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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Would you Rather Tödliches Spiel (2012)
BeitragVerfasst: 8. Okt 2013, 11:04 
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Originaltitel: Would You Rather
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: David Guy Levy

Darsteller:
Brittany Snow
Jeffrey Combs
Jonny Coyne
Lawrence Gilliard Jr.
Enver Gjokaj
Sasha Grey
John Heard
Charlie Hofheimer
Logan Miller
June Squibb
Eddie Steeples
Robin Taylor

Story: Die junge Idris braucht dringed hilfe da ihr Bruder an Leukemie erkrant ist und sie über beide Ohren in Schulden steckt. Da schlängt der Arzt von ihrem Bruder eine Lösung vor. Es gäbe eine Möglichkeit sehr schnell viel Geld zu verdienen was sie dafür tun muss wird er nicht verraten kurz darauf lernt sie den Aristrokaten Shephard Lembrick der ein Dinner dort soll nur alles geklärt. Erst zögert Idris nimmt aber doch an. Am Abend dann wird Idris abgeholt und wird zu einen prächtigen Anwesen gefahren wo sie bemerkt das sie nicht allein ist. Ein leichtes Dinner wird gereicht und Shephard erklärt die Spielregeln man spielt Would you rather in einer extremen Form ein Spiel in den man zwei Antwort möglichkeiten hat wird man zum Folterden oder der Gefoltert wird. Und nur einer kann überleben


Wertung: Der Regissuer versucht hier zu Zeigen das man keine Bodycount aller Saw braucht um einen harten Film zu machen das ist hier das gegeteil er setzt eher auf einfache Mittel die aber nicht ihre Wirkung verlieren und man wird auch nicht entäuscht da die einfachen Mittel eine harte Wirkung erzeugen auserdem hat der Film ein starken Twist.

8/10 Punkten


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 Betreff des Beitrags: Re: Would you Rather Tödliches Spiel (2012)
BeitragVerfasst: 26. Mär 2014, 20:22 
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Iris sucht verzweifelt einen neuen Job. Sie hat ein Vorstellungsgespräch und es scheint vielversprechend zu laufen. Ihr Bruder Raleigh hat Leukämie und braucht einen Knochenmarkstransplantation, doch diese kann sie sich nicht leisten, weshalb sie einen Job annehmen muss. Sie geht zu Dr. Barden, dem Arzt ihres Bruders. Ein Typ namens Shepard Lambrick wartet dort bereits auf Iris. Dem Arzt hat er geholfen, und er hofft, dass dieser auch Iris helfen kann. Seine Stiftung hat nämlich die Möglichkeit ihre Situation aus finanzieller Sicht zu verbessern. Er veranstaltet eine Dinner Party und sie soll einfach bis heute Abend Bescheid geben, falls sie kommen möchte. Der Höhepunkt wird ein Spiel sein. Um den Gewinner wird sich gekümmert. Auch Dr. Barden war bereits ein Gewinner.

Später am Tag bekommt sie selbst einen Anruf. Den Job, um welchen sie sich beworben hatte, hat sie nicht bekommen. Dann sucht sie die Karte von Shepard Lambrick, und sie ruft bei der Telefonnummer an. Ein schwarzer Wagen hält kurz danach vor ihrem Haus. Ein Mann holt sie ab. Sie wird in ein großes Anwesen geführt. Es ist nobel, Eigentum der Stiftung. Es sind neben Iris noch weitere Gäste zugegen: Lucas, Cal, Peter, ein professioneller Pokerspieler, die alte Rollstuhlfahrerin Linda, Travis, der Armeeveteran, Amy und Convoy, ein ehemaliger Alkoholiker. Sie kommen aus verschiedenen Anteilen des Landes.

Dr. Keith Barden hält Iris für perfekt an dem Spiel teilzunehmen. Sie hat niemanden, der Fragen stellen würde. Neben Shephard ist sein Sohn Julien der Gastgeber. Er soll als objektiver Beobachter fungieren. Und er soll nur beobachten und darf die Gäste nicht anfassen. Was letztes Jahr passiert ist, war inakzeptabel.

Alle Besitztümer wie Handys und Schlüssel müssen zuvor abgegeben werden. Dann werden sie in den Speisesaal gebracht. Tischkarten sind auf den Plätzen vorhanden. Shephard und Julien nehmen jeweils am Ende der Tafel platz. Der Butler Bevens geleitet durch das Dinner. Und es beginnt mit einem Wein. Das Essen ist ebenfalls edel. Iris will es nicht essen, da sie Vegetarierin sei. Shephard möchte, dass sie das Steak isst, und er weigert sich zu akzeptieren, dass sie keinen Preis hat. 10.000 $, damit sie das Steak komplett auf isst. Das Fleisch ist innen roh und sie soll es mit der Leber zusammen essen. Und sie tut es. Ein Leben voller Hingabe weggewischt für 10.000 $. Shephard lacht sich tot. Bei Convoy ist es 16 Jahre her, dass er zuletzt etwas getrunken hat. Wie wäre es, wenn das Trinken sein Leben nun wieder besser machren würde? 10.000 $ für ein Glas Wein. 50.000 $ für eine Karaffe Scotch, der edler ist, als alles andere, was er bislang getrunken hat. Und Convoy nimmt die gottverdammte Karaffe und trink sie aus.

