechtert. Billy fragt sich, warum sie dann überhaupt hierher gefahren sind, wenn Großvater sie sowieso nicht sehen kann. Die Eltern gehen kurz raus, um mit dem Arzt zu reden, und Billy bleibt allein zurück. Und dann zwinkert sein Großvater ihm auf einmal zu, so als wenn er die Starre nur spiele. Niemand kann ihm helfen. Der Weihnachtsabend ist der schlimmste Abend des Jahres. Nur diejenigen, die nicht das ganze Jahr über nicht einmal unartig waren, bekommen vom Weihnachtsmann Geschenke. Alle anderen bestraft er. Aber Billy war nicht immer artig. Dann soll er, wenn der Weihnachtsmann kommt, weglaufen. Und dann ist sein Großvater wieder still, und als die Eltern von Billy wieder das Zimmer betreten, reagiert er wieder nicht. Und Billy will von jetzt an immer brav sein.

Im Auto fragt Billy seien Mutter, ob sie auch immer artig war. Und Billy hat vor dem Weihnachtsmann angst. Großvater sei ein verrückter, alter Mann, sagt sie. Und zumindest JETZT war auch sie unartig.

Der Weihnachtsmann betritt eine Tankstelle oder einen Gemischtwarenladen, doch er möchte nichts kaufen, sondern zieht eine Waffe. Der Verkäufer will unter dem Thresen ebenfalls eine Waffe hervor holen, doch erbekommt zuvor eine Kugel ab und geht zu Boden. Doch der Mann lebt noch und will abermals auf den Weihnachtsmann schießen. Dieser kommt ihm jedoch zuvor und tötet ihn ganz. Dann fährt er mit der geringen Beute davon.

Die Familie fährt inzwishcen weiter. Oben an der Straße sehen sie den Weihnachtsmann, wie er eine Autopanne hat, und Billy bekommt Angst, weil sein Großvater ihn vor dem Weihnachtsmann gewarnt hat. Als der Weihnachtsmann auf ihr Auto zu geht, zieht er eine Waffe. Billys Vater versucht noch ein Wendemanöver, doch er wird vom Weihnachtsmann erschossen. Billy flüchtet unbemerkt aus dem Auto. Seien Mutter wird auf die Straße gezerrt. Der Wihnachtsmann zerreißt ihr die Bluse und schneidet ihr die Kehle durch. Das Baby bleibt im Auto zurück. Billy versteckt sich im Gebüsch, so dass ihn der Weihnachtsmann nicht finden kann.

Dezember 1974. Saint Marys Waisenhaus. Billy sitzt bei Schwester Margaret im Unterricht. Er soll sein gemaltes Bild an die Tafel hängen, doch auf diesem hat er gemalt, wie seine Familie vom Weihnachtsmann getötet wird. Er muss deshalb zur Oberin. Das Grauen steckt noch tief in ihm, doch die Oberin will davon nichts wissen, und will ihn lieber mit ihren Methoden zur Vernunft bringen.

Die Kinder spielen draußen. Billy ist zur Strafe für sein verwerfliches Bild auf sein Zimmer geschickt worden. Doch Schwester Margaret sucht ihn auf und schickt ihn zu den anderen Kindern nach draußen. Die Gänge sind leeer. Er hört etwas aus einem Zimmer und späht durch ein Schlüsselloch. Er beobachtet ein Pärchen beim Liebesspiel. Das erinnert ihn an seine Mutter, wie sie halbnackt vom Weihnachtsmann ermordet wurde. Doch die Oberin erwischt ihn und geht in das Zimmer. Man hört, wie sie die beiden mit einem Lederriemen verdrischt. Billy geht nach draußen. Was die beiden dort oben getan haben, war eine schwere Sünde. Strafe muss sein. Billy sollte sein Zimmer nicht verlassen. Deshalb bekommt auch er Schläge mit dem Lederriemen verpasst. Er soll anschließend zu Bett gehen.

In der Nacht hat Billy schlechte Träume und er wacht davon auf. Er geht auf den Flur nachdem er schreiend erwacht ist. Dort findet ihn die Oberin. Deshalb fesselt sie ihn ans Bett. Billy will raus, doch niemand hilft ihm. Am morgen sind die Kinder bereits bei der Bescherung. Ab jetzt will er sich ordentlich benehmen, und die Oberin glaubt zumindest, dass Billy keinen Ärger mehr machen wird. Der Weihnachtsmann wird zu Besuch kommen, und Billy wird sich dort absolut normal benehmen. Doch als der Mann mit dem Rauschebart dann da ist, und Billy sich auf seinen Schoß setzen soll, schlägt er den Weihnachtsmann vor lauter Panik fast k.o. und flüchtet auf sein Zimmer. Er verkriecht sich in eine Ecke.

