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 Betreff des Beitrags: Supernatural (2005- )
BeitragVerfasst: 15. Sep 2013, 15:04 
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Originaltitel : Supernatural
Deutsch. Titel: Supernatural
Land: USA, Kanada
Laufzeit: 40 Min. pro Folge
FSK: 16 - 18

Regie: Eric Kripke

Darsteller: Jared Padalecki, Jensen Ackles, Jim Beaver, Jeffrey Dean Morgan uvm.


Kritik:

Hier schreibe ich eine Review über die Staffeln 1-6
Review kann Spoiler enthalten!!!!


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Staffel 1:

Lawrence,Kansas im Jahre 1982. Die Familie Winchester führt ein ruhiges und beschauliches Kleinstadtleben. John und Marry sind ein glücklich verheiratetes Ehepaar, welche zwei Söhne haben. Dean, der vier Jahre alt ist und Sam, welcher sechs Monate als ist. Eines Abends kommt es zu einem Brand in ihrem Haus. Marry stirbt dabei und John kann Dean und Sam gerade so aus dem Haus bringen. John, der gerade seine Frau verloren hat ist davon überzeugt, dass seine Frau kein Opfer eines normalen Brandes ist, sondern durch eine höhere Kraft. Verbissen herauszufinden was seine Frau umgebracht hat begibt er sich auf einen düsteren Pfad, in den er seine Söhne auch hinein begleitet.
22 Jahre später: Sam hat sich von seiner Familie getrennt und hat ein neues Leben begonnen. Er will ein Leben führen, welches er sich immer schon gewünscht hat. Er studiert und hat eine Freundin Name Samantha. Als eines Abends plötzlich Dean in seiner Haustüre steht und ihn darum bittet mit ihm zu kommen, da sein Vater verschwunden ist beginnt ein neues Abenteuer, dass die beiden Brüder nicht erwartet hatten.

Im Grunde genommen ein einfacher Plot, der sich aber immer und immer mehr ausarbeitet. Supernatural ist meine Lieblingsserie auch wenn es heißt, dass es eine Frauenserie sein sollte...was für ein Witz!
"Supernatural" bietet in der ersten Staffel sehr viel Nervenkitzel, denn jede Folge ist sehr düster gehalten. Immer wieder müssen die beiden Brüder auf die "Jagd" gehen und die Menschen vor Wesen retten, die man so nur aus Filmen kennt. Die Charaktere werden hier sehr gut in die Handlung eingebaut und immer mehr wird ihnen eine gewisse Substanz verliehen, die es dem Zuschauer einfacher macht mit ihnen mitzufühlen.
Die Folgen sind immer recht unterschiedlich, da man sich immer etwas neues einfallen hat lassen, was die Monster angehet. Mal müssen die Brüder gegen einen Geist, einen Formwandler oder andere Wesen antreten und dies fällt zwar nicht immer so spektakulär aus, doch sind die Folgen recht düster gehalten so, dass der Spannungsbogen erheblich angehoben wird.

Die Folgen sind alle Teil eines Ganzen auch wenn es anfänglich nicht so den Anschein hat. Denn es baut alles auf das andere drauf auf und findet sich wieder in dem recht interessanten Ende der Staffel. Immer wieder gibt es diverse Anleihen an Filme, Musik usw. ein kleiner Hauch von Sozialkritik steckt auch darin. Trotzdem, dass die Folgen düster sind fehlt es der Serie auch nicht an Humor und es wird immer wieder etwas gezeigt, wo man Tränen lacht. Allein in der ersten Folge wenn Dean zu den FBI Agenten hingeht und sagt " Agent Mulder, Agent Scully", mit einem solch sarkastischen Ton, dass man laut auflachen muss.
Das Gespannt Dean & Sam passt perfekt. Zwei Figuren die sich nicht mehr unterscheiden können aber trotzdem zusammenhalten und für einander da sind. Das ist echte Bruderliebe! Doch alles wäre nicht so besonders wenn die beiden Schauspieler nicht überzeugen könnten. Jensen Ackles, der Dean verkörpert ist der typische Macho, der immer einen flotten Spruch auf der Zunge hat währen Sam, gespielt von Jared Padalecki das genaue Gegenstück ist. Er ist der höfliche und immer vorsichtige Bruder, der immer einen Plan hat und sich von nichts abbringen lässt.
Die beiden machen ihre Sache wirklich sehr gut und man hat einen riesen Spaß mit anzusehen wie sie die Serie tragen.

