Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Antichrist (2009)
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 14:58 
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Während Sie (Charlotte Gainsbourg) und Er (Willem Dafoe) Sex haben, merkt das Paar nicht, wie sich im Kinderzimmer ein schrecklicher Unfall ereignet. Der kleine Sohn klettert auf das Fenstersims und stürzt in den Tod. Sie lässt sich ein paar Monate später stationär behandeln, aber Er möchte seine Frau zu Hause therapieren. Der ruhige, analytisch denkende Psychologe scheint den Verlust des Kindes verarbeitet zu haben und ist überzeugt, eine effiziente Traumatherapie durchführen zu können. Obgleich Sie ihn als zunehmend arrogant und gleichgültig erlebt, lässt sie sich auf sein Angebot ein. Nicht die eigene Familie therapieren, nicht mit der Patientin schlafen – das sind bald vergessene Grundsätze. Um Sie mit ihren Urängsten zu konfrontieren, reist das Paar tief in die Wälder, zur Hütte "Eden". Kaum angekommen, entdeckt Er im Unterholz einen sterbenden Fuchs und beobachtet entsetzt, wie das Tier sich selber zerfleischt. Die baldige Herrschaft des Chaos ist prophezeit...

Hat ihn jemand gesehen? Was haltet ihr davon? Wundert mich, dass der an dieser Stelle noch nicht genannt wurde!

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 15:54 
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Wohl selten gingen die Meinungen über einen Film in den letzten Jahren so weit auseinander, wie es bei "Antichrist" der Fall ist. Von langweiligem Schund bis hin zu einem genialen Meisterwerk ist so ziemlich alles vertreten, was man sich nur vorstellen kann. Und ganz ehrlich gesagt kann ich diese extrem unterschiedlichen Meinungen durchaus nachvollziehen, denn handelt es sich hier doch um ein Werk, das schwerlich mit normalen Maßstäben zu messen ist und das man in seiner Gesamtheit auch kaum erklären kann, da die erzählte Geschichte doch so viele verschiedene Sichtweisen bietet, die jeder Zuschauer anders deuten kann. Im Wesentlichen dreht sich alles um die Natur des Menschen, Schmerz, Trauer und die verschiedenen Arten, diese zu verarbeiten. Dabei provoziert der Film durch ständige Andeutungen und Sex-Szenen, die manch Einem eventuell vollkommen überflüssig erscheinen, jedoch sehr ästhetisch in Szene gesetzt wurden und hier als Ventil für angestaute Agressionen und Ängste dienen.

Ganz bewust hat Lars von Trier auf eine sehr ruhige und bedächtige Erzählweise gesetzt, die Vielen wahrscheinlich eher langweilig vorkommen mag, doch nur so war es möglich, das hier eine zu Beginn noch nicht erkennbare Intensität entsteht, die sich wie eine zweite Haut über den Betrachter legt und in so zunehmends in Beschlag nimmt. So bemerkt man erst mit der Zeit, wie einen das Geschehen fasziniert und man phasenweise selbst zu einem Teil des surreal anmutenden Szenarios wird. Man kann es sich irgenwie selbst nicht richtig erklären, weshalb dieser kammerspielartige Film eine so ganz eigenartige Faszination auf einen ausübt, von der man sich teilweise magisch angezogen fühlt. Sicherlich ist einer der Gründe dafür bei den beiden herausragenden Darstellern zu suchen, denn der vorhandene Kontrast zwischen den beiden könnte kaum größer sein. Ist da auf der einen Seite der schon fast stoisch ruhig erscheinende Willem Dafoe, der in seiner therapeutischen Art die Ängste und Verhaltensweisen seiner Frau analysieren will, erscheint andererseits Charlotte Gainsbourg, die von ihren Ängsten und dem extrem tiefsitzenden Schmerz nahezu besessen wirkt und mit der Zeit lediglich durch äusserst starke Agressionen ein Ventil findet, um sich von ihrer Last zu befreien. Diese Befreiung äussert sich dabei mit der Zeit auch in purer Gewalt, die sie aber nicht nur ihrem mann, sondern auch sich selbst antut. Die dabei gezeigten Szenen möchte ich nicht weiter beschreiben, aber es geht dabei ziemlich krass und derbe zur Sache.

