Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Chain Reaction (2006)
BeitragVerfasst: 14. Nov 2013, 18:51 
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O-Titel: Chain Reaction
Herstellungsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 2011
Darsteller: u. a. Christopher Kriesa, Martina Ittenbach, Simon Newby, Jaymes Butler, Mehmet Yilmaz, Luca Maric, Dan van Husen, Daryl Jackson, Wolfgang Müller, James Matthews, Jürgen Prochnow, Klaus Münster
Regie: Olaf Ittenbach
FSK: KJ

Inhalt:


Der Gefängnistransport fährt auf einer Route durch die Landschaft. Das Meer ist sichtbar und die hügelige Landschaft im Hintergrund. Der Wald ist bereits verwälkt. Doch dann hat der Wagen einen Unfall und die Tür steht auf. Zwei Gefangene treten aus ihm hervor.
Das Haus, in dem Dr. Madsen lebt, ist nobel eingerichtet. Er steht gerade auf. Der Fahrer des Transporters lebt noch, aber er wird erschossen. Einer der Insassen hat ein Gewehr und erschießt einen weiteren Wärter. Ein anderer Gefangener hat den Unfall nicht überlebt. Díe anderen haben sich die Uniformen geschnappt, damit sie nicht so auffallen. Einer von ihnen ist verwundet und braucht professionelle Versorgung. Ein Krankenhaus. Aber das einzige mögliche Krankenhaus ist in einem Hochsicherheitsgefägnis in Seattle und da geht er bestimmt nicht hin. Sie wollen nach Norden, zur kanadischen Grenze. Sie haben etwa 2 Stunden Zeit, denn der Fahrer des Transporters hat für die Beseitigung des Hindernisses 2-3 Stunden eingeplant. Erst dann wird man nach ihnen suchen.

Dr. Madsen ist ebenfalls in diesem Waldstück mit seinem Sportwagen unterwegs. Etwas kracht auf seine Scheibe, die daraufhin zersplittert, und da seine Sicht eingeschränkt ist, kollidiert er mit dem Gefangenentransporter. Sein Bruder ist am Arsch, wenn er keine Versorgung bekommt. Sein Arm ist stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Arterie ist nicht dicht. Spence Bruder will, dass der Doc ihn gesund macht. Er will das Wort von ihm, dass Madsen ihnen helfen wird. Seinem Bruder wird es zu doof und er gibt Madsen einen Faustschlag. Dabei fällt ihm seine Arzttasche aus der Hand die Schluch hinab. Sie ist verloren.

Zuvor. die Gefangenen werden beschossen. Spence will Sperrfeuer geben, damit die anderen fliehen können. Er wird getroffen. Vince will Spence helfen. Er zertrümmert den Schädel des Bullen. Der Fahrer soll sich per Funk melden, wenn er weiter leben will. Steve holt den Doktor aus seinem Wagen. Dieser soll sie begleiten. Jetzt sind sie in der Wildnis unterwegs. Und Nebel zieht mitten im Wald auf. Dichte Schwaden. Ein Schornstein. Aber wer ist so bekloppt und wohnt hier draußen?

Alice melkt eine Ziege vor dem Haus. Es wirkt alt und verfallen. Die Häftlinge und Madsen beobachten es vom Tor aus. Er bekommt Handschellen angelegt und soll den Gefangenen vor den Uniformierten spielen. Als sie das Haus betreten, ist es fast leer. Lediglich ein Tisch mit Stühlen steht in der Mitte, an dem eine Familie zu Abend isst. Sie dulden keinen Wiederspruch von der Familie. Erst wenn sie fertig sind, verschwinden sie wieder. Der Hausherr ist anscheinend ein Priester. Im Namen des Herren. Hier kann der Doc endlich in Ruhe Spence verarzten. Er legt die Wunde frei und entfernt die Kugel. Doch das reicht nicht. Alice soll ihm etwas assistieren. Der Hausherr beschwört sie von hier weg zu gehen, oder der Zorn Gottes wird über sie kommen. Die Familie betet. Mit rudimentären Mitteln und einer Laiensterilisierung muss Madsen dem Verletzten den Arm amputieren. Dann wird abgebunden. Und es heißt warten.

