Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Daddys Little Girl (2013)
BeitragVerfasst: 5. Jun 2014, 17:01 
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Daddy's Little Girl
(Daddy's Little Girl)
mit Michael Thomson, Allira Jaques, Billi Baker, Holly Phillips, Rebecca Plint, Sean Gannon, Christian Radford, Darrell Plumridge, Mirko Grillini, Madeleine Campbell, Brooke Chamberlain, Anthony Thomas, Craig Claxton, Kaushik Das
Regie: Chris Sun
Drehbuch: Chris Sun
Kamera: Scott Kimber
Musik: Mark Smythe
SPIO/JK
Australien / 2013



Mit Daddys little Girl liefert Chris Sun seinen zweiten Genrefilm ab der sich ganz der Pädophilie,Kinderschändung und Folter verschreibt.
Und somit direkt in einen Topf mit 7 Days und Tortured geworfen werden kann,was jetzt nicht heißen soll dass der Film ein reiner Abklatsch jener ist.
Nein dass ganz sicher nicht,auf seine eigentümliche Art und Weise hat der Film schon recht viel Eigenheiten und vor allem Potential,und wirkt sehr eigenständig zieht aber ebenso direkte Paralellen zu 7 Days.
Ob dass nun ein Kritikpunkt ist oder ein gewietzter kniff der Macher darf jeder für sich selbst Entscheiden.
Einbußen hat er meines erachtens nach nur beim Versuch Spannung aufzubauen,was ihm schlicht nicht gelingen will,als auch bei der Erzeugung einer bedrohlich wirkenden Atmosphäre.
Aber sieht man davon einmal ab,wird man doch recht gut Unterhalten,zunächst erinnert zwar alles an 7 Days was sich jedoch schnell ändert.
Nachdem der Film sich vorstellte und dem Zuschauer klar gemacht wurde worum es denn eigendlich gehen soll,beginnt eine enorme Durststrecke von gut 40 Minuten.
In diesen qualvollen Minuten wird die Story vorrangetragen und der Zuschauer darf sich den Dramaturgischen Aspekten des Stoffs hingeben.
Ist dies Überstanden findet der Hauptcharakter heraus wieso,wer und Warum diese Auflösung dass muss ich zugeben habe ich jedoch nicht auf dem Schirm gehabt.
Weshalb ich sehr Überrascht war,nun nachdem die vermeindliche Hassfigur gefunden wurde beginnt dass was den Film eigendlich ausmacht "Folter".
Und zwar in derart Detailierter Weise dass man Mitleid bekommt und sich die Schmerzen welcher derjenige erleiden muss garnicht vorstellen kann.
Es wird auf jegliches Detail eingegangen und mit perfider Genauigkeit Foltermethodik projeziert die man seinem schlimmsten Feind nicht wünscht.
So wird der Kopf des Opfers mittels Schrauben fixiert,ein Luftröhrenschnitt gemacht Finger abgetrennt und mit heißem Wachs verödet,was noch zu den Humanen Foltermethoden gehört.
Weiter ins Detail zu gehen würde den Leser nur die Überraschung nehmen,aber soviel kann ich euch noch verraten Stacheldraht und Plasterohr im Rektum sind sicher Schmerzhaft.
Die Effekte fühlen sich rund an und es gibt kein Cgi - Gematsche zu sehen , was wiederum dazu führt dass dem Zuschauer alles ehr realitätsnah vorkommt und wirkt.
Neben der Foltermethodik ist es aber der tolle Cast welcher mich persönlich sehr Beeindruckt hat,auch wenn die DIaloge etwas flach sind.
Die Nebencharaktere sehr duchsichtig und die Mutter welche ihr Kind verlor,einfach nur ziemlich Unbeteilligt wirkt,so hat es mir der Hauptcharakter vollends angetan.
Er spielt so Überzeugend so Emotional seine Rolle dass ich mir die ein oder andere Tränen verkenifen muste.
Leider fehlt es dem Film an jeglicher Intentisität was ihn Kalt und Gewöhnlich erscheinen lässt,so Emotionsgeschwängerte Szenen wie in 7 Days gibt es nicht zu sehen.
Dafür ist der Verfall,Zerfall der Eltern allen vorran aber des Vaters so dramatisch ins Szene gesetzt dass es mir am Ende egal war dass der Film keine wirklichen Emotionshighlights bot.
Und sich eigendlich nur auf seine Detailgetreue Foltermethodiken verließ,ob nun 6 Tage Folter reichen um jemanden dass anzutun was man beim Verlust des eigenen Kindes spürt ist fraglich.


