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 Betreff des Beitrags: Warlock - The Armageddon (1993)
BeitragVerfasst: 29. Jan 2013, 17:52 
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Warlock - The Armageddon
(Warlock: The Armageddon)
mit Julian Sands, Chris Young, Paula Marshall, Joanna Pacula, Steve Kahan, R.G. Armstrong, Charles Hallahan, Bruce Glover, Craig Hurley, Davis Gaines, Rebecca Street, Dawn Ann Billings, Zach Galligan
Regie: Anthony Hickox
Drehbuch: David Twohy / Kevin Rock
Kamera: Gerry Lively
Musik: Mark McKenzie
FSK 18
USA / 1993

Pünktlich eine Woche vor der nächsten totalen Sonnenfinsternis wird der Hexer Warlock wiedergeboren und muß sechs magische Steine von ihren irdischen Besitzern erobern, um am siebten Tag die Mächte der Finsternis entfesseln zu können. Zwei Teenager aus der Provinz, Nachkommen vorzeitlicher Druiden, werden von ihren Eltern angehalten, den Kampf mit dem Dämon um das Schicksal der Menschheit aufzunehmen.


4 Jahre hat es gedauert, bis 1993 der Hexenmeister Warlock wieder auf die Menschheit losgelassen wurde, um durch die Befreiung Satans das Armageddon einzuläuten. Selbst der Wechsel auf dem Regie-Stuhl von Steve Miner zu Anthony Hickox lässt keinerlei Einbußen im Bezug auf die Qualität dieses Nachfolgers erkennen, der schon wie der erste Teil hervorragende Horror-Kost anbietet. In manchen Dingen erscheint dieses Werk sogar noch etwas besser, so bekommt man beispielsweise weitaus bessere Effekte geboten, als es noch im Vorgänger der Fall war. Auch Julian Sands erscheint hier noch blasser und hinterlässt schon fast einen blutleeren Eindruck, was aber für die authentische Darstellung des von ihm gespielten Charakters absolut passend ist. Von ihm geht eine echte Eiseskälte aus und seine diabolische Freude an seinen Taten kann man ihm jederzeit im Gesicht ablesen.

Dieses Mal wurden auch einige sarkastische Momente eingebaut, die den Zuschauer an diversen Stellen an Freddy Krueger erinnern, denn Warlock stellt Dinge mit seinen Opfern an, die man schon als äußerst skurril ansehen kann. Seine Gegner sind hier 2 junge Druiden-Krieger, die zu Beginn der Geschichte noch gar nichts von ihrer Bestimmung ahnen und erst mit zunehmender Laufzeit von ihren Vätern über den bevorstehenden Kampf mit dem Sohn Satans aufgeklärt werden. Waren schon im Film von 1989 starke Fantasy-Einflüsse innerhalb des Szenarios zu erkennen, so kommen diese in vorliegendem Fall noch weitaus stärker zum Ausdruck, was dem Film phasenweise die Note eines schaurigen Horror-Märchens verleiht.

Auch im Bezug auf Spannung und Atmosphäre kann sich die Story jederzeit sehen lassen, die Ereignisse sind jederzeit interessant gestaltet und lassen erst gar keine Längen auftreten, die das Seh-Vergnügen beeinträchtigen könnten. Alles ist auf einen finalen Endkampf zwischen Warlock und den beiden Druiden-Kriegern ausgerichtet und die Befreiung Satans steht unmittelbar bevor, so das man sich auf einen gelungenen Showdown freuen kann. Auch in diesem zweiten Teil sollte man keine großen Härten erwarten, die meiner Meinung aber auch eher störend gewirkt hätten. Ein wenig Blut, aber ein fast gänzlicher Verzicht auf Gewaltdarstellungen sind vielmehr äußerst positiv zu bewerten, denn "Warlock - The Armageddon" sucht seine Stärken an ganz anderen Stellen. So ist es vornehmlich die Kombination aus Horror-und Fantasy, die eine fast magische Wirkung entfesselt, von der man sich nur zu gern einhüllen lässt und die satanische Thematik des Filmes tut ihr Übriges, um eine Faszination zu entfachen, der man sich beim besten Willen nicht entziehen kann.

Letztendlich bewegt sich auch das Werk von Anthony Hickox auf einem äußerst hohen Niveau und steht seinem Vorgänger in nichts nach. Wem "Warlock - Satans Sohn" gefallen hat, der wird auch auf jeden Fall am zweiten Teil seine Freude haben. Es muss nicht immer Härte oder übermäßiges Blutvergießen sein, manchmal sind es gerade die unblutigen Horrorfilme, die einen wirklich begeistern können. Die handelsüblichen Zutaten sind absolut ausreichend, um dem Zuschauer gut 90 Minuten spannende-und sehr atmosphärische Unterhaltung zu servieren, die man sich auch in der heutigen Zeit immer wieder gut anschauen kann, ohne das Interesse an ihr zu verlieren.


Fazit:


Es kommt gar nicht einmal so oft vor, das eine Fortsetzung den gleichen guten Eindruck wie der Vorgänger hinterlässt. Bei "Warlock" ist dies aber meiner Meinung nach der Fall, was umso bemerkenswerter ist, da auch noch ein Wechsel auf dem Regie-Stuhl stattgefunden hat. Wie dem aber auch sei, für Liebhaber des gepflegten Fantasy-Horrors führt kein Weg an diesem Film vorbei.


8/10

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