Unsere kleine Filmwelt

Die bunte Welt des unterschlagenen Films
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 Betreff des Beitrags: Elmer (1988)
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 00:17 
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Elmer
(Brain Damage)
mit Rick Hearst, Gordon MacDonald, Jennifer Lowry, Theo Barnes, Lucille Saint-Peter, Vicki Darnell, Joseph Gonzalez, Bradlee Rhodes, Michael Bishop, Beverly Bonner, Ari M. Poussimoff, Kevin Van Hentenryck, Michael Rubenstein, Angel Figueroa, John Reichert
Regie : Frank Henenlotter
Drehbuch : Frank Henenlotter
Kamera : Bruce Torbett
Musik : Clutch Reiser / Gus Russo
Ungeprüft
USA / 1988

Ein wurmartiger Parasit namens Elmer macht sich an den etwas naiven Brian ran und bietet ihm an, eine Art halluzinogener Flüssigkeit in sein Gehirn zu injizieren, um ihm damit angenehmste, psychedelische Visionen zu verschaffen. Doch leider ahnt Brian nicht, wie schnell er von dem Zeug abhängig wird und bald steht er ganz unter der Kontrolle von Elmer. Um den fiesen Parasiten bei Laune zu halten, muss er ihm dessen Lieblingsnahrung besorgen: frisches, menschliches Hirn !


Normalerweise gehört Elmer ja zu einem älteren Ehepaar, das auch bei Brian im Haus wohnt, doch da er dort nur Hirn von Tieren zu essen bekam, hat er sich nach einer anderen Bleibe umgesehen und ist bei Brian fündig geworden. Zusammen erleben die beiden die skurrilsten und witzigsten Momente und sorgen so für absolut kurzweilige Unterhaltung.

Regisseur Frank Henenlotter hat hier eine wahre 80 er Jahre „Trash-Perle“ geschaffen, die es nun endlich auch ungeschnitten auf DVD zu bewundern gibt. Die absolut gelungene Mischung aus Horror-und Komödie mit einer großen Portion Trash bringt einen hier doch sehr oft zum lachen, dafür sorgt schon allein unser kleiner Titelheld. Elmer sieht wie eine zu groß geratene Bratwurst aus und kann sogar sprechen. Vor allem die vorhandenen Dialoge mit Brian zählen zu den Highlights, es gibt sogar Situationen, in denen der garstige Parasit sein Gesangstalent unter Beweis stellt. Brian kommt einfach nicht mehr von dem kleinen Fiesling los und ergibt sich in seine Abhängigkeit, nur um immer weiter die Drogen-Flüssigkeit von Elmer zu bekommen.

Elmers Hunger auf Gehirne scheint gar unersättlich und so kommt es, dass nicht wenige Menschen von ihm ausgesaugt werden und so um ihr Leben kommen. So ist es schon fast selbstverständlich, dass es in diesem Film auch ziemlich hart und blutig zur Sache geht, was man aber gar nicht so empfindet, da alles mit extrem viel Humor angemischt wurde. Da ist es dann auch kein Wunder, das man den kleinen fiesen Elmer sogar sympathisch findet, obwohl er selten etwas Gutes im Sinn hat.

Neben der haarsträubenden Story, den witzigen und manchmal skurrilen Dialogen, sehr viel Blut und einem gesunden Maß an Härte gibt es auch noch einige nette Effekte zu sehen, vor allem dann, wenn Brian unter dem Einfluss des Saftes steht. Aus heutiger Sicht mögen sie zwar eher zum schmunzeln anregen, passen aber perfekt in einen Film der 80 er. Ganz generell wir das Feeling dieser Zeit sehr gut zur Geltung gebracht, sei es nun durch die musikalische Untermalung oder durch die Klamotten.

Insgesamt gesehen ist „Elmer“ schon ein kleiner Kultfilm des Genres, den jeder Fan gesehen haben sollte. Einen solch coolen und charmanten Parasiten wie diesen hier bekommt man nicht alle Tage zu sehen und das nun endlich auch ungeschnitten und in guter Qualität.


7,5/10 Trash-Parasiten

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 Betreff des Beitrags: Re: Elmer
BeitragVerfasst: 24. Mär 2013, 13:18 
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Beiträge: 1716
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Ich fand den auch absolut unterhaltsam. Aber so richtig ins Trash-Genre würde ich ihn nicht packen, denn damit tut man Frank Henenlotter Unrecht. Am markantesten ist die Synchronstimme von Elmer, die man aus zahlreichen anderen Filmen kennt. Bekam von mir 08/10.

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Und Blaine, der Mono fuhr weiter Richtung Südosten unter dem Dämonenmond. "Warum taufte die Frau ihren Sohn Siebeneinhalb?" - "Weil sie seinen Namen aus einem Hut gezogen hat!"


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