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 Betreff des Beitrags: ChromeSkull: Laid to Rest 2 (2011)
BeitragVerfasst: 5. Okt 2013, 22:34 
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O-Titel: ChromeSkull: Laid to Rest 2 (2011)
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Darsteller: u. a. Nick Principe, Danielle Harris, Thomas Dekker, Brian Austin Green, Johnathon Schaech, Gail O'Grady, Owain Yeoman, Nikita Ramsey, Jade Ramsey, Eric Lloyd, Brianne Davis, Julia Lea Wolov
Regie: Robert Hall
FSK: KJ

Inhalt:


ChromeSkull ist natürlich nicht tot, wie könnte es auch anders sein. Aber fast wäre er gestorben. Jetzt müssen Preston und seine Crew als erstes das Leben ihres "Bosses" retten, und dafür muss er operiert werden, denn die Maske zuvor war so auf seinem Gesicht verschweist gewesen, dass es vollkommen zerstört ist. Preston selbst macht sich deshalb auf die Suche nach Opfern - teilweise wahllos in Gestalt von Jessica aber teilweise auch geplant in Form von Thommy, der den Angriff damals nur knapp überlebt hat. Das erste Opfer jedoch ist seine Freundin gewesen. Preston hat sie aufgesucht und in amateurmanier hingeschlachtet.

Und jetzt bauen sie ein neues Szenario extra für ihren "Boss" auf, damit er wieder Freude am Leben hat. Dafür brauchen sie natürlich ein Opfer, und dieses kommt in Form von Jessica natürlich wie gerufen. Sie wird von Preston entführt und in einem Sarg in einer alten Lagerhalle aufbewahrt. Thommy wird auch von ihm aufgespürt und seine Mitbewohnerin ist diejenige, die mit ihrem Leben dafür bezahlt. Doch die Polizei bekommt Thommy früher zu fassen, damit er eine Aussage machen kann. Es gibt nämlich einen Hinweis auf den Täter, denn bei seiner toten Freundin ist auch ein Video aufgetaucht. Bei der Auswertung entdecken sie jemanden in einer Maske und Thommy identifiziert diese Maske als die des Serienkillers, der ihn schon einmal verfolgt hatte.

Doch Preston verfolgt seine eigenen Pläne, denn er will nicht nur für den "Boss" arbeiten, nein, vielmehr will er auch so sein wie der Boss. Deshalb maskiert er sich ebenfalls mit einer Chrommaske und lässt sich seine eigene Waffe herstellen. Jetzt als ChromeSkulls Ebenbild hat er auch die entsprechende Chance so zu sein wie sein Boss. Und eine junge Polizistin, die durch sorgfältige Recherche auf die alte Lagerhalle gestoßen ist, ist sein erstes Opfer. Doch ihre Kollegen kommen schnell auf ihre Spur und dadurch auch auf die der Täter.

ChromeSkull passt es hingegen gar nicht, dass sich sein Kompangion nach ihm selbst verhält, weshalb er kurzen Prozess mit ihm macht. Thommy und Jessica versuchen zumindest solange am Leben zu bleiben, bis die Polizei vielleicht doch eintrifft, denn ChromeSkull beginnt ganz langsam gefallen an seinen Opfern zu finden, und es wird hier mit Sicherheit noch ein paar Opfer geben - getötet mit einem Messer von dem Mann mit der Maske.

Wertung:


Als Fortsetzung durchaus nicht schlecht gemacht, reiht sich die Geschichte hier nahtlos an den ersten Teil dran. Und da muss ich ehrlich sagen, dass im Nachhinein betrachtet mir der zweite Teil etwas besser gefallen hat als der erste. Das mag daran liegen, dass der Zugang zu der Art von Film beim ersten Teil bei mir vielleicht nicht vorgelegen hat, weshalb er auch nur 05/10 bekommen hatte. Die Geschichte setzt genau dort ein, wo ChromeSkull am Boden liegt und sein Gesicht mehr oder minder hinüber ist. Die Mannschaft um ihn herum wirkt ein wenig konstruiert und nicht unbedingt passend zum Rest dieses anonymisierten Killers. Brian Austin Greene ist hier vom Charakter her eigentlich gar nicht mal die schlechteste Wahl gewesen, auch wenn das Gehabe so sein zu wollen wie sein "Chef" ein wenig penetrant ist. Da sist auch der einzige minimale Sinn hier in der Handlung, der vorhanden ist, denn alles andere ist mehr oder minder wahllos und zufällig. Thommy war im ersten Teil ein zufälliges Opfer, welches nicht getötet worden ist, und nun wird er anteilsmäßig von dem Killer gejagdt, wobei das fast schon zu viel gesagt ist, denn erst geht es um zufällige Opfer, und das ist schade, denn der Charakter ChromeSkull hätte etwas besseres verdient. Hinzu kommt hier, dass er sich von seinen Verletzungen erholt und deshalb Preston seine Rolle übernimmt. Das wäre praktisch so, als wenn Michael Myers mit Grippe im Bett liegt und deshalb sich jemand seine Maske ausborgt und seine Familie umbringt. Und das geht gar nicht.

Atmosphärisch ist hier alles hauptsächlich in schwarz und im dunklen, aber das ist in Ordnung. Dazu bildet das Chrom einen gewissen Kontrast. Auch Gorehaunds kommen durch die Effekte recht gut auf ihre Kosten. Was dem Film aber fehlt, ist die Spannung, die natürlich bei einem Slasher vorhanden sein sollte. Oder, wenn es das nicht ist, dann sollte zumindest etwas derartiges wie Freddy Krueger geboten werden, aber so wie es hier gemacht wurde, fehlt dem Film einfach irgendwas. Das heißt nicht unbedingt, dass er schlecht sein muss, aber wenn Slasher draufsteht, dann erwarte ich einen Slasher und keinen Thriller mit ein wenig Gore, und das kann man dem Film wirklich negativ ankreiden, denn da war im ersten Teil einfach mehr von vorhanden, vielleicht auch weil der Killer einfach monotoner und nun ja als Killer dargestellt worden war. Hier ist er ja nicht nur der Killer sondern auch der "Kranke" und das will irgendwie nicht zusammen passen.

Schauspielerisch gibt es keine großen Sprünge zu erwarten. ChromeSkull ist hier meines Erachtens verpfuscht worden. David Austin Greene kennt man vielleicht noch aus Beverly Hills 90210 und diversen Fernsehfilmen. Danielle Harris als Spann kennt man unter anderem aus vielen Halloween-Teilen, alt wie neu, und auch in Hatchet II + III hat sie eine Rolle als Marybeth übernommen. Für Robert Hall als Regisseur war es der bisher 5. Film, wenn man seine Webserie mit hinzuzählen will.

Abschließend muss ich leider mal wieder sagen, dass man dieses Werk nicht unbedingt sehen muss. Ja, wenn man den ersten Teil gesehen hat, und sich für Fortsetzungen interessiert, die manchmal ein wenig unsinnig bis bekloppt daher kommen, dann kann man sich diesen Film ansehen. Als Einzelfilm vielleicht auch nicht gänzlich schlecht, aber dennoch eher was für diejenigen, die den ersten Teil auch gesehen haben. Allesamt also ein kleines Filmchen, dass einfach nicht so ganz mit seinen großen Serienkillervorbildern mithalten kann. Dennoch, auch wenn es ein wenig an Spannung hapert, gibt es von mir einen Punkt mehr als für den ersten Teil, auch wenn das wahrscheinlich nicht richtig von mir ist. 06/10 Punkten.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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