Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 28. Sep 2013, 12:21 
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trashig-exploitativer Chef
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Originaltitel : Necrophile Passion

Herstellungsland : Deutschland/Österreich

Erscheinungsjahr : 2013

Regie : Tom Heidenberg

Darsteller : Guenther Brandl,Eldrid Remy,Katharina Buchberger,Sandra Pucher,Simone R.

Laufzeit : ca. 51 Minuten

Freigabe : ungeprüft

Label : Black Lava Entertainment


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Story :

Bei einem Spaziergang im Wald findet ein Mann eine Frauenleiche.
Für den Bruchteil einer Sekunde überlegt er die Polizei zu rufen, doch eine dunkle Obsession die tief in ihm schlummert bewegt ihn dazu die Leiche mit zu nehmen.
Zuhause vergeht er sich sexuell an der Verstorbenen um seine sexuellen Gelüste zu befriedigen.

Durch diesen sexuellen Akt mit der Toten versucht der Namenlose Macht und Dominanz zurück zu erlangen - Macht die ihm seither im Leben verwährt blieb.
Seitdem seine Freundin mit ihm Schluß machte ist sein Leben ein einziger Trümmerhaufer.
Auch in der Beziehung fand er kein Glück, da diese nur auf Verachtung, Demütigung und sexueller Befriedigung basierte.

Durch die Rache an seiner Ex verspricht sich der Namenlose endlich wieder ein "normales" Leben frei von Unterwürfigkeit führen zu können und er hat auch schon einen Plan geschmiedet......



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Bewertung :


Neben Pädophilie, Inzest und Zoophilie ist Nekrophilie eines der großen Tabuthemen und mir persönlich ist kein demografischer Kulturkreis bekannt in der eine sexuelle Liebesbeziehung zu Verstorbenen toleriert wird.
Auch auf cineastischer Ebene gibt es nicht wirklich viele Filme die sich diesem brisantem Thema annehmen und die einzigen Titel die mir direkt in den Sinn kommen sind NEKROMANTIK 1 & 2, AFTERMATH, THE AFTERMAN, MOSQUITO DER SCHÄNDER oder auch LUCKER THE NECROPHAGUS.
Auch CLERKS von Kevin Smith und VISITOR Q von Takashi Miike schneiden die Liebe zu und mit Toten zwar an, doch im Vergleich zu den eben genannten auf eine überzogene, satirische und humoristische Art und Weise.
Schon am Titel NECROPHILE PASSION lässt sich bereits erkennen, das sich auch Regisseur Tom Heidenberg bei seinem Einstand als Regisseur diesem heiklem Thema angenommen hat.
Wird ein solches Thema ernsthaft angegangen, was Heidenberg letztendlich auch tut, liegt es auf der Hand das es sich bei NECROPHILE PASSION um einen Indie-Film handelt der polarisieren wird.

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Aufgrund des provokantem Coverartworks dürfte der ein oder andere schon auf NECROPHILE PASSION aufmerksam geworden sein.
Durch diesens besagte Cover und auch aufgrund des Trailers und der Inhaltsangabe zum Film wird sich bei den meisten eine Assoziation zu Jörg Buttgereits Indie-Art Klassikern NEKROMANTIK 1 & 2 zwangsläufig einstellen.
Auch wenn sich der Grundtenor von NECROPHILE PASSION dem von Buttgereits Arbeiten ein wenig ähnelt, ist Heidenbergs Debüt aber alles andere als ein uninspirierter Abklatsch.



Während es in den beiden NEKROMANTIK Filmen doch Primär um die Liebe, sexuelle Anziehung und Kopulation mit einer Leiche geht, ist dies in NECROPHILE PASSION eher sekundärer Natur.
Hier dient die sexuelle Interaktion mit einem Leichnam nämlich nicht zur reinen Befriedigung, sondern steht symbolisch für das zurückgewinnen von Macht und der Befreiung aus der Unterwürfigkeit.
Der männliche Protagonist im Film befand sich nämlich in einer Beziehung, in der ihm der devote Part zugeordnet war.
Neben dem verbalem Missbrauch, sieht sich dieser auch mit handfester Gewalt konfrontiert, die ihm erst zu dem desillusioniertem und gebrochenem Menschen machte, den er nun verkörpert.

