Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014)
BeitragVerfasst: 17. Apr 2016, 10:25 
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O-Titel: Gone girl
Herstellungsland:USA
Erscheinungsjahr: 2014
Darsteller: Rosamund Pike, Ben Affleck, Scoot McNairy, Neil Patrick Harris, Missi Pyle, Boyd Holbrook, Emily Ratajkowski, Lee Norris, Tyler Perry, Patrick Fugit, Sela Ward, Kim Dickens
Regie: David Fincher
FSK: 16


Inhalt:


Am Morgen ihres 5. Hochzeitstages, als Nick Dunne sein Haus verlässt, scheint die Welt noch in Ordnung zu sein. Als er jedoch von der Arbeit nach Hause kommt, ist seine Frau Amy verschwunden. Eigentlich hätte er die Ruhe bewahren können, doch eine Anzeichen sprechen für ein Verbrechen, weshalb er die örtliche Polizei verständigt und die Ermittlungen auch mit Hilfe der Medien beginnen.

Was aber oberflächlich noch wie eine heile Welt gewirkt hat, entpuppt sich Stück für Stück als Fassade, denn die Ehe von Nick und Amy war nicht mehr das, was sie zu Beginn gewesen war. Und bald mehren sich die Anzeichen dafür, dass es Nick selbst sein könnte, der seine Frau umgebracht hat. Doch um ihm den Mord beweisen zu können, braucht es eine Leiche...

Wertung:

Diesen Film habe ich mehr per Zufall „zum Ausprobieren“ geordert gehabt, ohne zu Ahnen, dass ein derart gewaltiger Film dahinter steht, denn dieser Film ist schon etwas ungewöhnlich, denn man weiß sehr lange nicht, was wirklich mit Amy passiert ist. Und hier wird das von mir auch nicht verraten. Das macht es aber etwas schwierig einen geordneten Text zum Film verfassen zu können. Irgendwann weiß man nicht mehr, was wirklich passiert ist, denn man hält Nick irgendwann wirklich für den Mörder. Teilweise hat man zwar die Hoffnung, dass das zu einfach ist, aber auf der anderen Seite ist dadurch alles, was sich in der Handlung abspielt, erklärt, und manchmal sind die einfachen Filme die besten. Doch es ist (leider) doch nicht ganz so einfach. Irgendwann dachte ich schon, dass ich mich in etwas wiederfand wie in „The Game“, wo sich alles hinterher als Spiel herausgestellt hatte, und so ist es hier aber auch nicht.

Dieser Film ist ein Hollywood-Blockbuster mit Starbesetzung, und das muss nicht gleich schlecht sein, auch wenn sich einige solche Filme nicht ansehen werden. Ben Affleck kann ich als Schauspieler eigentlich gar nicht leiden. Vielleicht liegt es an den Rollen, die er spielt. Hier war das aber in Ordnung. Vielleicht weil er als Person an sich nicht die eigentliche Hauptrolle spielte und dies durch die Frage, wo Amy hin ist verdrängt wurde. Rosamund Pike sagte mir gar nichts. Als Amy war das in Ordnung, auch wenn ich jetzt keine herausragende Schauspielleistung erkennen kann. Dafür hat die Person auch zu wenig Handlungsspielraum.

Um was für eine Art von Film handelt es sich jetzt eigentlich? Da spielen mehrere Aspekte eine Rolle, so dass das pauschal gar nicht so einfach zu beantworten ist. Da ist der Thriller-Aspekt, der teilweise aber auch Psycho-Elemente beinhaltet, die Spannung hierfür ist zumindest vorhanden. Dann gibt es Momente, die einfach nur komisch sind. Das reicht natürlich nicht für eine Komödie aus, aber gewisse Dinge sprechen eher in diese Richtung. Wenn die ganze Story vorliegt, dann kann man vielleicht auch von einem Drama sprechen, auch wenn das nur untergeordnet der Fall ist, aber diese Geschichte hat schon was tragisches Ansich. Hauptaspekt ist aber der Thriller. Das ist auch der Punkt, weshalb der Film gar nicht so einfach zu bewerten ist. Zu erwähnen ist noch, dass hier David Fincher Regie geführt hat, und der hat ja bekanntlich auch „Se7en“ sowie "Fight Club" verfilmt. Diese Filme kann man nicht vergleichen, aber die Kategorisierung geht vielleicht grob in die gleiche Richtung.

Für mich ein sehr gelungener Film, der nur minimale Abstriche am Ende hinnehmen muss. Das Ende, ohne etwas zu verraten, war mir ein wenig zu plötzlich und im Verhältnis zum restlichen Film zu unbedeutend. Nur deshalb gibt es „nur“ 9,5/10 und nicht die volle Punktzahl.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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 Betreff des Beitrags: Re: Gone Girl - Das perfekte Opfer (2014)
BeitragVerfasst: 17. Apr 2016, 12:17 
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Ja, auf den Titel war auch ich eher durch Zufall gestoßen. Das sich dahinter ein richtig guter Film versteckt hat mich ehrlich gesagt sehr positiv überrascht, wobei ich insbesondere vom Schauspiel der Akteure äußerst angetan war.


8,5/10


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