10/10 Punkte

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Staffel 2:

Sam und Dean haben den Autounfall heil überstanden, doch John hat sein Leben gelassen um Dean zu retten. Dies ist für Dean einfach zu viel, auch wenn er es nicht offen zeigt. Zerfressen von Rachegefühlen begeben sich die beiden Brüder auf die Suche nach dem gelbäugigen Dämon, der sowohl ihre Mutter als auch ihren Vater das Leben genommen hat. Auf ihrer Reise lernen sie neue Freunde kennen und neue Wesen denen sie sich stellen müssen. Doch wissen die Brüder überhaupt auf was sie sich da einlassen?

Die zweite Staffel von "Supernatural" ist ein wenig entspannter als die erste Staffel. Hier wird die Stimmung ein wenig gelockert, doch bietet sie fast nur Höhepunkte! Die Figuren von Sam und Dean entwickeln sich immer weiter. Während sie in der ersten Staffel noch auf Distanz gegangen waren, kommen hier immer und immer wieder diverse Gefühle ans Tageslicht, dass für den Zuschauer oftmals auch recht überraschend sein könnte. Während Sam seine Gefühle schon in der ersten Staffel offen legte und Dean kaum auf Gefühlsduselei eingegangen ist, bekommt der Zuschauer auch hier mehr von Dean zu sehen. Man hat den Charakter so ausgebaut, dass er immer und immer sympathischer erscheint und einem auch klarer wird, dass Dean nicht gefühlskalt ist.

Immer wieder lernen sie neue Personen kennen, die für sie schon fast Familie sind. Da wäre der alte Bobby, der schon mit John auf die Jagd gegangen ist. Jetzt unterstützt er die beiden Brüder. Er ist immer da wenn sie ihn brauchen, egal welche Fragen die beiden haben...Bobby hat immer eine Antwort. Er setzt sich vor einen Haufen Bücher und stöbert so lange nach, bis er eine Lösung für das Problem findet. Er wird immer mehr zu einem festen Bestandteil des Teams und wird auch unentbehrlich für die beiden Brüder.
Dann wäre da noch Allen. Eine Frau, die eine Kneipe besitzt für Jäger. Sie hat ihren Mann vor Jahren verloren und zieht ihre Tochter Joe alleine auf. Allen ist die starrsinnige und trotzdem liebenswerte Frau, die zu den beiden Brüdern langsam aber doch intensiv eine Bindung entwickelt. Trotzdem birgt sie ein dunkles Geheimnis, dass sie den beiden Brüdern (vorerst) verschweigt. Joe hingegen ist eine recht interessierte junge Frau, die in die selbst auch Jägerin werden will. Sie lehnt sich gegen ihre Mutter auf und lässt sich von keinem etwas sagen. Über diesen Charakter erfährt man recht wenig, da sie nicht viel vor der Kamera steht in der zweiten Staffel.

Und dann gibt es noch Ash. Ash ist ein Trinker wie er im Buche steht aber wohl einer der klügsten Menschen, die Dean und Sam kennen. Er hat auf dem MIT studiert und hilft den Brüdern in Sachen Dämonen finden. Er ist das Hirn hinter der Sache, der trotzdem immer cool und verspielt wirkt. Er hat zwar keine allzu große Substanz doch hat er einen gewissen Charme den er auf den Zuschauer ausübt.
Die zweite Staffel besticht wie schon gesagt durch sehr viel Tiefgang der Personen. Dieser wird besonders hervorgehoben durch die Folge "Herz" und das Finale welches in zwei Folgen aufgeteilt wurde.
Das Finale ist für mich das Zweitbeste der ganzen Serie. Dort sprudelt noch einmal alles heraus und es endet wirklich sehr emotionsvoll. Die beiden Brüder müssen sich eine Macht stellen, die unbezwingbar erscheint und trotzdem stehen sie bei weitem nicht alleine da! Es gibt immer wieder diverse Momente die einem den Atem rauben und sehr einprägend sind. Dies ist ein Ende, welches man sich wirklich für jede Staffel wünscht!

