Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014, 16:54 
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Pain
(Vile)
mit Eric Jay Beck, April Matson, Akeem Smith, Greg Cipes, Maya Hazen, Elisha Skorman, Heidi Mueller, Rob Kirkland, McKenzie Westmore, Ian Bohen, Stefanie Barboza, Maria Olsen, Maynard James Keenan, Mark Hengst
Regie: Taylor Sheridan
Drehbuch: Eric Jay Beck / Rob Kowsaluk
Kamera: Stewart Yost
Musik: keine Informationen
ungeprüft
USA / 2011

Es ist ein unvorstellbarer Albtraum: Eine zufällig zusammengewürfelte Gruppe von Leuten findet sich in einem hermetisch abgeriegelten Haus wieder. Keiner weiß, wieso sie eingeschlossen sind und wer dahinter steckt. Den eingeschlossenen wird nur mitgeteilt, dass die Freiheit einzig durch die Absolvierung eines unmenschlichen Experimentes erlangt werden kann. Von einem tödlichen Countdown unter Druck gesetzt müssen sich die Gefangenen gegenseitig schlimmste Schmerzen zufügen. Das Ziel ist, im Gehirn einen chemischen Prozess auszulösen, der nur durch Leid und Qualen erreicht werden kann…


Nachdem zumindest vorübergehend mit der "Saw-Reihe" das erfolgreichste Franchise im Bereich des Terror-und Folter Filmes auf Eis gelegt wurde, versuchen sich diverse andere Regisseure damit, dem Sub-Genre durch etliche Produktionen einige neue Impulse zu verleihen. Auch der vorliegende Regieerstling von Taylor Sheridan fällt in diese Sparte, wobei es sich allerdings um einen Film handelt, der vollkommen frei ist von neuen Impulsen und schon überhaupt keine Innovation beinhaltet, die man irgendwie positiv hervorheben könnte. Vielmehr bekommt der geneigte Gorehound ein Szenario offeriert, das selbst in seiner ungeschnittenen Version kaum nennenswerte visuelle Momente beinhaltet, denn anstatt hier mit derben Effekten zu schocken, präsentiert sich vielmehr ein Geschehen, das hauptsächlich über die psychische Schiene Schmerz beim Betrachter entstehen lässt. So fällt es mir dann auch ehrlich gesagt ein wenig schwer diverse andere Kritiken so richtig nachzuvollziehen, in denen von einem Beitrag voller Blut, Splatter-und Gore die Rede ist, denn in dieser Beziehung hält sich "Pain" doch eher sehr vornehm zurück. Ein paar herausgezogene Fingernägel, ein paar Arme für einige Sekunden im kochenden Wasser und einige Verbrennungen durch ein Bügeleisen sind doch im Prinzip die wenigen visuellen Highlights, wohingegen der Rest lediglich in Andeutungen zu sehen ist, so das hier letztendlich einmal mehr die Vorstellungskraft des Betrachters gefordert ist.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, ich mag die Filme in dieser Art, die einen immensen Härtegrad im Kopf entstehen lassen, ohne sich dabei zu sehr über die ins Bild gesetzte Härte zu definieren. Dann sollte man aber auch nicht durch falsche Beschreibungen andere in die Irre leiten, denn der echte Gorehound wird wohl vielmehr mit einer ziemlichen Enttäuschung aus diesem Werk herauskommen und sich ziemlich ärgern, so viel Geld für ein Mediabook bezahlt zu haben. Aber wie schon erwähnt, Sheridan bietet einem trotzdem solide Genre-Kost, auch wenn die Geschichte an sich ziemlich an den Haaren herbeigezogen erscheint. Zudem fasst man sich einmal mehr des Öfteren an den eigenen Kopf, wenn man diverse Handlungsweisen der einzelnen Figuren genauer betrachtet, denn logisch nachvollziehbare Dinge sollte man hier nicht unbedingt voraussetzen. Gleichzeitig glänzen die Akteure auch nicht unbedingt durch wirklich überzeugendes Schauspiel und die deutsche Synchronisation sorgt dafür, das diverse Charaktere sich wie Kermit der Frosch anhören. Nun sind das alles nicht gerade Dinge, die für eine Empfehlung von "Pain" sprechen, doch irgendwie schafft es das Szenario trotzdem, einen auf eine kaum zu definierende Art und Weise in seinen Bann zu ziehen. Vielleicht ist dies einfach nur darin begründet, das man ganz einfach sehen möchte ob irgend jemand der zugegebenermaßen bedrohlichen Lage entkommen kann, in der sich die Protagonisten befinden.

