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 Betreff des Beitrags: Seed 2 - The New Breed (2014)
BeitragVerfasst: 12. Jul 2014, 18:39 
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Originaltitel : Seed 2 - The New Breed
Land : USA | Deutschland
Jahr : 2014
Regie : Marcel Walz
Darsteller : Natalie Scheetz, Sarah Hayden, Christa Campbell, Annika Strauss, Caroline Williams, Nick Principe, Micaela Schäfer, Manoush, Jared Demetri Luciano, Ryan Nicholson
Laufzeit : 82 Minuten (ungekürzt)
Freigabe : FSK 18/KJ

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Story :

Mitten in der Wüste von Nevada, wo dich niemand schreien hört und die Hügel auch Augen haben, sitzt eine Frau wimmernd in einem versifften Wohnmobil. Und dies nicht vollkommen grundlos, denn ein psychopathischer Killer penetriert sie mit einer Pistole zwischen den Beinen, während ihre Freundin genötigt wird, sich dies alles anzusehen. Dieser Psychopath ist kein geringerer als Max Seed, der sich erneut auf einer blutigen Tour de Force befindet. Auch die geglückte Flucht der tätowierten Schönheit aus dem Camper wird für sie keinerlei Rettung bringen...

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1 Tag zuvor :

Nicht nur, dass "Wolfpack" aus "HANGOVER" weiß, dass man es in Las Vegas richtig krachen lassen kann, wenn es darum geht, einen Junggesellenabschied gebührend zu feiern. Und so hat es auch die Bachelorettes in diese Stadt voller Glücksspiel, Exzesse und Sünde verschlagen, auch wenn diese nur ein Zwischenstop auf diesem Roadtrip nach Los Angeles ist. Doch auch die Gruppe Junggesellinnen wird feststellen müssen, dass ein Roadtrip nicht immer nach Plan verläuft. Und dies wird ihnen mehr als bewusst, als sie in der besagten Wüste Max Seed in die grobschlächtigen und mit Blut besudelten Hände fallen. Aber Max ist diesmal nicht alleine und hat die Jagd auf Menschen mit eingehender Dezimierung zu einer familiären Angelegenheit gemacht.


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Bewertung :

Nach unzähligen Videospiel-Adaptionen, für die Uwe Boll ja berühmt-berüchtigt ist, kam 2007 mit "Seed" ein Film heraus, der einen neuen Weg einschlagen sollte. Hier stammten die Idee und das Drehbuch zu diesem Slasher-Bollwerk nämlich vollständig aus der Feder des Gelsenkircheners, und es musste keine angestaubte 5¼ Zoll Diskette mit einem 8-Bit Game drauf für die Grundidee herhalten. Auch wenn das Schicksal von Max Seed mit kritischem Blick auf die Todesstrafe von dem deutschem Schauspieler Ralf Möller besiegelt wurde, heißt das ja noch lange nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, Max für eine Fortsetzung zu reanimieren.

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7 Jahre später erblickt nun die Fortsetzung das Licht der Welt, bei der unser Uwe aber nur noch als Produzent fungierte und den Regiestuhl einem anderen überließ. Den Posten des Regisseurs bekleidet hier Marcel Walz, welcher in der deutschen Independent-Szene kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Mit Filmen wie "La Petite Mort", "Schlaraffenhaus", "Popular", "Raw - Der Fluch der Grete Müller" oder auch "Plastic" hat sich der noch relativ junge Filmemacher seit 2005 einen festen Ruf im Indiehorror etablieren können. Auch wenn die Werke von Walz nicht jedermanns Geschmack treffen, geht Marcel seinen Weg, ohne sich von schlechten Kritiken entmutigen zu lassen. Und so werden sich auch an "Seed 2" wieder die Geister scheiden, der aber neben "La Petite Mort" zweifelsohne seine bis dato beste Regiearbeit darstellt.

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"Seed 2" ist für den jungen Regisseur eine kleine Premiere, da diesmal in den USA gedreht wurde. Diese Entscheidung ist auch mehr als zu begrüßen, denn hätte man hier versucht, uns den Nürnberger Reichswald als die Wüste von Nevada zu verkaufen, wäre der Schuss nach Hinten los gegangen. Genau diese sorgfältig ausgewählte Location ist ein großer Pluspunkt bei "Seed 2", weil sich dadurch eine staubige, klaustrophobische und bedrohliche Atmosphäre beim Betrachter einstellt. Vergleiche zu Klassikern des Horrorgenre wie "Texas Chainsaw Massacre", "Hügel der blutigen Augen" oder auch ein "Ein Kind zu töten…" werden hier deutlich, und ich bin mir sicher, dass dies mitunter auch beabsichtigt war.

