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 Betreff des Beitrags: The Burning - Brennende Rache (1981)
BeitragVerfasst: 5. Jun 2013, 19:26 
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Brennende Rache
(The Burning)
mit Brian Matthews, Leah Ayres, Brian Backer, Larry Joshua, Jason Alexander, Ned Eisenberg, Carrick Glenn, Carolyn Houlihan, Fisher Stevens, Lou David, Shelley Bruce, Sarah Chodoff
Regie: Tony Maylam
Drehbuch: Harvey Weinstein / Tony Maylam
Kamera: Harvey Harrison
Musik: Rick Wakeman
Ungeprüft
Kanada / USA / 1981

In einer Vollmondnacht vor einigen Jahren wollte eine Gruppe jugendlicher Camper ihrem Aufseher Crospy für seine Unfreundlichkeit eine Lektion erteilen. Doch der Streich ging schief. Crospy fing Feuer und brannte. Er überlebte zwar, erlitt aber schwerste Verbrennungen und sah fortan aus wie ein Monstrum. Jahre später kehrt der entstellte Crospy ins Camp zurück, um blutige Rache zu nehmen: Mit einer Gartenschere bewaffnet beginnt er, einen Camper nach dem anderen blutig abzuschlachten. Können die Camper den Killer aufhalten oder fallen alle seiner blutigen Rache zum Opfer?


The Burning ist einer der Teenie Slasher aus den 80ern, die sich alle um ein Jugend-Camp drehen. Diese Filme waren damals im Sog von Freitag der 13. total angesagt. Nicht alle waren toll, aber dieser hier zählt eindeutig zu den besseren dieser Art. Es handelt sich hier zwar um eine ganz simple Rache - Story, die aber sehr gut und interessant umgesetzt wurde. Von der Story her ähneln sich ja die meisten Filme diieser Art, man darf also nichts Innovatives erwarten. Doch das braucht es hier auch gar nicht, denn der Film versteht es in allen Belangen, vollkommen zu überzeugen und bietet dem Zuschauer eigentlich genau das, was man sich von einem solchen Film erwartet. Vor allem die sehr dichte und bedrohliche Atmosphäre zeichnet dieses Werk aus, es wird das typische 80er Jahre-Feeling entfacht, das alle Slasher dieser Dekade so besonders markant macht.

Doch auch in Sachen Spannung braucht sich "The Burning" keineswegs hinter Klassikern wie "Halloween" oder "Freitag der 13." zu verstecken, in meinen Augen sind kaum Qualitätsunterschiede zu erkennen. Die Geschichte wird von Beginn an sehr flüssig und interessant erzählt, wobei sich mit der Zeit immer mehr an Spannung aufbaut, was sich automatisch auch auf das Sehverhalten des Betrachters auswirkt, das zunehmend angespannter wird und für eine Art innere Unruhe sorgt. Man kann sich der Faszination, die von dieser Geschichte ausgeht einfach nicht entziehen und fiebert richtiggehend mit den Protagonisten mit. Auch den Härtegrad der Geschichte kann man als durchaus angemessen ansehen, er bewegt sich zwar in einem nicht übertriebenem Rahmen, doch gibt es einige wirklich nette Szenen zu begutachten, die eigentlich jeden Horror-Fan zufriedenstellen dürften.

Die hier agierenden Darsteller sind hauptsächlich die üblichen Jugendlichen, von denen man keinerlei Meisterleistungen erwarten sollte, jedoch ist das Schauspiel als solide zu bezeichnen und für einen Film dieser Art vollkommen ausreichend. Dabei sind fast selbstverständlich auch die üblichen Logiklöcher in den Handlungsweisen der Protagonisten zu beobachten, die für Slasherfilme schon fast als obligatorisch angesehen werden können, doch ehrlich gesagt erwartet man diese schon typischen Elemente, auch wenn man sich streckenweise die Haare rauft, so unsinnig erscheinen einige Verhaltensweisen. Doch was wäre ein echter Slasher ohne diese Dinge, über die man als Zuschauer auch manchmal herzlich schmunzeln kann?