Fazit :
Foltergeile Genrefans sollten sich Warm anziehen der Film projeziert dass was in 7 Days gefehlt hat und was in Tortured nur Angedeutet wurde auf die Mattscheibe. Gewalt in höchster Vollendung.
Wohl bekommts,einmal SIchten und schon ist die Luft auch wieder raus fans solcher Filme sehen hier sicher auch nicht die Offenbarrung werden aber sehr gut Unterhalten.
Von mir gibt es 6/10 Punkte !



www.youtube.com Video From : www.youtube.com


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 Betreff des Beitrags: Re: Daddys Little Girl (2013)
BeitragVerfasst: 1. Sep 2014, 13:44 
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Rache-Thriller gibt es zur Genüge und die meisten von ihnen sind auch noch als absolut empfehlenswert zu bezeichnen. Dabei zeichnen sich viele Vertreter durch eine extrem hohe Intensität aus, die dem Zuschauer in den meisten Fällen auch extrem zusetzt. Die vorliegende australische Produktion schlägt genau in diese Kerbe und erzählt so sicherlich keine neue Geschichte, hebt sich aber dennoch durch diverse Feinheiten von vielen ihrer Genre-Kollegen ab. Zunächst einmal deutet hier allerdings rein gar nichts auf die explosive Mischung hin die Regisseur-und Drehbuchautor Chris Sun für seine Erzählung gefunden hat, der Film beginnt eher bedächtig und konfrontiert den Zuschauer mit dem äußerst liebevollen Verhältnis eines Vaters zu seiner kleinen Tochter, das man fast schon als eine Art Vergötterung bezeichnen kann. Diese Phase der Ereignisse erscheint aber keinesfalls kitschig oder gar aufgesetzt, sondern zeigt vielmehr eine innige Beziehung, die kaum liebevoller sein könnte. Nach einer etwas tieferen Beleuchtung der Haupt-Charaktere erfährt die Geschichte dann ihr erstes Break, denn mit der Ermordung der kleinen Georgia wandelt sich das Ganze zu einem waschechten Drama, das auch dem Betrachter spürbar unter die Haut geht. Das liegt ganz einfach darin begründet das man durch die gelungene Einführung eine enorme Sympathie zu den Figuren aufgebaut hat und so nun fast zwangsläufig auch mit dem verstörten-und trauernden Derek mitleidet, der Mit seiner kleinen Tochter ganz augenscheinlich seinen gesamten Lebensinhalt verloren hat.

Auch für diese Episode der Erzählung lässt sich Chris Sun genügend Zeit, so das man immer tiefer in das Szenario hinein gezogen wird, das bisher noch ohne jegliche visuelle Härte auskommt, was sich auch erst nach gut einer Stunde Laufzeit grundlegend ändern soll. Bis dahin jedoch setzt man sich vielmehr mit dem unglaublichen Schmerz des Vaters auseinander, der von Michael Thomson absolut großartig dargestellt wird. Die Emotionen wirken dabei so unglaublich real das man vermeint, eigentlich selbst fast diese innere Verzweiflung zu spüren die immer mehr die Oberhand gewinnt und dem guten Mann scheinbar jegliche Lebensfreude raubt. Das ändert sich schlagartig, als Derek eher zufällig auf die Spur des Täters kommt den die ermittelnden Polizeibeamten selbst nach gut sechs Monaten immer noch vergeblich sucht. An dieser Stelle hebt sich "Daddy's Little Girl" dann meiner persönlichen Meinung nach ganz erheblich von den ansonsten üblichen Vertretern ab, denn die Identität des Killers ist in vorliegendem Fall ein vollkommen anderes Kaliber als man es sonst gewohnt ist. Die Lüftung der Identität muss für den Vater trotz der schon vorhandenen Trauer und des immensen Schmerzes ein regelrechter Schlag in die Fresse sein, hinzu kommt auch noch erschwerend der Aspekt, das Georgia längst nicht das einzige Opfer des Mörders gewesen ist. Desweiteren ist ein Tagebuch voll detaillierter Beschreibungen sämtlicher Taten des Killers ein nicht unerhebliches Indiz dafür, weshalb das nun folgende letzte Film-Drittel so dermaßen mit visueller Gewalt vollgepackt wurde, das man dabei selbst als Zuschauer fast schon an seine Grenzen stößt.

