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 Betreff des Beitrags: Jack Frost - Der eiskalte Killer (1996)
BeitragVerfasst: 24. Feb 2014, 20:15 
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Jack Frost - Der eiskalte Killer
(Jack Frost)
mit Scott MacDonald, Christopher Allport, Stephen Mendel, F. William Parker, Eileen Seeley, Rob LaBelle, Zack Eginton, Jack Lindine, Kelly Jean Peters, Marsha Clark, Chip Heller, Brian Leckner, Darren O. Campbell
Regie: Michael Cooney
Drehbuch: Jeremy Paige / Michael Cooney
Kamera: Dean Lent
Musik: Chris Anderson / Carl Schurtz
FSK 16
USA / 1996

Jack Frost ist ein Serienkiller. 38 Menschen wurden von ihm kaltblütig ermordet. In seinen Adern fließt Eis statt Blut und anstatt eines Herzens besitzt er nur einen Eiswürfel. Er wird gefasst und zum Tode verurteilt, aber auf dem Weg zu seiner Hinrichtung durch einen tobenden Schneesturm, kommt es zu einem folgenschweren Unfall: Ein mit genetisch behandelten Versuchsproben beladener Lastwagen kollidiert mit dem Polizeitransporter und Jack wird verseucht. Er mutiert zum Killerschneemann, der die Kontrolle über Eis und Schnee hat und macht sich auf die Jagd nach Mann, der ihn hinter Gitter gebracht hat. Wer soll das eisige Monster jetzt noch stoppen?


Im Grunde genommen ist "Jack Frost" eine vollkommen hanebüchene Horror-Parodie, denn die hier erzähhlte Geschichte ist doch so absurd das man im Prinzip nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. Einen zum Killer-Schneemann mutierten Serienkiller in den Focus seiner Story zu setzen zeugt allerdings von einer Menge Fantasie und verspricht doch auch dem Zuschauer einen herrlichen Trash-Genuss. Und so eignet sich das Werk von Michael Cooney auch nahezu ideal als perfekter Partyfilm in gesekkiger Runde mit einigen Kisten Bier. Denn nüchtern betrachtet wird das skurrile Geschehen wohl kaum Begeisterung auslösen, mit der richtigen Promillezahl im Blut eröffnet sich allerdings ein Szenario, das für einige heftige Lachanfälle sorgen kann.

Und so beinhaltet der Story-Plot dann auch einige wirklich witzige Passagen, wobei es insbesondere der versteckte Humor ist, der einem hier die Lachfalten in das Gesicht zaubert. Stellvertretend sei dafür nur eine Passage genannt, in der sich ein junges Mädchen erst minutenlang die haare fönt, um danach ein genüssliches Vollbad zu nehmen. Von solchen Einstellungen gibt es wahrlich genügend zu sehen, so das man von einem durchaus vergnüglichen Filmspaß ausgehen kann. Dazu trägt auch die Darstellung des killenden Schneemanns bei, den das knuffige Schaumstoffwesen ist dermaßen dilletantisch in Szene gesetzt worden, das es schon wieder witzig ist. Der größte Witz geht aber meiner Meinung nach von den Darstellern aus, die auch in den absurdesten Situationen jederzeit bierernst erscheinen, was eine Menge unfreiwillige Komik in die Geschichte bringt.

Wenn man nun noch die absolut billige und naive Tricktechnik mit einbezieht, ergibt sich ein Gesamtbild, das man unumwunden als echte Trashgranate bezeichnen kann. Wer hier einen ernstgemeinten Horrorfilm erwartet liegt mit seinen Erwartungen nämlich vollkommen daneben, lediglich Freunde des trashigen Humors dürften voll auf ihre Kosten kommen. So sollte man auch keinerlei Spannung erwarten, denn diese kommt zu keiner Zeit auf. Dafür wird ganzzeitig rumgeblödelt was das Zeug hält und dieser Aspekt verleiht dem Film auf jeden Fall einen extrem hohen Unterhaltungswert.

Letztendlich sollte man von Beginn an wissen, auf welche Art Horrorfilm man sich hier einlässt, denn "Jack Frost" ist ganz sicher nur für eine bestimmte Zielgruppe ausgelegt. Wer mit äusserst skurrilem Humor nichts am Hut hat, sollte besser die Finger von diesem Werk lassen, das allerdings in der richtigen Runde für jede Menge Erheiterung sorgen dürfte.


Fazit:


Eine absolut durchgeknallte Story, eine extrem naive Tricktechnik und sehr viel versteckter Humor machen diesen Film zu einem Erlebnis für jeden Trash-Fan. Wer jedoch einen ernsten Beitrag des Genres erwartet, sollte sich besser an andere Werke halten.


6/10 Trashpunkte

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