Gleichzeitig herrscht da aber auch von Beginn an dieses unbestimmte Gefühl vor, das zumindest eine Person aus der Gruppe nicht mit offenen Karten spielt und diverse Dinge verheimlicht. So ist es dann auch keine echte Überraschung, das die von Sheridan sicherlich als Überraschungsmoment geplante Wendung kurz vor dem Ende als ziemlicher Rohrkrepierer verendet, denn wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist und sich einigermaßen mit den Folterfilmen auskennt, dann wirkt das Finale viel eher als laues Lüftchen, als das man hier noch einmal einen wahren Knall-Bonbon serviert bekommen hätte. Man dürfte also merken, das es sich um einen eher recht durchwachsenen Beitrag handelt der sicherlich seine starken Momente hat, aber in der Hauptsache doch maximal im oberen Durchschnittsbereich anzusiedeln ist. Es gibt unzählige schlechtere Vertreter dieser Art, doch das von vielen leuten eventuell erwartete Highlight ist "Pain" mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht. Dafür fehlt es einfach auch an der nötigen visuellen Härte, den zumindest einige gorige Passagen hätten dem Gesamtbild bestimmt nicht sonderlich geschadet.

So aber wartet man gut 85 Minuten lang auf heiß ersehnte Höhepunkte, die sich letztendlich aber definitiv nicht zu erkennen geben. Und so bezieht der Film seine Stärke hauptsächlich aus der Vorstellung des Zuschauers und aus der extrem fiesen Ausgangssituation, in der sich die Akteure befinden. Bei manch einem kommt dann auch der wahre Charakter zumindest ansatzweise zum Vorschein, doch um einen wirklich nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen, fehlt es ganz deutlich an der nötigen Tiefe. Ganz wichtig ist eventuell noch der Aspekt, das man im Prinzip für keine einzige der Figuren wirkliche-und echte Sympathie aufbringen kann, was unweigerlich in der äußerst oberflächlichen Beleuchtung der Charaktere begründet ist. Selbst die durchaus vorhandenen Gut-Menschen wirken seltsam leblos und warten nicht unbedingt mit den schauspielerischen Leistungen auf, die diesen Eindruck positiv verändern könnten. Im Endeffekt bleibt so also ein Beitrag übrig den man sich ohne Weiteres zu Gemüte führen kann, jedoch sollte man keinesfalls darauf hoffen, das "Pain" mit sonderlich viel visueller Härte aufwartet, denn diese wird leider fast gänzlich nur angedeutet.


Fazit:


Ehrlich gesagt hätte ich mir zumindest ein wenig mehr von diesem Film erwartet, der in der in Deutschland erhältlichen Version sogar noch um über 8 Minuten erleichtert wurde. Nach Ansicht des Filmes fragt man sich allerdings nach dem "Warum", denn auch in der ungeschnittenen Variante wäre eine 18er Freigabe durchaus gerechtfertigt gewesen. Eventuell bin ich diesen Dingen gegenüber auch schon ein wenig abgestumpft, aber selbst der harmloseste Teil der "Saw-Reihe" ist weitaus härter gestaltet, als es hier der Fall ist.


6/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014, 17:45 
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Passenderweise ebenfalls kürzlich gesehen, das Fazit fällt im wesentlichen ähnlich aus, wie vom Master bereits beschrieben.

Das grösste Manko von 'Pain' ist wohl, dass einfach der Spannungsbogen nicht gehalten werden kann; immerwieder
verlaufen sich gute Ansätze in belanglose Dialoge von belanglosen Charakteren, die allesamt recht unbeleuchtet bleiben.

Einziger Lichtblick, das sich Zeigen der wahren Natur einer der Protagonistinnen, welche dann auch etwas "rabiater"
an die Beschaffung der heissersehnten Flüssigkeit herangeht - leider wird auch hier wieder viel verschenkt..

Über die Deutsche Synchro breite man am besten einen Mantel des Schweigens ...

Insgesamt gut unterhaltender Film, mit einer neuen (wenn auch schrägen) Idee für die Folterei - den man aber keinesfalls
mit SAW vergleichen sollte. Allzuviel Logik und Tiefgang sollte ebenfalls nicht erwartet werden, sonst könnte man über
deren Fehlen stolpern.

mit Erstlingsbonus
7/10 Waffeleisen

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014, 18:03 
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PAIN

... ist Kopfkino - jedenfalls meiner Meinung nach. Der wahre Schrecken, das wirkliche Grauen spielt sich im Kopf des Betrachters während des Sehens ab.
Meine Frau hat genug an Splatterorgien und Folterfesten mit mir gesehen - Pain hat mehr Spuren als ein "Grotesque" oder die "Saw"-Reihe hinterlassen!

