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 Betreff des Beitrags: Doctor Who (1966)
BeitragVerfasst: 16. Sep 2013, 20:20 
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Hier also der zweite Teil meines Dr. Who Marathons. Wahrscheinlich der am schwersten zu schauende, da viele Folgen (vor allem die der vierten und fünften Staffel) nur als Foto-Serie mit Audiospur verfügbar sind. Aber genug genörgelt, hier kommt der zweite Doctor.


Der erste Auftritt vom neuen Doctor, gespielt von Patrick Troughton, kommt in der Folge „The Tenth Planet“ vor. Allerdings nur für wenige Sekunden, denn die Folge endet mit der ersten Regeneration des alten Doctors, gespielt von William Hartnell. Die beiden Companions des Doctors, Ben und Polly, sind selbstverständlich erstmal baff, dass der Doctor diese Metamorphose gemacht hat, aber die Veränderung erhärtet sich erst in der nächsten Folge.

„The Power of the Daleks“, wie die dritte Geschichte der vierten Staffel heißt, erstreckt sich über sechs Einzelfolgen und ging im November 1966 auf Sendung. Wie der Titel schon sagt, spielen die Daleks wieder eine große Rolle. Der neue Doctor und seine - ihm gegenüber wegen der Verwandlung sehr misstrauischen - Gefährten Ben und Polly landen in einer Kolonie der Erde auf Vulcan (kein Scherz und nein, es tauchen keine Vulkanier mit spitzen Ohren auf, obwohl Star Trek auch 1966 auf Sendung ging). Der Doctor wird anfangs mit einem „Untersucher“ von der Erde verwechselt, was den dreien die Sache etwas leichter macht. In der Kolonie wurden drei Daleks in einer Kapsel aufgefunden und obwohl der Doctor alles versucht, deren Reaktivierung zu verhindern, setzt ein neugieriger Wissenschaftler alles daran, sie wieder in Gang zu bringen. Er hat nur nicht damit gerechnet, dass die drei Daleks anschließend weitere ihrer Art produzieren (quasi am Fließband) und so haben unsere drei Gefährten alle Hände voll zu tun, den Tag zu retten.

In dieser Folge sieht man sehr gut, dass Patrick Troughton gar nicht erst versucht, William Hartnell nachzuahmen. Er hat seinen eigenen Stil und schweigt sich gegenüber seinen Companions zunächst aus - einzig per Blockflöte kommuniziert er mit ihnen, was mir als Zuschauer nach einer Weile gehörig auf den Senkel ging - Ben und Polly übrigens auch. Glücklicherweise nimmt das dann mit Fortschreiten der Episoden ab, denn die erzählte Geschichte ist recht spannend, auch wenn man als Zuschauer von Anfang ahnt (man kennt ja die Daleks), dass der Versuch, die wiedererweckten Daleks zu kontrollieren, zum Scheitern verurteilt ist.

Die nächste Geschichte ist „The Highlanders“ und spielt im Jahre 1746 in den Highlands. Thema der vier Einzelepisoden ist - neben dem andauernden Konflikt zwischen Highlandern und Rotröcken - eine Gruppe Sklavenhändler und neben der geschichtlichen Lektion gibt es am Ende einen weiteren Begleiter für den Doctor. Jamie McCrimmon fliegt als erster Neuzugang des zweiten Doctors fortan mit durch Raum und Zeit.

Lustig war in dieser Geschichte vor allem die Verkleidung des Doctors als (weibliche) Küchenhilfe. Diese Art von notwendigem Humor machte mir das erneute Rumflöten etwas erträglicher. In der ersten Einzelfolge stellt sich der Doctor übrigens als „Doctor von Wer“ vor - eine nette kleine deutsche Übersetzung der Hauptfigur.

In „The Underwater Menace“ landen unsere (jetzt vier) Freunde auf einer erloschenen Vulkaninsel auf der Erde und werden unter die Erde entführt, wo sie die Überlebenden von Atlantis kennenlernen und zunächst geopfert werden sollen. Dem Doctor gelingt es allerdings, den leitenden Wissenschaftler, Professor Zaroff, vom Nutzen der vier zu überzeugen. Ben und Jamie werden darauf in die Minen geschickt und Polly soll in einen Fischmenschen transformiert werden, während der Doctor Zaroff unterstützen soll. Der Titel der Geschichte ist allerdings Zaroff zu verdanken, der gegenüber von Atlantis’ Bewohnern vorgibt, Atlantis wieder zur Oberfläche bringen zu wollen, in Wirklichkeit durch diesen Vorgang aber die Erde zerstören will. Der Doctor durchschaut das allerdings und hat alle Hände voll zu tun, zuerst seine Companions zu befreien und anschließend diesen Plan zu vereiteln.

Eine nette kleine Geschichte um die Atlantis-Legende, einzig für Zaroff’s Motiv hätte ich mir eine etwas bessere Begründung gewünscht. Im Endeffekt wird er einfach als verrückt dargestellt, etwas mehr dazu, warum er denn nun die Erde zerstören will oder verrückt wurde, hätte die Folge noch besser gemacht.

