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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Stepfather (1987)
BeitragVerfasst: 18. Jul 2013, 05:54 
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Originaltitel: Stepfather, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 1987
Regie: Joseph Ruben

Darsteller: Terry O'Quinn
Jill Schoelen
Shelley Hack
Charles Lanyer
Stephen Shellen
Stephen E. Miller
Robyn Stevan
Jeff Schultz
Lindsay Bourne
Anna Hagan
Gillian Barber
Blu Mankuma


Leise vor sich hinsummend steht Henry Morrison vorm Spiegel, tupft sorgfältig ein paar Blutspritzer ab, rasiert sich und verschwindet. Seine Hinterlassenschaft: die bestialisch zugerichteten Leichen seiner Familie.

Ein Jahr später. Susan strahlt: In dem soliden Immobilienmakler Jerry Blake sieht sie die Erfüllung ihres späten Glücks. Auch für Tochter Stephanie scheint Jerry der ideale Vater zu sein. Aber das Mädchen mißtraut dem Hochglanz-Papi. Als sie ihn im Keller bei einem heftigen Gefühlsausbruch erlebt, wird sie stutzig. Stephanie setzt ihren Psychiater auf ihn an, was der nicht überlebt, denn Jerry riecht den Braten: Die Familie ist undankbar! Er muß sie zur Rechenschaft ziehen…

Kill Daddy, Kill! Lautet der Original Titel des Films, aber unter dem Alternativtitel: Stepfather ist er eher den meisten geläufig und ein Begriff der Horror und Thriller Welt. Regisseur dieses Streifens war Joseph Ruben, der uns auch schon Filme wie: „Dreamscape“ von 1984 und „Money Train“ aus dem Jahr 1995 auf die Leinwand brachte.

Für die Rolle des Stepfather wurde der Schauspieler Terry O´Quinn engagiert, und diese Wahl ist in meinen Augen sehr gut getroffen worden, O´Quinn meistert die Rolle des Stepfather sehr glaubwürdig und zugleich auch beängstigend. Im Prinzip spielt er zwei Rollen in einer, auf der einen Seite den lieben Familienvater, der alles für seine Familie tut, regelmäßig arbeiten geht und vieles mehr, und auf der anderen Seite den Psychopathen der seine Familie nach und nach auslöscht um sich dann in aller Ruhe nach einer neuen Familie umschaut. Dieses Spiel zwischen Gut und Böse, spielt er in Stepfather auf eine hervorragende Art und Weise, das man es so ziemlich mit der Angst bekommen kann, wie ein Mensch was vorgeben kann ohne es wirklich zu sein!

Terry O´Quinn ist ein alter Hase im Filmgeschäft, er wirkte in unzähligen Filmen und auch TV – Serien als Darsteller mit, und die Rolle eines Psychopathen war mehr als nur einmal ihm auf den Leib geschrieben worden. Zu seinen filmischen Werken zählen Filme wie: „Killer im Kreissaal“ von 1992, „Blinde Wut“ von 1989 und „Stephen King´s – Der Werwolf von Tarker Mills“ aus dem Jahre 1985 um nur einige Beispiele hier aufzuführen!

Der Film Stepfather zeigt dem Zuschauer schon auf Anhieb auf was für einen Film man sich eingelassen hat, man wird gleich Zeuge der Verwandlung des Stepfather, wie er gleich nach seiner vollendeten Tat wieder zu neuen Taten und einer Familie Ausschau hält. Dem Zuschauer wird auch genug Zeit gegeben, die Person genauer kennen zu lernen und man begleitet ihn auf seinen Weg. Auch bekommt man genug Pausen geliefert, die durch Dialoge und Handlungen einer neuen Familie ergänzt werden, diese sind jedoch nicht langweilig und tragen eine Menge zur Gesamtstory bei. So lernt man viele beteiligte Personen und deren Leben kennen, und erlebt wie der Stepfather was vorgibt was er nicht ist, und wie alle Menschen um ihn herum sich von ihm in die Irre führen lassen.

Stepfather hat ein gesundes Tempo und die Story wird ansprechend erzählt, die Spannungskurve wird manchmal gut angehoben und wieder gesenkt, was den Unterhaltungswert in meinen Augen sehr gut steigert. Der Zuschauer wird gekonnt auf das Finale in Stepfather vorbereitet und das Ende wird Spannungsgeladen präsentiert. Stepfather war so erfolgreich das es zwei Jahre später eine Fortsetzung gab, die in meinen Augen aber in keinster Weise an den ersten Teil anknüpfen konnte, zwar war auch hier Terry O´Quinn in der Rolle des Stepfather zu sehen, aber die Spannungskurven und die Story sind mühsam und langweilig inszeniert worden, nur was für Stepfather Fans ein Segen!2009 gab es sogar ein Remake vom Stepfather, was ebenfalls nicht an den Erfolg und an der Meßlatte vom Original anknüpfen konnte!

Stepfather gibt es in Deutschland auf VHS und DVD, wobei nur die Auflage vom Label „CMV“ auf DVD einen völlig ungeschnittenen Filmgenuss bietet, alle anderen Versionen sind leicht bis stark gekürzt worden.

Fazit: Krasser Film, mit einem klasse Schauspieler, Spannung und Dramatik mit Thriller – Elementen, eine wunderbare Mischung die auch gut auf die Leinwand gebracht wurde!

Ich gebe dem Film Stepfather 10 / 10 Punkten

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Stepfather (1987)
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 17:26 
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Sehr geiler Psycho-Thriller mit einem genialen Hauptdarsteller.Für mich mit einer der besten Psycho-Thriller den es überhaupt gibt.Ich besitze die Trilogie und habe sie mir eigentlich als Blindkauf gegönnt.Damals habe ich das Remake zu erst gesehen und war recht enttäuscht,doch meine Leidenschaft für 80er Jahre Filme bestand damals und heute immer noch.Deshalb dachte ich mir,dass es nicht schaden könnte.Hat es auch nicht.Teil 1 der Trilogie ist so perfide und genial gespielt und geht auch richtig unter die Haut.Hätte ich wirklich nicht erwartet.Der Spannungsbogen ist von Anfang an konstant angezogen und lässt erst dann nach,sobald der erste Schriftzug des Abspannes erscheint.Großartiger Film.Die erste Fortsetzung stellte für mich ehr ein Remake dar,dass trotzdem noch gut zu unterhalten weiss aber ein wenig brauch um so richtig in Fahrt zu kommen.Dieser ist auf jeden Fall noch sehenswert.Teil 3 hingegen war schon sehr grenzwertig.Was dem Film einfach gefehlt hat war Terry O`Quinn.Für mich der einzig wahre Stepfather darsteller!

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"Alles, was ich habe auf dieser Welt, sind meine Eier und meine Wort, und das breche ich nicht, für niemanden, ist das klar?" -Tony"Scarface" Montana


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 Betreff des Beitrags: Re: Stepfather (1987)
BeitragVerfasst: 4. Aug 2013, 20:56 
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Auf jeden! Hat mich bei der allerersten Sichtung gar nicht so begeistert. Zueltzt vor etwa einem Jahr gesehen und inzwischen einer meiner Favoriten. Auch so ein Film der von der gesamten Atmosphäre lebt. :Up:

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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