Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
Aktuelle Zeit: 4. Dez 2016, 19:22

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 373

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Godzilla - Duell der Megasaurier (1991)
BeitragVerfasst: 1. Aug 2013, 10:11 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 07.2013
Beiträge: 463
Wohnort: Freudenstadt
Geschlecht: männlich
Bild

Alternativer Titel: Godzilla vs King Ghidorah, Gojira tai Kingu Ghidora, Gojira VS Kingugidora
Produktionsland: Japan
Produktion: Toho
Erscheinungsjahr: 1991
Regie: Kazuki Ohmori
Drehbuch: Kazuki Ohmori
Kamera: Yoshinori Sekiguchi
Schnitt: Michiko Ikeda
Spezialeffekte: Kôichi Kawakita
Budget: ca.
Musik: Akira Ifukube
Länge: ca. 103 Minuten
Freigabe: FSK 12
Darsteller: Kosuke Toyohara, Anna Nakagawa, Megumi Odaka, Katsuhiko Sasaki, Akiji Kobayashi, Tokuma Nishioka, Yoshio Tsuchiya, Kenji Sahara, Kôichi Ueda, Sô Yamamura, Kiwako Harada, Kenpachirô Satsuma


Inhalt:
1954 entstand auf der Insel Ragos das Monster Godzilla, auf Grund von Wasserbombentests im Bikini Atoll. 1992 nun schläft die Bestie am Grund des Meeres, doch plötzlich taucht ein Ufo auf und an Board dieses Schiffes sind Abgesandte aus der Zukunft die den Menschen mitteilen, dass Godzilla im Jahre 2204 Japan restlos auslöschen wird. Die einzige Lösung für dieses Problem besteht darin ins Jahre 1944 zurück zu reisen, als Godzilla noch ein normaler Dinosaurier war und ihn aus der Schusslinie zu bringen, damit er nie mit den radioaktiven Strahlen in Berührung kommt. Doch dabei passiert den Zeitreisenden ein folgenschwerer Fehler und die Welt sieht sich nun einer neuen Bedrohungen entgegen: King Ghidorah.

Trailer:
www.youtube.com Video From : www.youtube.com


Meinung:

Die Godzilla Filme, seit 1954 treibt die grüne Echse nun schon sein Unwesen in Japan, doch es gibt einen Widersacher der in den Fankreisen ganz besonders viel Aufmerksamkeit bekommt. Ghidorah bzw. King Ghidorah. Ein Drache mit drei Köpfen, welcher Laserstrahlen verschießen kann. Mit Godzilla – Duell der Megasaurier (OT: Godzilla vs King Ghidorah) trat nun genau dieser Widersacher wieder auf den Plan, um Godzilla erneut die Stirn zu bieten. Kann der Film aber auch unterhalten und können sich die Fans über ein Wiedersehen mit King Ghidorah freuen?

1954 entstand auf der Insel Ragos das Monster Godzilla, auf Grund von Wasserbombentests im Bikini Atoll. 1992 nun schläft die Bestie am Grund des Meeres, doch plötzlich taucht ein Ufo auf und an Board dieses Schiffes sind Abgesandte aus der Zukunft die den Menschen mitteilen, dass Godzilla im Jahre 2204 Japan restlos auslöschen wird. Die einzige Lösung für dieses Problem besteht darin ins Jahre 1944 zurück zu reisen, als Godzilla noch ein normaler Dinosaurier war und ihn aus der Schusslinie zu bringen, damit er nie mit den radioaktiven Strahlen in Berührung kommt. Doch dabei passiert den Zeitreisenden ein folgenschwerer Fehler und die Welt sieht sich nun einer neuen Bedrohungen entgegen: King Ghidorah.

Die Geschichte von Godzilla vs King Ghidorah klingt zunächst etwas verwirrend, da das Geschehen auf drei verschiedenen Zeitebenen (1944, 1992 und 2204) agiert. Dennoch schafft es der Film stets eine stimmige und keinesfalls unlogische Geschichte zu erzählen. Bei vielen gilt dieser Film ja als sehr wirr und etwas verwirrend, allerdings ist dies nicht berechtigt, da man nie den Faden verliert, sollte man nicht gerade einfach mal 10 Minuten überspringen. Zudem bekommt man als Godzilla Fan gezeigt wie Godzilla entstanden ist, was sicherlich für einige allein schon der Kaufgrund sein dürfte.

