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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 14. Apr 2013, 22:55 
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Originaltitel: Haute Tension
Herstellungsland: F
Erscheinungsjahr: 2003
Darsteller: u. a. Cécile De France, Maïwenn Le Besco, Philippe Nahon, Franck Khalfoun, Andrei Finti, Oana Pellea, Marco Claudiu Pascu, Jean-Claude de Goros, Bogdan Uritescu, Gabriel Spahiu
Regie: Alexandre Aja
FSK: ungeprüft

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Inhalt:


Eine Frau sitzt verwundet in einem weißen Raum. Sie erinnert sich, wie sie durch den Wald gelaufen ist. Schwer verletzt schleppte sie sich weiter. Sie blutet am linken Arm. Und am Kopf. Und sie läuft vor ein Auto, welches daraufhin fast einen Unfall hat. Sie will Hilfe...

Marie wacht in einem Wagen im Kofferraum auf. Am Steuer sitzt ihre beste Freundin Alexia. Sie wollen zu Alexias Familie, um für ihr Studium zu lernen. Ein Haus wird gezeigt. Ein Kind spielt im Garten. Ganz in der Nähe, unweit des Hauses, steht ein Lieferwagen mit einem auf den ersten Blick unsympathischen und ungepflegten Mann am Steuer. Er bekommt einen Blow-Job. Doch es ist keiner normaler Job, denn als er fertig ist, lässt er den Kopf der Frau aus dem Fenster ins Gras fallen.

Es wird Abend und Nacht. Alexia ist fast am Haus ihrer Eltern angekommen, als sie glaubt jemandem im Feld zu sehen. Sie stürzt aus dem Wagen heraus und läuft in das Maisfeld. Doch dort ist niemand. Das letzte Stück fahren sie noch weiter bis sie endlich am Ziel sind. Marie bekommt das Gästezimmer. Und nach einer Weile gehen alle schlafen.

Während sich Marie gerade selbst befriedigt, nähert sich der Lieferwagen des bereits erwähnten Mannes dem Haus. Der Haushund fängt an zu kläffen. Der Mann geht zur Tür und klingelt Sturm. Marie hört dies auch und macht sich vorsichtig aus ihrem Zimmer auf, um zu sehen, was dort los ist. Alexias Vater geht zur Tür. Doch als er diese öffnet, wird er von dem Mann in dem schmutzig gelben Overall nieder geschlagen und geht zu Boden. Marie kann das alles von oben beobachten. Der Vater schleppt sich zurück die Treppe hoch, doch der Mann folgt ihm und drückt seinen Kopf mit aller Gewalt durch die Geländerstangen. Mit ein bisschen Schwung und einer Kommode trennt er ihm den Kopf ab. Alexias Mutter ist inzwischen auch auf den Beinen und versucht ihren Sohn zu beruhigen, der auch wach geworden ist. Sie entdeckt ihren toten Mann und den Mörder mit der Rasierklinge. Er geht auf sie zu. Marie flüchtet in ihr Zimmer und sie hört die Mutter von Alexia schreien. Marie versucht einen Anschluss für das Telefon in ihrem Zimmer zu entdecken, doch irgendwie scheint es keinen zu geben.

Aufgrund der Ausweglosigkeit richtet sie das Zimmer mit dem angrenzenden Bad ordentlich her, damit er nicht bemerken würde, dass jemand dort gewesen sei. Als er den Raum betritt, hat sich Marie unter das Bett zurückgezogen. Erst sieht er sich eine Weile um, dann entscheidet er sich aber doch zu gehen. Alexia ist noch nicht aufgewacht. Er weckt sie allerdings auf, und Marie hört sie in ihrem Zimmer schreien und stönen. Marie wagt sich wieder unter dem Bett hervor, und versucht abermals das Telefon anzuschließen, an dem Anschluss, den sie inzwischen gefunden hat. Dieser ist aber nicht funktionsfähig. Sie schleicht deshalb durch das Haus.