Nun nämlich erfährt die Geschichte ihr mittlerweile zweites Break und das zuvor einfühlsam erzählte Drama wechselt zu einem waschechten Torture Porn Movie der diesem Begriff alle Ehre macht. War man bis zu diesem Zeitpunkt gänzlich ohne visuelle Gewaltdarstellungen ausgekommen, so ist dieser Zustand ab sofort vorbei. Stattdessen präsentiert sich nun ein Folter-Szenario das an Härte-und Brutalität schwerlich zu überbieten ist und die gelungene Kameraarbeit tut alles Nötige, um dem Betrachter auch die explizitesten Szenen in allen Einzelheiten näher zu bringen. Das sich dabei das Tempo der Erzählweise drastisch erhöht muss man eigentlich nicht erwähnen, doch der brachiale Stilbruch des Filmes trifft einen dabei mit der Wucht eines Keulenschlags. Nun kann man sich sicher die Frage stellen, wie aus dem zuvor trauernden Vater ein fast schon hyperaktiver Folterknecht werden konnte, doch wenn man die Identität des Mörders kennt und die vorgelesenen Einzelheiten seiner Greueltaten präsentiert bekommt merkt man immer mehr, wie auch in einem selbst eine fast unbändige Wut aufkommt. Manch einer mag das Verhalten von Derek eventuell unrealistisch vorkommen, zudem der gute Mann auch ganz augenscheinlich kaum Erholungspausen benötigt wenn es darum geht, dem Killer seiner Tochter nun die größtmöglichen Schmerzen zuzufügen. Dabei wird dann auch kein Mittel ausgelassen um sein Opfer regelrecht zu konditionieren und so in mehreren Etappen an die Grenzen seiner Belastbarkeit zu bringen. Derek verwandelt sich dabei in eine Art sadistischen Folterknecht dem es sichtlich Freude bereitet, seinem Opfer die gleichen Schmerzen zuzufügen, die er zuvor bei seinen Taten bereitet hat. Manch einem mag das vollkommen unnötig oder gar weltfremd vorkommen, doch wenn man die gesamten Zusammenhänge betrachtet, kann man das Verhalten des Vaters zumindest von der menschlichen Seite her jederzeit nachvollziehen. Natürlich gibt es im Prinzip keinerlei Rechtfertigung für Selbstjustiz, doch wenn man sich einmal in die Lage des Betroffenen und seines erlangten Wissens hinein versetzt, dann kann man seine Handlungen in jedem Fall nachvollziehen.

Dennoch wird man natürlich auch einmal mehr mit den üblichen moralischen Bedenken konfrontiert und von der juristischen Seite aus ist ein wie hier dargestelltes Verhalten auch keinesfalls zu tolerieren, auf der anderen Seite ist dann aber auch wieder die rein menschliche Sichtweise und die Frage, wie man sich selbst verhalten würde, wenn man in der Lage von Derek wäre. Ist nämlich die Ermordung seiner kleinen Tochter an sich schon so ziemlich grausamste Schicksalsschlag den man sich vorstellen kann, so spielt in diesem Fall auch die Identität des Mörders eine zusätzlich erschwerende Rolle, die dem Ganzen noch einmal eine ganz andere Qualität verleiht. Es ist teilweise einfach unglaublich und das eigene Hirn möchte sich nur zu gern weigern, die feststehenden Fakten zu akzeptieren. Zu grausam und surreal erscheint einem das Ganze, so das man als Betroffener schon fast den Verstand verlieren möchte. All diese einzelnen Zutaten hat Chris Sun absolut brillant unter einen Hut gebracht und so letztendlich einen Film geschaffen, der einen ganz bestimmt auch noch nachhaltig beschäftigt. In Einführung, Trauerphase und brutale Vergeltung lässt sich "Daddy's Little Girl" in drei Episoden teilen, die dann jedoch im Endeffekt ein berührendes und streckenweise verstörendes Gesamtbild ergeben, das nicht so einfach zu verdauen ist. An diesem Werk dürften auch Hartgesottene noch länger zu knabbern haben, denn die Geschichte brennt sich fast unauslöschlich in das menschliche Gehirn ein und setzt dabei eine immense Intensität frei, die dem Zuschauer fast schon körperliche Schmerzen bereitet.