In jeder Runde hat jeder die Möglichkeit zwischen A und B zu wählen. Und sie müssen eine Wahl treffen. Ein Spieler nach dem anderen ist an der Reihe und einer nach dem anderen wird ausscheiden. Wenn einer Spieler nicht weiter machen kann, dann scheidet er aus. Das Dilemma ist jeweils zeitlich begrenzt. Anfangs muss die Entscheidung innerhalb von 15 Sekunden getroffen werden. Shephard wird ihre Grenzen dabei austesten. Jetzt gibt er jedem nochmals die Möglichkeit das Spiel zu verlassen. Convoy erhebt sich zwar, setzt sich dann aber doch wieder hin. Und das Spiel beginnt.

Bevons ist ein ehemaliger Agent des MI5. Er war dort der Verhörexperte und er bringt eine Apparatur hinein. Convoy erhebt sich und protestiert, dass dies nicht gehe. Bevons tritt auf ihn zu und jagd ihm eine Kugel in den Kopf. Die Teilnahme ist nun nicht länger freiwillig. Niemand kann mehr gehen. Cal ist der erste. Würde er lieber sich selbst oder Amy einen Stromschlag über einen Gürtel an der Stirn verpassen? 15 Sekunden. Er elektrisiert sich selbst. Es geht reih um. Dr. Barden nimmt unterdessen seine Waffe in seinem Haus und macht sich mit dem Wagen auf den Weg.

Die Elektroshocks gehen reihum. Iris soll sie aufhalten. Alle müssen mitmachen. Lukas verpasst sich selbst einen Stromschlag. Sein Kopf sinkt auf den Tisch. Auch Iris elektrisiert sich selbst. Dann ist diese Runde zu Ende. Die Gäste überlegen bereits, wie sie sich in Sicherheit bringen können. In der nächsten Runde haben sie 30 Sekunden Zeit. Iris soll starten. Würde sie lieber Cal in den Oberschenkel mit einem Eispickel stechen oder mit dem Jambock drei Schläge auf Travis ausführen? Sie entscheidet sich für die Schläge, da die Gefhar beim Stich zu groß ist, dass sie eine Arterie verletzt. Sie soll mit ganzer Kraft zuschlagen, quer über den Rücken. Hinterher ist Travis' Rücken blutig von Schlägen. Lucas ist der nächste. Würde er lieber Iris in den Schenkel stechen oder Travis drei weitere Hiebe verpassen? Er wählt die Hiebe. Travis selbst ist der Nächste. Würde er lieber Lucas abstechen oder noch weitere drei Schläge von Bevons erhalten? Wieder die beschissene Peitsche. Peter ist der nächste. Eispickel oder drei weitere Schläge für Travis? Diesmal wählt er den Eispickel, da er Angst hat, Travis sonst umzubringen. Linda spührt den Stich aufgrund ihrer Lähmung zwar nicht, aber es blutet aus einer Arterie. Die Reihe geht weiter...

Travis atmet am Ende noch, aber er liegt am Boden und scheidet aus dem Spiel aus. Linda ist unterdessen verblutet. Sie haben die Wunde zwar abgenommen, aber als sie Linda ansprechen, reagiert sie nicht mehr. Cal ist nun an der Reihe. Entweder macht er Travis jetzt fertig, oder er sticht Lucas ab. Und Cal geht auf Travis los.

Die nächste Runde. Travis ist nun tot und wird raus gebracht. Er kann nicht mehr mitspielen. Iris und Peter springen plötzlich auf und flüchten. Peter wird sofort geschnappt doch Iris kann vorerst entkommen. Die anderen werden mit Waffen bedroht. Sie sollen sich gefälligst wieder hinsetzen. Bevons und seine Mannschaft machen sich auf die Suche nach Iris. Julien entdeckt sie und will Iris vergewaltigen. Dr. Barden kommt hinzu und bedroht Julien mit einer Waffe, doch Bevons kann den Doktor erschießen. Julien wird nach oben gebracht. Und Iris wird wieder in die Halle gebracht, denn noch nicht alle Spiele sind gespielt und nicht alle Opfer sind vorhanden, denn es kann nur einen Gewinner geben...

Wertung:

Dieser Film hat etwas von einem Torture Porn, wie es zuletzt Pain bewerkstelligte, denn auch dort waren es die Opfer selbst, die Hand an sich legten, so wie das auch hier der Fall ist, auch wenn sie mit Waffengewalt dazu gezwungen werden. Dabei ist die Geschichte recht einfach, denn alle Kandidaten oder Gäste haben einen Haufen Schulden oder finanzielle Sorgen und sie alle glauben, dass durch Shepard Lambrick diese Sorgen sich in Luft auflösen können, weshalb sie an einer absurden Dinner Party teilnehmen. Diese gerät natürlich spätestens vor der ersten Runde aus dem Ruder, denn hier wird einer Vegetarierin Fleisch und einem Alkoholiker Alkohol im Gegenzug zu Geld angeboten, und beide gehen darauf ein. Was dann folgt ist eine Reihe von Dingen, die man selbst nicht erleben möchte, die sie entweder dem einen oder dem anderen und manchmal auch sich selbst zufügen. Dabei ist dieser Film nicht so sehr brutal, aber durch seine Erzählweise durchaus unterhaltsam. Blut gibt es recht wenig und in den "entscheidenden" Momenten wird weggeblendet, aber das ist bei einem solchen Film auch in Ordnung.

Die Schauspieler sind zu einem Großteil keine Unbekannten und eigentlich gar nicht so schlecht besetzt. Brittany Snow kennt man am ehesten aus American Dreams, einer TV-Serie, in welcher sie mehr als 60 Folgen drehte. Sie zeigt sich in der Rolle der Iris und ist durchaus nicht schlecht anzusehen. Jeffrey Combs kennt wohl jeder geneigte Horrorfan, zumindest als Herbert West oder in From Beyond. Hier mal optisch ganz anders und auch von der Rolle her ein wenig anders gehalten als bisher. Sasha Grey kennt man vielleicht als ehemalige Pornodarstellerin, und hier muss man ganz klar sagen, dass das eine Fehlbesetzung war. Eddie Steepless als Cal kennt man als Darnell aus My Name is Earl. Er spielt auch neben den anderen nur eine Nebenrolle, aber macht diese recht gut. Der bekannteste Name ist wohl John Heard, der hier den Convoy miemt. Das ist mit Sicherheit nicht seine großartigste Rolle seiner Karriere gewesen, aber sie war in Ordnung.

Was ich hier noch negativ anmerken muss, ist die missratene, deutsche Synchronisation, die zwar vom Räumlichen her in Ordnung ist, aber von der Betonung nicht so ganz passen will. Da hätte man sich ein wenig mehr Mühe geben müssen. Grandios hingegen ist der Score. Den gibt es leider nicht einzeln als Soundtrack aber schön wäre es.

Abschließend kann ich sagen, dass dies hier kein schlechter Film gewesen ist, der mich auch unterhalten hat, der aber hier und da doch geringe Schwächen hat, so dass hier keine Höchstnote gezückt werden kann. Insgesamt ist er mir aber doch 07/10 Punkten wert.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Would you Rather Tödliches Spiel (2012)
BeitragVerfasst: 26. Mär 2014, 21:03 
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"Would You Rather" ... ein im englischsprachigen Raum beliebtes Partyspiel, bei dem man zwischen zwei Optionen zu wählen hat. Die junge Iris (Brittany Snow, "Syrup") wird gebeten, an einer Variante des Spiels teilzunehmen. Falls sie gewinnt, winkt ihr die Übernahme der Kosten für die Behandlung ihres an Leukämie erkrankten Bruders Raleigh (Logan Miller, "Arthur und die Minimoys 2"). Das Angebot dazu bekommt sie von dem vermeintlichen Philanthropen Shepard Lambrick (Jeffrey Combs, "Der Re-Animator"). Doch der aristrokratische Gutmensch entpuppt sich als perverser Sadist. Denn seine Spielart von "Would You Rather" ist für die meisten der Teilnehmer tödlich. Das Schöne für ihn dabei: Er selber muss sich die Finger gar nicht schmutzig machen; das erledigen die Teilnehmer schon alleine...


Und wieder einmal bekommt der Zuschauer einen Film präsentiert, der einen mit den Grenzen der eigenen Moral und sehr zwiespältigen Eindrücken konfrontiert. Dabei beginnt die Geschichte von David Guy Levy vielmehr wie ein ruhig erzähltes Drama, bevor sich das Szenario immer mehr zu einem herrlich intensiven Terror-Filmchen entwickelt, in dem unverhohlener Sadismus und die Freude am Leid anderer Menschen im Mittelpunkt stehen. Verantwortlich dafür zeichnet der allseits beliebte "Re-Animator Jeffrey Combs, der hier 8 Menschen unter der Vorspielung falscher Tatsachen zu einer Art Wettbewerb einlädt, in dem der Sieger reich belohnt werden soll. Laut eigener Interpretation möchte er lediglich die Beteiligten an ihre eigenen Grenzen heran führen, doch relativ schnell wird dem Betrachter klar, das vielmehr die eigenen sadistischen Gelüste des Mannes befriedigt werden sollen, der sich am Leid der Beteiligten regelrecht ergötzt. Es entwickelt sich ein ziemlich perfides Spiel, in dem zugegebenermaßen sämtlichen Leuten immer eine Wahl gelassen wird, doch die Alternativen der Entscheidungsmöglichkeiten sind nicht gerade das, was einem die Wahl leichter gestaltet.

Und so entpuppt sich immer mehr ein brutales Folter-Szenario, das gar nicht einmal durch den visuellen Härtegrad unter die Haut geht, es entsteht viel eher ein immenser psychischer Druck, den man auch als Zuschauer förmlich spüren kann. Zwangsläufig stellt man sich während des Filmes immer wieder selbst die Frage, wie man in der gegebenen Situation handeln würde und das ist gar nicht einmal so leicht zu beantworten. So stellt David Guy Levy auch teilweise wirklich hervorragend die Veränderung der jeweiligen Charaktere in den Vordergrund, denn die zu Beginn noch vorhandenen moralischen Bedenken verflüchtigen sich immer mehr. Mit der Zeit müssen nämlich selbst die kühnsten Optimisten feststellen das man hier andere eliminieren muss, um sich zumindest die Option zu erhalten, eventuell lebend dieser Hölle zu entkommen. Nun ist "Tödliches Spiel" kein Film, der einen Spannungsbogen im üblichen Sinne erkennen lässt, denn die Ereignisse sind vorhersehbar und selbst der Sieger des sogenannten Spiels ist äußerst leicht auszumachen. Die Geschichte bezieht ihre eigentliche Stärke vielmehr aus der Situation an sich in der sich die Protagonisten befinden, denn die schier aussichtslose Lage lässt doch ein stark beklemmendes Gefühl entstehen, das den Betrachter wie eine zweite Haut ummantelt.

Erschwerend kommt auch noch der Aspekt hinzu, das einige der Figuren wirklich sehr sympathisch dargestellt werden, so das man nicht umhin kommt, das Geschehen auch emotional zu verfolgen. Große Überraschungsmomente sollte man allerdings nicht unbedingt erwarten, dafür wird man aber mit einem spielfreudigen Jeffrey Combs konfrontiert, der die Rolle des Sadisten nahezu perfekt ausfüllt. Auch der enthaltene Härtegrad kann sich durchaus sehen lassen, zwar handelt es sich keinesfalls um ein echtes SFX-Spektakel, doch selbst die zumeist nur stattfindende Andeutung von Brutalität reicht vollkommen aus, um einen mit einer gepflegten Gänsehaut zu überziehen. Wenn man dann am Ende der Meinung ist das die Ereignisse zumindest für eine Person gut ausgehen hat der Regisseur noch einmal einen kleinen, aber sehr fiesen Schlusspunkt gesetzt, der einen mit einem äußerst bitteren-und tragischen Nachgeschmack aus einer Geschichte entlässt, die insbesondere von der psychischen Komponente her ziemlich harten Stoff darstellt.

Letztendlich ist "Tödliches Spiel - Would You Rather?" sicherlich kein Film der das Rad des Genres neu erfindet, doch handelt es sich um einen teils makaberen Horror-Thriller, der etliche Elemente des Terrorfilmes enthält. Moralische Grundsätze werden durchgehend in Frage gestellt und der Kampf um das nackte Überleben steht ganz eindeutig im Vordergrund. So ergibt sich wieder einmal ein intensiver Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele den eigenen Überlebenswillen mehr als eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Andererseits offenbart sich gleichzeitig die sadistische Freude diverser Menschen am Leid anderer und dieser Aspekt wird von Jeffrey Combs nahezu perfekt in Szene gesetzt. So bekommt man also im Endeffekt eine nicht unbedingt innovative, dafür aber ungemein intensive Geschichte präsentiert, die einen auch im Nachhinein noch längere Zeit beschäftigt, bevor man wieder zur üblichen Tagesordnung übergehen kann.


Fazit:


Mit seiner zweiten Regiearbeit liefert David Guy Levy nichts ab, was man nicht schon einmal so oder in ähnlicher Form gesehen hätte. Dennoch kann man sich der grausamen Faszination der Abläufe nur schwerlich entziehen und verfolgt nahezu gebannt die Entscheidungen der handelnden Protagonisten. dabei schwebt immer unterschwellig die Frage mit wie man sich selbst in der gegebenen Situation verhalten würde, wobei die Antwort darauf im Prinzip nicht sonderlich schwer ist. Denn wer würde schon sein eigenes Leben aufs Spiel setzen um eine fremde Person vor dem Tod zu bewahren?


7,5/10


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