Frühling 1984. Margaret hat einen Job für Billy bei Mr. Sims bei Ira's Toys als Lagerarbeiter gefunden, und am Anfang macht er seine Arbeit sehr ordentlich und alle sind zufrieden mit ihm. Im Laufe der Zeit wirkt er jedoch für seinen Kollegen Andy immer merkwürdiger, da Billy seine Arbeit nicht mehr richtig macht. Und dann sieht er in der Weihnachtszeit den Weihnachtsmann im Geschäft sitzen und bekommt Panik. Die Bilder steigen wieder in ihm hoch. Er träumt von Pamela, einer anderen Mitarbeiterin, und wie er mit ihr im Bett liegt. Doch dann kommt der Weihnachtsmann und tötet sie. Billy erwacht schreiend. Er kauert sich in eine Ecke. Er will immer artig sein.

Doch dann fällt der Weihnachtsmann aufgrund einer Verletzung für das Geschäft aus und sie brauchen einen Ersatz. Und wie durch einen Zufall soll Bilyl das machen. Er wird in ein Kostüm gesteckt und er spielt den Weihnachtsmann. Das erste Kind tritt ihn, doch als er dem Mädchen dann sagt, dass der Weihnachtsmann unartige Kinder bestraft, wird sie ruhig. Sie erhält eine Zuckerstange und geht zu ihrer Mutter. Schwester Margaret erfährt vom Ladeninhaber, dass Billy den Weihnachtsmann spielen muss und sie ahnt böses.

Das Weihnachsgeschäft ist zu Ende. Alle trinken noch gemeinsam etwas und Andy zieht sich mit Pamela in das Lager zurück. Auch Billy hat etwas getrunken. Billy scheint es nicht zu passen, dass Andy mit seiner Angebeteten am Anbändeln ist, und so folgt er ihnen ins Lager. Mr. Sims sagt Billy noch, dass er doch wisse, was der Weihnachtsmann am Heiligen Abend zu tun habe?

Andy will Pamela etwas geben. Billy starrt gebannt auf das Lager und geht dann doch hinein. Und er hört die beiden, doch es hört sich fast so an, als wolle Andy Pamela vergewaltigen. Andy zerreißt ihr die Bluse und Billy sieht das mit an und greift ein. Die Erinnerungen kommen hoch. Pamela schreit weiter. Dann lächelt Billy. Er reißt Andy von ihr herunter und hängt ihn an der Lichterkette auf bis er tot ist. Dann dreht er sich zu Pamela um. Er hält sie fest, denn Strafe muss sein, und schlitzt ihr den Bauch auf. Sims weiß nicht was los ist, und geht ebenfalls im Lager nachsehen. Doch auch er wird von Billy getötet. Die letzte Mitarbeiterin ist noch im Verkaufsbereich, doch auch sie kann Billy nicht entkommen. Dann nimmt er den Schlüssel zur Ladentür, sperrt auf und verlässt das Gebäude. Schwester Margaret taucht kurze Zeit später auf. Sie entdeckt den toten Sims und auch die andere Mitarbeiterin.

Und so nimmt das Unheil um Billy seinen Lauf, denn nun wird der Weihnachtsmann gejagt und von diesen gibt es in der Weihnachtszeit viele, aber Strafe muss sein...

Wertung:


Das Review ist absichtlich zum Ende abgekürzt worden, da ich nicht in allen Details das Ende verraten wollte. Dieser Film ist ein Weihnachtsfilm der besonderen art und fast schon ein Slasher, der nicht ohne ein wenig Kitsch und Trash auskommt im eigentlichen Sinne aber nicht in dieses Genre gehlrt. Die Geschichte um Billy ist absolut plausibel, da sich über mehrere Jahre hinweg die Störung tief in seinem Unterbewusstsein eingenistet hat. Das erklärt auch alle folgenden Handlungen, da immer wieder die Erinnerung an den Mord an seinen Eltern hochkommt. Die Schauspielerische Leistung ist dabei fast nebensächlich, und auch die Tatsache, dass hier kein Berühmtheiten mitspielen, schadet dem Film in keinster Weise. Es ist halt ein etwas anderer Weihnachtsfilm, als wie man ihn sonst kennt.

Das Bild ist bis auf die wenigen eingesetzten Szenen in Ordnung. Der Ton ebenfalls. Für nicht wenige ist es der beste Teil der gesamten Reihe, von welcher momentan fünf auf dem Markt sind. Gerade in der Weihnachtszeit ist dieser Film hier auch absolut nichts für Kinder, denn er mag zwar an Grausamkeiten weit unter anderen Filmen liegen, aber er macht Angst vor dem Weihnachtsmann, und das sollten Kinder auf keinen Fall haben. Für die Erwachsenen sei er aber einen Blick wert, auch wenn mal gerade nicht Weihnachten ist. Für mich gibt es deshalb gute 08/10 Punkten.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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