Nach den letzten zwei Geschichten auf der Erde geht es mit „The Moonbase“ ins Jahr 2070 auf den Mond. Dort befindet sich in einer Station ein Gerät, mit dessen Hilfe die Menschen das Wetter auf der Erde kontrollieren können. Allerdings gibt es dort auch Probleme. Eine merkwürdige Krankheit dezimiert die Crew und Anzeichen von Sabotage machen dem Rest der Mannschaft zusätzlich das Leben schwer. Hinter dem Ganzen stecken die Cybermen, die hier ihren zweiten Auftritt haben und das Gerät dazu benutzen wollen, einen weiteren Invasionsversuch auf der Erde vorzubereiten. Der Doctor und seine Gefährten setzen natürlich alles daran, das zu verhindern.

Wer genau aufpasst, merkt in dieser Folge, dass die Cybermen leicht verändert aussehen. Es wurden nicht die gleichen Kostüme verwendet wie in „The Tenth Planet“ - ein Trend, der sich fortsetzen sollte.

In „The Macra Terror“ landen unsere Freunde in einer Kolonie der Erde, die nach außen hin einen geradezu paradiesischen Eindruck macht - abgesehen von einem scheinbar Verrückten, der von Monstern spricht. Wie sich dann schnell herausstellt, ist der Mann gar nicht verrückt, denn hinter der schönen Fassade werden die Menschen als Sklaven der „Macra“ (die wie Riesenkrebse aussehen) benutzt und durch eine Art Hypnose-Gas kontrolliert. Ben fällt diesem auch zum Opfer und so muss der Rest des Teams auch in den eigenen Reihen mit Widerstand rechnen.

Eine schöne Folge, die mal wieder zeigt, dass nicht alles so sein muss, wie es auf den ersten Blick scheint. Auch den Faktor, einen Companion gegen die anderen zu stellen, fand ich sehr gelungen. Man konnte sich als Zuschauer danach nicht sicher sein, ob/wann die Wirkung des Gases nachlässt.

In „The Faceless Ones“ landet die TARDIS in der heutigen Zeit (naja, sofern man 1966 als heute betrachten will) auf dem Flughafen Gatwick. Dort bietet eine Fluggesellschaft mit Namen „Chameleon Tours“ kostengünstige Flüge an. Seltsamerweise hört man von den Fluggästen anschließend nichts mehr (außer fingierten Postkarten vom Zielland) und das Flugpersonal der Gesellschaft scheint „wie ausgewechselt“ zu sein. Der Doctor und seine Begleiter haben mal wieder alle Hände voll zu tun, die Sache zu durchschauen und die außerirdischen Übeltäter zu entlarven. Am Ende der Folge entscheiden sich Ben und Polly dann, den Doctor zu verlassen - denn es ist der gleiche Tag, an dem sie sich dem Doctor angeschlossen haben (der 20.06.1966 - ein Tag, an dem der Doctor viel zu tun hatte). Als Jamie und der Doctor schließlich starten wollen, müssen sie feststellen, dass jemand die TARDIS entwendet hat.

Eine schöne Geschichte, die in der heutigen Zeit der Billigflieger wohl auch Wirkung zeigen würde. Etwas schade war nur, dass man zwei „Versteckspiel“-Folgen von Außerirdischen am Stück serviert bekam, da hätte ich mir mindestens eine Geschichte mit anderer Thematik dazwischen gewünscht.