10/10 Punkte


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Staffel 3:
Die Zeit tickt. Dean hat nicht mehr lange zu leben. Als er seine Seele einem Dämon verkauft hat um Sam wieder aus dem Reich der Toten zu befreien, hat er den Packt beschlossen. Mit einem kleinen Hacken. Anstatt 10 Jahre Frist hat er nur 1 Jahr bekommen. Dean, scheint sich damit abgefunden zu haben, dass er sterben muss...er hat diesen Vertrag gerne gemacht, denn es ist immerhin sein Bruder. Sam hingegen kann es nicht so einfach hinnehmen. Für ihn ist es unerträglich zu wissen, dass sein Bruder wegen ihm sterben wird. Also machen sie sich auf die Suche und versuchen einen Weg zu finden, dass sie den Vertrag verhindern können. Doch ein Jahr ist verdammt kurz...

So, jetzt haben wir die dritte Staffel schon erreicht. Puh, dass ging jetzt aber schnell. Nach dem genialen Ende der zweiten Staffel setzt die Dritte nur kurze Zeit später ein.
Die dritte Staffel erweist sich als recht kurz. Mit gerade mal 16 Folgen ist diese die kürzeste der kompletten Serie, was an dem Autorenstreik damals lag. Doch diese 16 Folgen sind trotzdem nicht langweilig geraten sondern sind sehr interessant gezeichnet und bieten diverse Überraschungen.
Dean hat den Vertrag gerne unterzeichnet, denn sein Bruder ist ihm wichtig, doch macht er sich da nicht sogar selbst etwas vor? Dean erlebt während dieser Zeit diverse Wandlungen. Zum einen präsentiert er sich als stark und zuversichtlich, denn er will den Schein wahren und nicht schwach vor Sam wirken. Also kostet er sein Leben noch einmal in vollen Zügen aus und hat immer diverse witzige Momente zu bieten.
Sam kann es nicht einfach mit ansehen, es bricht ihm das Herz zu sehen wie sein Bruder nicht für sein Leben kämpft. Bei Sam sprudeln auch öfters die Emotionen hoch und es kommt zu diversen Gefühlvollen Momenten die manchmal Beachtung von Dean finden, doch meistens ehr nicht.
Auch in der dritten Staffel bekommen die beiden Brüder wieder Zuwachs. Dieses Mal so scheint es von der Dämonin Ruby, die ein Messer besitzt, dass Dämonen töten kann. Sie bleibt lange Zeit im Verborgenen, da Dean am liebsten auch Jagd auf sie machen würde. Sie hilf ihnen trotzdem in Notlagen. Trotzdem bleibt sie dem Zuschauer recht suspekt und man weiß nicht so richtig was man von ihr halten soll. Zwar ist sie recht offen und hat ein freches Mundwerk, doch ist sie sehr mysteriös. Ihre Rolle wurde verkörpert von Katie Cassady, welche einige aus dem Remake von "Nightmare on Elm Street" kennen dürften. Oh man, sie ist verdammt heiß anzusehen:D

Gerade dadurch, dass die dritte Staffel nur 16 Folgen hat ist sehr sehr spannend und rasant geraten. Immer wieder gibt es diverse Momente die den Adrenalinspiegel anziehen und sich nie verlieren. Die Staffel wird durch einige Gaststars aufgewertet und durch ihren recht hohen Gorefaktor, welcher zu der KJ Freigabe beitrug. Bisher auch die erste Staffel die es geschafft halt solch eine Freigabe zu erreichen.
Die dritte Staffel steht den anderen Vorgänger Staffeln in nichts nach. Das Tempo wurde sehr rasant angehoben und bieten eine recht düstere Atmosphäre welche gerade durch die Thematik entsteht.

