Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: The Flock – Dunkle Triebe (2007)
BeitragVerfasst: 28. Jul 2015, 23:11 
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Titel: The Flock – Dunkle Triebe
Originaltitel: The Flock
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2007
Darsteller: u. a. Richard Gere, Claire Danes, KaDee Strickland, Ray Wise, Russell Sams, Avril Lavigne, Kristina Sisco, Dwayne L. Barnes, Matt Schulze, Debrianna Mansini, Ed Ackerman, French Stewart
Regie: Andrew Lau
FSK: 18


Inhalt:


Erroll Babbage ist Bewährungshelfer für Sexualstraftäter und steht kurz vor der Pensionierung. Harriett Wells ist verschwunden und man befürchtet das Schlimmste. Sie wurde zuletzt an einer Bahnstrecke gesehen, wie sie in ein Auto eingestiegen war. Anfangs glaubt man einfach, dass sie weggelaufen ist, doch Babbage sucht seine "Leute" auf – Sexualstraftäter, die in der Umgebung leben, und die er alle kennt. Er sucht nach Mustern, die er in Zeitungen und anderen Dingen sehen will, und Babbage ist geradezu besessen von den Tätern und dem Aufspühren ihrer Opfer. Kurz vor seiner Pensionierung wird ihm die junge Allison Lowry zur Seite gestellt, da sie letztendlich seine Nachfolge antreten soll. Doch es ist schwer für sie, denn als sie Babbage bei seiner Arbeit begleitet, sieht sie den Umgang mit den Verbrechern und wie er sie immer und immer wieder aufsucht und immer und immer wieder die gleichen Fragen stellt.

Besonders angetan hat es ihm Edmund Grooms, der erst neu in die Gegend gezogen ist, und doch weiß Babbage genau über ihn Bescheid. Und Babbage glaubt fest daran, dass er hinter Harrietts Verschwinden steckt, und er lässt nicht locker, bis er dem dunklen Geheimnis auf die Schliche kommt...

Wertung:


Es gibt viele Thriller. Darunter viele gute, viel Mittelmaß und viele schlechte. Dieser ist einer von den Guten, da er ein Thema behandelt, was in dieser Form so noch nicht präsentiert wurde: Seuxalstraftaten und die Art und Weise wie diese verfolgt werden. Dabei ist dieses Mal nicht die Sicht der Polizeit entscheidend, denn Babbage, gespielt von Richard Gere ist ein Bewährungshelfer und kein Cop, und doch verschwimmen die Grenzen zu den Gesetzeshütern. Natürlich gitbt es hier die übliche Ermittlungsarbeit, wie sie in jedem Film mit Verbrechen vorkommt. Dabei ist hier aber nicht nur die psychisch zermürbende Denkweise der Verbrecher sondern auch die des Ermittlers in den Vordergrund gerückt worden, so dass man merkt, dass ein lebenslanges Beschäftigen mit solchen Verbrechen auch die Menschen, die gegen solche Taten vorgehen, verändert werden und nahezu abstumpfen und ebenfalls Neurosen oder Psychosen entwickeln, so dass auch hier die Grenzen zu eigenen Taten fast fließend sind.

Was hier besonders gut gelungen ist, ist das Ende, dass ich hier natürlich nicht verrate, denn der Film soll ja schließlich unterhalten. Obwohl es sich um einen Hollywood-Streifen handelt, der mit Richard Gere als Erroll Babbage und Claire Danes als Allison Lowry exzellent besetzt ist, ist es doch kein "Mainstream" geworden, da der Film aufgrund seiner Thematik sich nur schwer dem "gewöhnlichen" Zuschauer öffnen vermag. Für Richard Gere war es, obwohl er ja eigentlich den "Guten" verkörpern sollte, eine seiner dunkelsten Rollen. Noch besser gefällt mir allerdings Claire Danes, denn sie ist sozusagen die Gute Seele des Films, denn Erroll Babbage ist in seiner Welt verloren und scheint keine Hoffnung auf ein entkommen zu haben. Ich habe sie jetzt in mehreren Rollen gesehen, und neben U-Turn, wo sie die Nebenrolle der Jenny gespielt hat, ist dies hier ihre beste darstellerische Leistung.

Jetzt nach der zweiten Sichtung gefällt mir der Film zwar nicht mehr so ausgezeichnet, wie das damals nach der ersten der Fall war, aber es ist dennoch ein ausgezeichneter Thriller, der auch tragische Momente in sich trägt, so dass die Spannung an sich nicht durch "Action" aufrecht erhalten wird, sondern eher durch die Thematik an sich. Deshalb handelt es sich hier auch nicht um einen 0815-Thriller sondern um einen eigentlich außergewöhnlichen Film, der nicht das Non-Plus-Ultra ist aber dennoch durch seine Handlung zu überzeugen weisß. Deshalb gibt es hier gut gemeinte 7,5/10 Punkten.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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