Mancher Film braucht Unmengen an Blut und Grausamkeit um zu "funktionieren", glaubhaft zu sein, Pain eben nicht (obwohl eine gewisse Grundausstattung
an heftigen Szenen durchaus vorhanden ist und das Geschehen passend unterstreicht). "Vile" - so der Originaltitel passt besser weil das einfach nur "gemein"
ist was man vorgesetzt bekommt.

Daraus folgernd existiert für mich allemal ein Spannungsbogen der nicht nachlässt, und auch was die Protagonisten angeht entwickelt sich doch ein "Mitleiden"
und "Mitfiebern"; genauso wie ein Hassgefühl für gewisse Charaktere! Zu Filmen dieses Genres gehören Logiklöcher dazu, sonst würden sie nicht funktionieren.
Hauptsächlich interessant finde ich warum die Gefangenen auf die Option verzichten die gewünschten Hormone durch hemmungslosen Sex zu produzieren, also
DAS kann mir glaube ich niemand schlüssig erklären... Nun gut, wären sie doch wenigstens so schlau sich Nägel durch Finger und Zehen treiben zu lassen...

Nichtsdestotrotz verfolgte ich gebannt das altbekannte Spielchen in dem sich die Gruppe dezimiert und letztlich nichts erreicht oder verbessert...

Pain ist für mich glaubhafter als Hostel oder Saw - gerade mit dem Drogenhintergrund äusserst glaubhaft. Das Ende? Jop! Und ich möchte einen zweiten
Teil um zu sehen wie das weitergeht...

9/10 bunten Pillen

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 5. Jan 2014, 18:16 
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Clyde hat geschrieben:
Mancher Film braucht Unmengen an Blut und Grausamkeit um zu "funktionieren", glaubhaft zu sein, Pain eben nicht (obwohl eine gewisse Grundausstattung
an heftigen Szenen durchaus vorhanden ist und das Geschehen passend unterstreicht). "Vile" - so der Originaltitel passt besser weil das einfach nur "gemein"



Und genau diesen Aspekt bestreite ich ganz vehement, denn "Pain" fehlt es aufgrund der schwachen darstellerischen Leistungen und der mangelnden Logik teilweise vollkommen an Glaubwürdigkeit. An sich bevorzuge ich ja diese Art von Kopf-Kino, doch in diesem Fall hat es leider nur selten funktioniert. Und ganz nebenbei kommt dieses Filmchen noch nicht einmal an den schwächsten Saw-Teil heran, denn dort ist die Mixtur ganz einfach viel ausgewogener.

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 6. Jan 2014, 15:12 
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Saw hat keinen schwächsten Teil Master :D

Aber was Pain betrifft haben wir eben ganz unterschiedliche Meinungen, ich habe die Handlung gespannt verfolgt und mich bestens unterhalten gefühlt.
Sonderlich unlogischer als manch anderer Streifen war er m. E. auch nicht und was die Darsteller betrifft: bis auf den einen Charakter der auch noch extrem
schlecht synchronisiert wurde fand ich das doch ziemlich glaubwürdig!

Wäre ja auch sonderbar wenn über jeden Film Einigkeit herrschen würde...

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 11. Jan 2014, 19:14 
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Der Film PAIN war für mich von der Grundbasis her leider auch nix neues.

Das diverse Leute sich plötzlich so mir nichts dir nichts in einem geschlossenem Raum oder Haus wiederfinden und dort eingeschlossen/gefangen sind, konnte man in jüngster Zeit immer wieder in den SAW-Filmen sehen. Aber auch schon vorher, wie z.B. im Film CUBE. Scheint ja in letzter Zeit ein beliebtes und somit wiederkehrendes Thema zu sein. Leider ensteht durch die Häufigkeit derselbigen eher fast schon Langeweile. Sicher versteht es PAIN in einer gewissen Art und weise den Zuschauer dazu zu bewegen, sich alles bis zum Ende anzuschauen,...und dann :roll:

Die ganzen Charaktere agierten hier mal wieder völlig unlogisch und viel zu hektisch. Einzig die schwarzhaarige Frau, der man später übel mitspielt, hat für mich eher etwas richtiges gewollt und auch vorgeschlagen. Hätten alle auf sie gehört, wäre allen so einiges erspart geblieben. Die Synchro ist hier z.T. tiefste Provinz,...eine typische Besenkammer-Synchrokalauer, wie sie billiger kaum noch sein könnte. Wird nur noch übertroffen von Synchros zu Filmen, wie z.B. PIECES , FORKE DES TODES oder kann sich gleich die Hand mit deren reichen! :lol:
Der Film machte zumindest bei mir den Eindruck eines Home Made-Films,...jeden wirkte es so auf mich und dann wieder doch nicht. Irgendwie merkwürdig das ganze.