„The Evil of the Daleks“ gibt mit dem Titel schon den Gegner preis, aber nicht, wie kompliziert und wendungsreich die sieben Einzelepisoden sind. Daher mache ich mal eine etwas ausführlichere Angabe zu dieser Geschichte: Nachdem Jamie und der Doctor den Diebstahl der TARDIS festgestellt haben und die Spur zu einem Antiquitätenhändler führt, werden die beiden ins Jahr 1866 entführt. Dort haben ein gewisser Theodore Maxtible und der Antiquitätenhändler (Edward Waterfield, der seine Antiquitäten per Zeitmaschine aus der eigenen Zeit mitbringt) eine Zeitmaschine entwickelt - oder waren zumindest dabei - als auf einmal die Daleks aus dem „Zeitreise-Schrank“ kamen, Edward’s Tochter Victoria entführten und ihn zwangen, dem Doctor im Jahr 1966 durch die Entwendung der TARDIS eine Falle zu stellen. Mit der TARDIS (bzw. dessen Zerstörung) als Druckmittel, zwingen die Daleks den Doctor, den sog. „menschlichen Faktor“ zu isolieren - mit dem Ziel, eine neue Rasse von Super-Daleks zu erschaffen. Dazu muss Jamie (unter der Beobachtung des Doctors) versuchen, Victoria zu befreien. Im Verlauf der Befreiungsaktion kommen die guten menschlichen Eigenschaften in Jamie zum Vorschein und der Doctor isoliert schließlich den „menschlichen Faktor“ und stellt damit auch drei „menschliche Daleks“ her. Jamie gelingt es zwar, Victoria zu befreien, aber diese wird erneut gefangen und durch den „Zeitreise-Schrank“ auf den Dalek-Planeten Skaro verfrachtet. Dorthin verschlägt es auch die drei menschlichen Daleks, die sich anfangs recht kindlich benehmen (von Super-Dalek keine Spur). Maxtible, der den Daleks aus eigenen Motiven geholfen hat (er möchte das Geheimnis aus Metall Gold zu machen von den Daleks bekommen), reist ebenfalls nach Skaro, muss aber feststellen, dass seine Partner ihre Versprechen nicht halten. Jamie, der Doctor und Waterfield werden zusammen mit einer Bombe zurückgelassen, können aber schließlich noch vor der Explosion nach Skaro fliehen, wo sie mit dem „Emperor Dalek“ Bekanntschaft machen. Dieser erklärt dem Doctor dann, dass er durch die Isolierung des menschlichen Faktors auch den „Dalek-Faktor“ isoliert hat (das eigentliche Ziel der ganzen Veranstaltung). Maxtible wird dem Dalek Faktor dann ausgesetzt, was ihn mental in einen Dalek verwandelt. Er hypnotisiert anschließend den Doctor und schickt ihn durch einen Torbogen, der mit dem Dalek Faktor ausgestattet ist, um den Doctor ebenfalls zu konvertieren. Die Daleks suchen derweil nach den menschlichen Daleks, um diese ebenfalls durch den Torbogen zu schicken und zu re-konvertieren. Als noch einer davon fehlt, schlägt der Doctor dem Emperor vor, alle Daleks durch den Torbogen zu schicken - auf diese Weise muss auch der letzte menschliche Dalek wieder zum Dalek werden. Und während die ersten Daleks munter durch den Torbogen wandern, befreit der Doctor seine Gefährten, denn der Torbogen hat ihn gar nicht konvertiert. Obendrein hat er den Torbogen manipuliert und anstelle des Dalek Faktors den menschlichen Faktor installiert, so dass alle Daleks, die durch den Bogen gehen, plötzlich rebellisch werden (wer will schon von einem Imperator kontrolliert werden?) Das Chaos ist damit komplett, der Emperor ruft noch seine schwarzen Daleks zu Hilfe, aber zu spät. Waterfield opfert sich für den Doctor, der sonst von einem schwarzen Dalek getötet worden wäre und der Doctor verspricht dem sterbenden Waterfield, sich um Victoria zu kümmern. Jamie, der Doctor und Victoria fliehen anschließend. Der Emperor Dalek wird von den menschlichen Daleks zerstört und Maxtible rennt in seiner letzten Szene in die explodierende Dalek-Stadt, scheinbar wahnsinnig, von der ewigen Herrlichkeit (Glory) der Daleks schreiend.


Die Dalek Geschichten sind natürlich immer etwas Besonderes, aber diese sticht aus den bisherigen besonders hervor. Wir erfahren, dass es einen Imperator unter den Daleks gibt und dass die Daleks durchaus im Stande sind, dem Doctor manchmal die Stirn zu bieten, jedenfalls was komplizierte Pläne und das Verbergen des eigentlichen Ziels angeht. Einige Logiklöcher nagen zwar etwas an der wendungsreichen Geschichte - woher wussten sie beispielsweise, dass der Doctor im Jahr 1966 seine TARDIS am Gatwick Airport parkt? Oder warum soll er menschliche Daleks herstellen, wenn die eh’ wieder re-konvertiert werden? Oder wieso lassen sie ihn mit einer Bombe zurück, wenn er später den Dalek Faktor mit der TARDIS verteilen soll? Auf jeden Fall wird dem Zuschauer hier eine Menge Abwechslung geboten und die Folge sollte (mal wieder muss man sagen) das Ende der Daleks besiegeln. Naja, jedenfalls bis sie in Staffel 9 in „Day of the Daleks“ den nächsten großen Auftritt haben. Kleine Anmerkung: In dieser Folge kehrt der Doctor erstmals zu einem außerirdischen Planeten (Skaro) zurück, den er vorher schon besucht hat.

Damit ist die vierte Staffel beendet und ich muss sagen, dass ich mich mittlerweile an den neuen Doctor gewöhnt habe. Sein Spielzeug, die Flöte, kann zwar nach wie vor nerven, aber ist auch gleichzeitig ein Markenzeichen des zweiten Doctors. Die Geschichten der vierten Staffel hatten auch einen deutlicheren Sci-Fi Ton, es gab eine Menge neue und alte Aliens und weniger „lehrreiche Geschichtsfolgen“ (bis hier eigentlich nur The Highlanders für den neuen Doctor).

