Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Piranha 3D (2010)
BeitragVerfasst: 10. Dez 2012, 22:16 
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Der darf hier natürlich nicht fehlen!

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Ja er ist dumm, ja er ist peinlich und jaaaaa, er ist wirklich furchtbar unterhaltsam! Wer auf roten Lebenssaft und blanke Busen steht, der wird hier einen Mordsspaß haben, zumal der Film auch eine eindeutige Hommage an das Tierhorrorkino der 70er und 80er ist. Ein Bisschen Grindhouse, nur auf Hochglanz getrimmt.

Christopher Lloyd (Doc Brown aus Zurück in die Zukunft) hat eine wunderbare Gastrolle, die natürlich äußerst witzig ist. Ansonsten darf man nicht Vingh Rhames' supercoole Performance vergessen, der für einige Oneliner gut ist. Eli Roth (Inglourious Basterds), der sich für die Hostel-Filme verantwortlich zeichnet, ist ebenso von der Partie. Für Genrefans also ein Muss.

Blut, Babes, Busen und böse Piranhas en Masse.

Von mir 7/10

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There are two kinds of people in the world, my friend: Those with a rope around the neck, and the people who have the job of doing the cutting.


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 Betreff des Beitrags: Re: Piranha 3D
BeitragVerfasst: 18. Dez 2012, 08:58 
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Wer es trashig mag, wird Piranha 3D lieben! Der Film ist so dämlich, dass er schon wieder Spaß macht. Platt, vorhersehbar und ziemlich unterhaltsam. 7,5/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Piranha 3D
BeitragVerfasst: 18. Dez 2012, 12:35 
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Wer schon einmal einen Film von Alexandre Aja gesehen hat, der kann sich im Prinzip darauf einstellen, das es zumeist etwas härter zugeht, als in vielen anderen vergleichbaren Filmen. Prägnante Beispiele dafür sind beispielsweise "High Tension" oder auch die Neuauflage von "The Hills have Eyes", die sich durch einen extrem hohen Härtegrad und Blutgehalt auszeichnen und so vor allem für die geneigten Gorehounds einen wahren Leckerbissen darstellen. So konnte man auch durchaus die Hoffnung hegen, das vorliegende Neuinterpretation des Tierhorrorfilms "Piranha" in eine ähnliche Kerbe schlägt und diese Hoffnungen werden auch absolut erfüllt. Ich möchte sogar noch eine Stufe weitergehen und behaupten, das Aja mit seiner Geschichte um die fleischfressenden Fische sogar fast in eine neue Dimension des Tierhorrors hineinstösst, auch wenn dies wohl einzig und allein auf den vorhandenen Härtegrad zu beziehen ist, der sich auf einem extrem hohen Level ansiedelt und so insbesondere die Liebhaber der härteren Gangart extrem ansprechen dürfte.

Dabei sieht es in den ersten 30 Minuten des Filmes eigentlich nicht unbedingt danach aus, der Zuschauer wird vielmehr mit ausgelassenen teenagern konfrontiert, die sich ein tolles Wochenende machen wollen und ziemlich ausgelassen den sogenannten "Spring Break" feiern. Schöne Mädchen, verrückte Spiele und jede Menge Alkohol gehören nun einmal dazu und so ist es nicht besonders verwunderlich, das die Geschichte in der Einführungsphase vielmehr einer Teenie-Komödie ähnelt und man eigentlich überhaupt nicht auf die Idee kommt, sich in einem Tierhorrorfilm zu befinden. Wenn da nur nicht die unter Wasser stattfindenden Erdstöße wären, durch die eine riesige Erdspalte geöffnet wird, die widerum einen riesigen Schwarm prähistorischer Urzeit-Piranhas freisetzen würde, die irgendwie knapp 2 Millionen Jahre überlebt haben. An dieser Stelle merkt man schon, das man keinen gesteigerten Wert auf inhaltliche Tiefe oder vollkommen logische Erklärungen legen sollte, denn die Story an sich ist im Prinzip nicht mehr als eine nun einmal notwendige Rahmenhandlung. Darüber kann man allerdings auch getrost hinwegsehen, bietet Aja's Werk doch ab Minute 30 genau das, was man sich wohl von ihm erwartet hat, nämlich Tierhorror vom Feinsten, der zudem noch extremst hart und blutig in Szene gesetzt wurde.