Warum der Film nun allerdings in Deutschland auch noch geschnitten werden mußte, entzieht sich meinerseits nach Sichtung der Uncut-Fassung völlig. Aber ich muß den Film eh nicht haben. Ob Kopfkino oder nicht,...SAW und CUBE sind mir viel lieber! :Up:

5/10 mehr nicht


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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 11. Jan 2014, 19:27 
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GrafKarnstein hat geschrieben:

Warum der Film nun allerdings in Deutschland auch noch geschnitten werden mußte, entzieht sich meinerseits nach Sichtung der Uncut-Fassung völlig. Aber ich muß den Film eh nicht haben. Ob Kopfkino oder nicht,...SAW und CUBE sind mir viel lieber! :Up:

5/10 mehr nicht[/b]



Da gehe ich mit dem Grafen aber so etwas von konform, nur das ich halt einen Punkt mehr verteilt habe. :Up:

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 Betreff des Beitrags: Re: Pain (2011)
BeitragVerfasst: 10. Feb 2014, 23:08 
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Der Film erinnert mich von seiner Art und Weise auch viel mehr an Cube, wie es der Graf schon geschrieben hat. Leider hat mich dieses Werk hier ganz und gar nicht überzeugen können, und dafür gibt es mehrere Gründe:

1. Der Regisseur selbst sagt, dass er keinen Torture Porn drehen wollte, und es eher auf der psychologischen Ebene abspielen lassen wollte. Hier kommt das Argument von Master zum Tragen, denn für eine tiefsinnige psychologische Ebene muss auch eine gewisse Basis da sein. Man stelle sich nur vor, dass einer der Synchronsprecher hier die Stimme von Hannibal Lecter übernommen hätte. Das Schweigen der Lämmer hätte damit in seiner Grausamkeit arg gelitten.

2. Die Darsteller sind allesamt auf Amateurniveau, und aufgrund der furchtbaren Stimmintonation und "lahmen" Handlungsweise konnte ich mir diesen Film nicht im Ganzen ansehen. Immer mal wieder habe ich vorgespult, denn es war irgendwann in seiner "Grausamkeit" (und das meine ich nicht positiv) nicht mehr zu ertragen.

3. Die Handlung an sich ist total Banane, und zwar eine verfaulte, denn das im Film angesprochene Dopamin und Adrenalin wird natürlich ausgeschüttet. Aber nicht weil man Schmerzen hat, sondern weil man Stress hat. Das, was hier vermehrt ausgeschüttet wird, sind an Typ I gekoppelte Transmitter wie Serotonin und Glutamat, also Stoffe, die einerseits den Reiz weiterleiten aber auch als körpereigene Endorphine dämpfen können. Alles andere läuft über Stunden und Tage und diese Zeit bleibt den "Insassen" ja laut Uhr nicht mehr wirklich. Und das wird dann von einer Sonde im Gehirn (?) gemessen? Tut mir Leid, aber für Realismus ist das einfach zu wenig.

4. Wenn ich auf dem Backprint vermerke, dass der Film "[...]mit seiner abgebrühten Machart gleichartige Werke wie SAW locker in den Schatten stellt[...]", dann muss ich damit rechnen, dass der ein oder andere Zuschauer geneigt ist zu sagen, dass SAW einer wenn nicht der beste Torture Porn Film aller Zeiten ist, und es somit nur Hohn ist, was aus dem Verfasser des Textes spricht. Denn Pain kommt noch nichtmal an "Rache" ran, und die meisten wissen jetzt noch nichtmal, welcher Film gemeint ist. Es handelt sich bei dem letztgenannten übrigens nicht um einen reinen Torture Porn, aber er hat Elemente daraus.

5. Nimmt man das jetzt zusammen, dann ist das schon nicht gut. Wenn dann aber noch hinzu kommt, dass der Ton unterirdisch ist (und das gilt für Blu Ray und DVD), da man manchmal einfach nichts versteht, dann schneidet der Film noch schlechter ab. Hinzu kommt, dass auch die auf dem Backprint ausgewiesenen deutschen Untertitel nun ja... nicht vorhanden sind, und zwar weder auf der DVD noch auf der Blu Ray. Zumindest konnte ich außer dem untertitelten Satz von Mahatma Ghandi ganz am Anfang keine Untertitel weit und breit sehen, egal welches Bildformat eingestellt war.

6. All das zusammen ergibt leider eine Note, die der von "Der Killer" ähnlich ist, wobei "Der Killer" mir in diesem Vergleich ja fast sogar schon gut gefallen hat. 02/10!

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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