Die erste Folge der fünften Staffel mit vier Einzelepisoden heißt „The Tomb of the Cybermen“ und ist zur Abwechslung mal komplett erhalten. Auf dem Planeten Telos versucht eine Expedition, in die Grabkammer der Cybermen vorzudringen als der Doctor mit Jamie und Victoria auftaucht. Wie sich nach einiger Überwindung von Rätseln/Fallen herausstellt, sind die Cybermen aber keineswegs tot, sondern können wieder aufgeweckt werden, was ein Teil der Expedition von Anfang an geplant hat, um mit Hilfe der Cybermen an Macht zu gewinnen - dummerweise lassen die sich aber nicht so leicht kontrollieren und der Doctor und seine beiden Begleiter haben wieder alle Hände voll zu tun.

Auch wenn es schön war, die Cybermen wiederzusehen, glich das Schema der Folge doch sehr „The Power of the Daleks“, wo sich auch jemand anmaßte, diese kontrollieren zu können. Allerdings erfährt man auch eine Menge über die Geschichte der Cybermen und dass diese in der Zukunft quasi endgültig besiegt werden - ich schreibe „quasi“, weil sie am Ende der Folge wieder im Tiefschlaf enden, aber keineswegs tot sind.

Die zweite Folge ist ein Sechsteiler mit dem Titel „The Abominable Snowmen“. Die Folge spielt im Tibet der 1930er Jahre und lüftet auf Dr. Who - Art das Geheimnis der Yetis. Der Doctor will in dieser Folge eigentlich nur ein Artefakt zu einem Kloster zurückbringen (es wurde ihm vor langer Zeit anvertraut) und erlebt dabei eine gehörige Überraschung. Dass die Yetis Roboter sind, ist nur eine davon. Außerdem gibt es mit dem Wesen, was die Yeti’s kontrolliert - „The Intelligence“ - einen neuen Gegner, vor dem der Doctor sich auch in späteren Folgen in acht nehmen muss.

Auch in dieser Folge ist mal wieder einiges anders, als es zunächst scheint. Anfangs denkt man, es handelt sich wieder um eine der historisch-lehrreichen Stories, aber das Blatt wendet sich dann und man bekommt eine nette Sci-Fi Geschichte erzählt.

Angreifende "Yetis":


In „The Ice Warriors“, einem weiteren Sechsteiler, ist in der Zukunft eine zweite Eiszeit auf der Erde ausgebrochen und die überlebenden Menschen versuchen, der Bewegung der Gletscher Einhalt zu gebieten. Dabei hängen sie sehr stark von ihren Computern ab und überprüfen Schritt für Schritt (oder besser: Simulation für Simulation) die Konsequenzen ihres Handels. Als eine Expedition am Gletscher auf außerirdische „Eiskrieger“ trifft, die mit ihrem Raumschiff unter den Eismassen begraben und eingefroren wurden, wird es kompliziert. Denn als der erste Krieger erwacht (womit natürlich niemand rechnen konnte), will er natürlich seine Freunde wecken und das Raumschiff wieder in Betrieb nehmen - dazu nimmt er erstmal Victoria als Geisel mit und das Abenteuer geht richtig los.

Brr, zwei Geschichten hintereinander in Schnee und Eis. Die Hauptlehren aus diesen Folgen waren zwei: Mach’ Dich nicht zu sehr von der Technologie abhängig (man muss nicht alles erst mit dem Computer simulieren) und mit Gewalt kommt man nicht unbedingt zum Ziel. Die „Eiskrieger“ kommen übrigens vom Mars und werden noch weitere Auftritte im Serienverlauf haben.

In „The Enemy of the World“ (6 Einzelfolgen) reisen der Doctor und seine Gefährten in die nicht allzu ferne Zukunft der Erde und genießen kurz den Strand in Australien bis sie plötzlich unter Beschuss geraten und mitten in politischen Intrigen verstrickt sind. Patrick Troughton bekommt in dieser Folge eine Doppelrolle und spielt neben dem Doctor auch einen aufsteigenden Weltherrscher. Die Ähnlichkeit der beiden Charaktere ist auch die Ursache für das eigentliche Abenteuer.

Eigentlich mischt der Doctor sich nicht ins politische Geschehen ein, aber in dieser Folge bleibt ihm keine Wahl. Er lässt sich nur langsam von der Bösartigkeit seines Doppelgängers Salamander überzeugen, denn er muss neben diesen auch andere Charaktere genau beobachten und abwägen, ob sie nun gut oder böse sind. Der Sci-Fi - Faktor geht hier etwas unter, abgesehen von einer Maschine, die Erdbeben und Vulkanausbrüche generieren kann. Allerdings muss man Patrick Troughton hier loben - nicht nur, dass er überzeugend beide Charaktere verkörpert, er spricht auch mit unterschiedlichen Stimmen.

