Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Jason X (2001)
BeitragVerfasst: 12. Jan 2013, 15:17 
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Jason X
(Jason X)
mit Kane Hodder, Lexa Doig, Lisa Ryder, Jonathan Potts, Melyssa Ade, Peter Mensah, Dov Tiefenbach, Todd Farmer, Chuck Chambell, David Cronenberg, Melody Johnson, Derwin Jordan
Regie: James Isaac
Drehbuch: Victor Miller / Todd Farmer
Kamera: Derrick V. Underschultz
Musik: Harry Manfredini
SPIO/JK
USA / 2001


Eine Gruppe Archäologie-Studenten macht im Jahr 2455 einen spektakulären Fund: Auf der Erde entdecken sie in der ehemaligen Wissenschaftsbasis von Crystal Lake den eingefrorenen Körper von Jason Vorhees, dem Killer aus "Der Freitag der 13."-Serie, und bringen ihn an Bord ihres Raumschiffs. Professor Lowe hofft, für ihn auf dem Schwarzmarkt eine Menge Geld zu erhalten. Doch er und seine Crew wissen nicht, was für eine mordlustige Bestie sie sich da an Bord geholt haben. Denn was modernste Technologie aus Jason erschafft, übertrifft alles bisher Dagewesene...


Acht lange Jahre musste die Fangemeinde warten, bis nach dem sehr umstrittenen neunten Teil noch ein Nachfolger in der "Freitag der 13. Reihe" erschien. Ist man in "Jason goes to Hell" schon sehr neue Wege gegangen, was übrigens bei einem Großteil der Fans nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß, so hat man mit "Jason X" doch einen sehr gelungenen Abschluß gefunden. Im Jahre 1980 hätte man beim Erscheinen des ersten Teils wohl nie gedacht, das es den lieben Jason Voorhees einmal ins Weltall verschlagen würde, doch der kaltblütige Killer macht halt an jedem Ort eine gute Figur. Und so verschlägt es den Titelhelden dann in das Jahr 2455, in dem er aus dem Kryoschlaf erwacht und weiter auf die jagd nach hilflosen Opfern gehen kann. Von denen gibt es auf einem Raumschiff genügend und Jason hält wieder einmal reichlich Ernte. Dies geschieht auf eine äusserst brutale und blutige Art, denn Regisseur James Isaac schöpft hier wirklich aus dem Vollen, wodurch mit "Jason X" ganz sicher einer der härtesten teile der gesamten Reihe entstanden ist.

Zugegebenermaßen muss man sich zu Beginn erst einmal an den futuristischen Look des Szenarios gewöhnen, in dem Mr. Voorhees im ersten Moment noch wie ein Fremdkörper erscheint. Doch ebenso wie er selbst gewöhnt sich auch der Zuschauer rasch an die ungewohnte Umgebung und findet mit der Zeit sogar großen Gefallen daran. Dafür ist sicherlich auch die spannende Geschichte verantwortlich, die aufgrund des eingeengten Schauplatzes auf dem raumschiff von einer fast schon klaustrophobischen Note umgeben wird. Denn ziemlich schnell fallen sämtliche Fluchtmöglichkeiten für die gejagten weg, deren Anzahl von Jason äusserst drastisch und im Eiltempo dezimiert wird. Das sorgt dann insgesamt für ein extrem temporeiches-und abwechslungsreiches Geschehen, wobei auch die Tötungsarten recht variabel gestaltet sind.

Das absolute Highlight des Filmes ist ganz sicher die Auferstehung Jasons, denn nachdem er im Prinzip wirklich tot ist, da ihm etliche Gliedmaßen und auch sein Kopf zerschossen wurden, wird er durch eine neumodische maschine wiederhergestellt. So erstrahlt er dann auch in neuem Glanz und mit einem Metallpanzer ummantelt, was ihmäusserst gut zu Gesicht steht. Man hat sich wirklich eine Menge einfallen lassen, um mit diesem abschließenden teil noch einmal frisches Blut in die Reihe hineinzupumpen und letztendlich sind die Ideen auch sehr gut umgesetzt worden. Dem Zuschauer wird ein in allen Belangen erstklassiges und futuristisches Horrorspektakel geboten, das ganzzeitig hervorragende Slasherkost bietet. Eine spannende Story und mehrere sehr harte Kills lassen das Herz eines jeden Fans in die Höhe schlagen und man bedauert es schon etwas, das dies der Abschluss einer Kultreihe ist.

"Jason X" ist ein Film, auf den zu warten sich wirklich gelohnt hat. Ein ungewohnter Schauplatz sorgt noch einmal für nicht erwarteten Schwung und streckenweise sogar humorige Passagen runden hier ein erstklassiges gesamtbild perfekt ab. James Isaac hat noch einmal dafür gesorgt, das am Ende ein echtes Highlight entstanden ist, das man sich immer wieder gern anschaut.


Fazit:


Mit "Jason X" findet die langlebigste Horrorreihe einen absolut würdigen Abschluß, den man nicht zwangsweise erwarten konnte. Ist man zu Beginn noch eher mit großer Skepsis an dieses Werk herangegangen, so ist man hinterher doch sichtlich überrascht welch gute Unterhaltung man geboten bekommt. Jason trumpft noch einmal richtig auf und tötet, was das Zeug hält. Das es dabei nicht unbedingt zimperlich zur Sache geht versteht sich fast von selbst.


8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Jason X
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 23:03 
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Der taugte mir überraschenderweise total. Jason im Weltall...hätte nicht gedacht, dass das so gut funktionieren kann. Vielleicht sogar der beste der Teile 6-10 (die ersten 5 Teile sind nicht zu erreichen).

8,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Jason X
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 23:06 
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in meinen Augen der 2. Teil der "Triologie des Nonsense"

Jason goes to Hell
Jason X
Freddy vs. jason

Egal, der Locationwechsel tat gut, keine Frage, aber ins Weltall!?
Für was war des alles eigentlich gut???

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Veggie...now
http://www.peta2.de/web/schrittfuerschritt.1102.html


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 Betreff des Beitrags: Re: Jason X
BeitragVerfasst: 13. Jan 2013, 23:15 
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Mir gefiel die Mischung zwischen Gore und Fun. Der Locationwechsel ist zwar völlig hanebüchend im Zusammenhang zu den anderen Teilen, als eigenständiger Film find ich das ganze aber ziemlich witzig :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Jason X
BeitragVerfasst: 14. Jan 2013, 23:49 
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Gerade der Location-Wechsel und der Sprung in die Zukunft sorgt hier doch mal für einige neue Impulse, die der Reihe meiner Meinung nach einen sehr guten Abschluss verpassen. Das hat mir schon bei Teil 8 sehr gut gefallen, als Jason in Manhattan gewütet hat, endlich einmal weg von den üblichen Schauplätzen, hätte man sogar öfter machen sollen.

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