Fazit:


In einer exzellenten Kombination aus Drama/Thriller-und Folterfilm hat Chris Sun hier einen einprägsamen Film präsentiert, der sich längst nicht nur auf seine letztes Drittel reduzieren lässt. Dennoch ist es aber wohl gerade die Strecke der visuell dargestellten Gewalt, die bei den meisten Leuten den größten Eindruck hinterlässt, da die gezeigten Bilder nun wirklich äußerst harter Tobak sind und man an diversen Stellen sogar am liebsten den Blick abwenden möchte. Man sollte "Daddy's Little Girl" aber vielmehr als gelungenes Gesamtpaket ansehen, das den Betrachter zwar wieder einmal mit den üblichen moralischen Fragen konfrontiert, andererseits aber auch durchaus Verständnis für den handelnden Vater aufkommen lässt.


9/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Daddys Little Girl (2013)
BeitragVerfasst: 13. Okt 2014, 20:32 
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Für Eltern gibt es wohl nichts schlimmers, wenn ihnen ihr geliebtes Kind genommen wird. Und wenn es zudem noch mit einen Gewaltverbrechen in Zusammenhang gebracht wird, fällt für die Eltern die Welt komplett in sich zusammen. Man wünscht dem Mörder alles erdenklich Schlechte auf dieser Welt und ist meist mit dem Gerichtsurteil unzufrieden. Nicht selten würde man Selbstjustiz ausüben, da man aber letztendlich auch mit dem Gesetz in Konflikt gerät, lässt man es demnach leider auch. Man will ja schliesslich nicht mit Freunden oder der restlichen Familie anecken. Dennoch gibts Menschen, die einen Fick darauf geben und versuchen, den Menschen, der ihnen alles genommen hat auf ihre Art gerecht zu bestrafen. Ob das moralisch in Ordnung geht ist Ansichtssache. Für den einen sollten solch U-Menschen einfach nur in den Bau wandern, was letztendlich tausende von Euros/ Dollar etc. kosten würde, ihm eh die Chance geben würde, das er zum Wiederholungstäter wird und demnach nicht die gerechte Strafe ist. Andere hingegen haben ein klares Bild davon, was gerechte Strafe ist. Wie schon erwähnt, das Ganze ist Ansichtssache und näher will und werde ich nicht auf die Thematik eingehen.

Und genau mit der Thematik beschäftigte sich auch Regieseur Chris Sun, der mit DADDY`S LITTLE GIRL einen dramatischen, aktuellen und reellen Film in die Welt gerufen hat. Georgia, ein kleines Mädchen ist das Ein und Alles für ihren Vater. Als ihm die Kleine auf bestialische Art genommen wird, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder und findet ihn letztendlich auch. Dieser wird in ein Keller gebracht, und bekommt das, was er verdient hat. Und der Vater hat eine große Anzahl an Werkzeugen. Wie man den Film jetzt sieht, in was für ein Genre er passt, das ist jetzt schwer zu beschreiben. Man sollte sich den Film alleine und in aller Ruhe anschauen und sich dann eine eigene Meinung oder ein Urteil bilden. Einige könnten ihn als durchdachtes Drama sehen, in dem es um Selbstjustiz geht, andere stufen DADDY`S LITTLE GIRL als Torture Porn ein, da er doch recht drastische Gore FX beinhaltet. Wie gesagt, das Ganze ist alles Ansichtssache und genau solch eine Art von Film ist es, die mich begeistert.