Im Wohnzimmer entdeckt sie das nächste Telefon, doch der Anschluss scheint durchgeschnitten zu sein. Dann hört sie Geräusche und versteckt sich in den mit Lüftungschlitzen versehenen Schrank. Der Mörder betritt den Raum. Vor sich her treibt er Alexias Mutter. Sie blutet. Doch als sie sich aufrichtet, schneidet der Mörder ihr die Kehle durch. Sie sieht Marie durch die Schlitze des Schrankes. Er verlässt den Raum wieder. Der Schrank ist über und über mit Blut besudelt. Die Mutter ist tot. Doch als Marie dies nachsehen möchte, regt sie sich noch: "Warum?". Eine abgetrennte Hand liegt auf dem Boden.

Marie geht zu Alexia. Diese ist gefesselt und geknebelt. Sie hört ihren Bruder und als Marie aus dem Fenster sieht, kann sie erkennen, dass Alexias Bruder in das Maisfeld rennt. Der Mörder geht hinterher. Und man hört einen Schuss aus seinem Gewehr. Anschließend geht er ins Haus zurück. Alexia trägt er zu seinem Lieferwagen und schmeißt sie in den Laderaum. Marie holt sich unterdessen ein Messer, findet Alexia im Lieferwagen, und sie wartet auf den Killer, damit sie ihn direkt mit dem Messer verwunden kann. Doch auf einmal schlägt die Tür zu und beide sitzen im Wagen fest. Und dann fährt er los.

Marie versucht die Tür mit dem Messer aufzubekommen, was ihr nicht so recht gelingen mag. Alexia soll leise sein, damit der Fahrer sie nicht hört. Frauenbilder hängen am Armaturenbrett des Killers. Er fährt eine Tankstelle an und steigt aus. Marie will die Chance nutzen, und versucht die Hintertür wieder aufzubrechen, was ihr dieses Mal gelingt. Und als der Killer abgelenkt ist, hetzt Marie in die Tankstelle. Der Tankwart soll die Polizei holen. Und sie kriecht in die Gänge. Der Killer geht zum Bezahlen. Aber er möchte auch eine bestimmte Flasche Schnaps oder Whiskey haben. Als der Tankwart ihm diese aus dem verschlossenen Schrank raus geben möchte, schlägt der Mörder den Tankwart mit einer Axt tot. Marie sieht das und flüchtet in Richtung Toilette. Der Killer macht oben alles dicht und dunkel und folgt ihr.

Dort unten angekommen, kann er sie jedoch nicht finden, weshalb er weiter fährt. Marie versucht die Polizei per Telefon zu alarmieren, doch der Officer will sie nicht so recht verstehen. Marie nimmt deshalb das Auto des Tankwarts und folgt dem Lieferwagen. Beinahe wäre sie an der Waldstraße, in die der Killer abgebogen ist, verpasst, doch dann folgt sie ihm, ohne Licht in die Dunkelheit.

Sie fährt ein gutes Stück weit, bis die Scheinwerfer des Lieferwagens nicht mehr zu sehen sind. Sie tastet sich weiter vor und auf einmal erscheint der Wagen hinter ihr und rammt sie, jagd sie. Bis sie schlussendlich einen Unfall hat, bei dem sie sich mit letzter Kraft und stark blutend aus dem Autowrack befreien kann. Ihr linker Arm blutet und sie muss ihn grob verbinden. Sie schleicht durch den Wald, damit der Killer sie nicht entdeckt. Der Schein seiner Taschenlampe ist in der Dunkelheit zu sehen. Auf der Suche nach ihr. Marie findet in der Dunkelheit ein wenig Draht und eine Art Pfahl, die sie zu eine primitiven Stachelkeule kombiniert. Dann schleicht sie in Richtung Lichtkegel, doch gerade als sie auf ihn losgehen will, sieht sie, dass er die Taschenlampe an einen Ast gehängt hat. Eine Plastiktüte wird ihr von hinten über den Kopf gezogen, so dass sie schwer nach Luft ringt und fast bewusstlos wird.