„The Web of Fear“ (6 Einzelfolgen) spielt in London. Nachdem die TARDIS zuvor von einer Spinnennetz-ähnlichen Substanz an ihrer Reise gehindert wurde, landen der Doctor, Jamie und Victoria im U-Bahn System Londons und sind zunächst alleine, die Stadt scheint wie ausgestorben. Die Intelligenz aus „The Abominable Snowman“ kehrt in dieser Folge samt Robo-Yetis zurück und ein gewisser Colonel Lethbridge-Stewart hat seinen ersten Auftritt in dieser Folge.

Eine packende Folge, in der deutlich wird, dass die „Intelligence“ nicht zu unterschätzen ist. Sie kann Personen „übernehmen“ und man weiß nie so recht, wer jetzt der Maulwurf ist, der gegen unsere Gruppe arbeitet. Zudem wird der vorgefundene Militärtrupp sehr drastisch dezimiert, da die Yetis fast unbesiegbar sind. Ein weiterer Punkt ist die Substanzlosigkeit der „Intelligence“ - wie will man etwas besiegen, was man nicht (be-)greifen kann? Der Doctor hat am Ende zwar einen ausgeklügelten Plan, aber da er diesen seinen Companions nicht mitgeteilt hat, kann die Intelligenz am Ende entkommen, wenn auch, ohne ihr Ziel erreicht zu haben.

Die nächste Folge, „Fury from the Deep“ (6 Einzelfolgen) bietet schon in der ersten Einzelfolge zwei Besonderheiten: Die TARDIS landet auf dem Wasser und der Doctor benutzt erstmalig seinen „Sonic Screwdriver“. Eine weitere große Besonderheit ist der Gegner in dieser Episode, die in unserer Zeit (1968) spielt: Seegras und Schaum - kein Witz und ich schätze mal, die Schauspieler hatten ihren Spaß in der Folge. Wer in Kontakt mit dem seltsamen Seegras kommt, wird allmählich von diesem kontrolliert. Schauplatz ist in der Nordsee, wo eine Kontrollstation den Kontakt zu ihren Ölplattformen verliert. Am Ende der Folge verlässt Victoria den Doctor und Jamie - sie möchte nicht mehr von einer Katastrophe in die nächste reisen.

Die letzte (6-teilige) Folge der fünften Staffel heißt „The Wheel in Space“ und spielt zur Abwechslung mal auf einer Raumstation. Die TARDIS landet zunächst in einer Rakete und der Doctor und Jamie benötigen Quecksilber, um wieder starten zu können. Die Rakete treibt antriebslos im All und landet im Orbit der Raumstation. Die Rakete beherbergte aber auch zwei Cyberman, die versuchen, die Kontrolle über die Station zu bekommen. Am Ende der Folge bekommen der Doctor und Jamie einen blinden Passagier mit an Bord, Zoe, die die beiden in weiteren Folgen begleiten wird.

Die Folge hat mir gut gefallen, auch wenn es wieder einiges zu bemängeln gibt. Wären der Doctor und Jamie nicht in der Rakete gelandet, wäre der Plan der Cyberman z.B. sinnlos gewesen (und die Rakete wäre von der Raumstation zerstört worden). Zudem sind die Weltraum-Sequenzen ungewollt lustig, da Astronauten und auch Cyberman einfach so mit Händen und Füßen durchs All „schwimmen“. Außerdem gab’s auch in dieser Folge wieder die Gedankenkontrolle von Personen, die dann für den Gegner arbeiten - etwas, was wir in den letzten Folgen (seit „The Web of Fear“ pausenlos) schon sehr oft hatten und damit langsam ausgereizt scheint.

Alles in allem ist die fünfte Staffel sehr gelungen, zeigt alte und neue Gegner und stellt den Doctor und seine Companions vor große Herausforderungen. Zudem wurde mit Victoria’s Abschied gezeigt, dass nicht alle Companions die Abenteuer mit dem Doctor gut heißen. Ich bin schon gespannt, wie Zoe sich in den kommenden Folgen schlägt, denn sie wurde als relativ emotionslos mit herausragenden logischen und mathematischen Fähigkeiten porträtiert, vielleicht eine Anspielung auf einen gewissen Vulkanier, schließlich wurde die Folge 1968 gesendet ?

Die erste Folge der sechsten Staffel heißt „The Dominators“ und umfasst fünf Einzelfolgen. Eigentlich wollte der Doctor für Jamie und Zoe einen friedliebenden Ort zur Erholung aufsuchen und landet auf einer Insel, die Teil des äußerst pazifistischen Planeten Dulkis ist. Dummerweise sind gerade andere Aliens - Dominatoren - auf Dulkis gelandet und wollen den Planeten mit Hilfe ihrer Roboter, den Quarks, ausplündern und die Einwohner als Sklaven benutzen.