Atmosphärisch gesehen, fängt der Film recht langsam an. Man bekommt Bezug zu den jeweiligen Personen, was hierbei von mir definitiv Pluspunkte bekommt. Man hat den Vater, der sich rührend um seine kleine Tochter kümmert, eine EX Vulva und einen Bruder. Abgesehen vom Aufbau und Bezug der Characktere dauert es auch nicht lange und man weiss, was einen für ein Film erwartet. Als das kleine Mädchen eines Nachts verschwindet ahnt man schon, was auf einen zukommt. Und dann kommt er, der so sehr erhoffte Anruf der Polizei, leider nur mit der falschen Nachricht. Schon hierbei kommt atmosphärisch ein extrem kalter und nervenzerfetzder Hauch auf, den man so eher selten fühlt. Musikalisch wird das Ganze noch mit trauriger Klaviermusiuk untermalt, die die eh schon gefühlstechnisch kalte Stimmung unterstreicht. Darsteller-technisch ist hierbei auch in keinster Art und Weise was zu bemängeln. Man erkennt deutlich den Schmerz, den die Menschen bei der Beerdigung ihrer geliebten Tochter fühlen. Ich habe selten (bis auf ein paar Ausnahmen) bei einem Film so mitgefühlt, wie bei diesem Werk. Alleine schon für die ersten 20 Minuten sollte Regieseur Chris Sun eine Auszeichnug dafür bekommen, wie man einen dramatischen Film macht.

Dramatisch ist leider auch die Tatsache, das sich die Elternteile nach und nach Vorwürfe machen und sich die Schuld gegenseitig in die Schuhe schieben. Auch an die traurige Tatsache hat Chris Sun in seinem Film gedacht und es gekonnt in DADDY`S LITTLE GIRL eingebaut. Demnach sind hierbei schon Resultate von dem Verlust des eigenen Kindes zu sehen, wenn man die Gefühle mal ausser Acht lässt. Meine Güte dachte ich mir hier, als ich den Streit zwischen den Eltern sah und wie fertig und alleine die Mutter nach dem Streitgespräch war und musste erst mal die Pausetaste drücken um das Ganze erst mal sacken zu lassen. Wie real hier an die Thematik rangegangen worden ist, ich kann es nicht oft genug sagen, ich ziehe meinen Hut vor der Umsetzung des Films. Un dann kommt er, der Moment, in dem der Vater des ermordeten Mädchens langsam wieder zurrück ins Leben findet, dachte er zumindest erst, bis er erfährt, wer der Mörder seiner Tochter ist. Hier stürzt nun endgültig seine Welt in sich zusammen und lässt ihn zu einem "Monster" werden, das seine Tochter rächt und endlich Vergeltung ausüben kann. Und dann wird es auch für die Gorehound´s interessant, denn was dann geschieht ist wirklich sehr explizit.

In Sachen Gewalt werden bei DADDY`S LITTLE GIRL wirklich keine Gefangenen gemacht. Psychologisch, wie auch körperlich. Der "Rächer" erkundigt sich über diverse Folterungen und dessen Resultate, bereitet alles vor und beginnt mit seiner Vergeltung. Die Art, wie auch hier rangegangen worden ist, ist wirklich sehr durchdacht. Man hat nicht einfach gezeigt, wie "plötzlich" das "Opfer" im Keller ist und dezimiert wird, nein, auch hier wurde auf reelle Umsetzung Wert gelegt. Schliesslich haben wir es bei DADDY`S LITTLE GIRL mit keinem Splatterfilm im eigentlichen Sinn zu tun, vielmehr mit einer durchdachten Perle, die es in Sachen Handlung echt in sich hat. Körperliche Gewalt gibt es aber wie schon erwähnt auch und die FX sind echt gut gemacht. Von CGI ist rein gar nichts zu sehen. Der Regieseur sagte ja auch, das er selbst ein Fan von handgemachten Gore FX ist und diese auch in seinem Film haben wollte. Klar kann man mit dem PC viel machen, wie er schon sagte, aber handgemachte FX kommen dann doch besser zur Geltung. Und bei diesen ist wirklich sehr viel Abwechslung geboten. Nicht nur in Sachen "Werkzeug", nein, auch die Art, wie er sein "Opfer" behandelt, ohne das es gleich stirbt ist enorm vielseitig. Ideenreichtum ist richtig viel vorhanden, gerade der Einfall von Folterungen, bei denen man ohnmächtig wird und wie man schnell wieder aufgeweckt werden kann ist schon mehr als krank. Mehr will und werde ich jetzt aber nicht verraten, ich kann nur sagen, das es endlich mal wieder ein moderner Film geschafft hat, der mich von Anfang an in seinen Bann ziehen konnte. Düster, hart, kompromisslos- ich bin einfach sprachlos.

_________________
Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurrück


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