10/10 Punkte


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Staffel 4:
Es sind 6 Monate vergangen als Dean durch die Krallen der Höllenhunde gestorben ist. 6 Monate in denen sich sehr viel verändert hat. Doch plötzlich erwacht Dean aus dem Grab und muss feststellen, dass er wie Neu ist. Seine Wunden sind alle weg, nur noch eine Narbe ist zu sehen. Ein Handabdruck auf seiner Schulter, welche vorher nicht da war. Er begibt sich auf die Suche nach Sam und Bobby. Beide können es noch nicht glauben, dass Dean wieder zurück ist. Doch was hat ihn da nur raus geholt? Ist es wirklich Dean der wo ihnen steht oder ist es ein Formwandler? Diese Fragen müssen sie aufklären und kommen einem Geheimnis auf die Schliche, welches sie sich nie zu Träumen hätten wagen lassen.

Da haben wir sie auch schon, die vierte Staffel. Diese beginnt recht schroff und braucht ein wenig Zeit bis sie wieder in Fahrt kommt. Zwar ist sie bei weitem nicht schlecht, denn es sind wieder die üblichen Klischees der Serie, die hier gut behandelt werden. Doch ist es ein seltsames Gefühl welches die Staffel mit sich bringt.
Die vierte Staffel bietet eine wirklich sehr interessante Geschichte, welche man so hätte wahrscheinlich nicht erraten können. Trotzdem bietet sie Ansätze welche einen schon von Beginn der Serie interessiert haben. Von Folge zu Folge wird es immer interessanter und es spitzt sich auch immer mehr zu. Hier trifft man auch wieder alte Bekannte und auch neue Gesichter. Die faszinierendste Rolle, auch wenn noch recht selten im Einsatz dürfte der Engel Castiel sein, welcher Dean aus der Hölle geholt hat.

Die Figure ist einfach der Brüller. Dieser ist sehr konservativ und unbeholfen in der Menschenwelt und versteht vieles nicht. Trotzdem ist er ein gehorsamer Diener des Himmels und lässt keine Zweifel aufkommen was Gott angeht. Sein Leben wird aber aus den Fugen geworfen als er sich immer näher auf Sam und Dean einlässt. Er erlebt eine Wandlung, die vom guten Menschen bzw. Engel zum normalen Bürger wird.
Doch kommt es in der Staffel nicht sonderlich auf die Engel drauf an. Diese spielen zwar eine große Rolle, doch steht hier im Vordergrund auf jeden Fall Sam. Dieser hat in den 6 Monaten eine schwere Zeit durchgemacht und hat sich grundlegend Verändert. Doch nicht unbedingt zum Guten! Deshalb wird es auch eine harte Zeit für die beiden Brüder, denn diese entfremden sich zu Sehens. Genau das macht auch hier den Reiz dieser Staffel aus.
Man erfährt diverse Sachen, die bisher verborgen geblieben waren wie z.B Marry Winchester war eine Jägerin in ihren Jungen Jahren, doch hat sie sich ein Leben raus gesucht, welches ihre Familie beinhaltet hat.

Die Spannung der Staffel ist nicht konstant von Anfang an zu finden, sie baut sich immer mehr und immer mehr auf. Eine kleine Eingewöhnungsphase muss man hier halt erdulden. Aber trotzdem sind die Folgen durchgehend gut und können überzeugen. Wie auch schon in den anderen Folgen bzw. Staffeln kommt auch hier ein 80er Flair auf. Durch die alten Musikstücke von Bands wie Kansas, ACDC, Led Zeppelin usw. wird hier eine Stimmung aufgebaut, die sehr gut und sehr erträglich auf den Zuschauer wirkt.
Die düstere Stimmung geht hier ein wenig verloren, gerade nach dem Finale der dritten Staffel war es auch ein wenig schwerer, diese wieder aufzubauen. Man hat aber sein Bestes getan und hat eine Staffel geschaffen, die sich trotzdem nicht hinter den anderen verstecken muss.
Was aber sehr sauer aufstößt ist das Finale welches in einem Cliffhanger endet. Zwar kein Abbruch, doch ein wenig enttäuschend. Gerade wenn man die beiden letzten Finalen Episoden angeschaut hat der zweiten und dritten Staffel ist es ein wenig enttäuschend. Aber was solls ;-)