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Wer jetzt aber eine sinnlose Aneinanderreihung von Gore FX und Leichenschändungen erwartet, liegt hier vollkommen falsch.
Auch wenn es hier einige derbe FX zu sehen gibt, richtet NECROPHILE PASSION den Fokus mehr auf den Hauptdarsteller und eine intensive Charakterstudie offenbart sich dem Zuschauer.
Dieser Hauptcharakter wird von Günther Brandl gespielt und dieser liefert eine sehr authentische Performance eines kranken und desillusionierten Mannes.
Schon in seiner Jugend wurde dieser durch die Verachtung seines Umfelds ihm gegenüber geprägt und zu dem gemacht was er heute darstellt - eine lebensverachtende, lethargische Persönlichkeit, die durch Rache an den Peinigern und der Schändung von Leichen seine Macht und Kontrolle über seine Leben zurückgewinnen möchte.
Auch Eldrid Remy, die als die Ex-Freundin vor der Kamera agiert und den weiblichen Konterpart des Leichenschänders darstellt, kann wirklich überzeugen - durch ihre eiskalte und dominant-destruktive Art entwickelt sich beim Zuschauer schnell eine Antipathie für sich, selbst wenn keine Identifikation mit dem männlichen Part stattfindet.
Lediglich die Aktrice die in den Rückblenden die Mutter des Nekrophilen spielt, hat einen leichten Hang zum Overacting und hier wäre etwas weniger mehr gewesen.
Da diese aber eine recht kurze On-Screen Zeit hat, kann über dieses Manko hinweg gesehen werden.
Im Endeffekte handelt es sich um ein nekrophiles Kammerspiel, welches von grade mal zwei Schauspielern getragen wird, und diese überzeugen auf ganzer Linie.

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Nicht nur bei der Größe des Ensemble, sondern auch bei der Auswahl der Sets ist diese "Limitierung" zu verzeichnen.
Grade mal zwei verschiedenen Kulissen - ein Waldstück und die Wohnung des Mannes - kamen zum Einsatz und dies genügt auch vollkommen.
Die Wohnung in ihrer spartanischen Einrichtung verleiht dem Hauptprotagonisten noch einmal mehr Tiefe - diese steht hier nämlich symbolisch für die innerliche Leere des Mannes und sein tristes Leben wirkt dadurch noch authentischer.

Ein anderes wichtiges Element von NECROPHILE PASSION ist hier der von René Bidmon komponierte Score, der neben orchestralen Klängen auch Stücke präsentiert die am besten dem Industrial-Gothic zuzuschreiben sind.
In ihrer depressiv-düsteren Art unterstreichen diese in wuchtigem Sound perfekt den Grundtenor des Films und ermöglichen es NECROPHILE PASSION seine von Verachtung geprägte morbid-grausame Art vollends zu entfalten.


Kinematographisch gibt NECROPHILE PASSION keinen Grund zu Beanstandungen und Regisseur Tom Heidenberg war sich zweifelsohne im Klaren wie sein Debüt visuell aussehen sollte um die angestrebte Wirkung beim Publikum zu erzielen.
Die Rückblenden werden in grobkörnigen S/W Bildern präsentiert, welche beim Zuschauer das gleiche Gefühl von Schmerz, Demütigung und Zorn auslösen, wie es beim Hauptprotagonisten der Fall ist.
Insgesamt ist das Kolorit bei NECROPHILE PASSION sehr blass gehalten, was wiederum erneut die Tristesse manifestiert und symbolisiert.

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Auch wenn die FX sekundärer Natur sind, wurden diese nicht stiefmütterlich behandelt und so gibt es einige blutige und verweste Schauwerte zu bewundern.
Diese wurden durch die Bank weg mit viel Detailverliebheit und Akribie inszeniert, damit sich vor dem Zuschauer die gesamte Collage aus Hass, Wut, Gewalt, Sex, Demütigung, Tot, Lethargie, Depression, Liebe und Verachtung entfalten kann - was sie letztendlich auch in ihrer vollen Pracht und Wucht tut.

