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 Betreff des Beitrags: Scream 2 (1997)
BeitragVerfasst: 11. Jun 2013, 10:21 
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Scream 2 - Schrei des Todes
(Scream 2)
mit Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, Jamie Kennedy, Jerry O'Connell, Sarah Michelle Gellar, Liev Schreiber, Elise Neal, Timothy Olyphant, Laurie Metcalf, Jada Pinkett Smith, Portia de Rossi
Regie: Wes Craven
Drehbuch: Kevin Williamson
Kamera: Peter Deming
Musik: Marco Beltrami
FSK 18
USA / 1997

Zwei Jahre sind vergangen seitdem zwei Killer die verschlafene Kleinstadt Woodsboro in Angst und Schrecken versetzten. Die Fernsehjournalistin Gale Weathers hat die Ereignisse von damals in ihrem Bestseller The Woodsboro Murders festgehalten. Bei der Filmpremiere des Romans kommt es abermals zu einem blutigen Verbrechen. Schnell wird klar, dass es der dämonische Killer erneut auf Sidney Prescott abgesehen hat, die mittlerweile das College besucht. Wieder terrorisiert er die Studentin am Telefon, während er wie damals ein Opfer nach dem anderen fordert. Und Sidney weiß: Jeder könnte der Killer sein, und wahrscheinlich ist er schon ganz in ihrer Nähe...


Nach dem sensationellen Erfolg des ersten Teils lag es definitiv auf der Hand, das eine Fortsetzung nicht lange auf sich warten lässt. Und so erschien dann nur ein Jahr später auch schon vorliegendes Sequel, das dem Vorgänger auch in kaum etwas nachsteht. Natürlich darf man keinen Ausbund an Innovation erwarten, denn das Schema wurde selbstverständlich beibehalten und dennoch beinhaltet auch die Weiterführung der Geschichte einige kleine Überraschungsmomente, an denen sich der Zuschauer erfreuen kann. Wes Craven hat in erster Linie wohl darauf geachtet, das Geschehen auch hier äußerst rasant-und temporeich zu gestalten, um erst gar keine langatmigen Passagen aufkommen zu lassen. Dies ist ihm auch vortrefflich gelungen und so kann man sich hier auf gut zwei Stunden erstklassige Teenie-Slasher Unterhaltung einstellen, die es wieder einmal in sich hat.

Im Film siedeln sich die Ereignisse zwei Jahre nach denen aus dem ersten Teil an und natürlich steht einmal mehr die junge Sydney Prescott (Neve Campbell) im Mittelpunkt des Geschehens. Wieder scheint es ein maskierter Mörder auf ihr Leben abgesehen zu haben und es müssen etliche Teenager ihr Leben lassen, bevor es am Ende zum unvermeidlichen Showdown zwischen dem jungen Mädchen und ihrem Peiniger kommt. Doch Wes Craven wäre nicht er selbst, wenn er für das Finale nicht noch einen kleinen Überraschungs-Bonbon parat hätte, was dem Gesamtbild sehr zu gute kommt. Ansonsten verhält sich aber im Prinzip alles wie im Vorgänger, was sich für manch einen nun im ersten Moment eventuell eher langweilig anhören mag, aber "Scream 2" kommt so absolut spritzig daher, das es einem überhaupt nichts ausmacht, im Prinzip keinerlei Neuerungen serviert zu bekommen. Eine Abänderung des Schemas wäre aber meiner Meinung nach auch total daneben gewesen und hätte auch so gar nicht in das Gesamt-Konzept der Reihe hineingepasst.

Denn auch wenn hier alles auf ein vorhersehbares Finale hinausläuft, so sind die Motive so wie auch die Identität des Killers wieder einmal nicht zu erkennen und man bekommt erst ganz kurz vor Schluss die Zusammenhänge präsentiert. Craven hat das alles wieder sehr routiniert und gekonnt in Szene gesetzt und sogar den Härtegrad ein wenig erhöht. Nun ist das sicherlich keine sensationelle Nachricht, denn sämtliche Scream-Teile zeichnen sich nicht unbedingt durch blutige Szenen aus, aber dennoch wirkt das Geschehen in diesem Teil noch ein wenig härter als gewohnt. Gleichzeitig besticht das Szenario aber auch durch komödiantische Einlagen, der Killer ist phasenweise wieder ziemlich stümperhaft unterwegs und insbesondere die Dialoge zwischen Courtney Cox und David Arquette beinhalten jede Menge Zündstoff, wobei sie gleichzeitig auch einen Angriff auf die Lachmuskeln des Zuschauers darstellen.

Insgesamt gesehen handelt es sich also um eine absolut gelungene Fortsetzung die in allen Belangen zu überzeugen weiß. Zwar kommt "Scream 2" nicht ganz an die Klasse des ersten Teils heran, doch manch einer mag das sogar etwas anders empfinden. Ein herrlicher Horror-Spaß ist aber definitiv garantiert und auch die ernsten Momente kommen keinesfalls zu kurz. So kann man sich dann auf ein wieder einmal spannendes-und sehr atmosphärisch gestaltetes Szenario einstellen, bei dem man jederzeit auf seine Kosten kommt.


Fazit:


Nicht ganz so gut wie der Vorgänger ist "Scream 2" aber eine äußerst gelungene Fortsetzung, bei der Regie-Legende Wes Craven mal wieder alle notwendigen Zutaten zu einem überzeugenden Gesamtbild gemixt hat, das die Fan-Gemeinde auch heute noch begeistert. Manch einem mag das Schema der Reihe vielleicht zu harmlos erscheinen, jedoch sind die Filme extrem unterhaltsam und bieten genau die richtige Mischung aus Teenie-Horror und Komödie.


8/10

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