Was der Zuschauer ab nun praktisch bis zum Ende geboten bekommt, ist ein Gemetzel der besten Art, wobei peinlichst darauf geachtet wurde, das die kamera immer ordentlich draufhält und nicht im entscheidenden Moment abschwenkt, wie man es ja zur Genüge aus etlichen Horrorfilmen kennt. Doch hier wird dem Zuschauer keinerlei Pardon gewährt, vollkommen zerfetzte, aber auch teilweise bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Menschenkörper gibt es fast in Sekundenintervallen zu begutachten. Selbst die Personen, die sich an das rettende Ufer schleppen können, tragen zumeist äusserst starke Blessuren davon und es gibt phasenweise einige wirklich ekelige Szenen zu sehen, die nicht unbedingt für schwache Gemüter ausgelegt sind. Wenn man in vorliegendem Film von einer wahren Schlachteplatte redet, ist dies meiner Meinung nach keineswegs übertrieben, denn die dargebotenen Passagen können einem schon auf den Magen schlagen und dabei den Appetit verderben. Angenagte Beinstümpfe, fehlende Gliedmaßen und teilweise weggebissene Wadenbeine sind jedenfalls keine Seltenheit, in diversen Sequenzen werden Körper zerteilt und Köpfe vom Rumpf abgetrennt. Natürlich geschehen einige dieser Dinge nicht durch die Piranhas, aber durch die entstehende panik im Wasser kommt es zu Auffahrunfällen durch Boote und auch ansonsten wird der Zuschauer mit einem heillosen Durcheinander konfrontiert. Es ist also wirklich für jeden geschmack etwas dabei und das ganze Geschehen ist dabei auch noch sehr effektvoll und unterhaltsam in Szene gesetzt worden, so das die Zeit fast wie im Fluge vergeht.

Bei dem extrem hohen Anteil an Härte und Gewalt bleibt sicherlich die Story etwas auf der Strecke, aber ganz ehrlich gesagt stört das in diesem speziellen Fall nicht wirklich, da "Piranha" nicht nach seinem intellektuellem Nährwert sondern lediglich nach seinem Unterhaltungswert bewertet werden sollte. Und dieser bewegt sich streckenweise in wirklich schwindelerregenden Höhen, denn vor lauter Blut und Körperteilen erkennt man die wahre Farbe des Wassers nicht mehr, was ganz eindeutig erkennen lässt, das Alexandre Aja wieder einmal richtig zugeschlagen hat. Rein filmisch gesehen handelt es sich hier hanz sicher um kein Meisterwerk und "Piranha" wird auch nie den Stellenwert eines Genrekollegen wie "Der weisse Hai" einnehmen, da Spielbergs Werk in seiner Gesamtheit ganz einfach um Klassen besser ist, jedoch fällt mir persönlich kein Vertreter des Tierhorrors ein, der im Bezug auf vorhandene Härte und Blutgehalt auch nur annähernd mit vorliegendem Film vergleichbar wäre. Die Fraktion der Gore-Junkies dürfte bei Ansicht des Filmes jedenfalls in Beifallsstürme ausbrechen, bekommen sie doch ein effektbeladenes Spektakel geboten, das in dieser Beziehung nicht so schnell zu toppen sein wird. Das es zudem auch noch einigermaßen spannend zur Sache geht, ist ein herrlicher Nebeneffekt, auch wenn die Ereignisse recht vorhersehbar erscheinen wie beispielsweise auch die letzte Szene des Filmes.


Fazit:


Wieder einmal hat Alexandre Aja einen Film auf den Weg gebracht, der vor Blut und Härte nur so strotzt. Zwar wird es ganz sicher auch wieder viele Nörgler auf den Plan rufen, die in "Piranha" lediglich ein sinnbefreites Gemetzel sehen, das keinerlei filmische Substanz bietet. Und im Prinzip haben diese Leute sogar Recht, was allerdings nichts an der Tatsache ändert, das es sich dabei um ein erstklassig unterhaltendes Gemetzel handelt, bei dem man nicht den unbedingten Wert auf eine logische und sinnvolle Geschichte legt, denn dafür gibt es ganz andere Filme. Wer Tiehorrorfilme mag, die zudem im Bezug auf Blut und Härte eine neue Dimension aufstossen, der kommt an diesem Werk ganz einfach nicht vorbei.


8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Piranha 3D (2010)
BeitragVerfasst: 1. Mär 2015, 16:58 
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Heute morgen in 3D beendet. War gerade so oberhalb der Schmerzgrenze. Die 3D-Effekte sind gut gelungen. Leider hat man die Handlung so sehr in Richtung :nippel: und :arsch_lecken: verschoben, dass vom eigentlichen Horrorfilm nicht mehr viel übrig bleibt. Auch bei Teil 2 ist das ähnlich. Kann man sehen, muss man aber nicht, was wahrscheinlich gerade Frauen sagen werden. Deshalb auch nur 5,5 Punkte.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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