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 Betreff des Beitrags: The Manson Family (2003)
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:16 
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Originaltitel : Manson Family, The

Alternativtitel :Charlie's Family

Herstellungsland : USA

Erscheinungsjahr : 2003

Regie: Jim Van Bebber

Darsteller : Marcelo Games,Marc Pitman,Leslie Orr,Sage Stallone,Maureen Allisse,Samuel Turcotte,Amy Yates,Jim Van Bebber u.a.

Laufzeit : 91:23 Minuten

Freigabe : 16 (NL), BBFC 18 (UK), Not Rated (USA)


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Story :

Wir befinden uns im Jahr 1996 :
Ein Fernsehmoderator der aktuell an einer Dokumentation über die Manson Family arbeitet bekommt ein Videoband von einem anonymen Absender zugeschickt.
Auf dem Video befinden sich natürlich Aufnahmen von Charles Manson, dem Anführer der gleichnamigen Family.
Beiligend zum Videoband gibt es einen Brief der aus Zeitungsbuchstaben zusammengesetz wurde und sagt : "An das Schwein von Produzent, welchers den Manson Film macht".
Eine Truppe von satanischen und drogenabhängigen Manson Anhängern, die sich selbst als Nachfolger der Hippiekommune sehen, ist nämlich alles andere als erfreut über die Dokumentation die Jack Wilson grade zusammenstellt.
Soviel zur minimalen Rahmenhandlung die als Aufhänger des Films herhalten muß.

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In Interviews und Rückblenden wird uns nun die Geschichte um Charles Manson und seiner Family erzählt, beginnend im Sommer des Jahres 1969.
Alles beginnt auf einer kleinen Farm, die als "Spahn Ranch" bekannt ist, in den Simi Hills und den Santa Susana Mountains in Chatsworth, Kalifornien.
Ein gewisser Charles Manson scharrt eine kleine Gruppe von Leuten um sich um dort einen alternativen Lebensstil nachzugehen.
Der blinde Besitzer der Ranch erlaubt der Gruppe dort mietfrei zu leben, wenn sie sich im Austausch um das Vieh und die Felder kümmern.
Die Gruppe fröhnt und erfreut sich an freier Liebe und dem Konsum von Drogen; bevorzugt LSD und Hasch.
Charles wird durch seine poetischen Ergüsse und seine charismatische Ausstrahlung schnell als Messias und Führer der Gruppe angesehen, auch wenn es zuerst nicht seine Bestreben war.
Die Familie rund um ihren Anführer wächst und gedeiht ständig, doch wo viel freie Liebe und zügelloser Sex an der Tagesordnung steht kommt es auch zwangsläufig zu Differenzen und Eifersüchteleien.
Auch die Karriere als Musiker funktioniert nicht so wie der Anführer es sich vorstellt und man wird von Musikproduzenten verpönt und zurückgewiesen.
Die Aktionen der Family werden nach und nach immer brutaler und bedenklicher und selbst vor Vergewaltigung wird nicht halt gemacht.
Auch mit einigen Afro-Amerikanern mit denen ein schwunghafter Drogenhandel betrieben wird und die den Black Panther angehören kommt es zu Streitigkeiten.
Die Situation eskaliert als ein weibliches Mitglied der Family von den Panthern entführt wird und Charlie und seine Anhängern haben die ersten Morde auf dem Konto.
Aus dieser Spirale von Gewalt, Raub und Mord gibt es nun keinen Ausweg mehr und extreme Skrupellosigkeit steht an der Tagesordnung; von der unsprünglichen Vision ein alternatives, unabhängiges Leben in Liebe und Frieden jenseits der normalen Gesellschaft zu führen ist nicht mehr viel übrig geblieben.
Und so werden wir Zeuge wie die Handlungen und das Denken der Familie immer radikaler wird und schließlich in dem gipfelt was als "Tate-Morde" und "LaBianca-Doppelmord" in die Geschichte eingegangen ist.