So kann man ohne Übertreibung sagen, das es sich hier um einen der besten Slasher der damaligen Zeit handelt, der aber auch nach mittlerweile fast 30 Jahren nichts von seinem Reiz und seiner Ausstrahlung verloren hat. Auch nach mehrmaliger Sichtung ist es immer wieder eine Freude, sich diesen tollen Film anzusehen, kurzweilige und spannende Unterhaltung ist jederzeit garantiert. Es sind alle Zutaten vorhanden, die ein guter Slasher beinhalten muss was Freunde des Sub-Genres erfreuen wird und einen richtig gelungenen Filmgenuss garantiert.


FaziT:


"The Burning" braucht sich zu keiner Zeit hinter den Genre-Grüßen wie "Freitag der 13." oder auch "Halloween" zu verstecken, handelt es sich doch ganz eindeutig um einen der besseren Vertreter seiner Art, der leider nie die Anerkennung erhalten hat, die er eigentlich verdient hätte. Jedenfalls darf dieser herrliche Film in keiner wirklich gut sortierten Horror-Sammlung fehlen, bietet er doch Slasher-Unterhaltung vom Feinsten.


9/10

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 Betreff des Beitrags: Brennende Rache (1981)
BeitragVerfasst: 28. Jul 2013, 08:41 
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In einer Vollmondnacht, vor einigen Jahren, wollte eine Gruppe jugendlicher Camper ihrem Aufseher für seine Unfreundlichkeit eine Lektion erteilen. Dabei erlitt dieser schwere Verstümmelungen und nun ist er auf blutige Rache aus. Das Morden hat begonnen und die Blutspur zieht sich durch den dunklen Wald.

Brennende Rache steht weit im Schatten der Filmreihe „Freitag der 13te“, auch wenn vieles vielleicht 1:1 kopiert wirkt, so hebt sich Brennende Rache doch etwas ab. Man sollte auch erwähnen das das Drehbuch zum Film lange vor Freitag der 13te schon fertig gestellt war, zumindest wird diese Meldung überall verbreitet, ob ein Funken Wahrheit dran ist, kann man leider nur schwer belegen.

Brennende Rache ist ein Horror – Film aus dem Jahr 1981 unter der Regie von Tony Maylam, der auch für die Filme „Bei Nacht und Nebel“ von 1979 und „Die Morde der Dorian Gray“ von 1983 verantwortlich war. Für die Special Effekte wurde kein geringerer als Tom Savini mit ins Boot geholt, und er tobte sich mal wieder so richtig aus und präsentierte dem Zuschauer sein vollstes Können und Ideen.

Auch wenn Brennende Rache die typischen Klischees aus dem Genre beinhaltet, wie junge Menschen auf einem Urlaubstrip, die Einöde im Wald, abseits der Stadt, einen maskierten Mörder, der seine Opfer erst lange beobachtet bevor er zuschlägt und vieles mehr, kann Brennende Rache doch den Zuschauer sehr gut fesseln. Die Atmosphäre ist an vielen Stellen so dicht, als könne man sie mit einem Messer förmlich zerschneiden. Oft bekommt man das Gefühl das der Killer gleich zuschlägt und dann passiert in der Hinsicht doch nichts. Oder man spürt irgendwie immer dass der Killer ganz in der Nähe ist und alle beobachtet, auch wenn man ihn nicht viel sieht!

Brennende Rache fängt ruhig an und gewährt dem Zuschauer ein wenig Zeit die einzelnen Charaktere näher kennen zu lernen, dies weckt vor allem die Neugier im Menschen. Doch nach gut 40 Minuten fängt die Sache so richtig heiß zu werden und die Handlung geht seinen geplanten Verlauf, die Morde beginnen. Auch was die Morde angeht wurde hier auf Abwechslung geachtet, sei es mal mit einer Schere die Kehle durchschneiden oder die Axt die sich durch den Schädel schlägt, hier bekommt der Splatter Fan so einiges geboten und dann noch vom Großmeister der Effekte! Und die Kameraeinstellungen zu den Morden, weckt die Sensationslust des Zuschauers, denn sie hält lange drauf, wo andere schon längst eine andere Einstellung setzen oder sogar die Kamera vom Geschehen abziehen, in Brennende Rache aber nicht.

