Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Post subject: The Dead
PostPosted: 26. Nov 2013, 18:12 
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O-Titel: The Dead
Herstellungsland: GB
Erscheinungsjahr: 2010
Darsteller: u. a. Rob Freeman, Prince David Oseia, David Dontoh, Glenn Salvage, Dan Morgan, Benjamin James Elliot, Mark Chapman, Amir Moallemi, Julia Scott-Russell, Mark Loberg, Kwesi Asmah, Nelson E. Ward
Regie: Howard J. Ford, Jonathan Ford
FSK: ungeprüft

Inhalt:


Lt. Brian Murphy ist in der Wüste unterwegs, und plötzlich taucht ein mit einem gebrochene Bein gesegneter Zombie am hellichten Tag vor ihm auf. Er geht an ihm vorbei und erschießt ihn dann doch. So beginnt "The Dead", ein Zombie-Film der Neuzeit. Doch was war zuvor geschehen? Mehrere Menschen waren in einem Flugzeug zusammengepfercht. Unter ihnen ist auch der angesprochene Murphy. Relativ schnell wird klar, dass die Verwundungen keine normale Verwundungen sind, denn einer der Verletzten stirbt und verwandelt sich in einen Zombie. An Board bricht das Chaos aus, und das Flugzeug kann nicht mehr in der Luft gehalten werden und stürzt ab.

Am Boden tobt der Tod, denn die Dörfer der Einwohner sind von abertausenden von Zombies bevölkert. Und die noch vorhandenen Menschen müssen sich in Sicherheit bringen, selbst wenn dabei Familien zerrissen werden. Und so kann sich ein kleiner Junge auf einen Lastwagen retten und wird fortgebracht.

An einer Küste wird Murphy mit einer Holzkiste, in der er sein Hab und Gut verstaut hatte, angesprühlt. Doch auch hier gibt es nichts anderes als Zombies. Gerade so kann er sich mit seinen Waffen vor diesen retten. Er schlägt sich ins Landesinnere zu einen Dorf durch. In diesem Dorf scheint niemand zu sein, doch Sgt. Daniel Dembele hat ein ähnliches Schicksal hinter sich, denn selbst seine Bekannten und Verwandten sind in Zombies verwandelt worden. Durch einen Zufall treffen die beiden Männer aufeinander, als Murphy einen Wagen startklar gemacht hat. Daniel will seinen Sohn finden. Er weiß, dass sie ihn zu der nächsten Militärbasis gebracht haben, und so machen sich beide auf den Weg seinen Sohn zu finden.

Auf dem Weg dorthin geht nicht nur der Wagen durch einen Unfall kaputt, nein, auch Daniel muss mit seinem Leben bezahlen, als er Murphy vor den Zombies retten kann. Murphy macht sich von da an allein auf den Weg. Und er kann den verloren geglaubten Sohn tatsächlich finden.

Wertung:


Am Anfang denkt man noch, dass dieser Film richtig gut sein könnte. Gerade die Metzelszenen in dem Dorf wirken so, als wenn dieses Mal ein echtes Highlight an Zombiefilm vorliegt, doch leider weicht die anfängliche Spannung bald der Ernüchterung, dass dieser Film recht langweilig ist. Der eine Grund dafür ist die Reise, die beide Protagonisten zurücklegen müssen, denn diese wird auch gezeigt, aber in der Wüste ist nunmal nicht wirklich viel los. Da Murphy dann auch noch einen Großteil allein unterwegs ist, mangelt es dem Film gerade in solchen Passagen an Handlung, Spannung und auch an Dialogen, denn mit wem sollte er sich denn unterhalten, wenn niemand anderes da ist. Das ist auch der Grund, warum die Inhaltsangabe recht kurz gehalten wurde.

Der Film ist zusätzlich geprägt von sehr sehr viel Stille, die in einigen Anteilen gar nicht so schlecht ist, aber irgendwann ist man dadurch gelangweilt. Hätte es wenigstens ein entsprechend gutes Ende gegeben, dann wäre hier zumindest etwas Gutes zufinden gewesen, aber der Film hört eigentlich einfach auf, so wie der Sohn gefunden wurde.

Das Bild ist insgesamt okay, aber einer Blu Ray eigentlich nicht würdig. Da hab ich schon Besseres gesehen. 90 % des Films spielt außerdem unter der gleißenden Sonne, weshalb hier nicht so richtig Horrorstimmung aufkommen mag. Das, was an Gore vorhanden ist, ist sehr gut dargestellt worden, aber es ist leider, und ich brauche eigentlich keine Extremsplatterorgien, ist hier einfach zu wenig für eine spannungs- oder gruselgeladene Handlung vorhanden.

Die Schauspieler Prince David Oseia und Rob Freeman wirken ebenfalls nicht unbedingt professionell, auch wenn man sich hinlänglich um eine professionelle Darstellung bemüht hat.

In diesem Jahr ist "The Dead 2" erschienen, und es bleibt abzuwarten, ob hier mehr richtig gemacht worden ist als beim ersten Teil. Als Gesamtnote kann ich diesem Film hier leider nicht mehr als 05/10 Punkten geben.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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