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Ein weiteres, großes Plus sind die Spezialeffekte. Diese haben es wirklich in sich und sind teilweise so unangenehm wie ein Revolver in deinem Schritt. Kein geringerer als Ryan Nicholson und seine Frau Megan inszenierten diese und beweisen erneut, dass ein geringes Budget für die beiden kein Hindernis darstellt. Dass es mitunter schon mal richtig geschmacklos werden kann, wenn die beiden Gas geben, dürfte kein Geheimnis sein. Und auch in Seed 2" prasseln handgemachte Effekte mit der Wucht eines Vorschlaghammers auf den Zuschauer nieder. Fans der harten Horrorkost werden Nicholson schon durch seine eigenen Regiearbeiten wie "Gutterballs", "Live Feed" oder "Famine" kennen, zu denen er auch die Drehbücher schrieb. Darüber hinaus war er aber auch als Make Up- und Special-FX-Artist bei TV-Serien wie z. B. "Supernatural", "Smallville", Interner Link"Blade - Die Jagd geht weiter" oder auch "Outer Limitis" verantwortlich. Zu diesen Serienerfahrungen gesellen sich dann letztendlich noch große Filmproduktionen wie "Final Destination", "Dreamcatcher" oder "Riddick - Chroniken eiens Kriegers". Nicholson ist einfach ein Mann, der sein Handwerk versteht, was aufgrund der oben erwähnten Produktionen nicht wirklich verwundert.

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Nun mag die Story nicht viel Neues für den Horrorfan bereit halten und bedient die volle Ladung an Genre typischen Klischees, doch der nicht lineare Ablauf der Geschichte bietet streckenweise einige willkommene Abwechslung. Zu Beginn wird man z. B. mitten in die Handlung geworfen und mit sadistischen Details konfrontiert, die sich in ihrer Intensität nicht hinter den großen Beiträgen des Terrorkinos zu verstecken brauchen. Nach diesem doch sehr stimmigen Einstieg erfährt der Zuschauer erst mehr über die Bachelorettes und wie sie in diese missliche Lage gekommen sind.

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Visuell wird durch die groben Bilder, die Kameramann Wolfgang Meyer eingefangen hat, die dreckige Atmosphäre noch mal unterstrichen. Ein 70er Drive-In-Feeling stellt sich des Öfteren ein, und durch den Schnitt kann auch der Adrenalinspiegel des Fans konstant hoch gehalten werden. Abgerundet wird das Ganze dann noch von einem Soundtrack, der eine abwechslungsreiche Mischung von alternativer Rockmusik, über technoiden Ravestücken bis hin zu stimmiger Horrorfilm-Musik bereithält.

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Bei der Riege der Darsteller gibt es keinen großen Anlass zur Kritik. Lediglich der Part der "Polizistin" – welche von Manoush verkörpert wird – fiel etwas negativ auf. Dies lag aber noch nicht einmal an ihrer soliden darstellerischen Leistung, sondern lediglich an dem doch sehr starken, deutschen Akzent. Ein Wermutstropfen, da man in diesen Momenten etwas aus dem Film gerissen wird. Neben Manoush ist auch Annika Strauss wieder mit an Bord und trumpft mit einer deutlich besseren, englischen Aussprache auf, wobei sie im Film sogar eine Deutsche spielt. In den letzten Jahren scheint Annika sich zu Marcels Lieblingsdarstellerin gemausert zu haben, und so werden wir sie auch in dem kommenden "La Petite Mort 2" wieder vor der Kamera sehen. Doch auch internationale Gesichter werden in "Seed 2" nicht ausgeklammert, die allesamt schon Erfahrungen im Horrorgenre sammeln konnten.

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Christa Campbell hat z. B. schon beim Remake von Day of the Dead" oder "2001 Maniacs: Field of Screams" vor der Kamera agiert und war sogar als Produzentin bei "Texas Chainsaw 3D" involviert. Auch Caroline Williams werden viele wohl kennen, hat sie doch schon bei "Leprechaun 3", Rob Zombies "Halloween 2" und "Hatchet 3" ein sehr gutes Opfer abgegeben. Am bekanntesten dürfte die sympathische Darstellerin aber weiterhin durch ihre Beteiligung an Tobe Hoopers "Texas Chainsaw Massacre 2" sein, denn dort bekleidete sie neben Dennis Hopper die weibliche Hauptrolle. Um die Waage zwischen nationalen und internationalen Akteuren zu halten, hat Walz für "Seed 2" Micaela Schäfer gecastet. Der Berufsnackedei tut hier natürlich – zur Freude der männlichen Zuschauer – wieder das, was sie am besten kann: Sie macht sich nackig und hält die künstlichen Hupen wieder mal kokett in die Kamera. Ihr sehr fieses Ableben sorgt dann aber doch für willkommene Abwechslung, damit "Seed 2" sich selbst nicht in ein Advertisement für Silikonimplantate degradiert.