Fast alle Darsteller in Brennende Rache sind bis dato eher unbekannt, doch sie machten ihre Arbeit sehr real und überzeugend, man bekommt das Gefühl das die Darsteller ihre Rollen wirklich leben und erleben. Jedoch können Serien – Fans ein sehr bekanntes Gesicht in jungen Jahren entdecken, die Rede ist vom Schauspieler Jason Alexander, ihn dürften viele später in der Sitcom „Seinfeld“ als George Constanza kennen.

Auch birgt der Film einen netten Abschluss wenn man den Killer mal demaskiert erleben darf, ich sage nur „KLASSE“. Brennende Rache wurde im Jahr 1983 auf den Index geschoben und 1987 wurde er sogar Bundesweit Beschlagnahmt. Den Streifen gibt es auf VHS und DVD, aber Vorsicht, wer ungeschnittenen Filmgenuss erleben möchte, sollte sich die DVD vom Label „Dragon“ und „Retrofilm“ besorgen, alle anderen Versionen sind teilweise drastisch gekürzt worden, besonders die Kanuszene fiel der Schere zum Opfer. Die Schnittversionen von der VHS von „Cannon Screen“ und „Thorn Emi“ sind identisch.

Fazit: Stimmiger, fesselnder Horror – Splatter Streifen. Drückende Atmosphäre und Hinreißende Effekte. Für Splatterfans ein Must Have und Must See! Schade das Brennende Rache so unbekannt ist, denn er muss sich hinter Freitag der 13te definitiv nicht verstecken.

Ich gebe Brennende Rache 10 / 10 Punkten

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 Betreff des Beitrags: Re: The Burning - Brennende Rache (1981)
BeitragVerfasst: 28. Jul 2013, 13:07 
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Da habe ich gleube ich bereits ein Review getippt

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 Betreff des Beitrags: Re: The Burning - Brennende Rache (1981)
BeitragVerfasst: 28. Jul 2013, 14:33 
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markus hat geschrieben:
Da habe ich gleube ich bereits ein Review getippt



Aber anscheinend nicht hier.

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 Betreff des Beitrags: Re: The Burning - Brennende Rache (1981)
BeitragVerfasst: 17. Aug 2013, 11:16 
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Na bitte, habe es gefunden

Also, gerade gesehen und wie soll ich sagen:

"Genau SO gehört ein Slasher gemacht. BEi den Hauptkarakteren its ALLES vetreten(harter Hund, Aussenseiter, Spassvogel und einen nettenTypen). DEr Streich am Anfang ist zwar eigentlich überhaupt nicht lustig, aber genau mein Humor :2Head: :2Head: :2Head: :2Head:

Am Anfang passiert ja mal gar NIX. Erst nach ner Stunde 15 Minuten, und da geht es dann aber richtig ab, mit geilen Kills. Ganz ehrlich, an die user die ihn gesehen haben:

ich dachte bis zum Ende, das auch ALFRED was damit zu tun hatte oder???


Egal, auch der jeweilige Score ist beeindruckend, und auch das Ende. Was mich aber "wundert":

War der Film ein Flop, oder ist das Geld für Teil 2 nicht drinnen gewesen? Wollte man nix machen?
Wird der Film mal ein Remake bekommen?

Highlight: JASON ALEXANDER mit haaren :D :D :D :D :D :D

9/10

PS: Liebe Hollywood Filmmacher bzw. Amateufilmmacher:

Nehmt euch daran ein Besipiel, OLD SCHOOL Fans wie ich wollen nicht Jungs die aussehen wie ner Boygroup entsprungen bzw. Mädels, die aussehen wie Gilrgroups.

Amateurflmmacher bzw. Darsteller: hört auf mit aller Gewalt cool zu wirken.


Danke, musste mal gesagt werden

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