Es sind insbesondere die darstellerischen Leistungen, die hier ganz besonders hervorstechen und dem Film ganz unweigerlich seine extrem hohe Intensität verleihen, die sich von Minute zu Minute immer mehr steigert, bis sie sich zum Ende hin in einem unglaublichen Showdown vollkommen entladen kann und auch eine stellenweise schockierende Wirkung auf den Zuschauer hinterlässt. Eine weitere große Stärke von "Antichrist" sind die vielen verschiedenen Möglichkeiten zur Deutung des Geschehens, die sich dem Zuschauer offenbaren. So kann man beispielsweise Anlehnungen an die Hexen-Thematik erkennen, es wird religiöse Symbolik eingestreut, oder aber der Satan höchstpersönlich wird mit ins Spiel gebracht. Allein schon diese thematischen Andeutungen verleihen dem Ganzen eine sehr surrealistische Note, die allerdings noch zusätzlich durch die visuelle Inszenierung der Geschichte äusserst stark unterstützt wird. Das äussert sich schon im Intro des Films, das sich in Zeitlupe und in Schwarz/Weiß präsentiert. Dort kann man das Ehepaar in Slow Motion beim intensiven Geschlechtsakt beobachten und gleichzeitig die Situation sehen, wie es zum Tod des kleinen Sohnes kommt, der sich aus seinem Gitterbett befreien kann und durch dicke Schneeflocken fasziniert auf einen Tisch klettert, um daraufhin aus dem offen stehenden Fenster in die Tiefe zu stürzen.

Allein schon diese Eröffnungs-Sequenz ist visuell so brillant in Szene gesetzt worden, das die Erwartungen an das folgende Szenario deutlich in die Höhe schnellen. Für mich persönlich wurden die Erwartungen auch vollkommen erfüllt, denn die ineinander verschachtelte Story, die sich einem hier offenbart, bietet so viel Stoff zum Nachdenken und lässt unheimlich viel Platz für eigene Interpretationen, so das einen nicht selten das Gefühl überkommt, das man seinen ganz eigenen Film kreieren kann und die vorliegende Story lediglich eine rahmanhandlung bietet, die man nach eigenem Gutdünken gestalten kann. Selten habe ich einen solchen Film gesehen, der ganz sicher sehr harter Tobak ist und sich vollkommen abseits des üblichen Mainstreams bewegt, aber dem Betrachter etliche Möglichkeiten bietet, sich sein eigenes Szenario auszumalen und so praktisch in seinem Kopf eine ganz andere Version von "Antichrist" entstehen zu lassen.


Fazit:


Mit "Antichrist" hat der Däne Lars von Trier einen extrem provozierenden beitrag abgeliefert, der die Meinungen extrem spaltet. Sicher nicht für das breite Mainstrem-Publikum geeignet, bietet der Film allerdings Kopf-Kino der allerbesten Art. Visuell beeindruckend wird eine Geschichte präsentiert, die manch Einem eher langatmig und sinnlos erscheinen mag, aber andererseits äusserst viele Möglichkeiten der Interpretation bietet, so das man in seinem eigenen Kopf einen ganz anderen Film entstehen lassen kann. Die Faszination des hier dargestellten Geschehens mag sich eventuell nicht Jedem erschließen, ist deswegen aber dennoch im Überfluss vorhanden und bereitet so ein außergewöhnliches Film-Erlebnis der ganz besonderen Art, das man keinesfalls verpassen sollte.


8/10

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 16:00 
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Wow, sehr ausführliche und gut beschriebene Rezension! Hast du dir die jetzt gerade mal so aus dem Ärmel geschüttelt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 16:03 
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Nein, die hatte ich schon vor längerer Zeit verfasst, aber ich will nicht alles auf einen Schlag hier einstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 16:09 
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Ah ok, trotzdem sehr gut beschrieben das Ganze! Brauchte erstmal eine gewisse Zeit, um den Film zu deuten. War mir anfangs auch unsicher, ob ich ihn gut oder schlecht finden soll, aber habe mich dann letztendlich für "gut" entscheiden können, da der Film mir sonst wohl nicht so lange im Kopf geblieben wäre!

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 16:32 
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Kann ich sehr gut nachvollziehen, denn der Film ist sicher nicht jedem zugänglich. Es bleibt Freiraum für eigene Interpretationen und das zeichnet den Film noch einmal besonders aus. Ganz besonders ist mir noch die letzte Passage in Erinnerung,
die mich persönlich doch stark an die Bergpredigt von Jesus erinnert hat.

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 16:41 
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Ja ist richtig, die Assoziation hatte ich jetzt zwar nicht, aber im Großen und Ganzen gibt es Einiges zu deuten, was mitunter durchaus individueller Natur sein kann!

Ebenso das ständige auftauchen der 3 Bettler, was ja auch christliche Hintergründe hat! Ferner kam eine Passage vor, in der plötzlich Sigmund Freud´s Tod kurz thematisiert wurde, was für mich ebenfalls einigige Gründe in Hinsicht auf den Film haben könnte...


Wie dem auch sei, ein Film, der so schnell nicht aus dem Kopf verschwindet!

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 24. Jan 2013, 17:45 
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Hervorzuheben ist noch die - absolut passende - musikalische Untermalung! Händels Arie in der Eröffnungssequenz bei der SIE duscht und die
superb gedrehte Szene fügen sich nahtlos zusammen und steigern die nachfolgenden Szenen erheblich.