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Bewertung :

15 Jahre hat es insgesamt gedauert bis Jim van Bebber letztendlich seinen THE MANSON FAMILY, der usprünglich CHARLIES FAMILY hieß, fertigstellen konnte.
Und das warten auf diesen Film hat sich durchaus gelohnt!
Bebber hat ja mit DEADBEAT AT DAWN schon bewiesen das er ein grandioser Filmemacher ist, der gerne sämtliche Moral und Konventionen über Board wirft um dem Zuschauer einen düsteren und nihilistischen Film zu präsentieren.
THE MANSON FAMILY hat eine minimale Rahmenhandlung die als Aufhänger für die Grundstory dient.Diese Rahmenhandlung ist wirklich gut umgesetzt, auch wenn sich für den Film ansich nicht wirklich wichtig oder tragend ist.
Dominierend sind hier die Interviews mit den Sektenmitgliedern und die Geschichte um Charles Manson und der Family, was hier in einem sehr authentisch wirkendem Dokumentarstil präsentiert wird.
Das Jim van Bebber Pseudo-Dokus, auch als Mockumentary bekannt, gut umzusetzen weiß hat er ja schon 1994 mit seinem Slacker-Mockumentary-Kurzfilm DOPER bewiesen.

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Nicht verwunderlich ist also das Jim dieses Stilelement auch bei THE MANSON FAMILY mehr als vorteilhaft zu nutzen wußte.
Auch sehr förderlich ist das van Bebber schon einige Musikvideos (u.a. für die Band "Necrophagia") produziert hat und auch diesen Stil in CHARLIES FAMILY mit einfließen lassen konnte.

Schon immer spielte die musikalische Untermalung in van Bebber's Filmen eine wichtige Rolle und auch bei THE MANSON FAMILY trifft dies wieder zu.
Eine diabolisch-hypnotische Soundcollagen aus Industrial und Metal bildet hier eine perfekte Symbiose mit den dreckigen-stakkatischen Bildcollagen die im 70ger Jahre Look daherkommen.
Man spürt hier förmlich das Jim ein großer Bewunderer der alten Grindhouse und Drive-In Flicks ist und aufgrund der Epoche in der CHARLIES FAMILY spielt war es eine logische Schlußfolgerung den Film in diesem Stil zu realisieren.


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Auf dem Soundtrack finden sich Stücke von Bands wie "Superjoint Ritual" , "Body and Blood" und "The Disembodied" und in all diesen Bands hat Phil Anselmo von "Pantera" seine Finger im Spiel.
Anselmo spielte damals ja auch in der Band "Necrophagia" für die van Bebber das komplette THROUGH THE EYES OF DEAD im Jahr 2002 inszeniert hat und zwischen Anselmo und van Bebber scheint eine sehr produktive Freundschaft entstanden zu sein.
Original Stücke von Manson selbst finden sich hier aber auch wieder um das Gesamtprodukt bestens zu komplettieren.

Das Drehbuch von THE MANSON FAMILY läßt eigentlich keine Wünsche offen und ist bestens geschrieben was der Umsetzung sehr zugute kommt.
Einzig die Szenen im Jahr 1996 mit den satanischen Manson Verehrer-Junkies wirken ein wenig deplaziert und sind eigentlich nur Mittel zum Zweck; darüber kann aber getrost hinweg gesehen werden und es schadet dem Hauptplot nicht.
Man muß diesem Nebenplot aber zugute halten das auch er visuell perfekt in Szene gesetzt wurde und der komplette Film trägt van Bebber's einzigartige Handschrift.

Wieviel Wahrheit in dieser Verfilmung steckt mag ich nicht beurteilen da ich selbst kein Experte bin was Charlie anbelangt, ich muß aber sagen das der komplette Film den Eindruck macht als würde er auf Tatsachen beruhen.
Die echten Namen der Opfer wurden hier nicht benutzt und ich denke der Grund dafür ist, das man eventuellen rechtlichen Komplikationen aus dem Weg gehen wollte.
Sicherlich gibt es genügend Filme die sich mit diesem Thema beschäfftigen, sei es jetzt dokumentarische oder fiktive Beiträge.
Bei den Dokumentation verhält es sich ja meist so das der Hauptfokus auf Manson als Sektenführer liegt.
Im Jahr 1976 gab es ja den Film HELTER SKELTER - DIE NACHT DER LANGEN MESSER, welcher ansich kein schlechter Beitrag war.
Hier verhielt es sich nur so das der ganze Film auf dem Script des damaligen Staatsanwalts Bugliosi beruhte und sich mit den Ermittlungsarbeiten der Polizei und dem anschließenden Gerichtsprozess befasste.
Anstatt eines exploitativ inszenierten Horrorthriller hat man es auch hier mit einem Film zu tun der eine dokumentarische Aufarbeitung desen ist.

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Ein wenig anders verhielt es sich bei HELTER SKELTER MURDERS aus dem Jahr 1970; dort wurde Dokumaterial mit einer Spielfilmhandlung verknüpft und deshalb kommt THE MANSON FAMILY auch diesem Film am nähsten.
Was sich bei HELTER SKELTER MURDERS noch auf 2 Erzählebenen abspielte wird von Jim um eine Ebene ergänzt und so bekommt man hier die Handlungsebene im Jahr 1996 welche aber nur einen Bruchteil ausmacht und die uninteressanteste der 3 Ebenen ist.
Wesentlich interessanter sind hier die anderen 2, nämlich die authentisch wirkenden Interviewschnippsel und die im Film dominierende Geschichte vom Aufstieg und Fall der Family.
Was natürlich einen großen Unterschied ausmacht sind die in Jim van Bebber's gezeigten Morde, die hier extrem blutig, hart und realistisch ausgefallen sind.
Man bekommt hier also das, was man von Jim gewohnt ist und wofür man ihn schätz : schonungslose Gewalt die eine beunruhigende und schockierende Wirkung beim Zuschauer erzielt.
Wie auch ein seinen vorangegangenen Filmen verzichtet der Regisseur aber auch hier nicht auf Gesellschatfskritik und Kritik am Staat und der Politik seines Heimatlandes.
Dieser Mix von Kritik, Gewalt und nahezu perfketer Authenzität ist für mich auch der Grund warum CHARLIES FAMILY ganz klar die Nase vorn hat wenn es um Manson Filme geht!

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Zuerst könnte man annehmen das der Film eventuell irgendwo im Low Budget Sumpf untergehen könnte was sich aber nach kurzer Laufzeit schon als Falsch entpuppt und man regelrecht in den Bann gezogen wird.
Dies liegt vorallem auch an den exzellenten Leistungen der Darsteller und hier gibt es nicht eine einzige Person die negativ auffällt!
Allen voran natürlich Marcelo Games der hier eine eindringliche, authentische und furchterregende Performance des Sektenführers gibt.
Jim van Bebber selbst ist bei THE MANSON FAMILY selbst wieder vor der Kamera tätig und wer DEADBEAT AT DAWN gesehen hat weiß das der Mann nicht nur ein grandioser und versierter Regisseur ist und auch als Darsteller zu überzeugen weiß.
In der Rolle des Tex Watson ist hier Marc Pitman zusehen, denn die Fans auch noch aus DEADBEAT AT DAWN kennen werden.
Dort hat er mit der verköperung von "Bone Crusher" nämlich einen der kapputesten und abgefucktesten Charaktere ever in einem Film gespielt!
Hier gibt sich Pitman aber den Umständen entsprechend wesentlich handzahmer als in DEADBEAT AT DAWN.

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In der ersten Hälfte des Films hat man sich mit kruden Effekten noch zurückgehalten und hier gibt es vornehmlich viel nackte Haut und hemmungslosen Sex.
Mit zunehmender Laufzeit bemerkt man aber das der Film immer düsterer und trostloser wird was besonders in der zweiten Hälfte dann extreme und blutig-brutale Ausmaße annimmt.