10/10 Punkte


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Staffel 5:
Das Ende der Welt rückt immer näher! Sam hat die Apokalypse ausgelöst. Der Teufel selbst wandelt nur auf Erden und hat nur ein Ziel. Er möchte wieder die Macht an sich bringen. Für Sam und Dean und den Rest der Jäger beginnt eine schwere Zeit. Während Dean erfährt, dass er die "Hülle" von Erzengel Michael ist, muss Sam erfahren, dass er die "Hülle" von Luzifer ist. Können die beiden noch Stand halten und sich gegen diese Macht behaupten?
So muss eine (gedachte) letzte Staffel enden! Während in den bisherigen Staffeln vieles nur angedeutet wurde hat man hier Fragen beantwortet, die Universal erscheinen. Diese Staffel ist in meinen Augen die beste der kompletten Serie. Hier wird alles genau belichtet und auch die Figuren sind so genial gezeichnet, dass man sich ihnen nicht entziehen kann.

Sam und Dean sind dabei die Welt vor ihrem bevorstehenden Unheil zu retten. Unterstützung erhalten sie diesen Mal auch wieder von Bobby, Allen, Joe, Castiel und noch einigen anderen Freunden die sie im Laufe der vergangenen Staffeln kennen gelernt haben.
Von Anfang an steht es fest, dass diese Staffel die emotionalste Staffel bisher wird und dies beweist sie auch. Man darf sich aber kein Wischi-Waschi darunter vorstellen. Der Actiongehalt wird immer mehr angehoben, von Folge zu Folge geht es immer mehr Berg auf und endet in einem spektakulären Ende welches sehr sehr gut gewählt wurde. Zwar geht dieser Mistery-Touch etwas verloren, doch ist es hier einfach nur egal!
Die Folgen sind großartig gestaltet und können alle aber wirklich alle überzeugen. Trotz der Endzeitstimmung geht hier der Humor nicht verloren. Man hat sich ein Konzept ausgedacht, dass auf so vielen Ebenen funktioniert und zeigt, wie eine Serie (eigentlich!) enden sollte. Die Stimmung ist trotz der Apokalyptischen Situation etwas gelockert, was auch sehr gut kommt. Düster aber trotzdem sehr stimmig und sehr innovativ.
Die Figuren erhalten hier noch einmal sehr viel Tiefgang und man fiebert wirklich mit diesen mit. Was wirklich sehr seltsam erscheint ist, dass Luzifer eine recht große Sympathie erhält...oder geht es nur mir so? Die gezeigte Gewalt der Staffel hat mich doch ein wenig verwundert, wenn man bedenkt, dass gerade die dritte Staffel eine KJ Freigabe erhalten hat und diese wieder mit einer 16er Freigabe durchgewunden wurde. Aber dies ist auch unerheblich für die Serie!

Nach dem Ende dieser Staffel hätte es für mich zumindest zu Ende sein können, denn dies war der perfekte Abschluss der Reihe und beweist, wie eine Serie auf solch einer Ebene auszusehen hat.
Hier würde ich so gerne 11 von 10 Punkten erteilen, geht aber leider nicht deshalb gibt es

10/10 Punkte


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Staffel 6:

Ein ganzes Jahr ist nun vergangen als Sam zu Luzifer "JA" gesagt hat und in den Käfig gesprungen ist. Dean musste nun zurück bleiben und hat sich ein Leben mit seiner ehemaligen Flamme Lisa und ihrem Sohn Ben aufgebaut. Er erledigt hier und da diverse Jobs und hat seinen alten Beruf an den Nagel gehängt. Trotzdem hat er immer noch diese Albträume von jenem Tag an dem er seinen Bruder zum letzten Mal gesehen hat. Aber sein altes Leben holt ihn wieder ein. Er ist total geschockt als er sieht, dass Sam plötzlich wieder vor ihm steht. Er kann es noch nicht glauben, einerseits freut er sich, doch dann wird er wieder an sein altes Leben erinnert. Was soll er denn nur machen? Soll er sich mit seinem Bruder und dessen neuen Jägerfreunden anschließen und seine alte Tätigkeit wieder aufnehmen oder soll er bei Lisa und Ben bleiben und ein ruhiges Leben führen welches Sam ihm so sehr gewünscht hat?

