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 Betreff des Beitrags: The Painter (2012)
BeitragVerfasst: 23. Jul 2013, 09:08 
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Alternativer Titel: Art of Darkness, Art House Massacre
Produktionsland: Großbritannien
Produktion: Falcon Productions
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Steve Laurence
Drehbuch: Ben Cannell, Martin Laurence, Steve Laurence
Kamera: Ben Cannell
Schnitt: Gabe Paris
Spezialeffekte: -
Budget: ca. -
Musik: Gerry Moffett
Länge: ca. 90 Minuten
Freigabe: noch unbekannt
Darsteller: Emily Baxter, Martin Laurence, Ryan Elliott, Adrian Annis, Lenn Blasse, Uma Dhir, Mark Hammett, David Wayman


Inhalt:
Nach einer Fehlgeburt ist Liz am Boden zerstört. Ihr Mann sieht nur das Geld, welches sie schnellstmöglich wieder als Model verdienen soll, sie wünscht sich hingegen die Zeit zurück in der die beiden voller Vorfreude auf ihr Kind gewartet haben. Um den Familienfrieden nicht weiter zu beeinträchtigen, lässt sich Liz dazu hinreißen einen neuen Job als Model anzunehmen. Doch was sie hier erwartet übersteigt ihre schlimmsten Ängste bei weitem. Ein Shooting mit grauenvollem Ende!


www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Meinung:

Wenn die Sichtung eines Trailers einen schon zu Jubelstürmen veranlasst kann das nur eins heißen, entweder haut einen der Film um, oder er enttäuscht auf Grund der hohen Erwartungshaltung. Ganz ähnlich war es bei Art of Darkness, welcher in Deutschland unter dem Namen The Painter laufen wird. Der Trailer fesselt sofort und macht richtig Lust auf den Film, aber kann der Film diesen hohen Erwartungen auch gerecht werden?

Nach einer Fehlgeburt ist Liz am Boden zerstört. Ihr Mann sieht nur das Geld, welches sie schnellstmöglich wieder als Model verdienen soll, sie wünscht sich hingegen die Zeit zurück in der die beiden voller Vorfreude auf ihr Kind gewartet haben. Um den Familienfrieden nicht weiter zu beeinträchtigen, lässt sich Liz dazu hinreißen einen neuen Job als Model anzunehmen. Doch was sie hier erwartet übersteigt ihre schlimmsten Ängste bei weitem. Ein Shooting mit grauenvollem Ende!

Die Geschichte von Painter ist wirklich sehr gut geworden, zumal sie mit dem einen oder anderen Twist aufwarten kann, der so immer wieder Spannung in die ganze Sache bringt und keine Langweile aufkommen lässt. Die Schauspieler machen wirklich einen hervorragenden Job, allen voran natürlich Emily Baxter in der Rolle der Liz, die die Sympathien der Zuschauer von der ersten Minute an auf ihrer Seite hat. Aber auch Ryan Elliot spielt den verrückten Fotograph/Maler, als wäre die Rolle auf ihn zugeschnitten.

Die Kamera macht einen sehr guten Job und kann gepaart mit der sehr interessanten Farbgebung einige wirklich traumhafte Szenen einfangen. Besonders das Interieur im Haus des Fotographen wirkt fast schon wie eine Hommage an die Gänge der Tanzschule in Suspiria. Überall knallendes Rot, dass einen fast verzaubert. Ansonsten wird sehr viel mit kühlen Blautönen gearbeitet die eine hervorragende Atmosphäre und Angst verbreiten können. Sodass der Zuschauer ständig verkrampft im Stuhl sitzt und nicht weiß was als nächstes auf ihn wartet. Der Score unterstützt die Atmosphäre gekonnt, wenngleich er sich dezent zurück hält. Wenn er dann aber zum Einsatz kommt, dann passt er wie die Faust aufs Auge und zieht den Zuschauer mit klassischen Klängen und unterstützenden Computersounds in seinen Bann. Das beste Beispiel hierfür ist die Autoverfolgung von Ben, in welcher man die Straßen Englands bei Nacht, gepaart mit einem wunderschönen Farbenspiel und dem düsteren Score geboten bekommt. Einfach Gänsehaut.

Die Effekte sind dann das perfekte Sahnehäubchen auf dem visuell sehr ansprechenden Werk. Von der ersten Minute an, wird einem hier wirklich harte Kost geboten. Sei es das herausschneiden des Auges oder der knallharte Einsatz eines Vorschlaghammers. Painter trifft dort wo es wehtut und kann selbst gestandenen Gorehounds die eine oder andere Freudenträne entlocken. Wenn gleich das Ganze kein bluttriefendes Splattermeisterwerk ist, können die Effekte, welche sehr gut auf den ganzen Film verteilt wurden, den ohnehin sehr düsteren Grundtenor noch weiter unterstreichen. Man darf daher auch gespannt sein, ob die FSK dem Film ungeschnitten seinen Segen erteilt oder ob wir auf eine ungeschnittene Fassung über das deutschsprachige Ausland warten müssen.

Fazit: Painter ist im Endeffekt genau das geworden, was der Trailer versprach. Ein wunderschön gefilmter Streifen, der stets eine absolut dichte Atmosphäre bietet und dies mit sehr gut agierenden Schauspielern und handgemachten Effekten abrundet. Ein Film wie ein Vorschlaghammer, der genau dahin trifft wo es wehtut. Sollte man sich nicht entgehen lassen.

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Cyberpunk Kaiju Experimentalworld

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