Eine ungewöhnlich actionreiche Folge, die unter Anderem anfangs vor der zerstörerischen Atomkraft warnt und mit den Dominatoren und Dulkianern zwei Extreme aufeinanderprallen lässt: Pazifismus und Bellizismus (letzteres Wort musste ich auch erst nachschlagen). Vor allem ein Dominator sticht dadurch hervor, dass er immer alles und jeden zerstören will, worauf sein Vorgesetzter stets damit argumentiert, dass man potenzielle Arbeitskräfte nicht verschwenden sollte. Aber auch die Pazifisten werden nicht gerade gut dargestellt, denn angesichts der Krise stellen sie sich als handlungsunfähig heraus und warten meistens erstmal ab, selbst wenn die Lage sich zuspitzt. Auffällig ist in dieser Folge eine leichte Schusseligkeit des Doctors, so vergisst er mehrmals wichtige Details bis ihm seine Companions darauf aufmerksam machen. So z.B. am Ende der Folge, als der Planet gerettet wird, aber auf der Insel ein massiver Vulkanausbruch stattfindet, was der Doctor vergisst und die drei in der TARDIS keineswegs sicher macht und direkt ins nächste Abenteuer außerhalb von Raum und Zeit führt...

... zur nächsten Folge, „The Mind Robber“ (5 Einzelfolgen). Der Doctor aktiviert ein Not-Aggregat, worauf die TARDIS die drei außerhalb von Zeit und Raum katapultiert. Sie sind im Nirgendwo als das Abenteuer beginnt. Eine recht seltsame Episode beginnt, denn der Doctor und seine beiden Companions sehen sich Fabel- und Märchenwesen gegenüber, bis sie hinter die Gestalt kommen, die die Fäden zieht, den Master (naja, nicht wirklich DER Master, aber zumindest die Person, die hier die Kontrolle hat).

Eine Episode, die den Zuschauer ins Märchen- und Sagenland führt, aber recht interessant ist. Schön ist auch, dass man am Ende der Episode nicht sicher sein kann, ob die drei es denn geschafft haben oder nicht.

Unsicher: Der Doctor, Jamie und Zoe:


Die erste Info in der nächsten Folge, „The Invasion“ (8 Einzelepisoden), ist natürlich, dass die TARDIS es geschafft hat, ins normale Raum-Zeit-Continuum zurückzukehren. Allerdings gibt es eine Fehlfunktion und ein paar Schaltkreise werden beschädigt. Durch die Fehlfunktion sehen unsere drei Helden, dass auf der dunklen Seite des Mondes recht feindselige Aktivitäten stattfinden und landen schließlich in London, wo sie mit den Machenschaften eines Elektronik-Konzerns konfrontiert werden und UNIT kennenlernen, eine Geheimorganisation (United Nations Intelligence Taskforce, jedenfalls in dieser Folge so benannt, später wurde der Name laut Russel T. Davies in Unified Intelligence Taskforce umbenannt, weil die echte UN nicht mit einer fiktiven Serie in Zusammenhang gebracht werden wollte), die in England unter Brigadier (ja, er wurde befördert) Lethbridge-Stuart operiert. Tobias Vaughn, Leiter des Konzerns, hat finstere Pläne und steht in Allianz mit den Cyberman. Fasziniert vom Doctor und der Warnung der Cyberman trotzend (die kennen den Doc natürlich und möchten den gerne beseitigt sehen), will er u.a. die TARDIS für sich gewinnen, denn eine Zukunft unter den Cyberman sieht er auch nicht als sein eigentliches Ziel. Er möchte wohl gerne ein Cyberman werden, aber sein Hirn und damit seine Persönlichkeit soll unangetastet bleiben. Der Doctor und seine Gefährten haben wieder eine Menge zu tun...

Zunächst mal war ich sehr froh, dass die beiden fehlenden Einzelepisoden (1 und 4) hier durch animierte Folgen ersetzt wurden und ich nicht dem üblichen Foto+Tonspur Material folgen musste. Ich hoffe, das wird für die Folgen der vorherigen Staffeln auch noch mal passieren (es war wirklich sehr anstrengend, vor allem in den Staffeln 3-5, sich das vorhandene Material anzusehen). Wie dem auch sei, wir lernen in dieser Folge UNIT kennen und sehen, wie der Doctor eine weitere Invasion durch die Cyberman verhindert. Den wirklichen Gegner lernt man erst recht spät kennen, was relativ gut gemacht ist. Man kann sich auch fragen, wer denn wirklich der Bösewicht in dieser Folge ist. Die Cybermen? Oder doch eher Tobias Vaughn, der den ganzen Planeten kontrollieren möchte? Oh, und fast hätte ich es vergessen: Die TARDIS wird vom Doctor vorm Verlassen unsichtbar gemacht - ich glaube, das gab’s vorher schon mal in einer Folge mit dem ersten Doctor und ist ein interessanter Nebeneffekt, vor allem, weil die TARDIS normalerweise alle möglichen Formen annehmen sollte, der Doctor aber niemals dieses „Chamäleon-Aggregat“ repariert hat (aber vielleicht ist Unsichtbarkeit einfacher herzustellen als das allgemeine Aussehen zu ändern).

