Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Re: Excision (2012)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 09:04 
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Du hast recht, wenn du schreibst, dass Pauline sich gegen ihre Mutter auflehnt und viele ihrer Handlungen aus Protest geschehen. Aber findest du nicht, dass sie für einen gesunden Menschen zu weit geht?

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 Betreff des Beitrags: Re: Excision (2012)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 09:12 
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Angel hat geschrieben:
Du hast recht, wenn du schreibst, dass Pauline sich gegen ihre Mutter auflehnt und viele ihrer Handlungen aus Protest geschehen. Aber findest du nicht, dass sie für einen gesunden Menschen zu weit geht?



Nun ja, gerade in der heutigen Zeit gibt es glaube ich genügend Beispiele dafür, das Jugendliche nicht unbedingt krank sein müssen, wenn sie ein äußerst krasses Verhalten an den Tag legen. Man selbst kann sich so etwas kaum vorstellen da man nie so reagieren würde, dennoch gehört es mittlerweile leider zur Normalität. Allein die Gewaltbereitschaft vieler Jugendlicher ist doch vielmehr ein Indiz für mangelnden Respekt gegenüber anderer Menschen und deren Gesundheit und diese Täter sind doch nicht alle automatisch krank. Ich sehe darin viel eher ein gesellschaftliches Problem, da die meisten ohne jegliche Werte und Normen aufgezogen werden, wodurch auch oft eine totale Gleichgültigkeit gegenüber anderen entsteht. Bei Pauline sind es aber gerade diese W & N, die für ihr teils kaum nachvollziehbares Verhalten sorgen.

Nimm doch nur die ganzen Jugendlichen die andere Menschen ohne ersichtlichen Grund töten, die sind sicherlich nicht alle krank und deren Verhalten ist auch extrem krass.

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 Betreff des Beitrags: Re: Excision (2012)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 09:15 
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Da magst du recht haben. Aber mal angenommen, es wäre dem Regisseur besser gelungen, Paulines psychischen Defekt im Film dazustellen. Würdest du das Ende dann immer noch so extrem schlecht finden? Dass es nicht gut gelungen ist, mag ich gar nicht abstreiten. Aber meiner Meinung nach zerstört es nicht den kompletten Film.

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 Betreff des Beitrags: Re: Excision (2012)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 10:10 
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Ist halt mein rein persönliches Empfinden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Excision (2012)
BeitragVerfasst: 1. Feb 2014, 18:18 
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Excision - ein Film, dessen Schicksal es war, immer wieder auf dem "Noch_zu_sehen"-Stapel von oben nach unten zu wandern;
zuviel Anspruch auf Aufmerksamkeit für einen DVD Abend, dazu meine pers. Skepsis gegenüber so manch 'anderen' visuellen Köstlichkeiten ...
wie wir wissen, das Irrlicht ist da wählerisch :D

Kontroverses (Psycho)-Drama, das nachhaltig Eindruck hinterlässt, ebenso wie Angel, hat mich dieser Streifen überrascht, hatte irgendwie
etwas anderes erwartet, wenn ich auch nicht genau sagen kann, was eigentlich.

Die skurile Figur der Pauline, brilliant gespielt von AnnaLynne McCord, erweist sich als Paradebeispielt dafür, dass man einen Charakter
sowohl hassen als auch lieben - bzw. trotz aller grauenhaften Taten fast als sympathisch bezeichnen kann.

Desweiteren haben wir die kontrollsüchtige Mutter, die glaubt mit Gottes Hilfe jedes Problem lösen zu können und die Augen vor
der Entwicklung ihrer Tochter verschliesst. Eine Vaterfigur, die nichts zu sagen hat und sich augenscheinlich lieber hinter seiner Zeitung versteckt,
sowie eine Schwester, die eine Lungentransplantation benötigt. Schwierige Verhältnisse und Grundstein für den Titel "Excision" ...
Entfernung, Entfremdung von einander und vom Leben; wobei lediglich zwischen den Schwestern einige schöne Momente zu erkennen sind.

Pauline sagt sinngemäss, sie würde es ihrer Schwester ermöglichen ihre Hochzeit zu feiern, und so sehr ihre Wahrnehmungsstörung
selbstzerstörerische Züge annimmt, bleibt dieses "Versprechen" immer im Vordergrund.

Aus diesem Grund wirkte der Film auf mich auch weniger wie eine Geschichte zur Selbstfindung (auch wenn anteilig vorhanden), sondern
einer Betrachtung des ganzen Wahnsinns Paulines, die ohne Einschränkungen ausgelebt, schliesslich im blutigen Finale mündet -
nicht ganz unpassend, wie ich finde. Kann man natürlich auch anders sehen, wobei es 2-3 andere Szenen im Film gibt, die ähnliches
Schockpotential aufweisen (Thema Abtreibung usw.) ... die letzte Szene vermittelte den Eindruck, als würde die Mutter endlich verstehen ..
..

Thema "Figurentanz", ging es nur mit so oder hält sich der Film selbst den Spiegel vor ? Hatte zwischendrin den Gedanken, dass sich
in dieser Familie genau das abspielt .. im übertragenen Sinne.

Das waren 2-3 Ideen zum Film, mehr fällt mir momentan nicht ein, muss erstmal sacken das ganze; ausser die tollen Bilder,
sehr ästethisch besonders in den Traumsequenzen, zu erwähnen. Scoretechnisch gibt es ebenfalls nicht auszusetzten.

Sollte man mal gesehen haben!

8/10 tote Vögel

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I don't think runnning will save you.


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