Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Wer ist Hanna? (2011)
BeitragVerfasst: 4. Apr 2016, 19:24 
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O-Titel: Hanna
Herstellungsland: D&GB/USA
Erscheinungsjahr: 2011
Darsteller: Saoirse Ronan, Eric Bana, Cate Blanchett, Tom Hollander, Olivia Williams, Jason Flemyng, Jessica Barden, Vicky Krieps, Paris Arrowsmith, John Macmillan, Tim Beckmann, Paul Birchard
Regie: Joe Wright
FSK: 16


Inhalt:


In der verschneiten Wildnis Finnlands lebt Hanna zusammen mit ihrem Zieh-Vater Erik Heller, einem ehemaligen CIA-Agenten. Nichts als Natur ist um die beiden herum. Doch Erik ist darauf bedacht, dass Hanna in einem gefährlicheren Leben zurecht kommt, und deshalb trainiert er sie, Tag und Nacht. Die jetzige CIA-Chefin Marissa Wiegler würde zugerne wissen, wo er jetzt ist. Und sie bekommt die Chance dazu, denn Hanna wurde auch für den Zweck gedrillt, um Marissa ausschalten zu können. Doch dafür muss sie Hannas Standort kennen. Ein Peilsender, den Erik bei sich hat, wird von Hanna aktiviert und es dauert nicht lange, bis Marissa eine Eliteeinheit in die schneebedecken Wälder schickt um Erik zu töten. Dieser hat sich jedoch schon vorher davon gemacht und Hanna zurück gelassen. Er will sie in Berlin treffen.

Hanna wird von der CIA mitgenommen, doch irgendetwas scheint mit dem Mädchen nicht zu stimmen, denn selbst in den Laboratorien kann sie nicht von ihren Feinden kontrolliert werden. Ihr gelingt die Flucht. Und es heißt jetzt von der Wüste Marokkos aus einen Weg in Wilhelms Haus in Berlin finden, wo sie ihren Vater wieder treffen wird. Auf ihren Fersen sind Marissas Schergen, denn sie selbst muss sich um Erik kümmern.


Wertung:


Dieser Film behandelt im Action- und Thriller-Genre kein unbekanntes Thema: Agenten. Dieses Mal in Form des CIA selbst. Das sorgt für eine gewisse Grundspannung, die im Film hervorragend transportiert werden kann. Gerade auch die Verfolgungsjagden in Berlin strotzen nur so von Energie. Auch die Darstellung in den Katakomben des CIA ist exzellent gelungen. Man fragt sich nur immer wieder, warum ein Teenager zu solchen Dingen fähig ist, und das ist der einzige Punkt, wo es aus meiner Sicht im Film hapert, denn die Erklärung ist mehr als fadenscheinig, warum Hanna selbst ausgewachsene, starke Männer überwältigen kann. Das ist schade, denn ansonsten bietet der Film alles, was man von einem guten Thriller erwarten kann, und er ist nicht so schlecht, wie manch einer ihn darstellen möchte.

Die extrem große Stärke des Films ist das Zusammenspiel aus Bild, Actionsequenzen, Handlung und Ton und hier vorallem die Music, die duch die Chemical Brothers beigesteuert wurde, ist hier exzellent verarbeitet worden und unterstützt absolut großartig die Handlung. Auch, dass die Themen teilweise wieder auftauchen, ist richtig gut gelungen. Die Schauspieler sind für einen solchen Film auch nicht schlecht besetzt worden. Die Hauptdarstellerin Hanna wurde von der etwas unbekannteren Saoirse Ronan gespielt. Sie war bei dem Dreh zu Hanna erst 17 Jahre alt, so dass sie natürlich das filmische Alter von Hanna wiederspiegelt. Sowas kommt immer gut, denn manchmal passt es nicht und ältere Schauspieler stellen jemand Jüngeren dar. Die Art und Weise wie sie Hanna spielt passt sich sehr gut dem Filmgeschehen an. An manchen Stellen wirkt sie genauso unbeholfen, wie sie auch sein muss, wenn man sein bisheriges Leben fernab von der Zivilisation verbracht hat. Da fällt es schonmal schwer sich mit Elektrizität oder sogar einem Fernseher und zwischenmenschlichen Beziehungen auseinander zu setzen. Als zweites zu erwähnen ist Cate Blanchett in der Rolle der Marissa Wiegler. Sie kommt ganz profimäßig rüber und wart dabei einen gewissen "Anstand" was das Verhalten der CIA-Chefin angeht. Leider hat sie etwas wenig "Spielzeit" erhalten. Man kann diese Rolle auch nicht mit Galadriel aus den "Ringe-Filmen" vergleichen, da das hier schon etwas anders ist. Ich muss aber sagen, dass sie auch in "Der seltsame Fall des Benjamin Button" oder "Babel" mir ebenfalls besser gefallen hat. Der Dritte im Bunde ist Eric Bana, wobei er einer dieser Schauspieler ist, den man irgendwo schomal gesehen hat (z. B. in Hulk) aber wo einem verflixt nochmal der Name nicht zu einfällt.

Abschließend ist dieser Film einfach ein rasanter Agententhriller mit leichten Anflügen von Übernatürlichkeit/Science-Fiction (sehr gering), der einfach mit Tempo und Spannung überzeugen kann. Leider kann aber auch dies nicht über leichte Schwächen der Handlung hinwegtäuschen. Eien rundere Story und es hätte mehr Punkte gegeben. Eigentlich müsste ich 07/10 geben, aber da der Film einen einfach an den Bildschirm fesselt (mich hat er das zumindest) gibt es hier 08/10 Punkten und trotz allem eine klare Empfehlung für alle Freunde des spannungsgeladenen Thrillerkinos.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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