In der nächsten Folge, „The Krotons“ (4 Einzelepisoden), geht’s auf einen fremden Planeten. Die Menschen dort werden von einer Art Maschinen-Wesen (den Krotons) kontrolliert. Es gibt eine Lern-Halle, wo die Menschen ihr Wissen, dass von den Krotons vermittelt wird, testen können. Die besten Kandidaten werden anschließend zu Kroton-Companions auserkoren und dürfen (oder besser: müssen) eine Kammer betreten, in der sie von den Krotons erneut getestet werden. Letztere suchen jemanden mit weit entwickelter Intelligenz, damit sie sich die Eigenschaften (zur Flucht vom Planeten auf ihren Heimatplaneten? - so ganz habe ich das nicht verstanden) zunutze machen können. Bisher hat niemand die benötigten Fähigkeiten gehabt und wenn man in dem Test versagt, wird man vernichtet... Der Doctor und seine Begleiter gehen dem Ganzen natürlich auf den Grund und bekämpfen die Krotons.

Eine Durchschnittsfolge würde ich es nennen. Nichts Besonderes, aber auch nicht schlecht. Außerdem gibt’s noch einen Hinweis zur TARDIS, die in dieser Folge angegriffen wird: Im Notfall macht sie sich selbst unsichtbar.

„The Seeds of Death“ (6 Einzelepisoden) ist die nächste Folge, in der die Eiskrieger vom Mars (zuletzt gesehen in „The Ice Warriors“ in Staffel 5) einen Invasionsversuch auf die Erde starten. Dabei machen sie sich das von den Menschen entwickelte T-Mat System zunutze, eine Art Beamer (Star Trek lässt mal wieder grüßen), der Ort zu Ort Transport ermöglicht und verteilen ihre „Todessaat“ in der nördlichen Hemisphäre (u.a London, New York, Berlin). Dieser Fungus (der wie Schaum aussieht, erinnert an eine der vorherigen Folgen) soll den Sauerstoffgehalt der Erde reduzieren und die Atmosphäre an den Mars angleichen. Eine Vorhut der Eiskrieger hat dazu eine Mondbasis unter Kontrolle, von der aus das T-Mat System kontrolliert wird. Der Doctor und seine Gefährten müssen einen Weg finden, den Fungus zu vernichten und die Invasionsflotte der Eiskrieger stoppen, die vom Mars zum Mond unterwegs ist.

Eine sehr abwechslungsreiche Folge, in der der Doctor mehr als einmal in tödlicher Gefahr ist und in einer Szene schon für tot gehalten werden kann. Faszinierend ist auch, dass die Eiskrieger sehr plump wirken und trotz ihres langsamen Herumwatschelns sehr bedrohlich sind (Schusswaffen haben keine Wirkung und die Waffe der Eiskrieger tötet mit einem Schuss). Etwas unlogisch ist hingegen, wie die Invasionsflotte besiegt wird. Um zum Mond zu gelangen, sendet der Vortrupp ein Leitsignal aus, was vom Doctor und seinen Helfern kopiert wird und die Flotte in einen Orbit um die Sonne lockt. Da fragt man sich natürlich, ob die keine andere Möglichkeit des Navigierens im Weltraum haben und wie sie so schnell vom Weg zwischen Mond und Mars zur Sonne gelangen. Außerdem muss der Vortrupp ohne Leitsignal zum Mond gelangt sein, insofern war diese Lösung des Problems eher unbefriedigend.

In der nächsten Folge „The Space Pirates“ (6 Einzelepisoden) geht es um Weltraumpiraten, die sog. Argonite (ein wertvolles Material) von unbemannten Raumstationen (Beacons) plündern und diese dazu kontrolliert sprengen. Der Doctor, Jamie und Zoe landen auf einer solchen Station und werden am Ende der ersten Einzelfolge auch scheinbar in die Luft (oder besser: den Weltraum) gejagt. Die einzelnen Sektionen der Stationen bleiben aber intakt und werden durch Raketen zum Lager der Piraten gebracht und auseinander genommen. Der Doctor und seine Gefährten haben einiges zu tun, bevor sie die TARDIS wieder zurückbekommen.

Eine etwas andere Folge, die vor allem dadurch Spaß macht, dass man ein Piraten-Setting im Weltraum aufbaut. Hervorzuheben ist auch ein uriger Charakter, Milo Clancey, der alleine vom Aussehen schon einem Piratenfilm entsprungen sein könnte und einiges zur Atmosphäre der Folge beiträgt. Als Zuschauer weiß man anfangs auch nicht so recht, ob er nun zu den Piraten gehört oder wirklich nur ein Minenbesitzer ist, der den Piraten das Handwerk legen will, weil sie auch seine Weltraumfrachter kapern. Leider ist nur eine Einzelfolge erhalten, die restlichen fünf Folgen sind wieder nur als Fotos mit Tonspur verfügbar.

