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 Betreff des Beitrags: Final Destination 3 (2006)
BeitragVerfasst: 2. Jun 2013, 18:07 
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Final Destination 3
(Final Destination 3)
mit Mary Elizabeth Winstead, Ryan Merriman, Kris Lemche, Alexz Johnson, Sam Easton, Jesse Moss, Gina Holden, Texas Battle, Chelan Simmons, Crystal Lowe, Amanda Crew, Agam Darshi
Regie: James Wong
Drehbuch: Glen Morgan / James Wong
Kamera: Robert McLachlan
Musik: Shirley Walker
keine Jugendfreigabe
USA / 2006

Schülerin Wendy freut sich mit ihren Freunden auf eine lustige Achterbahnfahrt. Doch da beschleicht sie plötzlich eine böse Vorahnung. Gerade noch rechtzeitig gelingt es ihr, ein paar Schulkameraden vor dem Einsteigen in den Wagen abzuhalten, da passiert auch schon das Unglück, bei dem prompt alle Insassen ihr Leben verlieren. Doch bekanntlich gibt es ja vor dem Tod kein Entrinnen und so muss in der Folge jeder, der auf Wendys Warnungen hörte, trotzdem ins Gras beißen. Ob Wendy wohl mit dem Leben davonkommen wird?


Auch diesen dritten Teil der Final Destination Reihe finde ich sehr gelungen. Bei vielen Leuten ist dieser Teil ja nicht so gut angekommen, ich weiß eigentlich , gar nicht, warum das der Fall ist. Sicher, die Story bietet natürlich in dem Sinne nichts Neues, das altbewährte Schema wird beibehalten, aber das weiß man ja vorher. Dennoch kann dieser Teil nicht mehr ganz an die beiden vorherigen anknüpfen, denn machen sich doch langsam die ersten Abnutzungserscheinungen der Thematik leicht bemerkbar. Daran ändert auch die Tatsache nichts, das mit James Wong wieder der Regisseur des tollen Erstlings auf dem Regie-Stuhl platz genommen hat. Im Prinzip sollte hier auch das Ende einer geplanten Trilogie eingeläutet werden, doch mittlerweile weiß man es natürlich besser, denn die Beliebtheit der Reihe und der damit verbundene Erfolg sorgte selbstverständlich dafür, das man mit noch zwei weiteren Filmen die Kuh ordentlich melken wollte.

Die Kills in diesem Teil sind wieder richtig schön böse und auch recht hart in Szene gesetzt, können aber dennoch nicht an die Klasse derer im zweiten Teil heranreichen. Das gilt im Prinzip aber für den gesamten Film, der meiner Meinung nach immer noch äußerst gelungen ist, aber nicht mehr ganz den reiz und die Faszination der beiden Vorgänger vermittelt. Hier merkt man eigentlich das erste Mal, das die Grundidee nicht mehr ganz die Innovation verbreitet, die 2000 beim Start der Reihe so außerordentlich zu gefallen wusste. So erscheint dann auch die Geschichte ziemlich leicht vorhersehbar und kann nicht mehr ganz die Spannung aufbauen, wie es zuvor der Fall war. Bei der Thematik des Geschehens ist es jedoch auch gar nicht so leicht, die Ereignisse mit etlichen Neuerungen zu versehen, ohne dabei das Kern-Gerüst zu verwässern, denn immerhin zeichnet sich die "Final Destination" Reihe ja gerade durch das ganz spezielle Schema aus, das ihr mit Teil 1 einverleibt wurde.

So muss man dann als Zuschauer also diverse Einbußen in Kauf nehmen, bekommt aber dennoch immer noch einen weit über dem normalen Durchschnitt angesiedelten Horrorfilm zu Gesicht, der allerdings keinerlei neue Reizpunkte setzen kann und somit auf der gleichen Schiene daher kommt, wie die beiden vorherigen Teile. Hier ist es auch das erste Mal der Fall, das die Darsteller nicht so gänzlich zu überzeugen wissen, einige der Akteure wirken eher ein wenig blass und leicht austauschbar, was man bisher eigentlich nicht bemerken konnte. Die Akteure der ersten beiden Filme haben dem jeweiligen Szenario aber ihren ganz persönlichen Stempel aufdrücken können und diesen Aspekt vermisst man man hier leider bei den meisten Protagonisten. So gönnt man sogar einigen Figuren das bevorstehende Ableben, in diesem Bezug möchte ich nur an die beiden gut aussehenden, aber absolut nervenden Tussis erinnern, die unter der Sonnenbank ein schmerzhaftes Ende finden.

Insgesamt gesehen ist "Final Destination 3" auch wirklich die Nummer 3 in der Qualitäts-Skala der Film-Reihe, wäre aber immer noch ein absolut würdiger Abschluss einer Trilogie gewesen. Ein guter und phasenweise auch spannender Horrorfilm, der aber bei Kenntnis der vorherigen Teile nicht mehr den ganz großen Glanz versprühen kann. Die Idee scheint ein wenig abgenutzt, so das der Betrachter hier nicht mehr die absoluten Überraschungsmomente erlebt. Dennoch bietet sich immer noch äußerst gute-und extrem kurzweilige Unterhaltung, die man sich immer wieder gut anschauen kann.


Fazit:


Die große Innovation ist zwar nicht mehr vorhanden, was aber dennoch nicht heißen soll, das "Final Destination" kein guter Film wäre. Die teilweise sehr schlechten Kritiken zu diesem Werk kann ich persönlich nicht nachvollziehen, doch als großer Fan dieser Reihe fehlt es mir eventuell auch ein klein wenig an der nötigen Objektivität.



7,5/10

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