Die Bewohner des Hauses scheinen ihre Stimmen zu verändern. Und sie scheinen besessen zu sein. Der Doktor soll sich weiter um Spence kümmern. Ein Mädchen wurde ans Bett gefesselt. Wie aus dem scheiß Exorzisten. Auch der Hausherr redet in seltsamen Tönen. Sie müssen gehen. Und dann wird die wahre Gestalt der Bewohner klar: Es sind dämonische Wesen, denen nichts wichtiger ist, als Nahrung in Form von menschlichem Blut zu sich zu nehmen. Und es bricht die Hölle selbt in dem Haus los. Doch irgendwie schafft Douglas Madsen es zu entkommen. Draußen wird er von einem SWAT-Team aufgelesen.

Bei dem anschließenden Verhör glaubt ihm der Polizist nicht, da sich verschiedenste Blutspuren auf der Kleidungs des Doktors befinden. Außerdem ist das von Madsen beschriebene Haus unauffindbar. Der Polizist kann jemanden 30 Tage lang ohne einen Grund in Gewahrsam nehmen, und genau das geschieht mit Madsen. Er wird in einem Transporter mit anderen Gefangenen zum nächsten Gefägnis gefahren. Unterwegs hat der Wagen jedoch einen Unfall, und die Gefangenen können ihn verlassen. Bei der Schießerei wird einem der Hoden weggeschossen. Sie wollen nach Norden, zur kanadischen Grenze. Madsen soll sie begleiten. Er braucht ein ruhiges Plätzchen um die Wunde zu versorgen. Und als sie weiter gehen, zieht wieder Nebel auf, und sie landen in genau dem gleichen Haus. Alice ist an eine Wand angekettet. Die anderen sind nicht da. Sie jagen, und sie leben deshalb in dieser Einöde. Auch sie hat es in sich, aber sie kann es momentan beherrschen. Anfangs muss sie abermals dem Doktor bei der ärtzlichen Versorgung zur Hand gehen. Anschließend wollen sich die anderen eigentlich mit Alice vergnügen, doch dann bricht das Fenster und die Dämonen sind wieder da und gehen auf die Gefangenen los. Und es kommt zum Kampf und zu einem weiteren Gemetzel. Doch wird es dem Doktor gelingen wieder aus der Hölle zu entkommen?

Wertung:


Für einen Ittenbach ist dieser Film recht professionell gedreht worden, was auch an der Besetzung des Films liegt. Gerade solch ein Name wie Prochnow ist schon ein anderes Kaliber als die eingenen Familienangehörigen. Die Geschichte ist an sicht gar nicht schlecht, nur hätte es mehr Wiederholungen geben sollen, denn nach einem einmaligen Entkommen landet Madsen schlussendlich wieder in dem Haus. Je öfter das passiert wäre, desto gelungener wäre das Gesamtkonzept gewesen. Was diese Wesen aber darstellen, wird nicht aufgeklärt. Am ehesten sind es Dämonen, da sie nicht nur blutdurstig sowie fremdartig und teuflisch sind, sondern auch mit normalen Mitteln nicht zu töten sind. Wenn ein Kopf zerhakt ist, setzt er sich einfach wieder zusammen. Deshalb passt wohl Dämonen am Besten.

Vom Gore gehalt ist der Film recht derbe. Da werden Gliedmaßen zerschossen und Köpfe plattgehakt. Dabei ist dieser Film aber nicht darauf zu reduzieren, denn hier ist Ittenbach tatsächlich bemüht auch eine sinnvolle Story zu erzählen, was ihm in Anteilen auch gelingt. Dabei ist allerdings gerade die Story und die Synchronisation das, was noch an die Anfänge Ittenbachs denken lässt. Vom filmischen und auch von den Special-FX her gibt es absolut keine Beantstandung. Ja selbst das große Hollywood hat da schon schlechtere Qualität gehabt.

An Schauspielern gibt es keine Höchtsleistungen. Einzig der Doktor gespielt von Christopher Kriesa kann überzeugen und ich werde beim besten Willen das Gefühl nicht los, dass ich den schon in einer anderen größeren Rolle gesehen habe. Für Ittenbach ist es einer der professionelleren Filme, der fast in iner Liga mit "No Reason" spielt und sich deutlich von seinen sonstigen Streifen abheben kann. Einzig der Gore bestitzt hier die gleiche Qualität.

Insgesamt gibt es, weil die Story recht reduziert ist aber eine grundsolide Leistung mit einer gewissen Qualität abgeliefert wurde, hier von mir 07/10 Punkten. Fans des alten Ittenbach werden wahrhscheinlich enttäusch sein, Fans des neuen Ittenbach sollten einen Blick auf diesen Film hier riskieren.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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