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 Betreff des Beitrags: Die Maske des roten Todes – Edgar Allen Poe – Gruselkabinett 46
BeitragVerfasst: 6. Aug 2014, 15:10 
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Erscheinungsjahr: 2010
Verlag: Titana Medien
Serie: Gruselkabinett
Lauflänge: 65:14
Sprecher: Hasso Zorn, Jens Wawrczeck, Filipe Pirl, Konrad Bösherz, Hans-Jürgen Dittberner, Katarina Tomaschewsky, Anna Grisebach, Martin KAutz, Benjamin Kiesewetter, Dirk Petrick, Wilfried Herbst

Inhalt:


1750 regierte der rote Tod schon lange in Europa. Nie war eine Krankheit verheerender. Mit Blut nahm sie ihren Anfang und mit Blut endete sie. Es verging nie mehr als eine halbe Stunde vom Anfang bis zum Ende.

Sie konnte nicht mehr, aber Tripetta ind der entstellte Hopp-Frosch schleppten sich durch die Nacht, nachedem der Rote Tod ihren Zirkus dahingerafft hatte. Die Zwergen und der kleine Mann, dessen Beine missgestaltet waren, so dass er sich auf den Armen fortbewegen musste, wollten das nächste Dorf erreichen. Eine Kutsche näherte sich und die beiden wollen diese Anhalten. Prinz Prospero ist mit seinem Ministern ebenfalls auf selber Strecke unterwegs. Aber wer wagt es die Kutsche des Herrschers anzuhalten? Wer sind die beiden? Sie sind Künstler. Auf seinem Hof würden sich die beiden gut machen, weshalb sie kurzerhand in die Kutsche gezerrt werden. Bis zum nächsten Dorf, damit sie nicht laufen müssen.

Doch das Dorf ist verwaist. Einige wenige Gestalten, aus dessen Hautporen bereits rotes Blut hindurch sickert, sind noch nicht dem Roten Tod zum Opfer gefallen. Fort mit euch, ihr verseuchten, und die beiden Kleinen werden wieder in die Kutsche gezerrt. Wenn der Rote Tod weiterhin seine Sense schwingt, dann wird er ganze Landstriche endvölkern. Es Muss doch ein Mittel geben. Der Kutscher erhält den Befehl zur alten Abteil zu fahren, denn diese ist einer der Besitztümer des Prinzen. Er will dort die Krankheit aussperren und solange mit 100 seiner engsten Freunden und Verwandten ausharren, bis der Rote Tod wieder aus seinen Ländereien verschwunden ist. Tripetta und Hopp-Frosch sollen ihm dabei als Hofnarren dienen und sie werden es gut haben.

Der Prinz feiert ein Fest nach dem nächsten, doch er braucht etwas Besonderes, um seine Gefolgschaft bei Laune zu halten. Die beiden Zwerge erhalten deshalb den Auftrag sich ein ganz besonderes Fest auszudenken. Es wird ein Maseknfest werden, und erst um Mitternacht soll die Demaskierung erfolgen. Jeder Raum soll in einer anderen Farbe erstrahlen: Himmelblau, Sonnengelb, Smaragdgrün, Orange, Marineblau, Violett sowie Rot-Schwarz. Die Räume sollen jeweils in der vorherrschenden Farbe leuchten. Die Gäste sollen deshalb alle in weiß kommen, damit die Kleidung die jeweilige Lichtfarbe des Raumes annimmt. Mit den Ministern haben Hopp-Frosch und Tripetta auch etwas Besonderes vor. Und im letzten Raum ist daneben noch eine riesige Standuhr mit Pendel aufgestellt. Dieses soll jeweils zur vollen Stunde schlagen und den Raumwechsel einläuten. Der Prinz wirkt sich in Sicherheit, ohne zu ahnen, dass da auch jemand ganz anderes unter seinen Gästen weilt...

Wertung:


Die Geschichte von Edgar Allen Poe ist bekannt wie ein bunter Hund und hat auch zahlreiche Verfilmungen als auch an die Handlung angelehnte Nacharmungswerke auf den Plan gerufen. Die Handlung ist dabei ziemlich gut in Szene gesetzt, denn es herrschen Tod und Verderben in den Ländereien. Doch Prinz Prospero scheint es nichts auszumachen, denn er lebt weiterhin in Saus und Braus während seine Untertanen an der Seuche zugrunde gehen. Er hatte jedoch nicht bedacht, dass man sich vor der Seuche nicht vetecken kann.

Die Atmosphäre hier gehört mit zu den Besten im gesamten Gruselkabinett. Gerade durch die Art und Weise wie der Rote Tod als auch die Musik und Gongschläge dargeboten werden, lassen die Stimmung in die düstere Ecke abgleiten, was diesem Hörspiel absolut gut zu Gesicht steht. Mit dazubei tragen natürlich auch die Sprecher, die auch hier wieder hervorragend ausgewählt worden sind. Dabei ist nicht nur mit Hasso Zorn eine sehr gute Erzählstimme vorhanden, sondern mit Axel Lutter ein perfekter Bösewicht, wenn man ihn denn so nennen möchte, sowie auch mit Sven Plate ein sehr guter Hopp-Frosch vorhanden, auch wenn man über den Namen dieser Gestalt streiten kann.

Neben "Die Maske des roten Todes" gibt es auch "Den Untergang des Hauses Usher" im Gruselkabinett von Edgar Allen Poe, und beide Geschichten passen hier in diese Reihe hinein. Aber er hat noch einiges andere veröffentlicht, was vielleicht ebenso noch seinen Weg in die Hörspielwelt finden wird. "Die Maske des roten Todes" gehört für mich jedenfalls zu den absoluten Favoriten des Gruselkabinetts und steht mindestens auf einer Stufe mit "Carmilla" und "Den Tauben aus der Hölle". Deshalb gibt es hier auch wieder die Höchstwertung von 10/10 Punkten.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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