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 Betreff des Beitrags: Bryan Smith – Todesgeil (2012)
BeitragVerfasst: 17. Mai 2015, 12:05 
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Autor: Bryan Smith
Titel: Todesgeil (2012)
Originaltitel: The Killing Kind (2010)
Aufmachung: Taschenbuch
Verlag: Festa Verlag
Seiten: 420
Reihe: Psychothriller


Inhalt:


Eigentlich ist Rob ein stinknormaler Typ, der gerade zum falschen Zeitpunkt seinen Wagen tanken war, denn er wird kurzerhand von einem Gothic-Girl namens Roxie gekidnapped. Und das nur, weil irgendsoein Arsch diese im Supermarkt beleidigt hatte und es für sie jetzt nichts Schöneres auf der Welt geben würde, als ihm mal ordentlich die Fresse zu polieren. Nun ja, eigentlich nicht, viel lieber wäre es ihr ihm eine Kugel zu verpassen.

Deshalb wird Rob kurzerhand als Fahrer missbraucht und dabei wird er unaufhörlich in Roxies Welt eingesaugt. Die Collegekids, denen sie hinterherjagen, sind dageben fast normal und befassen sich auch mit normalen Dingen. Der einzige Unterschied zu ihren Verfolgern scheint zu sein, dass sie reich sind. Und dann gibt es da noch Julie, eigentlich nur nochmal vor ihrem Babysitterjob den Hausherren flachlegen wollte. Dumm nur, dass sie gerade dann dort auftaucht, als der aus einer Anstalt entflohene Zeb gerade dabei ist, die Leiche der Frau des Hausbesitzers zu ficken. Und Julie wollte doch nur ein Foto machen. Und alles scheint unweigerlich auf eins hinaus zu laufen: Myrtle Beach.

Wertung:

Die Geschichte, welche Smith hier erzählt, ist hauptsächlich von seiner Protagonistin Roxie geprägt. Denn sie ist es, die den "Slasher" hier darstellt, wobei sie nicht gerade wenige Unterstützung erhält. Anfangs scheint alles auf ein Aufeinandertreffen von Roxie und Zeb hinauszulaufen, doch dann kommt es doch ganz anders. Dabei gelingt es Smith hier vorzüglich einen gewissen Überraschungsmoment zu kreieren. Leider sind die Handlungen der Charaktere manchmal stark überzogen. In dem Kontext der Geschichte ist es aber gerade so tragbar. Ein rational agierendes Wesen würde das ein oder andere aber einfach nicht machen.

Ein Slasher ist es auf jeden Fall und recht brutal ist die Story auch ausgefallen. Die Handlung hätte ein wenig mehr Spannung vertragen können. Sprachlich lässt es sich recht gut hintereinander weg lesen, und hier bin ich doch ziemlich erstaunt, dass man fast einen eigenen Stil bei Smith erkennen kann. Einen Psychothriller im eigentlichen Sinn wie es die Reihe ja eigentlich angekündigt hatte, liegt hier aber aus meiner Sicht nicht vor, da einfach zu wenig "Psycho" vorhanden ist. Insgesamt kein schlechtes Buch, auch wenn ich die Lobeshymnen nicht gänzlich nachvollziehen kann. Bei mir gibt es 08/10 Punkten.

_________________
Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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