Die Story mag sich auf den ersten Blick zwar recht dünn anhören, doch als essenzieller Aufhänger reicht diese vollkommen aus um den Grundtenor des Films zu transportieren.
NECROPHILE PASSION als minimalistischen und leicht experimentellen Film mit transgressiver, traumatischer, verstörender und provozierender Wirkung zu beschreiben ist nicht zu weit hergeholt.
Das sich aufgrund der Thematik die Geister an diesem Werk scheiden werden liegt auf der Hand und zartbesaitete Filmfans dürfte mitunter in eine angeekelte Schockstare verfallen.

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Filme, die eine ähnliche Wirkung erzielen wie NECROPHILE PASSION kann man fast an einer Hand abzählen und Tom Heidenberg hat hier zweifelsohne eine Ausnahmewerk erschaffen.

9 von 10 Frauenleichen

ACHTUNG: Dieser Trailer enthält Bilder, die für zartbesaitete Menschen nicht geeignet sein werden!
Anschauen auf eigene Gefahr!

www.youtube.com Video From : www.youtube.com



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 Betreff des Beitrags: Re: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013, 17:42 
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Fan´s von einen gewissen Herrn Buttgereit wurden bei dem Namen Necrophile Passion extrem hellhörig, als er das erste mal im Internet auftauchte. Andere hingegen dachten sich, das es sich hierbei bestimmt um einen billigen Abklatsch von Nekromantik handeln mag. Ich muss gestehen, das auch ich sofort an einen Herrn Buttgereit denken musste. Daher freute es mich sehr, das es endlich mal wieder ein Film geben wird, der genau die Thematik beinhaltet, die ein Nekromantik 1 und auch 2 beinhaltet. Und als ich das erste mal den durchaus genialen Trailer vor die Augen bekommen hatte, war ich hin und weg und demnach waren meine Erwartungen extrem hoch. Konnten diese dann auch zufrieden gestellt werden? Das, meine werten Filmfreunde erfahrt in in folgenden Zeilen...
Die Handlung ist recht flott erzählt. Eines Tages macht ein junger Mann einen gemütlichen Waldspaziergang und findet dort eine weibliche Leiche. Er überlegt hin und her, ob er die Leiche mitnehmen soll, was er dann letztendlich auch tut, da er gewisse Triebe hat. Ob das die richtige Entscheidung war???
Schon von Anfang an wirkt der Film enorm spannend, da man sich fragt, was geschieht? , Wie abartig wird der Film? Gibt es explizite Gewalt und sieht man Titten? Leute, die sich mit Splatter und Amateurfilmen auseinandersetzen haben ja schon gewissen Ahnungen und genau deswegen sind sie auch so gespannt, was sie demnach erwarten wird. Bei mir war es auch so der Fall. Der Anfang wird durch eine tolle Kulisse eingeleitet, die sich durch solide Kameraarbeit und tollen Naturaufnahmen Aufmerksamkeit auf sich reisst. Hierbei möchte ich die soundtechnische Untermalung bestens loben, denn diese gibt dem Ganzen einen enorm-atmosphärischen Flair, der es echt in sich hat. Als dann das erste mal das tote Weibchen ins Spiel kommt und es demnach in eine Wohnung geschliffen wird, kommen dann Fragen auf, wie weit der Film wohl geht und ob er Grenzen überschreiten wird. Und genau das " befürchtete " Erscheinungsbild rückt immer näher, je länger man den Film laufen lässt. Gutmenschen drücken mit sehr großer Sicherheit schon nach den ersten 8 Minuten die Stoptaste, denn das Gezeigte ist schon bei der ersten Szene, die in der besagten Wohnung spielt echt nicht ohne. Explizite Handlung und rohe und ungeschliffene Bildfolgen, die an Menschenfeindlichkeit kaum zu überbieten sind, sind demnach nicht zu übersehen. Wer glaubt, das dass schon alles war, der hat sich geirrt, denn der wahre Schrecken geht erst richtig los.