Die Schauspieler machen ihren Job sehr gut und können überzeugen. Sehr erfreulich ist, dass es hier keinerlei Overacting zu sehen gibt, was bei asiatischen Filmen ja nicht immer der Fall ist. Musikalisch gibt es hier den altbekannten Score der Godzillafilme auf die Ohren. Darüber hinaus bekommt man ein recht interessantes Stück geboten, welches den bekannten Score abwandelt und mit Streichinstrumenten verfeinert. Durch diesen Score bekommt man zudem einen der außergewöhnlichsten Auftritte von Godzilla präsentiert, welcher zu einem wahren Gänsehautmoment wird, wenn die Geigen einsetzen und Godzilla alles dem Erboden gleich macht.

Die Kamera agiert zum Großteil auf ganz normaler Ebene, wie man es eben aus den anderen Kaijufilmen kennt. Allerdings gibt es eine Szene die wie eine Hommage an den experimentellen Cyberpunkklassiker Tetsuo anmutet. Hierbei wird eine Verfolgungsjagd zu Fuß genauso gefilmt und umgesetzt wie in eben jenem Film. Diese frenetische und einzigartige Art und Weise passt zwar nur bedingt in einen Godzillafilm, lockert das Geschehen aber auf und sorgt so für noch mehr Kurzweil und Unterhaltung.

Die Monsterszenen sind aber das wahre Highlight. Angefangen bei der Auferstehung von Godzilla, dem Riesen aus dem Meer, bis hin zum ersten und auch zweiten Auftauchen von King Ghidorah. Ghidorah ist und bleibt einfach eines der coolsten und einmaligsten Monster, welche es in dem Kaiju Genre gibt. Im Vergleich zu seinem ersten Auftritt 1964 in Frankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah, wirkt er hier nun deutlich moderner und auch das Kostüm hat eine deutliche Frischzellenkur spendiert bekommen. Zudem bekommt man noch drei kleine Drachen präsentiert, die zwar eher wie Spielzeug Puppen anmuten, aber dennoch ganz gut umgesetzt sind. Zudem kommen diese nur für wenige Sekunden im Film vor. Die Kämpfe an sich strotzen nur so vor Zerstörungskraft und Wucht. Das Einzige wirkliche Manko ist der Zeitraum bis man die Monster zu Gesicht bekommt. Es dauert ca. 45 Minuten bis der Film das erste Mal einen der Giganten in Aktion zeigt. Besonders aber die letzten 10-15 Minuten haben es in sich und lassen das Kaijuherz höher schlagen.

Die DVD von Marketing bietet den Film ungeschnitten und leider nur mit dem deutschen Ton. Die Synchro ist ganz ordentlich, allerdings gibt es hier ein riesen Manko. King Ghidorah wird als King Ghidra bezeichnet, was für Fans natürlich ein ganz schöner Schlag ins Gesicht ist. Die Bildqualität befindet sich auf stets sehr gutem Niveau und kann überzeugen. Interessant ist, dass die Sätze der amerikanischen Soldaten alle japanisch untertitelt wurden, was natürlich bei der deutschen Synchro mehr als merkwürdigt anmutet. Ansonsten bietet die DVD einiges an Bonusmaterial, welches sich aber hauptsächlich aus ein paar Trailern zusammensetzt. Zudem gibt es noch ein kleines Making Of.

Fazit: Godzilla vs King Ghidorah dürfte wohl zu den größten Errungenschaften im Kaiju Genre gehören. Für Fans ist der Film auf jeden Fall Pflichtprogramm und darf in der Godzilla Sammlung nicht fehlen. Alle die einen Quereinstieg wagen möchten, können hier ohne Bedenken zugreifen!

_________________
Bild

Cyberpunk Kaiju Experimentalworld

Cyberpunk Kaiju Experimentalworld bei Facebook: Fan werden ;)


Nach oben
 Profil Besuche Website  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
© phpBB® Forum Software | phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker