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 Betreff des Beitrags: Zombies Invasion War (2012)
BeitragVerfasst: 14. Okt 2013, 13:01 
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Originaltitel: Rise of the Zombies
Produktionsland: USA
Produktion: David Rimawi, Mary E. Brown, David Michael Latt, David Rimawi
Erscheinungsjahr: 2012
Regie: Nick Lyon
Drehbuch: Keith Allan, Delondra Williams
Kamera: Alexander Yellen
Schnitt: James Kondelik
Spezialeffekte: Joseph Cornell
Budget: ca. -
Musik: Chris Ridenhour
Länge: ca. 90 Minuten
Freigabe: FSK Keine Jugendfreigabe (Cut), Ungeprüft (uncut)
Darsteller: Mariel Hemingway, Danny Trejo, Ethan Suplee, LeVar Burton, Chad Lindberg, Heather Hemmens, Hector Luis Bustamante, Angelique Cinelu, Andy Clemence, Frank Forbes, Hayden Forbes, Kerisse Hutchinson

Inhalt:
Ein paar Überlebende versuchen sich vor Zombies in einem Hochsicherheitsgefängnis zu retten, die San Francisco überrannte und unzähligen Menschen das Leben kostetet haben. Scheinbar in Sicherheit erweisen sich die Zombies plötzlich als lernfähig, denn sie können das Gefängnis durch das Schwimmen erreichen.


Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com



Meinung:

Zombies aus dem Hause Asylum, das dürfte dem geneigten Fan der wandelnden Toten bekannt vorkommen. Vor einem halben Jahr konnte der deutsche Zombie Fan bereits den ersten Zombie Streifen von Nick Lyon ungeschnitten begutachten. Nun gibt es mit Zombie Invasion War direkt die nächste Zombie Epidemie im Jahr. Doch kann Nick Lyon mit seinem zweiten Film Zombiefanherzen höherschlagen lassen, oder bekommt man hier ähnliches geboten, wie bereits bei Zombie Apocalypse?

Die Zombies sind mal wieder los und genau wie in den, gefühlt anderen 1000 Zombiefilmen die einem jedes Jahr um die Ohren geworfen werden, bietet auch Zombie Invasion War keine besonders innovative Story. Gut das muss sie auch nicht, denn wer einen Film über lebende Tote schaut, will auch kein Drama mit tollen Storyelementen erleben, sondern einfach nur sehen wie Menschen um ihr Überleben kämpfen und genau das bekommt man hier auch zu sehen. Die Menschen an sich setzen sich aus den typischen, klischeehaften Charakteren zusammen, wie man es aus dem Zombie 1 x 1 kennt. Es gibt Soldaten, Wissenschaftler, verliebte Päärchen, Vater mit Kind, eben all das was man so braucht, um eine Zombie Apocalypse nicht unbeschadet zu überstehen. Was Zombie Invasion War allerdings sehr gut schafft, ist die Erforschung der Krankheit, denn als der Großteil der Gruppe zum Festland aufbricht, um dort nach Hilfe zu suchen, bleibt ein Forscher mit seiner zombifizierten Tochter auf der Insel, in welcher der Film begann, zurück um dort die Verwandlung seiner Tochter zu untersuchen. Dies gipfelt in eine der wahren Highlights in Punkto Effekte und ist für den Zuschauer alles andere als leicht zu ertragen. Diese Idee bietet dann doch ein wenig Abwechslung aus dem normalen Zombie Einheitsbrei.

Was allerdings negativ auffällt ist die Action. Denn an sich bietet Zombie Invasion War hier deutlich mehr als noch sein indirekter Vorgänger Zombie Apocalypse. Wo man in Zombie Apocalypse fast ausschließlich Blut und Effekte aus dem Computer bekommen hat, da wird bei Zombie Invasion War, immer wieder Wert auf handgemachte Effekte gelegt. Natürlich gibt es hier dennoch mässig Blutspritzer der Marke CGI, aber immerhin ist ein Schritt in die richtige Richtung getan. Das hört sich jetzt sicherlich sehr gut an und man fragt sich vielleicht, was es daran auszusetzen gibt, aber das Problem ist, dass es zwischen eben jenen guten Actionszenen einfach zu viel Leerlauf gibt. Neben den bereits erwähnten Szenen im Gefängnis, in welchen der Vater seine Tochter untersucht, gibt es nämlich auch viel zu viele Szenen in denen die Charaktere miteinander reden und genau das war es auch schon, was Zombie Apocalypse so zäh hat wirken lassen. Man erwartet bei einem Film aus dem Hause Asylum einfach kein Charakterdrama und die einzelnen Figuren sind dazu auch viel zu uninteressant, als das man sich mit deren Problemen lange rumschlagen möchte. Man wünscht sich Action von Anfang bis Ende und es ist schade, das Nick Lyon auch hier wieder nicht auf das Wert gelegt hat, was man sich eigentlich wünscht. Denn gerade der Anfang zeigt wie es geht. Hier bekommt man innerhalb der ersten 10 Minuten ein Actiondauerfeuerwerk geboten, sodass man als Zombiefan schon vor Freude Tränen in den Augen hat. Liebevoll gestaltete Zombiemasken, gespickt mit allerlei Slow-Mo Effekten und einem Danny Trejo, der leider nach gut 1/3 der Laufzeit schon ins Gras beißen muss. Des Weiteren gibt es hier endlich mal wieder ein Zombiebaby, welches leider nach nur kurzer Lebensdauer den unschönen Weg ins Reich der Toten finden muss.

Fazit: Zombie Invasion War ist definitiv ein Schritt in die richtige Richtung. Mehr Blut, besseres Zombie Make-Up und eine an sich sogar recht interessante Story zeigen wie es geht. Die leider viel zu langen Dialoge hingegen machen leider einiges kaputt und so bleibt auch Zombie Invasion War nur ein netter Film für zwischendurch, den man schauen kann aber nicht muss. Wer auf Danny Trejo, Zombies und Blut steht, der kann definitiv einen Blick riskieren.

Zur Veröffentlichung: Zombie Invasion War ist seit kurzem über das Label 84 in einem Mediabook erhältlich. Neben der DVD beinhaltet das Mediabook auch eine 3D BD, welche auch auf 2D Playern abgespielt werden kann. Das Bild der BD ist sehr gut geworden. Neben dem sehr guten englischen Ton, gibt es auch noch eine deutsche Synchronisation. Als Extras bekommt man ein Making-Of, ein Gag Reel und einen Trailer geboten. Das wahre Highlight ist allerdings das Mediabook von Christoph N. Kellerbach, welcher auch schon das Mediabook zu Zombie Apocalypse geschrieben hat. Sehr informativ und absolut lesenswert.

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Cyberpunk Kaiju Experimentalworld

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