Mit seiner Rasierklinge fährt er ihren Hals entlang. Und lässt sie an seinen Fingern lutschen, und er genießt das. Doch dann bekommt sie einen Stein zu fassen, und haut diesen an seiner Schläfe, so dass er kurzzeitig außer Gefecht gesetzt wurde. Sie kann die Keule greifen, und schlägt immer und immer wieder auf seinen Kopf ein. Doch er ist immer noch nicht tot, und beide versuchen sich gegenseitig mit bloßen Händen zu erwürgen. Und das Duell scheint Marie für sich entschieden zu haben...

Die Polizei trifft bei der Tankstelle ein, von welcher Marie telefoniert hat. Und sie finden den toten Tankwart. Auf dem Überwachungsvideo sieht man ganz deutlich wie Marie den Tankwart mit der Axt angegriffen hat.

Sie findet Alexia und macht sie los. Alexia nimmt sich sofort das Messer, mit dem Marie vorhin noch versucht hat, den Killer zu erstechen. Marie soll verschwinden. Sie war diejenige, die Alexias Familie umgebracht hat. Und deshalb geht Alexia jetzt mit dem Messer auf Marie los, und kann sie verwunden. Dann läuft sie weg. Der Mörder holt sich eine tragbare Motorkreissäge aus seinem Auto und verfolgt Alexia. Als sie die Straße erreicht, steigt sie sogleich in das Auto ein, was dort fast mit ihr kollidiert wäre. Er soll los fahren. Doch der Mörder kann auf die Motorhaube springen, und durch die Windschutzscheibe hindurch den Fahrer des Wagens töten. Blut ergießt sich auf dei Rückbank und Alexia. Auch an diese versucht er heran zu kommen, schafft es durch die Scheibe aber nicht ganz. Sie kann aus dem Wagen flüchten, ja sogar nur kriechen, denn eine der umherfliegenden Scheibenteile hat ihren Fuß funktionsunfähig gemacht. Die Brechstange, die sie im Auto hat liegen sehen, hat sie aber mit sich mit genommen. Der Mörder stellt die Motorsäge ab, und Marie gibt Alexia einen Kuss. Doch Alexia sticht im selben Augenblick mit der Brechstange zu.

Der weiße Raum. Ein Krankenzimmer. Ein weißes Nachthemd. Eine Glasscheibe. Ein paar Handschellen. Eine Nervenheilanstalt...


Wertung:

Lange Inhaltsangabe mit Spoiler. Alle, die diesen Film noch nicht gesehen haben, sollten den Spoiler geschlossen halten. Sonst verdirbt man sich einiges an Filmfreude und Überraschungseffekt.

Dieser Film ist einfach großartig. Und das hat allen voran etwas mit einer exzellent ausgedachten und umgesetzten Story zu tun. Zwei Studentinnen übernachten in einer einsamen Gegend in einem Haus und werden von einem Mörder heimgesucht, gegen den sie sich mehr oder minder versuchen zu wehren. Naja, eigentlich versuchen sie ihr Leben zu retten. Das ist nicht neu. Was aber neu ist, steht im Spoiler, und das macht diesen Film so überraschend gut.
Aber wenn man anfangs genau aufpasst, kann man bereits zu Beginn erkennen, dass Marie die Mörderin ist. Zum Einen fragt Alexias Mutter ja "Warum?" und zwar an Marie, und zum anderen hat Alexia selbst Angst vor Marie und das wird an mehreren Szenen deutlich.


Daneben sind natürlich die Effekte nicht von schlechten Eltern, auch wenn diese aus absolut unlogischen Situationen herrühren.
Man kann nunmal einen Kopf mit einer Kommode nicht schnittgenau abtrennen. Ich würde sogar behaupten, dass so ein Kopf auch nicht so einfach vom Hals getrennt werden kann.
Blut gibt es an vielen Stellen reichlich. Und Brutalität auch, was wohl ein Grund für die doch eher zurückhaltende Veröffentlichungspolitik in unserem Land darstellt.