Diese Brutalitäten sind so in Szenen gesetzt wie es sein sollte; schonungslose Holzhammer Hard-Gore FX die in extrem authentischen Einstellungen auf den Zuschauer losgelassen werden!

Für mich ist Jim van Bebber einer der besten Indie Regisseure der mich immer wieder mit seinen schonunglosen,nihilistischen und trostlosen Filmen in den Bann zieht!
Neben Rob Zombie ist Jim wohl einer der meist unterschätztesten Regisseure und auch mit THE MANSON FAMILY konnte er mich wieder vollends überzeugen und begeistern!
Ich plädiere dafür dem Mann mehr Geld zu geben, da ich nur zu gerne wissen möchte was er mit einem großen Budget als zu leisten vermag!


9 von 10 Lysergsäurediethylamid Zuckerwürfeln

www.youtube.com Video From : www.youtube.com

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:25 
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OK, ich habe nur die geschnittene deutsche Version des Filmes gesehen, aber ich fand ihn vollkommen langweilig-und uninteressant. Zu keiner Zeit will ein echter Funke überspringen und ich war heilfroh, als nach einer endlos erscheinenden Zeitspanne endlich der Abspann einsetzte.


3/10

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:30 
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Ich habe die NL DVD hier und kann mir vorstellen das die deutsche DVD GARKEIN Spaß macht, denn :

16 Zensurschnitte = 8:55 Minuten

Hier mal der Schnittbericht :

Manson Family Schnittbericht

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:34 
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Jupp, den kenne ich auch, habe mich damals sogar strikt geweigert ein Review zu diesem Schrott zu schreiben. :lol22:

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:51 
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trashig-exploitativer Chef
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Master of Horror hat geschrieben:
Jupp, den kenne ich auch, habe mich damals sogar strikt geweigert ein Review zu diesem Schrott zu schreiben. :lol22:


Haha, das hört man selten von dir, das du kein review schreiben willst :lol22:

Ich bin mir aber ziemlich sicher das die 8:55 die zensiert wurden deine Wertung wesentlich beinflußt haben.
Ist aber halt auch so eine Sache ob man Indie Filme mag.
Ich persönlich mochte alle Filme von van Bebber bisher und DEADBEAT AT DAWN ist in meinen Augen auch ein Meisterwerk.
Wenn man aber z.b. DEADBEAT schon nicht gut fand dann kann ich mir vorstellen das MANSON FAMILY auch demjenigen nicht zusagt.

Aufjedenfall habe wir hier jetzt eine Diskussionsgrundlage geschaffen, da "bmxstyle" sich grade die Uncut UK DVD bestellt hat und ich bin mal sehr auf seine Meinung gespannt! :popcorn1:

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:57 
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DanGore hat geschrieben:

Haha, das hört man selten von dir, das du kein review schreiben willst :lol22:




Doch, manchmal kommt das wirklich vor, dann muss ich aber schon echt richtig sauer sein und mir irgendwie verarscht vorkommen. Das war bei der deutschen DVD definitiv der Fall.

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 20:58 
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Vampir-Adel

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Servus Dan,

Sehr ausführliche Vorstellung, die mich nun natürlich neugierig auf den Film macht!

JIM VAN BEBBER hatte mich mit seinem DEAD BEAT AT DAWN schon überzeugt!

Ich erinnere mich z.B. daran, das es damals eine Videokasette gab, wo drei Kurzfilme drauf waren, die aber nicht vollendet wirkten!
War wohl mehr als Werkschau / Präsentation gedacht und da war schon damals was von MANSON FAMILY dabei!

Hoffentlich kommt der Film auch mal als deutsche Uncut DVD Ausgabe mit Untertiteln heraus!
Mit dem Fall Manson hatte ich mich schon damals ein wenig beschäftigt! Man muß sich natürlich bei solch einem Thema und so einer kleinen Filmproduktion einlassen können!