Bis Blut aufkommt, dauert es auch nicht sehr lange, wer aber puren Gore und Splatter erwartet, der wird micht Sicherheit enttäuscht sein. Emos und Selbstvernichtungs Black Metaler werden die erste Szene, in der Blut fliesst hingegen lieben (Ein kleiner spiolender Spaß am Rande muss sein). Und dieser Effekt wurde liebevoll und recht real inszeniert. Vón Schminke oder Ähnlichen hat man kaum was bemerkt. Und was die Effekte angeht, diese steigern sich, sowie die Enormität des Films, je länger man den Film laufen lässt. Besonders hervorheben möchte ich die Gestaltung der Leiche. Statts ein einfaches Skelett zu verwenden, das mit Stofffetzen bedeckt ist, hat man darauf geachtet, das der künstliche Leichnahm dem Realismus sehr nahe ist. Demnach wurde der tote Körper nicht nur schwarz angemalt, nein, man gab ihm auch einen leichten Schimmer, der einer Verwesung sehr nahe kommt.
Kommen wir zu den darstellerischen Leistungen. Hiebei muss ich sagen: Hut ab. Gerade die weibliche Seite muss ich in aller höchsten Tönen loben und demnach großen Respekt zollen. Die Szenen hätten kaum normal sterbliche Frauen mit sich machen lassen, da sie für den Normalschauer an Ekel und Abnormen kaum zu überbieten sind. Schön zu wissen, das es auch weibliche Horrorfans gibt, die kranken Szenen nicht abgeneigt sind. Und ja, die Szenen sind teils schon gut pervers und krank. Aber auch der männliche Part wurde gut umgesetzt und Kenner des Amateurfilms wissen, wer den Hauptpart übernommen hat. Dieser wurde durch eine leicht poetische Ader verkörpert, was dem Gesamtbild Zusatzpunkte verleiht.
Die Atmosphäre, die ich anfangs schon erwähnte schwangt zwischen poetischen Charme und krankhaften Trieben und wirkt zu keiner Zeit langweilig. Das kann auch an der durchaus gut abgestimmten Laufzeit von knapp 52 min. liegen. Länger hätte der Film auf keinen Fall funktioniert. Das die Kulisse monoton und steril gehalten wird, macht in dem Fall auch rein gar nichts, denn die Haupthandlung findet ja eh in der Wohnung statt. Zur Abwechslung dienen auch bei diversen Szenen ein paar Farbfilter und Bildeffekte, was die jeweiligen Szenen ein wenig untermalt.
Wer bei Necrophile Passion den poetischen Charme und die " Botschaft " eines Nekromantik erwartet, der wird sicher keinen Spaß mit dem Film haben. Nein, vielmehr ist der Film dreckig, roh und menschenfeindlich. Mir hat der Film auf jeden Fall gefallen, gerade weil er so menschenfeindlich agiert. ANTI HUMAN- ANTI LIFE!!! Bitte mehr davon.

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Wenn in der Hölle kein Platz mehr ist, kommen die Toten auf die Erde zurrück


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 Betreff des Beitrags: Re: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013, 23:25 
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Man darf gespannt sein :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015, 10:22 
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Aufgrund der Art und Weise, wie dieser Film zustande kam, war ich extrem skeptisch, was das Gefallen an einem solchen Film angeht, und dieses Mal bin ich absolut positiv überrascht, denn in der Kürze der Darstellungen schafft es "Necrophile Passion" viel besser als ein "Nekromantik" zu fesseln, was natürlich auch der drastischen Darstellungsweise geschuldet ist, die hier allerdings nicht einem Splatter-Movie gleichkommt. Auch einen richtigen Horrorfilm hat man hier streng genommen nicht vorliegen, denn es ist eher die Geschichte des Nekrophilen, die hier im Vordergrund steht. Gerade auch zum Ende kann der Film nochmals absolut überraschen. Da würde man sich doch freuen, wenn dort noch ein weiterer Teil zustande käme. Die Art und Weise mit der Stimme aus dem Inneren des Protagonisten und die Einteilung in die einzelnen Episoden runden dieses Werk zu einem Kunstobjekt ab.