Dabei sind die schauspielerischen Leistungen großartig. Cecille de France macht ihre Sache von allen am Besten. Die Verkörperung der fast schon panikgleichen Angst, als sie vor dem Killer flieht, gelingt ihr sehr gut.
Auch der Wechsel der Stimmungen und das schlussendlich wahnhafte in der Anstalt kommt perfekt zur Geltung.
Die anderen Rollen, die sie noch gespielt hat, sind dagegen eher unbedeutend. Bei Maiwenn Le Besco verhält es sich eher umgekehrt. Ihre Rolle hier ist zwar überzeugend und nicht schlecht, hat aber nicht den richtigen Handlungsspielraum. Dafür war sie aber auch bereits zurvor in "Das 5. Element" sowie "Léon - Der Profi" zu sehen. Der Dritte im Bunde hier ist Philipe Nahon. Und der ist schon fast ein französisches Urgestein. Und man kennt ihn nicht erst seit High Tension, sondern mindestens (zumindest der hiesige Filmfan) nach Menschenfeind sowie Irreversible. Die Rolle des Schlachters dort war natürlich wesentlich umfangreicher und wesentlich komplexer. Hier hat er vielleicht fünf Zeilen Text. Dafür ist er für den Film in eine perfekte Rolle geschlüpft.
Und das vielleicht gerade deswegen, weil er hier so komplett konträr zu Marie auftritt, obwohl ja beide ein und die selbe Person sind.


Weiter enorm wichtig für diesen Film war wohl auch Luc Besson, und dieser Name sollte den meisten ein Begriff sein. Nein, nicht nur von "Frontier(s)", bei dem er als Co-Produzent mitgewirkt hat. Nein, vielmehr von "96 Hours", "Codename: Nina", "Transporter", "Nikita", "Johanna von Orleans" etc. Der Mann ist also schon fast ein Qualitätssigel, was auf "High Tension" natürlich nicht fehlen darf, wenn man ihn denn schon erwähnen kann, da er hier ja der Co-Producer gewesen ist.

Was bleibt abschließend zu sagen? Wer es vielleicht nicht weiß: "High Tension" wurde beim Fantasyfilmfest „Sitges Festival Internacional de Cinema Fantàstic de Catalunya“ mit den ersten Preisen für Director, Actress und Make-Up-Effect ausgezeichnet.

Deshalb kann es hier aufgrund der absolut unterhaltsamen und niemals langweiligen Filmkunst nur eine 10/10 geben.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension
BeitragVerfasst: 14. Apr 2013, 23:08 
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Ein einsames Haus, eine vereinte Familie, zwei unzertrennliche Freundinnen. Ein brutaler Mörder, der vor nichts zurückschreckt. Und die Nacht. Eigentlich wollte Alex nur mit Freundin Marie ihre Familie auf dem land besuchen. Doch als die Nacht einbricht, dringt ein brutaler Fremder in das Haus ein und der Kampf ums Überleben beginnt.


Ich glaube, das es kaum übertrieben ist, wenn man "High Tension" als einen der besten und härtesten Horrorfilme der letzten Jahre einstuft. Das, was dem Zuschauer hier geboten wird, ist schon besonders starker Tobak, der auch hartgesottene Splatter / Gore Fans keineswegs unberührt lässt. Alexandre Aja ist es hier hervorragend gelungen, ein kompromissloses und knallhartes Horror-Szenario zu schaffen, das den Betrachter bewust schockiert und auch durchaus nachdenklich stimmt.

Der Knackpunkt bei diesem Film ist aber ganz eindeutig die Geschichte an sich, bei der sich teilweise die Geister scheiden. Für viele ist sie einfach nur genial und innovativ, andere stören sich an zu vielen Logiklöchern, die angeblich vorhanden sein sollen. Meiner Meinung nach liegt die Wahrheit irgendwo genau dazwischen, doch wahrscheinlich wird man hier nie auf einen Nenner kommen. Zugegeben, gerade wenn man den Film zum ersten Mal sieht, kann es durchaus passieren, das man am Ende des Films mit mehreren Fragezeichen zurückbleibt, aber genau das ist für mich die eigentliche Stärke des Films.

