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Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Turbo – Kleine Schnecke – Großer Traum (2013)
BeitragVerfasst: 27. Jul 2015, 21:11 
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O-Titel: Turbo
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2013
Regie: David soren
FSK: 0

Inhalt:


Turbo ist eine Schnecke, die ein glückliches Leben in ihrer Familie führt. Doch Turbo ist neugierig, und so erkundet er den Garten auf der Jagd nach einer Tomate und wird fast von einem Rasenmäher über den Haufen gefahren. Dabei sehnt sich Turbo nach Abenteuern und vor allem danach einfach schneller zu sein. Und sein größter Traum ist es, einmal beim Indianapolis-Rennen mitzufahren. Leider scheint dieser Weg unereichbar, denn er ist eine Schnecke. Doch dann wird er durch ein Versehen wird er auf die Motorhaube eines Rennwagens geschleudert und beim Starten in den Motorraum gesogen, wo er mit einer leuchtenden Flüssigkeit in Kontakt kommt. Dazu kommt noch, dass er im Anschluss daran von einem Taco-Verkäufer zusammen mit seinem Bruder eingefangen wird und für Schnecken-Rennen benutzt wird. Dabei erkennt dieser, dass Turbo eine ganz besondere Schnecke ist, die einfach schnell ist. Und so macht er sich mit Turbo auf das Indy 500 zu gewinnen. Und damit erfüllt er Turbo einen großen Traum: Er darf endlich gegen sein Idol den Rennfahrer Guy Gange antreten...


Wertung:


Die Handlung ist hier ein wenig ähnlich wie bei Cars, auch wenn die Hauptdarsteller hier Schnecken sind, und dieses sind eigenltich das ganz genaue Gegenteil von Geschwindigkeit. Doch der Film schafft es zumindest in Ansätzen eine logische Erklärung dafür bereit zu stellen, warum Turbo nun einfach schneller ist. Die Geschichte ansonsten ist ziemlich absurd, denn eingentlich wird eine Schnecke neben normalen Indycars allein aufgrund ihrer Größe nicht wahrgenommen. Hier geht der Film durchaus intelligent vor, denn immer, wenn der Turbo an ist, entsteht ein helles Leuchten, was von überall sichtbar ist.

Man darf hier nicht vergessen, dass dies ebenfalls ein Kinderfilm ist, und das kommt auch total rüber. Es gibt lediglich an einer Stelle ein wenig "Action", ansonsten ist der Film natürlich harmlos, bietet aber mehr an Unterhaltung, als ich eigentlich erwartet hatte, denn ein ums andere Mal gelingt es ihm, ein Schmunzeln aufs Gesicht zu zaubern.

Sehr hilfreich dabei sind einige Sprecher, wie Engelbert von Nordhausen. Sagt euch nichts? Dann seht euch die deutsche Synchronisation von Samuel L. Jackson an. Das ist vielleicht die markanteste Stimme des Films, allerdings gehört sie nur einer der "Nebenschnecken" (Bleifuß). Der Hauptdarsteller wird von Malte Arkona gesprochen. Dieser macht das auch nicht schlecht, aber man kennt seine Stimme einfach zu wenig, als das man sich jetzt groß an sie erinnern würde. Hans-Jürgen Dittberner als Bobby sowie Tobias Kluckert als Schneller Schatten sind von den Sprechern noch ähnlich bekannt. Dann folgen noch Bernd Rumpff hier als Renn-Manager, ansonsten besser bekannt als Liam Neeson, und Klaus Sonnenschein, der normalerweise Morgan Freeman und John Goodman Leben einhaucht, hier als Vorarbeiter. Man hat aus meiner Sicht den Fehler gemacht, die Hauptrolle mit zuwenig Wiedererkennungswert zu besetzen. Das mag noch kommen, ist aber insgesamt doch für diesen auch eher unbekannteren Film von Nachteilen.

Die Farben sind brilliant und auch der 3D-Effekt ist hier gekonnt in Szene gesetzt und wertet den Film auch deutlich auf. Deshalb macht es einfach Spaß diesen Film zu sehen, auch wenn er insgesamt nicht mit den Pixar-Produktionen mithalten kann. Es gibt sehr viele Filme aus dem Hause Dreamworks Animation, und man sieht schon, dass dieser Film nicht zu den allerbesten gehört, da einem andere Titel mehr sagen: Shrek, Antz, Große Haie - Kleine Fische, Madagaskar, Ab durch die Hecke, Flutsch und Weg, Kung Fu Panda, Megamind, Der gestiefelte Kater, Der Prinz von Ägypten oder Sindbad. Das sind alles Filme, von denen ich irgendwann mal gehört habe. Turbo war mir unbekannt und ist mir auch eher durch Zufall in die Hände gefallen. Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass dieser Film hier schlecht ist, aber er bietet für Erwachsene einfach weniger, als das z. B. Cars getan hat. Deshalb kann es hier trotz des extrem guten 3D-Erlebnisses auch nicht mehr als 07/10 Punkten geben, was natürlich immer noch weit über der Durchschnittsnote ist, im Verlgeich zu Disney und Pixar aber deutlich schlechter ist.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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