Die sechste Staffel ist etwas komplizierter wie ich finde. Das größte Problem der Staffel dürfte eindeutig die Anlaufschwierigkeit sein. Man braucht einige Folgen um in der Handlung drin zu sein, was wirklich ein Abbruch für die Serie ist. Zwar ist diese nicht schlecht, doch liegt sie hinter den Erwartungen. Ich habe gut 6 Folgen gebraucht um mich wirklich auf die Serie einstimmen zu können, da viele Veränderungen vorgenommen wurden.
Nachdem die Staffel aber diese Schwierigkeit überwunden hat entfaltet sie sich und wird zu einer komplexen aber sehr interessanten Geschichte welche immer mehr an Fahrt gewinnt und auch wieder zu einem Heiden Spaß wird, wenn man sich darauf einlässt! Hier ist es wieder anders als in der fünften Staffel. Man legte wieder viel Wert auf die düstere und auch zum Teil recht dreckige Atmosphäre welche sich von Folge zu Folge immer mehr zuspitzt und in einem gelungenen Finale endet welches unerwartet erscheint. Hier hat man auch wieder die Richtung der ersten beiden Staffeln eingeschlagen in denen man auf die Jagd und die Wesen baute.

Die Figuren sind dieses Mal etwas abstrakt gezeichnet. Während Dean noch in seinem alten Leben feststeckt, was er natürlich zu schätzen weiß hat Sam eine komplette 180° Wendung hingelegt. Eine Erklärung wird aber auch hier geboten. Diese wird von Folge zu Folge immer klarer und ergibt auch mehr Sinn. Gerade anfänglich wirkt Sam sehr unsympathisch, was auf jeden Fall ein Pluspunkt für die Serie ist. Denn somit wird die dichte der Atmosphäre und der Grundstimmung angezogen.
Hier sind auch wieder einige alte Bekannte zu finden. Auch einige von denen man nicht erwartet hätte diese noch einmal anzutreffen. Bestes Beispiel dürfte Samuel Campbell sein. Der vor Jahren verstorbene Vater von Marry, welcher einige seiner Enkel und Neffen um sich geschart hat und eine neue Gruppe von Jägern auf die Beine stellt. Von Anfang an kommt einem der Charakter recht suspekt vor und hat auch diverse Überraschungen zu bieten.
Allgemein ist die sechste Staffel in meinen Augen die schwächste der kompletten Serie. Aber trotzdem unterhält sie sehr gut und macht auch wieder ordentlich Spaß. Bin gespannt auf die siebte Staffel.

9/10 Punkte

Fazit: Eine sehr spannende und innovative Serie die durch ihre Charaktere und die genialen Folgen glänzt. Immer wieder werden Gruselmomente mit humoristischen Einlagen gemixt und ergeben eine perfekte Kombination. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall!!!!

Bewertung: 10/10


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 Betreff des Beitrags: Re: Supernatural (2005- )
BeitragVerfasst: 15. Sep 2013, 18:57 
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 Betreff des Beitrags: Re: Supernatural (2005- )
BeitragVerfasst: 28. Aug 2015, 13:21 
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Master of Horror hat geschrieben:
Ich liebe diese Serie und habe die ersten 5 Staffeln auch schon in meinem Besitz. :Up:


Inzwischen sind ja 5 weitere Staffeln auf dem Markt (leider noch immer nicht komplett als Deutsche DVD-VÖ zu haben .. )
und eine 11te wird wohl bald folgen; dazu gibts eine recht gelungene Parodie. Sowas ist normalerweise nicht mein
Fall, aber das hier ist echt gut gemacht:

[ACHTUNG SPOILER AUS 9 & 10]!!!

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