Die meisten Dinge klären sich doch für einen selbst nach nochmaliger Sichtung des Films auf und ergeben schließlich einen Sinn, doch einige Fragen unterliegen ganz sicher auch der eigenen Interpretation des Gesehenen. Und gerade diese Art von Filmen, die nicht immer nur logisch und sofort verständlich sind, stechen doch aus der üblichen Masse heraus. "High Tension" zählt in meinen Augen ganz eindeutig zu dieser Gruppe und stellt deswegen auch ein aussergewöhnliches Filmerlebnis dar, das so manche "Aha-Momente" aufzuweisen hat.

Der vorhandene Härtegrad ist mehr als nur bemerkenswert und in einigen Passagen eventuell sogar etwas grenzwertig, doch was wäre ein echter Horror-Schocker, wenn er nicht bewust schockieren würde? Aja hat hier wirklich alle Register der Kunst gezogen, der Zuschauer wird mit einer Brutalität und Härte konfrotiert, die es in dieser extremen Form nicht sehr oft zu sehen gibt.

Durch die dichte und sehr bedrohlich vorherrschende Grundstimmung des Films wirkt das alles noch viel intensiver, man sitzt unter höchster Anspannung vor dem Bildschirm und kann seinen Blick zu keiner Zeit vom Geschehen losreissen, aus Angst, vielleicht etwas Entscheidendes verpassen zu können. Der dramaturgische Spannungsaufbau ist einfach so ausgerichtet, das man ganzzeitig wie gefesselt ist. Dadurch gibt es auch kaum kleinere Phasen, in denen man einmal etwas entspannen könnte, das Tempo wird immer konstant hochgehalten, Verschnaufpausen gibt es nicht. Auch das kann durchaus ein Grund dafür sein, das man "High Tension" vor allem beim ersten Anschauen nicht ganz verstehen kann, denn zum nachdenken bleibt hier einfach keine Zeit.

Für mich persönlich hat man es hier mit einem erstklassigen Horrorfilm zu tun, der zum Großteil auch plausibel nachvollziehbar ist. Auf jeden fall aber bekommt man es hier mit einem der härtesten Genre-Filme zu tun, die in den letzten Jahren produziert wurden. Zartbesaitete sollten sich vorher genau überlegen, ob dieser Film sie nicht eventuell überfordert. Für Fans des Genres aber handelt es sich hier um einen absoluten "Must See-Film"


10/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension
BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 09:52 
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Dem ist nichts hinzuzufügen! Mir ist der erste Eindruck nachhaltig in das filmische Gedächtnis eingebrannt, eine fast unerträgliche Spannung und bedrohliche Atmosphäre,
brutalste Gewaltausbrüche .... es hat nicht viel gefehlt und ich hätte noch an den Nägeln gekaut. Nur als Beispiel: dieser unheimliche Citroen-Lieferwagen verbreitet so viel
an spürbarer Angst wie ich es selten erlebt habe. Excellent gespielt und in Szene gesetzt, mit einem Ende das sich mir erst nach der zweiten Sichtung erschlossen hat, wie
Master richtig anmerkt fesselt einen alleine die Handlung dermassen dass keine Zeit zum Nachdenken bleibt. Und natürlich ist High Tension sowieso ein Erlebnis das man
eben nicht nur 1-2mal ansieht, auch wenn die Handlung bekannt ist sehe ich den immer mal wieder gerne an.

Ein Meilenstein! 10/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension
BeitragVerfasst: 19. Apr 2013, 19:17 
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Ich habe den Film schon unzählige Male gesehen und er fasziniert mich immer wieder aufs Neue. Ganz eindeutig der beste von den ganzen französischen Horrorfilmen, die im letzten Jahrzehnt erschienen sind. :Up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 09:21 
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Nach Jahren mal wieder geschaut und immer noch begeistert. Eine tolle bedrohliche Stimmung, die wunderbar von der Musik getragen und bis zum Ende des Films aufrecht erhalten wird.
Die Story an sich weiß völlig zu überzeugen. Einziger Wehrmutstropfen: wenn man das Outcome schon kennt, nimmt es viel Spannung heraus und man fiebert nicht mehr ganz so sehr mit wie beim ersten Mal schauen. Das tut dem Filmvergnügen aber keinen Abbruch und die Splatterszenen können sich wirklich sehen lassen. Von mir gibts 9/10 verrosteten Lieferwagen.

