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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: The Burrowers (2008)
BeitragVerfasst: 20. Nov 2013, 15:46 
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The Burrowers
(The Burrowers)
mit Clancy Brown, Steph Delgado, David Busse, William Mapother, Jocelin Donahue, Alexandra Edmo, Brighid Fleming, Karl Geary, Christopher Hagen, Doug Hutchison, Galen Hutchison, Laura Leighton, Harley Coriz, Suzi McLaughlin, Tatanka Means
Regie: J.T Petty
Drehbuch: J.T Petty
Kamera: Phil Parmet
Musik: Joseph LoDuca
FSK 16
USA / 2008

Die Dakota Gebiete 1879, nur eine handvoll mutiger Siedler ist bisher soweit in den unwirtlichen Westen vorgedrungen. Als eine Familie bei einem brutalen nächtlichen Angriff verschleppt wird, fällt der Verdacht auf die feindlichen Indianer. Ein Suchtrupp wird zusammengestellt und nimmt die Jagd auf. Doch schon bald muss die Gruppe auf blutige Weise lernen, dass ihre Beute grauenvoller ist, als jeder menschliche Gegner ... und ihnen ein grausameres Schicksal als der Tod droht.


Horror-Western kann man schon fast an einer Hand abzählen, denn dieses Sub-Genre zählt nicht unbedingt zu den populärsten. Umso schöner ist es dann, wenn doch irgendwann mal einer dieser Filme auf den Markt kommt, der durchaus dazu in der Lage ist, dem Zuschauer spannende und sehr atmosphärische Unterhaltung zu bieten. Und so kann man diesen Film von Regisseur J.T Petty auf jeden Fall zu den besseren Vertretern seiner Art zählen, denn die Geschichte, die sich hier präsentiert ist es allemal wert, die Aufmerksamkeit des Betrachters für sich zu gewinnen. Daran ändert auch die Tatsache nichts, das es einige Zeit dauert, bis "The Burrowers" so richtig Fahrt aufnimmt, da sich auch die Einführungsphase in das Geschehen recht interessant gestaltet. Dabei haben die Macher des Films sorgsam darauf geachtet, das sich mit der Zeit eine immer unheilvollere-und mysteriöse Atmosphäre entfalten kann, da man die ersten gut 30 Minuten gar nicht so recht weiss, mit was man es hier eigentlich zu tun hat.

Und so geht auch der in der Inhaltsangabe erwähnte Suchtrupp erst einmal davon aus, es hier mit menschlichen Gegnern zu tun zu haben, muss aber im Laufe der Zeit feststellen, das es sich dabei um eine fatale Fehleinschätzung handelt, denn die Gegner haben rein gar nichts menschliches an sich und stellen sich als extrem gefährlich und unberechenbar heraus. Immer wieder kommt es so zu Konfrontationen zwischen Mensch und Monster, die immer in der Nacht stattfinden, was den Monstern einen nicht unerheblichen Vorteil bietet. Dennoch kommt es immer wieder zu Verlusten auf beiden Seiten, was im Endeffekt für eine Menge Abwechslung sorgt und das Ganze für den Zuschauer noch interessanter gestaltet. Ganz generell verfügt die Geschichte über einen wirklich gelungenen Spannungsbogen, der sich von Beginn an immer weiter aufbaut und mit zunehmender Laufzeit auch immer weiter verdichtet, so das die ganze Zeit über eine äusserst gelungene Grundstimmung zum tragen kommt, die ihre Wirkung auf den Betrachter keinesfalls verfehlt. Denn ist man doch trotz manchmal fehlender Action äusserst stark von der Szenerie fasziniert und möchte endlich wissen, was es mit den ominösen "Wühlern" auf sich hat.

Alle aufkommenden Fragen werden dann auch mit zunehmender Spielzeit beantwortet, in dieser Beziehung gibt es also überhaupt nichts zu beanstanden, lediglich das Ende des Films empfand ich persönlich als etwas unbefriedigend. Hatte man doch bis dahin eigentlich alles richtig gemacht, so wirken doch die letzten Passagen irgendwie unausgeoren und seltsam abgehackt. Der bis dahin sehr flüssige Erzählstil gerät unnötigerweise ins Stocken und vermittelt sogar das Gefühl, das man eventuell ein kapitel übersprungen hat. Vielleicht stehe ich da mit meiner Sichtweise auch ziemlich allein da, jedoch hatte ich das Empfinden, das hier ein paar Minuten mehr Spielzeit durchaus Abhilfe hätten schaffen können. Das soll das insgesamt gute Gesamtbild aber nicht sonderlich trüben, nor hätte ein etwas ausführlicheres Ende aus einem guten einen sehr guten Film gemacht, denn in allen anderen Belangen kann dieses Werk absolut überzeugen. dazu zählen auch die durch die Bank toll agierenden Darsteller, die durch ihr überzeugendes und authentisches Schauspiel zum guten gesamteindruck nicht unwesentlich beitragen.

Letztendlich bekommt man es hier mit einem gelungenem Horror-Western zu tun, der zwar keine sonderlich harten Passagen beinhaltet, aber dennoch ganzzeitig gute und sehr kurzweilige Unterhaltung bietet, die man als Horror-Fan keineswegs verpassen sollte. Insbesondere die Verpackung in das Western-Gewand ist eine äusserst willkommene Abwechslung und bietet einmal etwas anderes als den doch zu oft angebotenen Horror-Einheitsbrei, der einem fast täglich serviert wird. Gute Darsteller, eine gelungene und sehr unheilvolle Atmosphäre und ein gelungener Spannungsbogen ergeben ein Endprodukt, das sich jederzeit sehen lassen kann.


Fazit:


"The Burrowers" zählt ganz sicher zu den besseren Horror-Western und hätte mit einem etwas ausführlicherem Ende einen noch besseren Gesamteindruck hinterlassen. Aber auch so bekommt man es mit einer sehr spannenden Geschichte zu tun, deren Grundstimmung von Anfang an sehr bedrohlich-und unheilvoll erscheint. So ist auf jeden Fall die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Zuschauers garantiert, der interessiert das Geschehen verfolgt, das sich so mysteriös gestaltet und in manchen Passagen auch für die ein oder andere Gänsehaut sorgen kann. Auf jeden Fall aber handelt es sich um einen Film, den man bedenkenlos weiterempfehlen kann.


7/10

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