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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Growth - A Killer Step in Evolution (2009)
BeitragVerfasst: 21. Feb 2014, 16:35 
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Growth - A Killer Step in Evolution
(Growth)
mit Mircea Monroe, Christopher Shand, Brian Krause, Nora Kirkpatrick, Richard Riehle, Mackenzie Brooke-Smith, Alexi Wasser, Ian Patrick Williams, Robert Pike Daniel, Lou Richards, Yousef Abu-Taleb, Jessica Dercks, Brad Culver, Brett Mann, John Suits
Regie: Gabriel Cowan
Drehbuch: Gabriel Cowan / Matt Cowan
Kamera: Grisha Alasadi / Katie Boyum / Mark Putnam / Richard J. Vialat
Musik: Tim Ziesmer
FSK 16
USA 2009

Ein tödlicher Schritt in der Evolution...
1989 - ein Durchbruch in der parasitären Forschungsarbeit auf Cuttyhunk Island verhilft Wissenschaftlern zu einem enormen Fortschritt bei der menschlichen Evolution. Bei Tests erreichen Personen eine erhöhte körperliche und mentale Stärke und Wahrnehmungsfähigkeit. Aber irgendwas bei dem Experiment läuft verkehrt, sodass auf der Insel auf mysteriöse Weise dreiviertel der Bevölkerung stirbt. Jamie Akerman floh vor 20 Jahren, als diese Epidemie, die ihre Mutter tötete, ausbrach. Sie ist nun mit ihrem Mann und ihrem Stiefbruder zurückgekommen, um verbliebenen Familienbesitz zu verkaufen. Dort gelandet, entdecken sie den Schlüssel zu Jamies verheerender Vergangenheit und decken erschreckende Geheimnisse auf, die lange vom Bürgermeister Larkin vertuscht wurden. Genau jetzt wurde ein neuer Parasitenstamm entwickelt, welcher die Insel wieder bedroht. Jamie kämpft um ihr überleben und flüchtet vor der Verfolgung durch die Insulaner, die wissen, dass viel mehr in ihr steckt, als sie sich jemals vorstellen könnte.



Keine Neuerungen im Bereich des Parastin-Horrors, zu diesem Urteil könnte man nach Sichtung des vorliegenden Filmes durchaus gelangen, denn Innovation ist nun wirklich nicht in dieser Geschichte zu erkennen. Dennoch bekommt der Zuschauer aber ganzzeitig gute und größtenteils auch temporeiche Körperfresser-Unterhaltung geboten, die für eine 16er Freigabe zudem noch mit einigen wirklich blutigen-und härteren Passagen aufwarten kann. Das Beste an der vorliegenden geschichte ist aber ganz eindeutig die Tatsache, das man nicht mit einer ellenlangen Einführung konfrontiert wird, sondern nach einer kurzen Rückblende ziemlich schnell in das gegenwärtige Geschehen hineingeworfen wird. Und auch dort hält sich der Film nicht mit langatmigem Geplänkel auf, denn äusserst schnell erscheinen die wurmartigen Parasiten auf der Bildfläche und sorgen so dafür, das der Zuschauer ein recht temporeiches Szenario geboten bekommt, das auf jeden Fall für jede Menge Kurzweil sorgt.

Auch wenn die Story doch ziemlich vorhersehbar erscheint, entwickelt sich ein durchaus konstanter Spannungsbogen und phasenweise gelingt es sogar, das sich hier eine bedrohlich anmutende Grundstimmung entfaltet, die ihre Wirkung auf den Betrachter keinesfalls verfehlt. Die immer wieder eingestreuten Passagen in denen es härter zur Sache geht tun ihr Übriges, um einen ganzzeitig bei Laune zu halten und ein kurzweiliges Gesamtbild zu präsentieren, an dem man durchaus seine Freude haben kann. Dabei entsteht auch wie eigentlich immer bei Filmen mit dieser Thematik ein gewisser Ekel-Faktor, der in diversen Szenen auch mehr als deutlich in den Vordergrund tritt und dem Film eine ganz typische Note verleiht, die beim Parasiten-Horror ganz einfach nicht fehlen darf.

Regisseur Gabriel Cowan hat für sein Regie-Debut auch eine recht ansehnliche Darsteller-Riege verpflichten können, denn trifft man doch auf einige bekannte Gesichter, die schon in anderen Genre-Filmen wie beispielsweise Hatchet oder No Man's Land-The Rise of Reeker usw. in Erscheinung getreten sind. Nun sollte man hier sicherlich kein oscarverdächtiges Schauspiel erwarten, doch können sich die gezeigten Darbietungen jederzeit sehen lassen, so das es keinen Grund zur Beschwerde gibt.

Letztendlich handelt es sich bei "Growth" ganz sicher um keinen Genre-Beitrag, der das Genre revolutioniert, aber der Film bietet wirklich eine Geschichte, die zwar nicht unbedingt innovativ daherkommt, aber jederzeit sehr solide und extrem kurzweilige Unterhaltung bietet. Freunde der Körperfresser-Thematik sollten jedenfalls auf ihre Kosten kommen und ihre Freude an diesem Werk haben, das überraschend gut gelungen ist und größtenteils für spannende und temporeiche Unterhaltung sorgt, die man sich als Fan des Genres auf jeden Fall anschauen sollte.


Fazit:


Mit Growth ist Gabriel Cowan ein sehr ansehnliches Regie-Debut gelungen, das sicherlich keinen überragenden, aber doch äusserst interessanten Genre-Beitrag darstellt. Eine temporeiche Erzählweise, ein konstanter Spannungsbogen, ordentliche Darsteller und eine gelungene Atmosphäre ergeben ein insgesamt gutes Gesamtpaket, das zusätzlich noch mit einigen recht blutigen und ekligen Szenen angereichert wurde und so letztendlich für ein vergnügliches Filmvergnügen sorgt, das ganz sicher seine Fangemeinde finden wird.


6,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Growth - A Killer Step in Evolution (2009)
BeitragVerfasst: 21. Feb 2014, 16:42 
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Ja ich habe mir da irgendwie mehr erhofft bei den Film aber der war ganz okay es gibt schlechtere aber auch bessere


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