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Es kotzt mich an, dass ich nicht tragen kann, was ich will
Es kotzt mich an, dass ich nicht sein kann, wie ich will
Es kotzt mich an, dass ich nicht sagen kann, was ich will


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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 09:32 
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Der Film fängt wieder mal fad an, wird dann zwischendruch zum Klischee, und man fragt sich gegen Ende, ob der Regiesseur nicht mitten im Film auf die glorreiche Idee kam, eine Art "Fight Club" urplötzlich daraus zu machen?
Dann beim Ende frage ich mich dann, ob der Film dann doch nicht ein Wiederspruch in sich selber ist?! Egal, es kommt immer mal wieder kurzzeitig was von so ner Art Terrorfilm rauf, aber irgendwie bis aufs 0815 Ende vorhershebar gewesen.

4/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 10:34 
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markus hat geschrieben:
Der Film fängt wieder mal fad an, wird dann zwischendruch zum Klischee, und man fragt sich gegen Ende, ob der Regiesseur nicht mitten im Film auf die glorreiche Idee kam, eine Art "Fight Club" urplötzlich daraus zu machen?
Dann beim Ende frage ich mich dann, ob der Film dann doch nicht ein Wiederspruch in sich selber ist?! Egal, es kommt immer mal wieder kurzzeitig was von so ner Art Terrorfilm rauf, aber irgendwie bis aufs 0815 Ende vorhershebar gewesen.

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Es gibt halt doch immer wieder Leute, die diesen genialen Schocker einfach nicht verstehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 11:13 
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Master of Horror hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Der Film fängt wieder mal fad an, wird dann zwischendruch zum Klischee, und man fragt sich gegen Ende, ob der Regiesseur nicht mitten im Film auf die glorreiche Idee kam, eine Art "Fight Club" urplötzlich daraus zu machen?
Dann beim Ende frage ich mich dann, ob der Film dann doch nicht ein Wiederspruch in sich selber ist?! Egal, es kommt immer mal wieder kurzzeitig was von so ner Art Terrorfilm rauf, aber irgendwie bis aufs 0815 Ende vorhershebar gewesen.

4/10



Es gibt halt doch immer wieder Leute, die diesen genialen Schocker einfach nicht verstehen.



WIR 2 haben so oder so an Filmgeschmack der WEIT, WEIT auseinander geht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 11:21 
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Ich fand HIGH TENSION auch sehr gelungen und stimmig.
Tolle Atmosphäre, derbe FX und ein gelungenes, unvorhersehbares Ende.
Von mir 9 von 10 Kreissägen

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 Betreff des Beitrags: Re: Haute Tension - High Tension (2003)
BeitragVerfasst: 25. Jul 2013, 13:45 
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markus hat geschrieben:
Master of Horror hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Der Film fängt wieder mal fad an, wird dann zwischendruch zum Klischee, und man fragt sich gegen Ende, ob der Regiesseur nicht mitten im Film auf die glorreiche Idee kam, eine Art "Fight Club" urplötzlich daraus zu machen?
Dann beim Ende frage ich mich dann, ob der Film dann doch nicht ein Wiederspruch in sich selber ist?! Egal, es kommt immer mal wieder kurzzeitig was von so ner Art Terrorfilm rauf, aber irgendwie bis aufs 0815 Ende vorhershebar gewesen.

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Es gibt halt doch immer wieder Leute, die diesen genialen Schocker einfach nicht verstehen.



WIR 2 haben so oder so an Filmgeschmack der WEIT, WEIT auseinander geht.



Mag sein, aber du stellst ganz einfach Behauptungen auf, die teilweise überhaupt nicht zutreffen und das hat rein gar nichts mit unterschiedlichen Geschmäckern zu tun.

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