Ein Einspruch Kralle: SIE weiss sehr wohl was passiert beim Eingangs-"akt", worüber sich auch trefflich spekulieren und interpretieren lässt...

Lars von Trier hats einfach drauf und hier wieder ein Monument geschaffen das nur mit 10/10 bewertet werden kann. Selten
so einen Film gesehen der teilweise extrem ruhig, manchmal leise beunruhigend vor einem abläuft (dabei nie langweilig ist überflüssig zu erwähnen),
um dann förmlich zu explodieren in eruptiven Gewaltausbrüchen und sexueller Rohheit.

Für alle denen Antichrist zusagt die Empfehlung CODE BLUE im Kontext anzusehen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist
BeitragVerfasst: 15. Feb 2013, 15:30 
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Ohha, der Trailer sieht finster aus! Dickes *bookmark*

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Lache nicht über jemanden, der einen Schritt zurück macht. Er könnte Anlauf nehmen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Antichrist (2009)
BeitragVerfasst: 21. Okt 2013, 10:22 
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Ein Paar zieht sich in eine Hütte im Wald zurück, um die Trauer über den Tod ihres Kindes zu überwinden. Das klingt im ersten Moment nicht gerade nach einem spannenden Filmabend, eher nach einem langatmigen Beziehungsdrama. Das war zumindest mein erster Gedanke, als ich die DVD in den Händen hielt. Warum ist er mir dann aber so sehr ans Herz gelegt worden? Und warum hat er eine Freigabe ab 18? Grund genug, ihn zu sichten.

Langeweile kam bei Anschauen nicht auf, eher im Gegenteil. Auch wenn die Story kaum Action bietet, versteht Lars von Trier es wunderbar, Spannung aufzubauen. Mit einer düsteren Atmosphäre, der Einsamkeit, unheilverkündenden Symbolen wie die Eicheln, die auf das Dach der Hütte herab prasseln und dem trügerischen Unterbewusstsein, das den Sinnen immer wieder Streiche spielt, verstärkt von Trier immer weiter das beklemmende Gefühl, das im Zuschauer aufkommt. Selbst wenn der Film keine Story hätte, würde man ihn zwangsläufig mit einem unguten Gefühl zu Ende schauen.

Doch Antichrist hat eine Story, und auch wenn man sich anfangs zunächst keinen Reim darauf machen kann, ergibt sie gegen Ende hin einen unerwarteten, verstörenden Sinn. An dieser Stelle möchte ich einfach nicht zu viel verraten, denn sonst nehme ich all den Leuten, die ihn noch nicht gesehen haben, die Spannung.

Was mich an der Erzählstruktur von Antichrist besonders beeindruckt hat war die Tatsache, dass der komplette Film nur so von Symbolen und Mystizismen strotzt, ohne selbst auf die übernatürliche Schiene abzurutschen. Ja, es geht zuweilen auch um die Angst vor dem Bösen und so manche Halluzination mag den Anschein einer fiktiven Zweitwelt aufkommen lassen, doch letztendlich ist dem Zuschauer während des kompletten Ablaufs bewusst, dass die Handlung in der realen Welt spielt. Dass es nicht um eine übernatürliche Bedrohung geht, sondern um die Bedrohungen aus den Schauspielern selbst heraus. Meiner Meinung nach eine wirklich gelungene Leistung.

Auch ich möchte die „offenherzigen“ Sexszenen ansprechen. Auch wenn hierbei kein Detail ausgelassen wird, geht es nicht darum, eine gewisse Erregung beim Zuschauer auszulösen. Vielmehr ist einem sofort bewusst, dass es sich um ein Ventil für die Verzweiflung handelt, die schier unerträglich wird. Dass das Thema Sexualität im Film eine besondere Rolle spielt, wird vor Allem gegen Ende des Films eindrucksvoll in Szene gesetzt. Ohne würde die Story einfach nicht funktionieren.

Noch ein paar Worte zu den Schauspielern: Willem Dafoe passt perfekt in die Rolle des selbstbewussten Psychologen, der bei der Therapie seiner Frau die eigene Trauer unterschätzt. Charlotte Gainsbourg hingegen hat mir ein wenig Kopfzerbrechen bereitet. Sie spielt ihre Rolle gut, keine Frage. Allerdings wirkt sie in einigen Szenen so kachektisch, dass sie zwangsläufig den Mutterinstinkt beim Zuschauer auslöst und irgendwie lenkt es ein bisschen von der Story ab, wenn man sich nebenher überlegt, was man noch im Haus hat, womit man sie füttern könnte.

Mir persönlich hat Antichrist sehr gut gefallen, trotz ruhiger Erzählstruktur eine unheimlich fesselnde Story, deren beklemmendes Gefühl noch eine ganze Weile nachhallt.

Mein Fazit: 9 von 10 Punkten

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Es kotzt mich an, dass ich nicht Leben kann, wo ich will
Es kotzt mich an, dass ich nicht tragen kann, was ich will
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