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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Bram Stoker – Die Squaw – Gruselkabinett 48
BeitragVerfasst: 2. Aug 2014, 08:03 
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Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Titana Medien
Serie: Gruselkabinett
Lauflänge: 51:22
Sprecher: Viktor Neumann, Reinhilt Schneider, Frank Gustavus, Axel Lutter, Bettina Weiß, Boris Tessmann

Inhalt:


Ein Halbblut wird nie wie ein Apache ertragen können. Ein Feuer. Du selbst wirst leiden, wie ich gelitten habe. Ein Mann schreit. Gib mir den Tod. Hast du denn Erbarmen gehabt? Der Tod meines Kindes, das du hast ausbluten lassen wie Vieh...

Ein Zug im Jahre 1883. Amelia und George Price aus Wales sind auf ihrer Hochzeitsreise im romantischen Deutschland unterwegs. Sie kommen gerade in Frankfurt am Main an und entsteigen dem Zug, als George fast einen Amerikaner umrennt. Er stellt sich ihnen als Elias P. Hutcheson vor. Bei einem Abenteuer würden die beiden sich ihm gerne anschließen. Hutcheson ist auf der Durchreise. Längerfristig will er nach Böhmen, um den Methusalem dort zu sehen. Zuvor will er allerdings nach Nürnberg, denn dort gibt es ein mittelalterliches Folterinstrument: Die eiserne Jungfrau.

Am Abend treffe sie sich in ihrem Gasthaus, bevor sie weiter nach Nürnberg reisen. Dort wollen sie sich erst die Burg ansehen, bevor sie den Folterturm betreten, denn dort steht die eiserne Jungfrau. Eine Katze und ihr Junges werden von den Dreien beobachtet. Hutcheson wirft einen Stein nach den Katzen, denn sie sollen verschwinden, doch er erwischt das Junge der Katze so unglücklich, dass er es durch den Steinwurf umbringt. Die Mutter des Jungen ist mit Blut beseelt und sieht nach oben herauf. Hutcheson wollte das nicht. Die Katze versucht an der Mauer hochzuspringen, ganz so, als wolle sie sich an Hutcheson rächen. Es erinnert den Amerikaner an eine Indianer-Squaw. Diese hatte es auf ein Halbblut namens Schächter abgesehen. Er hatte ihr Kind abgeschlachtet und ließ es ausbluten. Die Mutter des Schächters wurde daraufhin zu Tode gequält. Die Squaw jagdte ihn drei Jahre lang, aber als sie ihn hatte, haben die Indianer niemanden grausamer und qualvoller sterben sehen. Als Hutcheson hinzu kam, war der Schächter bereits tot. Er erschoss deshalb die Squaw. Sie war ein rachelüstiger Dämon. Ihr Funkeln war das gleiche wie in den Katzenaugen. Er hat sich eine Geldbörse aus der Haut des Schlächters machen lassen. Amelia fällt draufhin in Ohnmacht.

Die Katze springt immer noch an der Mauer hoch, doch sie kann die drei nicht erreichen. Sie gehen in den Folterturm, in dem allerlei Folterinstrumente ausgestellt werden. Da sind Richtschwerter, Folterstühle und auch die eiserne Jungfrau. Hutcheson hatte extra mehr bezahlt, damit der Museums-Führer ihnen die Folterinstrumente auch erklären kann. Hutcheson ist fasziniert von der eisernen Jungfrau, so sehr, dass er direkt wissen möchte, wie es sich anfühlt, wenn man in ihr ist.

Wertung:


Die Story ist oben fast komplett 1:1 wiedergegeben, und dieses Mal ist sie wirklich platt und fast schon langweilig, da das ganze Hörspiel einfach viel zu vorhersehbar ist. Deshalb mag hier weder Grusel noch Spannung aufkommen. Vergleicht man diese Geschichte mit anderen von Bram Stoker, so ist sie deutlich schwächer, und das ist nicht im Vergleich mit Dracula gemeint, denn da ist nur schwerlich ranzukommen.

Die Sprecher sind absolut in Ordnung und auch die Umsetzung ist gut, aber aufgrund der Geschichte gibt es hier nicht viel Entwicklungsmöglichkeiten, weshalb sie als Hörspielumsetzung vielleicht etwas unglücklich gewählt wurde. Die Länge ist außerdem etwa 20 Minuten kürzer als der übrige Durchschnitt und das will bei dieser Serie schon was heißen.

Der Vollständigkeit halber sicherlich nicht gänzlich abzulehnen, aber wer die Reihe nur mal ausprobieren möchte, der sollte eher auf andere Teile wie "Carmilla, der Vampir" oder "Die Unschuldsengel" zurückgreifen. Insgesamt noch schwächer als "Der Tempel". 04/10

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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