Solche Filme muss man nicht mögen, falls man sie nur auf ihre Handlung reduziert. Konzentriert man sich aber auch auf die Machart und die Darstellungsweise, dann kann hier aber durchaus eine höhere Wertung drin sein. Obwohl ich solchen Filmen meistens keine hohe Note zukommen lasse, gibt es sogar von mir hier 08/10 Punkten. Dabei ist auch der Score von entscheidender Bedeutung, denn dieser fügt sich nahtlos ohne penetrant zu wirken in das Gesamtbild ein.

Eine Randnotiz: Das Video der Metal Band in den Extras hat mir gar nicht gefallen, da die Abmischung der Sounds irgendwie merkwürdig anmutete, und die Rückkopplung wirkte leider nicht wirklich gewollt. Für etwas "richtig" Professionelles hätte ich da entweder mehr Zeit oder eine bessere Qualität eingeplant. Schade.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 1. Jan 2015, 14:48 
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Blaine, der Mono hat geschrieben:
Da würde man sich doch freuen, wenn dort noch ein weiterer Teil zustande käme.



Der wird sogar kommen Blaine & diesmal führen Tom Heidenberg und El Gore von Grindhouse Family Filmworks zusammen Regie.
Im Sequel wird es - ähnlich wie bei den NEKROMANTIK Filmen - diesmal in der Hauptrolle eine Frau zu sehen geben, welche Nekrophil ist.
Auch sollen einige BDSM Einflüsse mit drin sein.
Das Sequel wird definitiv Grenzen überschreiten, aber ich darf hier noch nicht zuviel verraten, da ich es Thomas von Black Lava versprochen habe als er mich etwas in die Thematik, Handlung und Machart eingeweiht hatte ;)

Aber schau mal hier, dort findest du schon mal Infos für die Öffentlichkeit bei uns im Forum

http://unserekleinefilmwelt2012.phpbb8.de/post11576.html#p11576

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 Betreff des Beitrags: Re: Necrophile Passion (2013)
BeitragVerfasst: 28. Apr 2015, 14:04 
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Es gibt nicht viele gute deutsche Filmproduktionen und noch weniger im Indiebereich! Zu den guten Regisseuren gehören m.E. Ittenbach, Walz und einige wenige andere, aber bei den meisten Produktionen könnte man abwertend meinen, daß sich die Crew vorher mit ausreichend Bier warmgetrunken hat bevor es ans Schauspielern ging, von einer nicht vorhandenen separaten Tonspur, einem sinnvollen Plot etc. ganz zu schweigen. Beispiele dafür gibts mehr als genug und falls ihr jetzt meint das hier wäre ein Auftakt diesen Film hier zu verreißen... dann irrt ihr euch gewaltig!
Ich ging wie gesagt sehr skeptisch daran und auch Buttgereits "Originale" überzeugte mich nicht und ich fand sie schon immer hoffnungslos überbewertet, zwar gut für die Zeit, aber eben nicht herausragend wie ich finde! Das ist jedoch ein anderes Thema.
Necrophile Passion ist anders, es ist ein Beispiel wie man trotz eines Mikrobudgets einen spannenden, berührenden, und wirklich mit einem schlüssigen Plot und einer nachvollziehbaren und auch psychologisch schlüssigen Vorgeschichte ausgestatteten Film hinbekommt. Außerdem sind die Effekte wirklich gut umgesetzt und er hat mich ehrlich umgehauen.
Ich kenne eine wirklich nekrophile Frau, die deswegen sogar mal ihren Job verloren hat und ich hoffe wir machen uns demnächst mal zusammen einen schönen Filmeabend, aber ich weiß das ihre Wertung ähnlich positiv ausfallen wird wie meine! Falls es wirklich mal einen zweiten Teil geben sollte freue ich mich schon jetzt darauf :)

10 von 10 Punkten!


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