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 Betreff des Beitrags: The Collection - The Collector 2 (2012)
BeitragVerfasst: 8. Jun 2013, 11:59 
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The Collection - The Collector 2
(The Collection)
mit Josh Stewart, Emma Fitzpatrick, Christopher McDonald, Lee Tergesen, Tim Griffin, Andre Royo, Randall Archer, Shannon Kane, Brandon Molale, Erin Way, Johanna Braddy, Michael Nardelli, William Peltz
Regie: Marcus Dunstan
Drehbuch: Patrick Melton / Marcus Dunstan
Kamera: Sam McCurdy
Musik: Charlie Clouser
SPIO/JK
USA / 2012

Arkin ist dem Collector knapp entkommen. Eine Nacht voller Gewalt und Adrenalin liegt hinter ihm. Doch viel Zeit zum Erholen bleibt ihm nicht, denn der Collector hat in der hübschen Elena bereits sein nächstes Opfer gefunden. Arkin wird auf Befehl von Elenas reichem Vater aus dem Krankenhaus entführt und muss sich mit dessen Handlangern zusammenraufen, um Elena vor den sadistischen Spielchen des Collectors zu schützen ...


"Einer der besten Horrorfilme des Jahres!" (Deadline)


Dieser Aussage kann man sich im Prinzip durchaus anschließen, auch wenn das Jahr 2013 gerade einmal die Hälfte hinter sich hat. Hat Regisseur Marcus Dunstan mit seinem Regie-Erstling "The Collector" im Jahre 2009 noch einen absoluten Überraschungs-Hit gelandet an den man eigentlich ohne große Erwartungen herangegangen ist, so sthet nun mit "The Collection" die lang ersehnte Fortsetzung der Geschichte an, die einen schon im Vorgänger absolut fasziniert hat. Arkin (Josh Stewart) ist der Einzige, der die tödlichen Fallen des Sammlers überlebt hat und steht somit auch in dieser Fortsetzung im Fokus des Geschehens. Als Haupt-Schauplatz dient dieses Mal ein altes-und seit Jahren leerstehendes Hotel, in dem der maskierte Killer anscheinend seine Heimat gefunden hat und gleichzeitig auch seine Sammlung aufbewahrt. Man hätte keine geeignetere Location aussuchen können, denn in dem weitläufigen Gebäude-Komplex herrscht eine äußerst dichte-und sagenhaft bedrohliche Atmosphäre, da im Prinzip niemand vorhersehen kann, wo-und wie viele Fallen der Killer aufgebaut hat. Ganz unwillkürlich wird man hier auch streckenweise an die Saw-Reihe erinnert, denn gewisse Parallelen lassen sich definitiv nicht verleugnen, wobei vorliegende Geschichte aufgrund des Schauplatzes ein wenig Anlehnungen an "Saw III" erkennen lässt.

Bevor man jedoch überhaupt mit dem Haupt-Schauplatz konfrontiert wird, hat der Film seine wohl mit Abstand spektakulärste Passage schon hinter sich, denn schon nach wenigen Minuten sieht sich der Zuschauer einer Massenmord-Passage gegenüber, die es wirklich in sich hat. Auf einer Techno-Party fallen nämlich unzählige Jugendliche dem "Collector" zum Opfer, wobei sich das Ableben der jungen Leute sehr derbe-und extrem blutig darstellt. So bekommt man also nach sehr kurzer Zeit schon genau die richtige Einführung für die folgenden Ereignisse, die zwar den spektakulären Gehalt des Party-Massakers nicht toppen können, aber nicht weniger hart in Szene gesetzt wurden. Dabei bekommt man es einmal mehr mit einer herrlichen Vielfalt der Fallen zu tun, die einmal mehr etliche Opfer fordern. Der dabei enthaltene Härtegrad steht dem des Vorgängers dabei in nichts nach, so das sich die Liebhaber der harten Gangart einmal mehr auf ein äußerst unterhaltsames-und kurzweiliges Szenario einstellen können. Mit einer Laufzeit von gerade einmal 71 Minuten Netto-Laufzeit erscheint der Film sehr knapp bemessen, doch ganz ehrlich gesagt beinhaltet die Geschichte nicht so viel Inhalt, als das man das Geschehen auf rund 90 Minuten hätte strecken können. Ich sehe das jedoch als durchaus positiv an, denn so entstehen zu keiner Zeit Längen irgendwelcher Art und man wird von Anfang bis zum Ende absolut erstklassig unterhalten.

Auch vom dramaturgischen Spannungsaufbau her kann sich dieser zweite Teil jederzeit sehen lassen, wobei die Ereignisse für Kenner des Genres keinerlei wirkliche Überraschungen beinhalten. Dennoch erscheint "The Collection" überhaupt nicht als lahmer Aufguss des ersten Teils, sondern beinhaltet immer noch viel Frische, so das man sich im Prinzip schon auf einen sicherlich folgenden dritten Teil freuen kann, denn der Killer mit der Gesichtsmaske beinhaltet ganz bestimmt noch eine Menge an Potential, das man allein schon aufgrund des gewählten Endes noch ausschöpfen wird. Es gibt also meiner persönlichen Meinung nach noch keinerlei Ermüdungserscheinungen zu beobachten, obwohl dieser Teil dennoch nicht ganz an die Qualität des Vorgängers herankommt. Hauptsächlich liegt das wohl darin begründet, das man in vorliegendem Fall doch ganz offensichtlich mit hohen Erwartungen an die Geschichte herangegangen ist, die sich dann jedoch rein inhaltlich gesehen als ein klein wenig dünn präsentiert. Hierbei handelt es sich aber um eine Schwäche auf hohem Niveau, denn "The Collection" ist definitiv ein Horrorfilm, der das Genre extrem bereichert.

Letztendlich handelt es sich um eine wirklich überzeugende Fortsetzung, bei der man allerdings die Story mit ein wenig mehr Inhalt hätte füllen können. Ansonsten aber gibt es jedoch keinerlei Defizite zu erkennen, denn Marcus Dunstan hat ein Sequel auf den Weg gebracht, das kompakt, absolut kompromisslos und knallhart erscheint und somit jegliche Voraussetzungen erfüllt, um das Herz eines jeden Fans höher schlagen zu lassen. Die 3 Jahre des Wartens haben sich definitiv gelohnt und die Geschichte ist ganz bestimmt noch nicht zu Ende erzählt, denn dafür sorgt allein schon der hier dargestellte Showdown, der doch reichlich Appetit auf einen weiteren Teil macht.


Fazit:


"The Collection" beinhaltet sämtliche Zutaten, die man für einen unterhaltsamen Horrorfilm benötigt. Knackig verpackt und mit einem ordentlichen Härtegrad ausgestattet offenbart sich ein Szenario, das bis auf die etwas zu dünn geratene Geschichte in allen Belangen punkten kann und so auf jeden Fall eine Empfehlung jederzeit rechtfertigt.


7,5-8/10

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