Obwohl Master der Film anscheinend gar nicht gefiel, bin ich mal doppelt neugierig :D

Ist schon interessant und werde mir den Film zu gegebener Zeit ansehen, wenn es soweit ist!
Nur muß er hierzulande auch erscheinen!
Kommt ja schließlich auch sonst fast jeder Amateur- und Home made Movie Blödsinn heraus, dann können die auch mal wieder auf dem Sektor was anständiges veröffentlichen!

JIM VAN BEBBER traue ich eine ordentliche Leistung auf diesem Gebiet allemal zu!

DEAD BEAT AT DAWN ist für mich der beste Film auf diesem Gebiet! :Up:
mal sehen, wie MANSON FAMILY auf mich wirkt..................!

GrafKarnstein vamp11


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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 21:03 
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GrafKarnstein hat geschrieben:

Obwohl Master der Film anscheinend gar nicht gefiel, bin ich mal doppelt neugierig :D



Wie Dan aber schon richtig vermutet, lag das in erster Linie an der um gut 9 Minuten geschnittenen deutschen Version, so etwas sollte echt verboten werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 21:12 
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Ja Graf, die von dir erwähnte VHS kenne ich, dort waren die Kurzfilme MY SWEET SATAN, ROADKILL und DOPER drauf.
In MY SWEET SATAN wurde das Thema mit fanatischen Satansjüngern ja auch schon abgehandelt und auch dies basierte hier auf einem wahren Fall.
Den der Hauptprotagonist , Ricky Kasso, war als Satanskultanhäger bekannt der sich ständig im LSD Rausch befand was ihm auch den Spitznamen "The Acid King" einbrachte.
In einem dieser Drogenrausche ermordete er damals einen 17jährigen in Long Island, New York.
Ausführliche Infos findest du auf englisch auch hier :

Ricky Kasso Wiki

Der Film ROADKILL auf dem VHS wirkte wie eine hyperbrutale und kannibalistische Version von HENRY-PORTRAIT OF A SERIAL KILLER gepaart mit ein wenig TEXAS CHAINSAW MASSACRE.

Der letzte Kurzfilm im Bunde, DOPER, der ja in meinem Review auch erwähnt wurde war wiederum etwas ganz anderes und eine Stoner/Slacker Pseudo Doku.

Übrigens hatte Jim van Bebber damals auch angefangen mit Chas Balun, dem Herausgeber vom US Horrormagazin DEEP RED, angefangen einen gemeinsamen Film zu drehen mit dem Titel CHUNK BLOWER.
Leider hat man später keine Geldgeber mehr gefunden und der Film wurde auf Eis gelegt und mittlerweile ist Chas Balun auch leider verstorben und der FIlm wird wohl nie vollendet werden.

Hier aber mal der Trailer für den unvollendeten CHUNK BLOWER :

www.youtube.com Video From : www.youtube.com


van Bebber dreht übrigens grade einen Tierhorror Kurzfilm mit einem Riesenalligator der den Namen GATOR GREEN tragen wird.
mal schauen wie der zu gefallen weiß wenn er fertig ist.... :)

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 Betreff des Beitrags: Re: The Manson Family
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013, 21:31 
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Vampir-Adel

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Das sind ja interessante Infos. Dan :)

Der Trailer ist ja ziemlich rauh! :jason:

ROADKILL, fand ich damals irgendwie extrem krass, zumal der Täter auch extrem widerlich war / ist!
Und dann, wie der gehaust hat.... :roll:
Also eine Hundehütte ist dagegen blitzblank :D

MY SWEET SATAN
hatte mir weniger zugesagt, aber wie diese Gruppe im Drogenrausch den Kopf eines mitgleids völlig kaputt treten / zermatschen war auch extrem anzusehen, aber ziemlich realistisch gemacht!

Der letzte Kurzfilm hatte mir gar nicht gefallen, aber an den erinnere ich mich gar nicht mehr!

GrafKarnstein vamp11


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