Das Highlight ist aber zweifelsohne Nick Principe, den man als "Chromeskull" aus den beiden "Laid to Rest"-Filmen kennt und der auch bei "Madison County" dem Slashergenre weiterhin die Treue gehalten hat. Im Vorgänger wurde Max Seed zwar noch von Will Sanderson gespielt, doch dieser hatte sich aus dem Filmgeschäft zurückgezogen und stand somit nicht mehr zur Verfügung. Man hat mit Principe aber einen wirklich adäquaten Nachfolger gefunden, der den physischen Stärken Sandersons in nichts nachsteht.

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Bei der Charakterzeichnung hätte das Drehbuch etwas mehr herausholen können, denn hier werden wieder die üblichen Klischees bedient – zwischen Gut und Böse gibt es keine Abstufungen. Allerdings muss erwähnt werden, dass die Geschichte auch nicht sehr viel Spielraum lässt und man mit diesem kleinen Manko durchaus leben kann. Allerdings stoßen die religiösen Aspekte etwas negativ auf, da diese nicht zum Vorgänger passen und sich auch nicht gut ins Gesamtbild des zweiten Teils einfügen wollen. Dabei ist die Idee dahinter gar nicht mal so verkehrt, doch um dieses Element in den Vordergrund zu rücken, mangelt es an den nötigen Details, wodurch es immer wieder leicht unfreiwillig komische Momente gibt, die dem Film eher schaden. Da wir auf Spoiler verzichten wollen, wird dieser Kritikpunkt ohne eine Sichtung des Films für unsere Leser schwer nachvollziehbar sein. Achtet einfach mal drauf. Allerdings deutet der Regisseur bereits an, dass ein dritter Teil mehr Erklärungen liefern könnte, was aufgrund des recht offenen Endes auch nötig ist.

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"La Petite Morte" das beste Werk von Marcel Walz, und wer diesen genauso mochte wie "Seed" sollte hier einen Blick riskieren. Fans des noch jungen Talents aus Nürnberg werden dies so oder so tun und brauchen nicht einmal Bolls Vorgänger gesehen zu haben, da "Seed 2" als eigenständiger Film sehr gut funktioniert. Ein dritter Teil befindet sich bereits in Planung und kann dann hoffentlich einige Handlungslücken schließen, wodurch "Seed 2" runder und plausibler werden würde. "Blutig, hart und dreckig" ist das Motto des Films, und wer die Erwartungen nach "Seed" etwas herunterschraubt, wird nicht enttäuscht werden. Also los, die Geier warten schon...

5 von 10 Nägeln durch die Hand




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"Are you gonna bark all day little doggie, or are you gonna bite?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Seed 2 - The New Breed (2014)
BeitragVerfasst: 2. Aug 2014, 10:21 
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Seed 2
(Seed 2)
mit Natalie Scheetz, Nick Principe, Caroline Williams, Christa Campbell, Annika Strauss, Sarah Hayden, Manoush, Jared Demetri Luciano, Jeff Dylan Graham, Micaela Schäfer, Ryan Nicholson
Regie: Marcel Walz
Drehbuch: Marcel Walz
Kamera: Wolfgang Meyer
Musik: keine Information
SPIO/JK
Deutschland / USA / 2014

Olivia, Christine und Claire machen sich mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Las Vegas, um einen Junggesellinnenabschied zu feiern. Sie werden allerdings nie dort ankommen: Auf ihrer schicksalhaften Reise treffen sie auf den berüchtigten Serienkiller Max Seed. Der Hüne mit der Maske landete auf dem elektrischen Stuhl, überlebte und wurde lebendig begraben. Dafür nahm er blutige Rache und zog sich samt kranker Familienbande in die Wüste von Nevada zurück. Und genau durch diesen Ort des Schreckens führt die Reise der jungen Freundinnen! Auf der Flucht vor dem irren Killer scheint ihnen nichts und niemand helfen zu können …


Sieben lange Jahre ist es nun schon her, das der immer umstrittene Uwe Boll mit "Seed" einen Film kreiert hat der sicherlich nicht zu seinen Besten, aber immerhin härtesten Werken zählt. Das größte Manko des ersten Teils war dabei bestimmt die relativ inhaltsleere Story und so durfte man doch gespannt sein, ob der nun unter der Regie von Marcel Waltz entstandene zweite Teil mit einer besseren Geschichte daher kommt. Das Waltz bisher durch einige Amateur-Produktionen auf sich aufmerksam gemacht hat wird dabei relativ schnell ersichtlich, denn auch vorliegendes Szenario wirkt größtenteils recht billig inszeniert, was allerdings im ersten Moment noch nicht einmal als negativ bewertet werden kann. Doch schon nach einer äußerst kurzen Zeitspanne wird dem Zuschauer klar, das diese Fortsetzung wohl nicht das bieten wird was man sich von ihr erhofft hat, präsentiert sich doch bei einer Netto-Laufzeit von gerade einmal knapp über 70 Minuten ein heilloses Durcheinander, das einem phasenweise schon den letzten Nerv rauben kann. Hauptsächlich ist das in der Tatsache begründet, das Waltz die Geschichte nicht chronologisch erzählt, sondern stattdessen immer wieder permanent auftretende Zeitsprünge einbaut, um den doch recht dürftigen Inhalt noch zusätzlich ineinander zu verschachteln.