Die letzte Folge der sechsten Staffel, „The War Games“ (10 Einzelepisoden), ist auch gleichzeitig die letzte Folge des zweiten Doctors. Der Doctor und seine Freunde landen scheinbar mitten im ersten Weltkrieg und werden gleich in der ersten Einzelfolge vor ein Militärgericht gestellt. Naja, eher ein Standgericht, denn der urteilende General kann scheinbar seine Unterstellten hypnotisch kontrollieren und verurteilt unsere drei Freunde zu Gefängnis/ zum Tode. Als die drei fliehen, durchqueren sie einen Nebel und sehen sich auf einmal römischen Soldaten gegenüber. Sie entdecken, dass es verschiedene Zonen gibt, in der verschiedene geschichtliche Kriege ausgetragen werden. Die kommandierenden Generäle haben dabei die Möglichkeit, ihre Untergebenen durch Hypnose zu kontrollieren. Wie sich herausstellt, sind die Generäle Aliens, die mit entführten Menschen verschiedener Epochen eine Art Kriegsspiel spielen und dabei sind, die Gedankenkontrolle über die Menschen zu perfektionieren (nicht alle Menschen können hypnotisiert werden, diese bilden eine Widerstandsgruppe und kommen den Aliens auf die Spur). Unter den Aliens befindet sich auch jemand, der diesen erst Zeitreisen ermöglicht hat und der den Doctor ebenfalls kennt:


Der War Chief, wie der Doctor ist er ein Timelord. Allerdings strebt er nach Macht und führt nichts Gutes im Schilde. Der Doctor benötigt diesmal Hilfe aus den eigenen Reihen, um alle beteiligten Menschen wieder in ihre Zeit auf der Erde zurückzuschicken: Die Timelords.

Wow, was für eine Folge. Zuerst glaubt man, sich in einem einfachen Abenteuer zu befinden, aber von Folge zu Folge wird alles komplizierter. Gleichzeitig gibt es mit fortschreitender Episodenzahl mehr Informationen über den Doctor und die Timelords. Wie sich herausstellt, sind die Timelords nicht gut auf den Doctor zu sprechen, weil er die TARDIS geklaut hat, um alleine das Universum und verschiedene Zeiten zu erforschen. Das eigentliche Problem dabei ist, dass der Doctor stets mit seiner Umwelt interagiert, was bei den Timelords streng verboten ist. Als er deshalb auf Gallifrey vor Gericht gestellt wird, kann er den Timelords aber erklären, dass er in seinen Abenteuern stets das Böse bekämpft hat und führt einige Gegner aus seinen Abenteuern auf. Die Timelords schicken schließlich Jamie und Zoe in deren eigene Zeit zurück und lassen sie bis auf ihr erstes Abenteuer mit dem Doctor alle weiteren vergessen. Der Doctor selbst wird auf die Erde ins Exil geschickt, angeblich ohne die TARDIS und mit neuem Aussehen (durch die Timelords forcierte Regeneration). Der Zuschauer erfährt aber noch nicht, wie der neue Doctor aussieht. Zuletzt noch eine kleine Anmerkung zum War Chief: Er wird niedergeschossen und ist tot - keine Regeneration und bisher ist auch nicht klar, was eine Regeneration auslöst. Beim ersten Doctor wird keinerlei Erklärung gegeben, er fühlte sich im letzten Abenteuer nicht wohl und veränderte sich plötzlich. Beim zweiten wird die Regeneration durch die Timelords ausgelöst, bin schon gespannt, wie es bei den folgenden aussieht. Oh, und hier noch ein Link zur Änderungs-Sequenz des zweiten Doctors:

http://www.youtube.com/watch?v=lRguCBsN ... re=related

(Anmerkung: In dem Video kommt der nächste Doctor bereits vor, in der Folge selbst war das allerdings nicht der Fall)

Der zweite Doctor ist insgesamt eine sehr berechnende Figur und durchschaut relativ schnell das Geschehen. Zum Verhängnis wird ihm manchmal, dass er dieses Wissen seinen Companions oft vorenthält. Andererseits animiert er sie aber dazu, selbst auf die Lösung des Problems zu kommen. Sein Markenzeichen, die Flöte, ist in den ersten Folgen überpräsent, was mich als Zuschauer etwas genervt hat, in den späteren Folgen kommt sie aber nur noch selten zum Einsatz. Schauspielerisch ist Patrick Troughton außergewöhnlich gut, was vor allem in den Folgen bemerkbar wird, wo der Doctor sich verstellen/verkleiden muss und am beeindruckensten war die Darstellung eines anderen Charakters gleichen Aussehens in „Enemy of the World“. Ich bin schon auf den nächsten Doctor gespannt und hoffe, dass der nächste Review nicht zu lange in Anspruch nehmen wird - schließlich sollten die kommenden Folgen komplett erhalten sein.

Und natürlich bin ich auch bei diesem Review wieder für (konstruktive) Kritik dankbar - sagt mir einfach, was ihr davon haltet und ich werde versuchen, es bei zukünftigen Reviews zu berücksichtigen...


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