Im Grunde genommen ist das auch gar keine schlechte Grundidee, wird dieses Stilmittel doch oft genug angewendet, um so noch mehr Spannung und Intensität zu erzeugen. Im Fall von "Seed 2" geht dieses Vorhaben jedoch total in die Hose und es offenbart sich ein kruder-und größtenteils wirrer Slasher, der streckenweise in totaler Langeweile erstarrt. Das sorgt sogar phasenweise dafür, das sich die inhaltsleere Story fast bis zum Erbrechen in die Länge zieht und dabei noch nicht einmal den Härtegrad beinhaltet, den sich manch einer sicherlich erhofft hat. OK, es gibt einige etwas derber ausgefallene Szenen, doch insgesamt gesehen werden die meisten Dinge doch eher angedeutet, als das man sie wirklich im Bild sehen könnte. Das Schlimmste ist jedoch das sich hier zu keiner Zeit so etwas wie echte Spannung aufbauen kann, der Serienmörder geht stumpf und monoton seiner Lieblingsbeschäftigung nach und meuchelt sich ein wenig durch die Wüste Nevadas, wobei er auf die Hilfe seiner Familienangehörigen zählen darf. Selbst der am Ende eingebaute Plot-Twist stellt keine wirkliche Überraschung dar, denn wenn man als Betrachter nur ein wenig mitdenken kann, ist der finale Showdown längst kein echter Überraschungs-Effekt, sondern lediglich die logische Konsequenz aus zuvor unzähligen kleinen Andeutungen.

Als echtes Highlight kann man eventuell den kurzen Gastauftritt des It-Girls Micaela Schäfer betrachten, die in ihrem 20 Sekunden Auftritt fast selbstverständlich nackt auf der Platte steht und ebenso schnell wie sie erschienen ist auch gleich wieder abtritt. Ansonsten ist "Seed 2" jedoch nicht gerade mit Höhepunkten gespickt und im Gegensatz zum schon gerade einmal mittelmäßigen Vorgänger der ganz eindeutig schlechtere Film. Der junge deutsche Regisseur hat hier nämlich so ziemlich alles falsch gemacht was man sich nur vorstellen kann und das sorgt nicht unbedingt dafür, das man zumindest mit einem kurzweiligen Slasher bedient wird. Vielmehr kann man sich (wenn man denn will) an dämlichen Dialogen erfreuen und muss mit ansehen, wie man fast durchgehend mit einzelnen Puzzle-Fragmenten konfrontiert wird, die irgendwie nie richtig zusammen passen wollen. Im letzten Drittel zeigt sich die Geschichte dann zwar etwas gradliniger, was aber den insgesamt relativ miesen Gesamteindruck auch nicht mehr aufwerten kann. Zu groß ist das heillose Durcheinander, das Waltz zuvor mit seiner schlecht gewählten Erzählweise an den Tag gelegt hat und ehrlich gesagt ist man richtiggehend erleichtert, das nach gut 70 Minuten endlich alles vorbei ist.

Letztendlich mögen viele Leute das etwas anders sehen, doch diese Fortsetzung ist meiner persönlichen Meinung nach ein regelrechter Rohrkrepierer, der außer einigen wenigen Momenten nichts wirklich Gutes zu bieten hat. Da lobe ich mir doch das Original von Herrn Boll, das gegenüber seiner Fortsetzung schon als echte Offenbarung angesehen werden kann. Waltz hingegen hat einen echten Langeweiler auf den Weg gebracht, bei dem einem hauptsächlich die dämlichen Dialoge, die stumpfe Monotonie und insbesondere die üble Erzähl-Struktur in Erinnerung bleiben werden, so das man beim besten Willen keine Empfehlung für dieses üble Machwerk aussprechen kann.


Fazit:


Schon im Vorfeld hatte ich die Erwartungen an diesen zweiten Teil keinesfalls zu hoch angesetzt und dennoch sind diese noch stark unterschritten wurden. Eher selten bekommt man einen Film geboten, der selbst bei einer dermaßen kurzen Laufzeit so viel gähnende Langeweile verbreitet, wie es bei "Seed 2" der Fall ist.


3/10


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